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am 29. November 2010
Ich hatte die Gelegenheit, den Film im Kino zu sehen. Die DVD wird Mitte Dezember erscheinen.

Der Film besteht im Wesentlichen aus Beispielen der Gegenwart, die zeigen, dass eine Energieversorgung basierend auf nachhaltigen Energieformen bereits heute möglich ist. Dabei werden verschiedene Projekte aus ganz unterschiedlichen Ländern und Kontinenten vorgestellt. Begleitet werden die Beiträge durch Kommentare von dem leider kürzlich verstorbenen Herrmann Scheer, Träger des alternativen Nobelpreises und bis zu seinem Tod Vorsitzender von Eurosolar. Als Kontrast zu den zukunftsweisenden Projekten werden Intervieweinspielungen mit dem Chief Economist der Internationalen Energie Agentur, Dr. F. Birol, eingespielt. Seine Äußerungen versuchen, den Status quo der zentralistischen, auf Großindustrie-Projekten basierenden Energieversorgung zu verteidigen. Die Botschaft des Filmes ist aber eine andere: Die Energieversorgung wird neu strukturiert werden müssen, sie muss dezentralisiert und ohne fossile Energieträger und Atomenergie erfolgen. Bei einigen Beiträgen entsteht das Gefühl, dass wir in Deutschland rückständig sind, wenn es um die Neugestaltung der Energieversorgung geht.

Ich habe dem Film 5 Sterne gegeben, weil er aufzeigt, was heute schon möglich ist und gemacht werden kann. Er motiviert, selbst aktiv zu werden. Zugleich ist er für eine Dokumentation kurzweilig inszeniert und durch Schnitt und Ton ansprechend gestaltet.
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Eine mögliche Umstellung der Energieversorgung auf 100% erneuerbare Energien wurde durch die tragischen Ereignisse in Japan zu einem hochaktuellem Thema. Viele liessen sich so nur allzu schnell von ihrer bsiherigen Meinung abbringen. Deutsschlands Entscheider verabschieden sich nun unglaublich schnell von ihren lange verteitigten politischen und wirtschaftlichen Positionen. Sogar die rot-grüne Atompolitik scheint hier fast ins Hintertreffen zu geraten, wobei mich gerade deswegen wundert, weshalb einer Partei wie den Grünen so viele Zugeständnisse entgegenströmen, da die kommerzielle Ausnutzung eines tragischen Atomunfalls keinesfalls als Wahlkampagne missbraucht werden darf.

Fast scheint es sogar in unseren Regierungskreisen angekommen zu sein, dass mit Fukushima ein neues Energiezeitalter angebrochen ist. Aber ist ein Ausstieg und ein so immenser Umbruch überhaupt möglich? Dieser Film geht dieser Frage eingehend und durchaus kompetent auf den Grund. Sicherlich beweist er eindrucksvoll, dass eine Energiewende möglich ist, wenn alle nur wollen. Und "alle", das ist die ganze Welt!

Allerdings vermisse ich in dieser Komplexität der Problematik die Abhängigkeit der Gesellschaft von fossilen Brennstoffen und Atomkraft. Meiner Ansicht nach ist es auch zu visionär gedacht, wenn Regisseur Carl-A. Fechner meint: "...Denn weltweite Energieautonomie, das bedeutet mehr Gerechtigkeit, weniger Krieg und die Überwindung von Armut." Man soll das nicht falsch verstehen: Es wäre nur zu schön, wenn diese Zukunftsvision unseren Planeten auf neuen Kurs bringen würde, aber glaubt wirklich jemand allen Ernstes, dass sich mächtige Energielieferanten und Konzerne das Ruder aus der Hand nehmen lassen? Dass Solar- oder Windenergie nichts kosten wird?

Um eine wirkliche Energieautonomie zu erreichen, bedarf es mehr, als "vorübergehend" Atomstrom, aber auch Wind- oder andere Alternativenergien aus dem Ausland zu importieren, wenn die wirklichen Voraussetzungen noch lange nicht gegeben sind. Interessant finde ich auch die aktuelle Erkenntnis, das sogar die Mittel für friedliche Kernfusionsforschung getrichen werden, die nichts mit den Atomkraftwerken als Energielieferant zu tun haben. Wer will uns da komplett "beschneiden"?

