Amazon.de: Kundenrezensionen: Der Grosse Crash 1929: Ursachen, Verlauf, Folgen. Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Max Otte

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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnetes Standardwerk zur Finanzkrise, 10 Punkte!
Zunächst einmal: Eine Kritik, die sich nicht dem Inhalt widmet, ist schlichtweg überflüssig! Das ist blabla auf Grundschulniveau.

Der vorliegende Band von Galbraith gehört zum Besten, was zum Crash 1929 geschrieben wurde!

Der Autor schreibt in einem federleichten, beschwingten Stil und vermittelt dem Leser mühelos komplexe Zusammenhänge, welche...
Vor 10 Monaten von Tschechov veröffentlicht

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versus
42 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Inhalt 5 Punkte
Dieses im englischen Original schon 1988 erschienen Buch ist - auch für Finanzweltlaien - äußerst lesenswert. Finanztechnische Sachverhalte werden anhand lebensnaher Beispiele erläutert.
Die Zeitnähe der Erstauflage des Originals zum Börsencrash 1987 gibt den Einstieg in die Thematik vor. Galbraith zieht Vergleiche und versucht sich den ganzen Text hindurch an einer...
Am 22. Januar 2005 veröffentlicht

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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnetes Standardwerk zur Finanzkrise, 10 Punkte!, 5. Januar 2009
Zunächst einmal: Eine Kritik, die sich nicht dem Inhalt widmet, ist schlichtweg überflüssig! Das ist blabla auf Grundschulniveau.

Der vorliegende Band von Galbraith gehört zum Besten, was zum Crash 1929 geschrieben wurde!

Der Autor schreibt in einem federleichten, beschwingten Stil und vermittelt dem Leser mühelos komplexe Zusammenhänge, welche zu diesem Jahrhundertcrash führten. Es fehlen auf dem deutschen Markt Bücher (einzige Ausnahme vielleicht: das Crashbuch von Otte), welche sich dem Thema Börsencrash mit hohem Anspruch und dennoch leicht verständlich nähern. Es ist schon erstaunlich, und dies ist eine zentrale Erkenntnis, die man nach der Lektüre gewinnt, wie die Verhaltensmuster während der Entstehung und des Verlaufs eines Crashs zeitlos konstant geblieben sind. Die große Kraft dieses Buches ist die Möglichkeit, mit seinen zentralen Thesen die Debatte um den aktuellen Crash zu befruchten.

Insbesondere versteht man, welch großen Einfluss die Psychologie (Angst, Gier) auf die Preise an den Märkten haben kann.

Der Imperativ ,den dieses Buch für den rational handelnden Anleger bereit hält, lässt sich auf eine einfache Formel bringen: vergesse nie, was passiert ist und ziehe Deine eigenen (emotionslosen) Schlussfolgerungen für Deine Anlageentscheidungen.
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42 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Inhalt 5 Punkte, 22. Januar 2005
Von Ein Kunde
Dieses im englischen Original schon 1988 erschienen Buch ist - auch für Finanzweltlaien - äußerst lesenswert. Finanztechnische Sachverhalte werden anhand lebensnaher Beispiele erläutert.
Die Zeitnähe der Erstauflage des Originals zum Börsencrash 1987 gibt den Einstieg in die Thematik vor. Galbraith zieht Vergleiche und versucht sich den ganzen Text hindurch an einer Analyse des großen Crash ohne jedoch voreilig mit Patentrezepten zur Hand zu sein. Während des Lesens trifft man immer wieder auf kleine Spitzen gegen etwa Milton Friedman und die so genannten "Chicago Boys". Der fein ironische Stil Galbraiths und die Tatsache, dass hier keine rein technische Analyse vorgenommen wird, sondern die äußeren Begleiterscheinungen der Massenhysterie vorm Crash mit in die Betrachtungen eingezogen werden, machen dieses Buch zu einem kurzweiligen und sehr informativen Vergüngen.

