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72 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessante Anregungen
Schade, dass selbst ein eigentlich seriöses Buch heutzutage offensichtlich so ein reißerisches Buchcover benötigt um sich zu verkaufen.

In den ersten drei Kapiteln wird sehr schön aufgezeigt, wie die verschiedenen Wirtschaftskrisen in den letzten hundert Jahren entstanden sind, wie man sie bekämpfte und welche Auswirkungen dies auf die...
Veröffentlicht am 30. Januar 2010 von Bloron

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 5 Jahre später.. Wo ist die Inflation?
Ich Habe mit das Buche ende 2009 gekauft und mir war schnell klar, dass es hier eher um Sensationsmache geht als um tatsächliche Analyse der Wahrscheinlichkeit einer hohen Inflation. Das Buch ist einfach verständlich geschrieben, es fehlt allerdings an fundierten Hinweisen warum eine hohe Inflation unausweichlich ist, was ja die Kernthese des Autors ist. Der...
Vor 3 Monaten von Roy Batty veröffentlicht


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72 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessante Anregungen, 30. Januar 2010
Von 
Bloron - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Inflation kommt: Und wie Sie sich jetzt schon schützen können (Gebundene Ausgabe)
Schade, dass selbst ein eigentlich seriöses Buch heutzutage offensichtlich so ein reißerisches Buchcover benötigt um sich zu verkaufen.

In den ersten drei Kapiteln wird sehr schön aufgezeigt, wie die verschiedenen Wirtschaftskrisen in den letzten hundert Jahren entstanden sind, wie man sie bekämpfte und welche Auswirkungen dies auf die Geldmenge hatte. Auch wenn keine Krise mit einer vorherigen identisch ist, die Gründe ähneln sich doch oft erstaunlich und für ein grundlegendes Verständnis erhält man wertvolle Anregungen und Hinweise.

In den beiden anschließenden Kapitel wird dann grundsätzlich unser deckungsloses Papiergeldsystem mit der Geldschöpfung der Geschäftsbanken erklärt und unter welchen Voraussetzungen Inflation entsteht. Es wird dargelegt, dass eine Wirtschaftskriese, selbst bei einer starken Geldmengenausweitung, auch in einer Deflation münden kann (z.B. Japan), wobei der Autor zutreffend feststellt, dass eine Deflation noch katastrophalere Folgen für eine Volkswirtschaft hat als eine Inflation.

Es folgt ein Kapitel in dem der Autor seine eigene Vorstellung von einer gerechten zukünftigen Wirtschaftsordnung kundtut bevor dann im letzten Kapitel konkrete Ratschläge zur Vorbereitung auf eine kommende Inflation folgen. Warum in einem 290 Seiten Buch diese sehr wichtige Frage nur im letzten Kapitel (37 Seiten) kurz angerissen wird, ist etwas unverständlich.

Des Weiteren zieht sich wie ein roter Faden durch dieses Kapitel die Auffassung des Autors, dass vermutlich Gold der beste Schutz ist. Dies ist als (subjektive) Einschätzung vollkommen in Ordnung, die Umsetzung ist jedoch nicht gelungen. Da werden hochriskante kreditfinanzierte Anlagemöglichkeiten (z.B. über CFDs) mit "normalen" Anlagemöglichkeiten verglichen. Für Kurzfristanleger, welche ihre Anlagen täglich im Auge haben, mag ein Investment über Derivate eine gute Möglichkeit sein, für alle anderen Anleger ist allein aus steuerlichen Gesichtspunkten der reale physische Erwerb immer erheblich vorteilhafter. Auch die Aussage, es wäre immer eine währungsgesicherte Anlage zu bevorzugen, kann ich so nicht zustimmen. Diese teuer bezahlte Absicherung kann auch die Rendite mindern bzw. zu einem Währungsverlust führen, wenn der EUR gegen den Dollar fällt. Noch schwerer wiegt jedoch, dass ein Anleger sich in diesem Fall durch den Goldkauf im Ergebnis gegen die Inflation der USA und nicht gegen die Inflation in Deutschland absichern würde!

Fazit:
Die ersten fünf Kapitel sind wirklich gelungen, da sie sehr verständlich und trotzdem fundiert das Buchthema vermitteln. Das letzte Kapitel ist leider recht oberflächlich und ich kann jedem Leser nur empfehlen, die Ausführungen nur als Anregung zu sehen sich vertiefend über die verschiedenen Anlagemöglichkeiten zu informieren.
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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn das Gesetz der ungewollten Folge zuschlägt, 8. Januar 2010
Von 
Dr. R. Manthey - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Inflation kommt: Und wie Sie sich jetzt schon schützen können (Gebundene Ausgabe)
Als Alan Greenspan die Zügel an der Spitze der amerikanischen Notenbank in die Hände gelegt bekam, galt sehr schnell ein neues Axiom: Jede Krise der Finanzmärkte wird mit einer Dollar-Liquiditätsflut beantwortet. Dieses Geld wird von der Federal Reserve aus dem Nichts geschöpft und gegen Schuldscheine in die Welt entlassen. Es kann nur wieder aus dieser Welt verschwinden, wenn diese Schuld mit bereits vorhandenem Geld getilgt wird.

Der vorgebliche Grund für Greenspans Gelderschaffungsorgien war seine theoretische Erkenntnis, dass zu Zeiten der Großen Depression die FED das genaue Gegenteil tat und so die schreckliche Krise erst richtig befeuerte. Die Greenspan-Dollars sollten den Wirtschaftskreislauf beleben. Dieses Ziel wurde wenigstens teilweise erreicht. Doch leider gilt in diesem Universum auch das vielen Entscheidungsträgern offenbar unbekannte Gesetz der ungewollten Folge. Da die US-Geldmenge von der Wirtschaftskraft der USA inzwischen völlig abgehoben ist, entstehen nun immer wieder zwangsläufig Spekulationsblasen, denn auf gesundem Wege findet dieses überflüssige Geld keine Anlage mehr. Eine solche Spekulationsblase, die obendrein politisch durch bewusst ungeregelte Märkte förmlich herbeigerufen wurde, ist nun geplatzt. Auch die gelegentlich astronomischen Managergehälter sind letztlich eine Konsequenz dieses überflüssigen Geldes. Das jedenfalls behauptet der Autor in seinem Buch. Und damit hat er wohl Recht.

Greenspans Nachfolger Bernake setzt das Werk seines Vorgängers nun in völlig neuen Dimensionen fort. Nachdem der Autor diese Ausgangssituation an mehreren Stellen seines Buches in unterschiedlicher Tiefe und Breite beschrieben hat, stellt er die Frage, ob der riesige ökonomische Feldversuch, Schulden mit immer noch mehr Schulden zu bekämpfen, ein gutes Ende nehmen kann und behauptet, dass dies gelingen wird, wenn es zu einer gemäßigten Geldentwertung kommt. Was kann einem Schuldner Besseres passieren als eine Inflation? Seine Schulden bleiben nominal gleich, aber der Wert des Geldes sinkt. Bislang hat das Ausland den amerikanischen Schuldenwahn finanziert, indem es amerikanische Staatsanleihen mit vorhandenen Dollars kaufte und so die US-Währung stabil hielt. Inflationieren die USA nun ihre Währung noch intensiver, dann berauben sie ihre Gläubiger um ihr Eigentum. Und genau das ist ihre Strategie.

Ob sie völlig aufgehen wird, ist jedoch fraglich. Man kann schon deshalb an ihrem Erfolg zweifeln, weil sie von den gleichen Leuten erdacht wurde, die uns den gegenwärtigen Schlamassel erst eingebrockt haben. Ob man eine Inflation steuern kann, wenn sie denn kommt, wird man sehen. Denn neben den USA gibt es noch eine Reihe von anderen Wirtschaftsmächten und -blöcken, die selbstverständlich eigene Strategien verfolgen werden.

In den ersten drei Kapiteln geht der Autor auf die wichtigsten Finanzmarktkrisen der letzten 80 Jahre und insbesondere auf die gegenwärtige Situation ein. Er schildert dabei insbesondere, warum es für Banken so lukrativ war Milliarden in Subprime-Anleihen und Kreditderivate zu stecken. Lobenswert ist auch hier schon Rißes Fähigkeit, scheinbar komplizierte Zusammenhänge so einfach zu erklären, wie sie sich nämlich wirklich darstellen. Besonders interessant sind im dritten Kapitel die dort geschilderten wirtschaftlichen Zukunftsaussichten für die einzelnen Weltregionen.

Das vierte Kapitel befasst sich mit der Rolle des Geldes im Wirtschaftskreislauf. Außerdem werden die Begriffe Inflation und Deflation erläutert. Danach begründet Riße seine Meinung, dass es zwangsläufig zu einer Inflation kommen muss, die aber im Rahmen bleibt. Der Steuerzahler wird mit einer Inflation doppelt bestraft. Er trägt mit seinen Steuern die Schulden anderer ab und verliert nun auch noch Teile seines Vermögens.

Im vorletzten Kapitel erklärt uns der Autor dann schließlich seine Vorstellungen von der Finanzarchitektur von morgen. Märkte brauchen Regeln, sonst macht jeder, was er will. Die Subprime-Krise ist in einem bis heute nicht regulierten Markt entstanden. Der Autor schlägt einige solcher vernünftigen Regeln vor. Selbstverständlich muss man ihm zustimmen, wenn er meint, dass Gesetze und Regeln die Moral prägen müssen.

Bis jetzt ist es jedoch so, dass kein wirklich erfolgreicher Ansatz dafür zu sehen ist. Regierungen und Aufsichtsbehörden stehen offenbar hilflos vor so genannten Experten, die mit schlichten mathematischen Modellen hantieren, die sie nicht verstanden haben und deren Voraussetzungen sie nicht kennen oder einfach missachten. Aus solchen Modellen haben diese Genies auch den Schluss gezogen, dass man (etwas übertrieben formuliert) Risiko irgendwie verschwinden lassen kann. Das Parkett, auf dem diese Irren tanzen, ist spiegelglatt und selbstverständlich bis heute völlig unreguliert. Stattdessen wird über Managergehälter, Gier und andere Ablenkungen öffentlich diskutiert. In der Sache jedoch läuft alles wie bisher.

Im letzten Kapitel schließlich lernen wir, wie wir unser Kapital vor der Inflation schützen können. Letztlich läuft alles auf Gold hinaus. Und das erklärt uns der Autor sehr ausführlich.

Fazit.
Ein überraschend gutes und sehr flüssig geschriebenes Buch, das uns scheinbar komplizierte Zusammenhänge so einfach erläutert, wie sie tatsächlich sind. Es hilft die gegenwärtige Krise besser zu verstehen und bereitet seine Leser auf eine eventuell eintretende Situation vor, die nicht unwahrscheinlich ist. Ob es dann letztlich so kommt, wie der Autor prognostiziert, bleibt abzuwarten. Seine Ratschläge für diesen Fall sind konsequent und einsichtig.
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessant, aber mit ein paar Lücken versehen, Pflichtlektüre für jeden in der Finanzbranche Tätigen, 31. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Inflation kommt: Und wie Sie sich jetzt schon schützen können (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist aus meiner Sicht sachlich und auch interessant geschrieben. Der Autor geht bei seinen Schilderungen, was uns in Form einer möglichen Inflation erwartet, u. a. auch auf die Standard-Anlagen vieler Bundesbürger ein (Lebensversicherungen, Riester-Rente, private Rentenversicherungen, ....) und macht darauf aufmerksam, dass Anleger solcher Produkte künftig zu den klaren Verlierern gehören werden. Eine Lösung, was diese Anleger aber dagegen definitiv unternehmen können/sollen, fehlt im Fortgang der Ausführungen, leider.
Stefan Risse baut sein Buch größtenteils chronologisch auf, geht auf die knapp letzten 80-90 Jahre und die erlebten Krisen der Wirtschaftsgeschichte näher ein. Vor allem für jüngere Leser ist dieser Rückblick sehr lehrreich und sollte auch zum Standardwissen eines jeden in dieser Richtung Interessierten gehören.
Es kristallisiert sich beim Lesen der eigentliche Grund für alle Miseren heraus, die unendliche Gier derjenigen, die letztlich für fast alles verantwortlich sind. Risse ist sich sicher, dass die Inflation kommen wird. Im Schlussteil des Buches dann noch konkrete Vorschläge, wie man der drohenden Inflation ausweichen und im besten Fall sogar noch profitieren kann. Ist das Buch fertig gelesen, muss sich jeder selbst die Frage stellen, ob er an eine bevorstehende Inflation glaubt (und entsprechend handelt) bzw. wie er künftig sein Erspartes verwalten will. Wie in der Überschrift angedeutet, sollte das Buch für alle in der Finanzbranche Tätigen eine Pflichtlektüre sein.
Viel Spaß beim Lesen !
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 5 Jahre später.. Wo ist die Inflation?, 17. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Inflation kommt: Und wie Sie sich jetzt schon schützen können (Gebundene Ausgabe)
Ich Habe mit das Buche ende 2009 gekauft und mir war schnell klar, dass es hier eher um Sensationsmache geht als um tatsächliche Analyse der Wahrscheinlichkeit einer hohen Inflation. Das Buch ist einfach verständlich geschrieben, es fehlt allerdings an fundierten Hinweisen warum eine hohe Inflation unausweichlich ist, was ja die Kernthese des Autors ist. Der ständige Hinweis darauf dass die Schulden so hoch sind reicht einfach nicht. In Japan sind die Schulden seit Jahrzehnten hoch und es gibt keine hohe Inflation. So einfach ist es also nicht.

Leider war der Author war in den Jahren 2010-2013 in diversen Interviews zu sehen, und stets betete er seine alte Leier "Die Inflation wird schon nächstes Jahr Richtung 3-5% marschieren". Nichts von alledem ist eingetreten. Im Gegenteil: Die Inflationsrate in Europe ist in einer Phase historisch niedriger Preissteigerungsraten. Risse hat die Lektionen aus Japan nicht gelernt.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nix neues - Börsenerfahrene brauchen dieses Buch nicht, 6. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Inflation kommt: Und wie Sie sich jetzt schon schützen können (Gebundene Ausgabe)
Der Titel dieses Buches lautet: "Die Inflation kommt!" Der Untertitel dazu: "Die besten Strategien, sich davor zu schützen." Die Strategien dazu, habe ich in diesem Buch vermisst

Leser, die sich nicht mit Geschichte - und insbesondere mit Wirtschaftsgeschichte - befaßt haben, werden verblüfft sein, dass Ende der 1920-er Jahre eine große Depression und Anfang der 1970-er Jahre Ölkrisen statt gefunden haben. Auf diese beiden Themen, sowie Asien- und Rußlandkrise 1998 Platzen der Dot-Com-Blase 2000/01 und der "schwarze Monatag 1987"(was hat der eigentlich mit diesem Thema zu tun?) wird auf den ersten 80 Seiten dieses Buches eingegangen. Aus meiner Sicht, teils sehr oberflächlich und insbesondere was die Weltwirtschaftkrise 1929 und die beiden Ölkrisen angeht, mit wenig historischem und volkswirtschaftlichem Verständnis.

Auf den nächsten ca. achtzig Seiten wird auf Schuldenproblematik Geldsystem und "was ist eine Inflation und was ist eine Deflation" eingegangen. Die Folge: "Die Inflation kommt" - keine Hyperinflation, wie der Autor meint und auf den nächsten 25 Seiten beschreibt, um dann auf weiteren vierzig Seiten die "Finanzarchitektur von morgen" in Form einer notwendigen Finanzethik zu beschreiben.

Schließlich die Strategien, wie man sich vor Inflation schützen kann: Diese drei klassischen Bausteine Gold, Immobilien und Aktien kann man in jedem vernünftigen Lehrbuch nachlesen. Allerdings geht der Autor hierbei auf alle möglichen Anlagemöglichkeiten, wie bspw. physisches Gold, ETFs und CFDs für Gold, sowie Goldminen und Goldzertifikate ein. Das ist der gute Teil dieses Buches, weshalb ich diese Lektüre auch mit zwei Sternen bewerte. Die echten Strategien fehlen aber.

Fazit:
Wie die aktuelle Wirtschaftskrise ausgehen wird, weiß letztlich niemand. Der Autor legt sich dabei fest, dass die Inflation kommt. In der aktuellen Situation kommt mit dem Buchtitel "Die Inflation kommt!" auch das Geld für Autor und Verlag. In der aktuellen Situation würde mit dem Buchtitel: "Die Inflation kommt nicht!" womöglich auch das Geld für Autor und Verlag nicht kommen. Der erste Teil über historische Wirtschaftskrisen, wie funktioniert das Geldsystem ist für Leser ohne wirtschaftlichen und geschichtlichen Hintergrund hilfreich. Leser die hier bereits tiefer in der Materie sind, können sich dieses Buch ersparen. Dieses Buch würde ich mir mit Sicherheit nicht nochmals kaufen.
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17 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Na, ja, 14. März 2010
Von 
Ines Deckert (Thüringen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Inflation kommt: Und wie Sie sich jetzt schon schützen können (Gebundene Ausgabe)
Nachdem ich mich sehr für das Thema interessiere und uns ja auf dem Finanzsektor noch einiges zu blühen scheint, habe ich mir das Buch gekauft und muss sagen, das Risse alles sehr sauber analysiert hat. Fachlich absolut korrekt, aber da liegt in meinen Augen das Problem, er schreibt sein Buch so, als wären alle fachlich so versiert wie er. Teilweise ist das Ganze dann doch wohl etwas langatmig. Mit das beste Buch zu dem Thema unserer Zeit ist für mich "Freiheit durch Gold" vom J. Bocker. Das lässt sich sehr gut lesen und danach weiß man, was man zu tun hat. Bei Risse kommt es mir so vor, als habe er die Dramatik der Situation noch nicht völlig erkannt. Er versucht dann auch abzuwiegeln, so schlimm wird es nicht kommen und so. Doch es wird so schlimm kommen und noch viel schlimmer.
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18 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mangelnde volkswirtschaftliche Kompetenz, 6. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Inflation kommt: Und wie Sie sich jetzt schon schützen können (Gebundene Ausgabe)
Diese Buch lässt jegliche volkswirtschaftliche Kompetenz vermissen. Schon der reisserische Titel zeigt das bei Journalsiten so weitverbreitete und gefährliche Halbwissen. Sicherlich sind Staatsschulden ein Faktor, der Inflation fördern kann. Aber das ist eben nicht der einzige Faktor. Mindestens genauso wichtig sind z.B. die Auslastung der Kapazitäten, die Arbeitslosigkeit (welche die Lohnkosten und die Konsumbereitschaft und damit die Preise drosselt), Verfügbarkeit von Krediten, usw. Insgesamt befinden wir uns zur Zeit in einer ähnlichen Situation wie Japan in den 90er Jahren, und das beduetet eine ernstzunehmende Deflations-, nicht eine Inflationsgefahr. Deflation ist viel gefährlicher als Inflation weil man da viel schwerer wieder herauskommt (weil Zinsen nicht negativ werden können). Japan hat sich von seiner Deflationskrise bis heute nicht erholt. Das Sparpaket der Bundesregierung verschärft dieses Problem noch einmal gewaltig, gerade weil es diejenigen trifft, die auf Grund ihrer schwachen finanziellen Situation gezwungen sind, jeden Cent, der ihnen noch übrig bleibt, für die nötigsten Dinge auszugeben. Ich halte es für unverantwortlich, so ein Buch zu veröffentlichen, das ausser Sensationsjournalismus nichts zu bieten hat. Eine gute Alternative sind Bücher von ernstzunehmenden Wirtschaftswissenschaftlern wie Bofinger, Stiglitz, Flassbeck oder Krugman.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Quantitativ nicht nachvollziehbar, 25. September 2010
Von 
Dr. Bernd Sonne (Bad Bevensen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Inflation kommt: Und wie Sie sich jetzt schon schützen können (Gebundene Ausgabe)
Das Buch liefert sicher viele Informationen über die Hintergründe und Zusammenhänge der Wirtschafts- und Finanzwelt. Qualitativ mögen seine Aussagen stimmen. Jedenfalls kommt mir manches plausibel vor. Quantitativ sind die vielen "Zahlen und Fakten" nicht nachvollziehbar. Denn es fehlen leider die Quellenangaben, auf die sich Herr Riße bezieht (oder etwa nicht?) und aus denen er seine Folgerungen ableitet. Ich weiß nicht, welche Zielgruppe der Autor hat. Einem auch nur halbwegs wissenschaftlichen Anspruch genügt dieses Buch jedenfalls nicht. Ich habe deshalb auch an den Verlag geschrieben, leider bisher keine Antwort bekommen. Insofern vergebe ich bestenfalls zwei Sterne, aber nur, weil die Informationen zum Nachdenken anregen und Leser und Leserin sich einmal selbst mit den Thematiken befassen sollten.
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5.0 von 5 Sternen Warum die zunehmende Staatsverschuldung zur Inflation führt, 30. Juli 2010
Von 
Rolf Dobelli (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Inflation kommt: Und wie Sie sich jetzt schon schützen können (Gebundene Ausgabe)
Eine riesige Welle aus Geldscheinen, die mit unbändiger Wucht anbrandet. Und als wäre das Bild auf dem Umschlag noch nicht alarmistisch genug, heißt das Buch auch noch Die Inflation kommt! - mit Ausrufezeichen. Dabei versteht sich Autor Stefan Riße keineswegs als Prophet des Untergangs, seine Analysen sind durchaus von tieferer Einsicht geprägt. Er argumentiert verständlich und legt ebenso nachvollziehbar wie ausführlich dar, warum demnächst unausweichlich die Inflation kommt". Ein einziges Kapitel am Schluss des Buches reicht ihm, seine Vorschläge loszuwerden, wie Anleger ihr Geld vor inflationsbedingtem Wertverlust schützen können. Sein Fazit: Gold, hochwertige Immobilien, Aktien mit Substanz. Das ist beruhigend bodenständig. Umso beunruhigender wirkt daher die Entschiedenheit, mit der Riße die Inflation vorhersagt. getAbstract empfiehlt das Buch wegen seiner Klarheit allen Privatanlegern.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen logisch hergeleitet und begründet, 19. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Inflation kommt: Und wie Sie sich jetzt schon schützen können (Gebundene Ausgabe)
Herr Risse zeigt auf, dass zu hohe Staatschulden sowohl durch Inflation, als auch durch Deflation abgebaut werden können. Für beide Wege untersucht er Beispiele aus der Geschichte. Er erläutert, dass die Entscheidung, welcher Weg beschritten wird, letzlich von der politischen Führung getroffen wird. Weiterhin erklärt er, warum diese Wahl heute zwangsläufig auf die Inflation und nicht die Deflation fallen wird, bzw schon gefallen ist.
Grob falsch ist seine Einschätzung, mit Futurhandel an den Rohstoffbörsen können die Preise nicht langfristig beeinflusst werden, da die Kontrakte nach wenigen Monaten ausliefen (S 237). Ein Blick auf die Kurse beweist dass Gegenteil. Natürlich kann die Handelsposition durch Öffnen eines Anschlusskontraktes beliebig verlängert werden. Da dies Thema nur am Rand gestreift wird, tut dieser Fehler dem Wert des Buches keinen Abbruch.
Richtig aber wenig hilfreich sind die allgemeine Betrachtungen über Ethik und Moral bei Banken und Finanzhandel. Sehr oberflächlich ist die Darstellung solcher Anlagen, die vor Inflation schützen (Untertitel: Die besten Strategien, sich davor zu schützen). Es ist klar, dass man z.B. das Thema Aktien nicht auf 4 Seiten vollständig beleuchten kann. Ein Literaturhinweis wäre hier deutlich besser. Dieser Buchteil, die Strategien zum Schutz, bleibt eine reine Aufzählung ohne Tiefgang.
Mit seiner Einschätzung, osteuropäische Länder hätten keine überbordende Verschuldung, schon garnicht im Ausland (S.278) liegt Risse voll daneben. Dies hätte ihm auch schon bei Drucklegung des Buches im Herbst 2009 klar sein müssen.
Fazit: Im Hauptteil (Die Inflation kommt) ist das Buch sehr gut. Hierfür lohnt es sich zu lesen. Im Teil des Untertitels (Strategien) ist es weitgehend ohne Nutzwert.
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Die Inflation kommt: Und wie Sie sich jetzt schon schützen können
Die Inflation kommt: Und wie Sie sich jetzt schon schützen können von Stefan Riße (Gebundene Ausgabe - 7. Dezember 2009)
EUR 19,90
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