Nun, "Die vierte Revolution" ist sicherlich ein spannender Ansatz, nicht umsonst hat der Film mehrere Auszeichnungen erhalten, u.a. den Deutschen Wirtschaftsfilmpreis 2010. Es ist auch völlig klar, dass die auf der Erde einstrahlende Sonnenenergie etwa dem Zehntausendfachen des aktuellen Energiebedarfs der Menschheit betrifft. Es ist auch kein Geheimnis, dass Atomkraftwerke bei Laufzeitverlängerungen Hunderte Millionen Euro Nettogewinne erzielen werden und auch, dass die weltweite Umstellung auf erneuerbare Energien bis 2030 lediglich rund 100.000 Mrd. US Dollar kosten werden, dem Kosten für das Festhalten an fossil-atomaren Energien jedoch 200.000 Mrd. US Dollar gegenüber stehen. Es wäre also ein logischer Schritt, die solare und andere Energien zu forcieren, doch bleibt zu befürchten, dass sich die mächtigen Energielieferanten erst einmal ein Konzept erarbeiten müssen, wie sie dies zu richtg viel Geld machen können. Und hier müsste eben auch angesetzt werden, dass das Umdenken auch dem Wahlspruch gelten sollte. Freie Energie für alle! Doch damit kann man ja kein Geld verdienen...

Fazit: Eine spannende DVD um ein brisantes Thema, sicherlich ein guter Anfang, denn diese Thematik wird noch viele Gemüter erhitzen und noch viele auf die eine oder andere Weise beeinflussen.
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am 21. April 2011
2 Tage nach der Katastrophe in Japan habe ich den Film Die 4.Revolution im Kino gesehen.
Es hat mich sosehr beindruckt, wie es in Dänemark bereits ganze Gebiete schaffen energieautark zu leben, dh es wird weder Strom, Gas, Fernwärme, Kohle, in diese Gebiete importiert. Sie leben ausschließlich autark von der Energie die sie selbst erzeugen durch Windkraft, Biogasanlagen, Photovoltaik und Solaranlagen. Es ist möglich ohne Atomkraftwerke und CO² produzierende Energiequellen wie Kohle, Erdöl und Gas zu leben. Es wäre zumindest leicht möglich innerhalb von kurzer Zeit den Öl, Gas, Kohleverbrauch um 40 % zu senken und damit nicht mehr zu importieren. Wie würde der Weltmarktpreis für diese Rohstoffe sinken?
Es wird in diesem Film auch sichtbar wie sich energiepolitische Stellen dagegen wehren, wie sehr es um Machtverhältnisse geht, die den politischen Weg beeinflussen.
Doch jeder einzelne von uns kann Verantwortung übernehmen, und so wird in unserer globalen Welt letztendlich doch auch vieles von uns Konsumenten gelenkt. Es hat sich mit der Initiative der Mikrokredite gezeigt, dass es auch möglich ist, ohne große Unternehmen (Banken) bzw politische Unterstützung sinnvolle Initiativen mit 'wenig' Mitteln zu injizieren.
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am 25. November 2010
Ich hatte heute die Chance "Die 4. Revolution" im Kino zu sehen.
Der Film bezieht klar Stellung zur Rolle, die alternative Energien heute schon spielen können und sollten.
Eine engagierte Gegendatstellung zu vielen Statements vom Regierungspolitik und Atom-Lobby.
Tolle Bilder und Meinungen u.a. aus Afrika, Bangladesch, Kalifornien und Deutschland.
Lohnt...
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am 31. März 2011
Mit dieser DVD werden eindrucksvoll die internationalen Lobbyarbeiten zwischen den Kernkraftbetreibern und den politischen Befürwortern für den Beibehalt der Atomkraft zur Energieerzeugung bei konservativen Parteien - wie in Deutschland bei CDU und FDP dargelegt. Bei der aktuellen Atomkatastrophe in Japan und der Störanfälligkeit durch überholte Technik, menschliches Versagen und Kosten für die Entsorgung von Brennelementen ein Muß für jede Familie und Schulen! Schon heute existieren umweltfreundlichere Möglichkeiten mit erneuerbaren Energien, die wirtschaftlicher, sicherer und zukunftssicherer für die Menschheit sind. Hermann Scheer war auf diesem Gebiet in Deutschland ein Hellseher. Wir haben die Welt von unseren Kindern nur geliehen. Umdenken und Atomkraft abschalten ist das Gebot der Stunde.
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am 26. Dezember 2010
Im Grunde ein sehr toller Film, der denjenigen die Augen öffnet, die sich in der Materie noch nicht so sehr auskennen und im allgemeinen weniger an Wirtschaft und Politik interessiert sind. Für die wirklich Interessierten & Insider zeigt der Film womöglich nur teilweise Neues. Dennoch ist die Grundthematik gut behandelt worden und jedem dämmert, dass wir in der nachhaltigen Energiewirtschaft- und Politik schon viel weiter sein könnten. Vom Verständnis her zudem sehr einfach.
Von der "Revolution" ist leider im Film und in der Realität (Medien etc.) leider noch nicht allzu viel zu sehen. Der Film behandelt das Thema eher harmloser. Man könne als vielmehr von einem "Wandel" reden...