Abzug - und nicht wenig - gibt es allerdings in der B-Note. Die redaktionelle Arbeit hat anscheinden ihren Segen nicht an diese Ausgabe verschwendet. Teilweise holperige Übersetzungen und sich häufende Wortstellungs-, Interpunktions - und sonstige vermeidbare Fehler sind ein echtes Ärgernis - zumal die hier angesprochene Qualität in so krassem Gegensatz zur inhaltlichen steht.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Finanzgeschichte zum Anfassen - Ein hochaktueller und völlig neu überarbeiteter Klassiker , 1. April 2009

Der 'Schwarze Freitag' vom 24. Oktober 1929 ist noch heute im (Geschichts-)Gedächtnis der meisten Mensch als Super-Gau der Finanzgeschichte dieser Welt verankert, weil er die größte Wirtschaftsmacht in die Knie zwang und Menschen reihenweise in den finanziellen wie psychischen Ruin oder gar in den Tod trieb. Doch nicht nur im GeschichtsGEDÄCHTNIS wird dieses Ereignis eine Rolle spielen, so Galbraith. Denn es kann jederzeit wieder passieren, ja, es wird sogar wahrscheinlich wieder passieren. Nun, mag er Recht haben oder auch nicht, DIE DERZEITIGEN EREIGNISSE zeigen jedenfalls, dass es sehr wohl möglich sein könnte... Und nicht umsonst mussten die Vorwortschreiber zu den diversen Auflagen und Neuauflagen (wie bei dieser Ausgabe) immer wieder auf Ereignisse (wie den Börsencrash von 1987 und jetzt auf die aktuellen Geschehnisse) hinweisen, die mehr als beunruhigend sind, weil sie an die Ereignisse um den rabenschwarzen Freitag erinnern.

GANZ KONKRET ZU DIESEM BUCH: In der 4. und völlig überarbeiteten Auflage sind mir keine Druck- oder Schreibfehler ins Auge gesprungen, die den Wert des Inhalts irgendwie schmälern würden!
Kenneth Galbraith hilft in diesem Buch dabei, zu verstehen, wie es zu diesem gigantischen Börsencrash kommen konnte. Mit spitzfindigen Argumenten, genialen Analysen und wortmächtigen Beschreibungen fasziniert er noch heute. Wer die Vorgeschichte, den Verlauf und die Nachwirkungen dieser Riesenkrise verstehen will und die Gegenwart bewerten möchte, der muss Galbraiths Klassiker kennen. Er ist pessimistisch und zwinkert dabei trotzdem gehörig mit den Augen. Er geriert sich nicht als Prophet. Er beschreibt und erkennt Zusammenhänge und Wirtschaftsverflechtungen. Er spricht über Leichtgläubige und Zocker, über Betrug, Panik und falscher Euphorie. Und in Kenntnis der Ereignisse, Hintergründe und auch der menschlichen (Raffgier-)Seele warnt er vor der Zukunft. Aber eines macht er eben auch klar: Wer Kenntnis von den Zusammenhängen der Vergangenheit hat, hat auch eine Chance, die Zukunft zu verbessern.


Ein unglaublicher Klassiker der Finanzgeschichte! Aufrüttelnd und Mut machend zugleich!! Für all jene, die Marktzusammenhänge verstehen wollen. HOCHAKTUELL IN DER AKTUELLEN KRISE, die uns sicher noch lange verfolgen wird!!!
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Neu Herausgegeben, 2. Dezember 2008
Wir haben den Titel jetzt neu herausgegeben. Damit dürfte die Grammatik deutlich besser sein (obwohl es nicht möglich war, in der kurzen Zeit alles auszubügeln). Auch die Fußnoten sind wieder drin. Die 5 Punkte beziehen sich natürlich auf Galbraith, nicht auf mein Vorwort.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Blaupause für den Crash der Gegenwart, 27. Februar 2009
Inmitten des Super-Crashs der Gegenwart ist es sicherlich angebracht, den Klassiker von Galbraith in Ruhe zu studieren.

Der Kern:
sobald ein Crash vorüber ist, geht es weiter wie davor. Kein Zurückschauen. Nichts gelernt. Keine Veränderung.

Die Lehren aus dem Crash des Jahres 1929 und die Depression danach, das sagte Galbraith, waren vergessen, sobald der erste Aufschwung wieder gegeben war. Und so wird es auch diesmal sein. Darauf spekulieren die Banken. Dabei wäre es gerade für die Banken wesentlich leichter unter einem stabilen Geldsystem zu operieren.

Anyway:
Galbraith zelebriert die Psychologie des großen Crash - und die Ignoranz die in ihm Hochkonjunktur hatte und bis heute noch hat.

Weil Galbraith nicht an den Zahlenwerk-Produktionen und den Formel-Verliebtheiten der reinen Ökonomen teilnahm, sah die arrivierte Professorenschaft schon immer mild lächelnd auf den Altmeister der großen Argumente herab.

Dass er eher Romane schreibt, als ausgetrocknete Wissenschafts-Wälzer tat das übrige hinzu.

Doch Galbraith zeigt wichtige Punkte messerscharf auf:
die gegenwärtige Kritik an der Federal Reserve und die Kritik an der Federal Reserve von damals rücken in ein klareres Licht, wenn man dieses Buch liest.
In beiden Szenarien konnte und kann die Fed herzlich wenig tun, denn zum einen sind ihr die Zähne gezogen - weil sie die Steuerung der Geldmenge nicht wirklich kontrollieren kann und zum anderen wird sie mißbraucht - weil sie den Banken gutes Steuergeld hinter schlechten Schulden - auf politischen Befehl hin, nachwerfen muss.

Auch das Gerücht, dass Spekulanten das Problem des Crash verursacht haben, wird aufgelöst. Und auch dies ist eine Parallele zur Gegenwart. Das Problem lag und liegt im Geldsystem und in den Banken.

Das Buch ist absolut empfehlenswert und gerade heute wieder hochaktuell.

Weitere hervorragende Bürcher zum Thema:
Der Nebel um das Geld
Der Dollar Crash
Prinz des Goldes: Fabelhafte Finanzkrise
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der hemmlungslose Hang zum Zocken, 24. Juni 2009
John Kenneth Galbraith wurde 1908 in Ontario, Kanada geboren und lebte später in den USA. Er lehrte ab 1948 Wirtschaftswissenschaften an der Harvard University. Während der Regierungszeit Kennedys war er Amerikas Botschafter in Indien. Der Grosse Crash 1929" entstand vor mehr als fünfzig Jahren und gilt als ein Klassiker, der über die grösste Finanzkrise je geschrieben worden ist. Galbraith hat sich für soziale Gerechtigkeit und ein funktionierendes Wirtschaftssystem eingesetzt", schreibt Max Otte, Professor für allgemeine und internationale Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Worms in der Einleitung der 4., völlig überarbeiteten Neuauflage (2008) dieses historischen Essays. Die Ursachen des Crashs lagen alle in der spekulativen Orgie, die vorausging, bemerkt Galbraith. Etliche Parallelen zu den Jahren nach 2005 sind verblüffend. Damals hiessen die Protagonisten Investment-Trusts". Heute werden sie Private Equity" und Hedge Fonds" genannt. Der gemeinsame Nenner war der hemmungslose Hang zu spekulativen Zwecken. Galbraith definiert spekulative Anlagen" als solche, die auf die Wertstegierung hinaus sind, und nicht auf die laufenden Erträge (z.B. Miete, Dividende und Zinsen). Die Wirtschaft war laut Galbraith vor 1929 fundamental nicht gesund. Fünf Problembereiche zählt er auf: 1) Die ungleiche Einkommens- und Vermögensverteilung, 2) Die schlechte Struktur der Kapitalgesellschaften, 3) Die schlechte Struktur des Bankensystems, 4) Die prekäre Situation der Aussenhandelsbilanz und 5) Die fehlgeleitete Wirtschaftspolitik. Dem Börsenkrach von 1929 folgte damals die Grosse Depression. Heute erleben wir die 2. Weltwirtschaftskrise. Aufträgsrückgänge von vierzig Prozent deuten darauf hin, dass der tiefe Einbruch der Konjunktur epochal ist. Es wird schlimmer, bevor es besser wird. Es bedarf daher eines unorthodoxen und radikalen Einsatzes aller verfügbaren wirtschaftspolitischen Instrumente: Geld- udn Fiskalpolitik. Dieser Klassiker dürfte in der gegenwärtigen Krise als Weckruf dienen. Im Übrigen gehörte James K. Galbraith (Wirtschaftsprofessor an der Uni von Texas at Austin), der Sohn des Autors zum engen Beratungsteam des US-Präsidenten Barack Obama im Vorfeld der Präsidentschaftswahl in den USA. Das Werk ist insofern eine Pflichtlektüre, als der Vorfall von 1929 keineswegs exogen war und sich wiederholen kann.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Standardwerk zur Historie um den Crash 1929, 24. März 2009
Ein TOP aufbereitetes Buch zum Crash 1929 und seinen Hintergründen.
Gut aufbereitete Fakten, auch für Neulinge in der Materie verständlich und leicht nachvollziehbar. Die Hintergründe, die zum damaligen Crash führten, lesen sich "verdächtig" vertraut, Parallelen zur aktuellen Finanzkrise drängen sich auf...
Und der Leser kommt zur Erkenntnis, dass aus der damaligen Krise absolut nichts gelernt wurde, bzw. das "Spiel" mit den selben Regeln weiter gespielt wird... bis es zum nächsten Crash kommt...
Empfehlenswert zu diesem Thema ist auch die spannend-witzige Fabel:
Prinz des Goldes: Fabelhafte Finanzkrise

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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Warum historische Betrachtungen unerlässlich sind, 9. Februar 2009
Dass ökonomische Erkenntnisse keine uneingeschränkte Gültigkeit besaßen und auch heute nicht besitzen, zeigen uns sowohl die Geschichte als auch die Gegenwart.
Die großen Ökonomen zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren der festen Überzeugung, unendliches Wachstum sei möglich und einzig und allein staatliche Regulierungen könnten dieser Prosperität entgegenstehen. Die wenigen Skeptiker wurden zu Gunsten höherer Gewinnerwartungen der Lächerlichkeit preisgegeben und mundtot gemacht. Der Glaube an einen gesunden und starken Markt war fest in den Köpfen der Menschen verankert, doch dabei sorgen nicht irgendwelche toll ausgeklügelten finanzmathematischen Modelle allein für menschliche Handelsaktivitäten. Ein viel wichtigerer Entscheidungsfaktor ist Vertrauen, Angst und Gier. Dabei kommt es in der heutigen Finanzwelt erst nach und nach an, dass diese emotionalen Zustände mehr mit Psychologie als mit abstrakten mathematischen Modellen zu tun haben. Der Wirtschaftswissenschaftler Karl-Heinz Brodbeck hat mit seinem 1998 erschienen Buch "Die fragwürdigen Grundlagen der Ökonomie" bereits gezeigt, dass die Ökonomen ihren Elfenbeinturm verlassen und umdenken müssen. Dabei formuliert Galbraith seine Kritik nicht so fundamental und direkt wie Brodbeck. Viel mehr sieht er sich als Berichterstatter jener Zeit und lässt dem Leser die Möglichkeit offen, aus den geschilderten Fakten eigene Schlüsse zu ziehen. Er zeigt, dass auch zu jener Zeit die wirtschaftwissenschaftlichen Modelle weder in der Lage waren, die Krise vorherzusehen, noch es geschafft haben, die Depression zu mildern. Dabei verzichtet der Autor auf eine technische Analyse zu Gunsten einer Ursachen - Verlauf - Folgen Darstellung, was der Brauchbarkeit und dem Informationsgehalt der behandelten Problematik sehr entgegen kommt.

Heute, im Jahr 2009, befindet sich die Weltwirtschaft in einer Krise. Es lohnt sich daher auf der Suche nach Vergleichbarem, ein Blick in die Historie zu werfen.
John Kenneth Galbraith (ehemaliger Wirtschaftswissenschaftler an der Harvard Universität) versteht es, diese Thematik unterhaltsam, teilweise ironisch und interessant zu transportieren.
Auch wenn es, allein schon aus gesellschafts-historischen Gründen, nicht möglich ist, die heutige Krise mit jener von vor knapp 80 Jahren direkt zu vergleichen, so finden sich dennoch erhebliche Parallelen, was zeigt, wie wenig die Menschen doch aus ihrer Geschichte lernen. Solange die Erfahrung des Crashs noch im Wissen der Menschen verankert ist, so lange wird es keine neue Krise geben, doch gerät dieses Wissen mehr und mehr in Vergessenheit. Der Autor zeigt mögliche Ursachen für das Zustandekommen der Krise von 1929. Als Beispiel sei hier die große Kluft bei der Vermögensverteilung zwischen arm und reich genannt, um eine Verbindung zur aktuellen Entwicklung aufzuzeigen. Durch diese Kluft war die Wirtschaft sowohl auf hohe Investitionen als auch auf einen hohen Verbrauch von Luxusgütern angewiesen. Ist das große Vermögen auf wenigen Menschen zentriert, haben diese beiden Konsumarten einen viel größeren Einfluss auf die Wirtschaft, als dies bei den weniger reichen Menschen mit ihrem geringen Konsum der Fall ist. Doch gerade diese Konsumfreude der Reichen ist besonders anfällig für negative Nachrichten an der Börse, was leicht einen circulus virtuosus - einen Teufelskreis - nach sich zieht. Dennoch, so Galbraith, sei die heutige Wirtschaft bessere gegen solche Crashs gewappnet. Viele, wenn auch nicht alle Sicherungssysteme würden eine gute Arbeit verrichten. Und so schreibt Galbraith, dass der Kapitalismus viele Widersprüche in sich aufweist, doch die "Sozialreform mit den verbesserten Strukturen dieses System in Einklang [bringt]". Denn sowohl im Kommunismus als auch im Kapitalismus liegt das Problem, dass finanzielle Potenz und politischer Weitblick negativ miteinander korrelieren. Dies ist der Grund, "warum viele Menschen behaupten, die Dinge seien völlig in Ordnung, obwohl sie genau wissen, dass sie es nicht sind."
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Billions - Millionen, 21. Dezember 2008
Zahlreiche Rechtschreibschwächen ärgern. Ausserdem ist es für ein Buch über Wirtschaftsgeschichte geradezu blamabel, wenn (wie häufig auf den Wirtschaftsseiten bedeutender deutscher Tageszeitungen)mal wieder Millionen und Billons reps. Milliarden durcheinander geraten; macht ja auch nur den Faktor 1.000 aus.

Für den flüchtigen Leser oder den schneller Euro oberflächlich geschrieben und schlampig übersetzt. Schade, gerade in der jetzigen Krise wäre eine tiefgründigere Analyse angebracht.
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4.0 von 5 Sternen Inhaltlich sehr gut, Abzug für die Übersetzung, 9. Februar 2009
Von F. Berger (Mülheim an der Ruhr) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ich habe dieses Buch als Grundlage für meine Facharbeit mit dem Thema "Vergleich der Entstehungen der Weltwirtschaftskrisen von 1929 und 2007" benutzt und bin mit dem Inhaltlichen sehr zufrieden.
Es wird sehr gut dargelegt wie es zu den Spekulationen gekommen ist, die später dann für den Crash verantwortlich waren. Zudem wird auch auf den Immobilienboom in Florida Anfang der zwanziger Jahre eingegangen, die Untätigkeit der Regierung beschrieben und der übertriebene Optimismus der in den Zwanzigern herrschte gut dargestellt.
Leider gehen die Beschreibungen für mich persönlich manchmal zu sehr ins Detail, aber das ist bekanntermaßen Geschmacksache.
Abzug gibt es letztendlich für die Übersetzung, die aus "Milliarden" "Millionen" gemacht hat und so Verwirrung stiftete.
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Der Grosse Crash 1929: Ursachen, Verlauf, Folgen. Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Max Otte von John Kenneth Galbraith (Gebundene Ausgabe - 16. Oktober 2008)
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