Alles in allem ein super Film über Energieprobleme in vielen Ländern der Erde und wie sie dort gelöst und behandelt werden (könnten).
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am 4. April 2011
Seit den Ereignissen in Japan - Fukushima - sind die Inhalte des Films, sowie die anschauliche Präsentation der Möglichkeiten regenerativer Energienutzung, aktueller denn je.
Ein Film, der Mut macht, den Weg/Wandel in regenerative Energieformen mit maximaler Geschwindigkeit voran zu treiben.
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am 19. Juni 2011
Ich habe mir den Film gekauft, weil ich hoffte eine sachliche Dokumentation über mögliche Auswege aus dem Energiedilemma zu erhalten. Der Film bzw. die Dokumentation ist unter dieser Voraussetzung relativ entäuschend. Ein typischer Öko-Lobbyisten-Film. Da werden munter Fakten vertauscht, unterschlagen und zurechtgebogen wie's gerade gebraucht wird. Beispiele? Da werden konventionelle Kraftwerke u.a. wegen ihres hohen Wasserverbauchs an den Pranger gestellt und als heilbringende Alternative thermische Solarkraftwerke in Wüstengebieten vorgeschlagen - dass diese Kraftwerke pro kW genauso viel Kühlwasser benötigen wie ein AKW und die Frage, wo dieses Wasser in Wüstengebieten herkommen soll wird einfach mal unterschlagen. Dann der Standart-Zahlenbieger bei diesem Thema: Wenns um den Profit der AKW Betreiber geht nimmt man als Vergleich am besten das größte AKW im Land, wenns drumm geht wieviele AKW's durch einen Windpark ersetzt werden können wird dann einfach mal ein Mini-Reaktor aus den 70ern herangezogen. Dann natürlich noch die üblichen Seitenhiebe auf die Großkonzerne, insbesondere auf die Ölmultis, und gleichzeitig die Verherrlichung von Solarzellen-Produzenten und anderen Unternehmen der Erneuerbaren-Branche (die ziemlich sicher die Großkonzerne von morgen sein werden.) Als die Ölmultis vor 150 Jahren noch Hinterhof-1-Mann-Betriebe waren und Petroleum als Ersatz für Lebertran als Lampenöl herstellten wurden sie wahrscheinlich ähnlich gefeiert. Grundsätzlich bin ich überzeugt davon, dass die "4. Revolution" notwendig und auch möglich ist - aber dafür ist in erster Linie ein ehrlicher Umgang mit Fakten und eine schlüssige sowie konsequente Vorgehensweise erforderlich. Ansonsten degradieren sich die "Ökos" auf das Niveau ihrer erbitterten Gegner, den Öl- und Atomlobbyisten: Fakten immer schön zurechtbiegen, so wie man's gerade braucht. Dieser Film ist ein Paradebeispiel dafür.
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am 7. Juni 2013
Also die "Dokumention" ist extrem einseitig und unsachlich.
Ein toller Film wenn man selber schon Öko-Gehirngewaschen ist und man auch gar nix anderes mehr hören will. Der "Böse" ist der Mann in der IEA. Alles was der sagt ist "falsch" und der Herr Fechner der sagt immer "richtige" Sachen. In Dänemark da ist Elfenland, da ist schon alles bewiesen. Nämlich Herr Fechner hat "recht". 100% Ökostrom geht super.

Der Punkt dass wir die Technologie hätten damit alternative Energiequellen einen viel höheren Anteil an der gesamten Energieproduktion in Deutschland haben könnten ist ein alter Hut. Aber 100% Ökostrom? *seufz*

Ich habe nichts neues in dem Film gesehen. Nicht einen guten Gedanken.
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am 30. April 2011
Dieser Film fasziniert. Der Atomausstieg ist möglich. Lasst uns alle damit anfangen. Wer den Film gesehen hat, kann besser mitreden.
22 Kommentare|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden