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Kundenrezensionen

44
4,3 von 5 Sternen
Die Kunst der Schwarzweißfotografie: Eine Schule der Bildgestaltung im digitalen Zeitalter
Format: Gebundene AusgabeÄndern
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Oktober 2008
Ich habe das Buch gerne gelesen und es bietet Inhalt exakt wie der Untertitel verspricht: "Eine Schule der Bildgestaltung im digitalen Zeitalter". Nicht weniger, aber eben auch nicht mehr! Alle wichtigen Grundlagen der Bildgestaltung werden übersichtlich und leicht verständlich dargestellt. Im letzten Kapitel wird, sehr knapp aber durchaus präzise, der grundlegende digitale Workflow bezogen auf die Schwarz-Weiß Fotografie anhand von Photoshop CS2 erklärt. Photoshop Elements reicht aber völlig aus um die Beispiele nachvollziehen zu können. Diejenigen Amatuere, die sich die Frage stellen: Was muss ich tun um mehr as nur 08/15 Bilder zu produzieren, bekommen mit diesem Buch einen guten und vor allem schnellen Überblick. Der Profi wird allerdings schon alles wissen. Alle Bilder sind erklärt (meist auch mit einer kleinen Geschichte zur Entstehung), lehrreich und korrespondieren immer mit dem gerade erklärten Thema. Mehr als die Hälfte der aufgenommenen Bilder stammen noch aus dem analogen Zeitalter.
Inhaltliche Themen (Klischebilder überwinden, Street Photography, Architekur) und Themen zur Bildgestaltung (Bildaufteilung, Bildwirkung) sind übersichtlich und kapitelweise aufbereitet und mit den jeweils passenden Bildern ausgestattet. Man lernt damit anhand der Bildbeispiele.
Kritikpunkte: Die Informationen zu den Bildern muss man sich immer aus dem Lesetext zusammensuchen und ein bisschen hat man auch den Eindruck, dass der Autor eben schnell auch noch ein Buch 'für das digitale Zeitalter' geschrieben hat (ergänzend zum Buch 'Workshop kreative Schwarz-Weiß Fotografie' aus dem Jahre 2001).
Wer einen schnellen und soliden Einstieg in die Bildgestaltung sucht bekommt hier ein sehr gutes Buch. Wer mehr Tiefgang will, sollte sich eher das Buch 'Der fotografische Blick' von Michael Freeman ansehen. Weil das Buch hauptsächlich die Bildgestaltung behandelt, ist es auch für Leute zu empfehlen für die Schwarz-Weiß Fotografie nur ein Nebenthema ist.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Januar 2012
Die Kunst der Schwarzweißfotografie. Eine Schule der Bildgestaltung im digitalen Zeitalter - 2. Auflage

Der erste Teil widmet sich neben anderen kleineren Themen kurz dem Thema Einsatz von Filtern in der SW Fotografie - hier (wie auch an einigen anderen Stellen) merkt man die analoge Herkunft des Autors. Anhand einiger Beispiele wird auf die Wirkung unterschiedlicher Filter eingegangen - ein an sich tolles Thema - auch weil diese Filter und deren Wirkung digital recht gut nachgebildet werden können - leider fällt das an sich superinteressante Thema für meinen Geschmack etwas kurz aus.

Der zweite Teil widmet sich den inhaltlichen Aspekten guter Fotografie und zeigt dabei wichtige Aspekte der jeweiligen Aufnahmesituationen auf - zum Teil werden dabei auch recht interessante Details und Infos vermittelt (das Kapitel Stimmungen hat mir dabei besonders gut gefallen), richtige "ach echt" oder so bleiben aber in der Minderheit.
Auch die Bilderauswahl reißt mich nicht wirklich vom Hocker - immer wieder spricht der Autor von "banalen Szenen", was ich ebenso sehe - schade eigentlich - dennoch, die Themen sind gut strukturiert und auch vernünftig rübergebracht.

Der dritte Teil zum Thema Kompositionslehre zieht sich fast nahtlos weiter durch das Buch - immer wieder wechseln sich sehr interessante mit eben eher banalen Fotos ab, die nur bedingt interessant sind oder zum Nachahmen anregen - zugegeben die Kapitel sind durchaus interessant und es kommen auch allerlei Hinweise und Anregungen, aber teilweise muß man sich schon selbst motivieren, damit man sich wirklich durch alle Kapitel durchliest - wird dabei aber mit der einen oder anderen interessanten Sichtweise belohnt.

Erst im 4. Teil des Buches erweckt das Buch wieder die volle Motivation, weiterzulesen und handelt dabei Themen ab wie:
"Wie wandelt man ein Farbbild in ein tolles SW Bild um" und
"Welche Techniken kann man hierbei anwenden"
"Wie kann man Architekturaufnahmen ohne Shift-Objektiv digital entsprechend bearbeiten und was ist dabei genau zu beachten".
Hier kommt einem dann das dritte Kapitel wieder etwas zur Hilfe, wenn man sich vorher beim Fotografieren eben schon genaue Gedanken gemacht hat, wie man das Motiv ggfs. in SW ausbearbeiten möchte und auf was man daher speziellen Wert gelegt hat - nicht jedes gute Farbbild lässt sich in ein wirklich gutes SW Bild wandeln und bei SW ist eben auf andere Dinge zu achten !

Fazit:
Hmmmm... ganz ehrlich - ich konnte mit dem Buch nicht komplett warm werden...
Nicht, daß es wirklich schlecht wäre - vermutlich hätte ich dem zweiten Teil des Buchtitels nur einfach mehr Aufmerksamkeit schenken sollen: "Eine Schule der Bildgestaltung..." und eben nicht digitale SW Dunkelkammer oder so... ich hatte mir nur eben mehr Pragmatisches zur direkten digitalen Umsetzung ins SW erwartet - das kann man aber nicht dem Buch anlasten.
Es behandelt umfangreich und gut die Grundlagen der Bildgestaltung und verdient sich hier die meisten Punkte - wer das sucht wird hier gut bedient.
Die verwendeten Fotos dienen dazu die jeweiligen Aspekte der Kapitel zu erläutern - mich sprechen sie leider nur zum Teil an - Fotos unterliegen eben auch dem persönlichen Geschmack.
Nach dem Kauf eines weiteren Buches zum Thema SW Fotografie bin ich mir nicht mehr ganz so sicher, was in so einem Buch stehen sollte, aber irgendwie bekomme ich die Themen, die mich intensiver interessiert hätten nur sehr bedingt abgedeckt - möglicherweise mein Problem - nun, da ich nun den Vergleich zum anderen Buch habe, kann ich diesem Buch durchaus einige weitere positive Seiten abgewinnen.
Alles in allem vergebe ich für das Buch in der 2. Ausgabe knappe 4 Sterne - Mehr Ausführlichkeit zum Thema Farbfilter und Einsatz im Rahmen der digitalen Bearbeitung, sowie mehr in Richtung Tips und Tricks zur SW Umsetzung würden dem Buch gut zu Gesicht stehen denke ich - auch wenn dies der Titel nicht zwingend verspricht
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. April 2009
Die Kunst der Schwarzweißfotografie. Eine Schule der Bildgestaltung im digitalen Zeitalter

Aus meiner ganz persönlichen Sicht ist dieses Buch unter den vielen zum Thema Fotografie aktuell verlegten Titeln sehr zu empfehlen, wenn mach sich weniger um technische Details und Fachbegriffe aus dem Sprachschatz der digitalen Fotografie kümmern und viel lieber darüber informieren möchte, was die wesentlichen Gestaltungsmöglichkeiten der Fotografie sind, wie sie von wichtigen Fotografen der Vergangenheit und Gegenwart eingesetzt wurden und werden und was man für sich selbst daraus ableiten kann. So sind die vielen im Text enthaltenen Verweise auf Fotografen, die einen bestimmten Stil oder eine bestimmte Herangehensweise geprägt haben, sehr sorgfältig und mit großer Kenntnis ausgewählt. Sie widerspiegeln eine ausgeprägt eigene Sicht auf die Geschichte der Fotografie. Für mich waren diese Hinweise wichtig und haben mich angeregt, die Originalquellen anzusehen und nachzuvollziehen, was Torsten Andreas Hoffmann dazu geschrieben hat. Neben diesen fotogeschichtlichen Verweisen des Autors hat mich die logische und für meine Bedürfnisse sehr sinnfällige Gliederung des Buches von Beginn an begeistert. In den Abschnitten zur Bildgestaltung habe ich viele Einsichten gewonnen, die mir in anderen Büchern zu diesem Thema (z.B. Mante: "das Foto" oder Zimmert "Bildkomposition und Bildwirkung in der Fotografie") zwar auch hätten kommen können, mir aber eben erst bei diesem Titel mit einfacher Leichtigkeit zugeflossen sind. Einen ganz wesentlichen Beitrag zu dieser guten Vermittlung und Zugänglichkeit des Stoffs steuern die zu jedem Abschnitt eingefügten praktsichen Bildbeispiele bei, die so gewählt sind, dass es auch dem ungeübten Betrachter möglich ist, die besprochenen Sachverhalte der Bildkomposition und Bildwirkung nachzuvollziehen. Nicht unerwähnt bleiben sollen auch die vielen Beispiele zur Umwandlung von digitalen Dateien im RAW- oder TIFF-Format aus dem RGB-Farbraum in Graustufen und die mit Photoshop möglichen und sinvollen Nachberabeitungen zur Verbesserung der Bildwirkung. Auch die angeführten Techniken zur Kontrastreduzierung schon bei der Aufnahme durch Verwendung entsprechender Filter für die analoge oder digitale Kamera sind eine nützliche und sinnvolle Ergänzung der Maßnahmen im Rahmen der elektronischen Bildbearbeitung. Schön finde ich an den Bildbeispielen des Autors, dass er den analog aufgenommenen Fotos eine ihnen angemessene Position in der heute vom Fortschritt der digitalen Fotografie geprägten Zeit einräumt, indem er diese zeigt als das was sie sind: Fotos mit einem bestimmten Bildinhalt und einer dazu gehörenden Bildaussage. Ich freue mich, dass ich dieses Buch erworben habe und kann es ohne Einschränkungen weiterempfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. März 2014
Der Untertitel „Eine Schule der Bildgestaltung.....“ trifft im Wesentlichen auf den Inhalt zu.
Beim ersten Durchblättern war ich enttäuscht über den Druck der Bilder, aber das ist eher dem Verlag als dem Autor zur Last zu legen. Die Bilder sind für die Ilustration zu Buch gut gewählt, gleichwohl es sich um nicht besonders aufregende Aufnahmen handelt. Aber es ist ja auch ein Lehrbuch und kein Bildband über SW-Fotos.

Für eine in 2012 aktualisierte 2. Auflage ist mir der Text nicht aktuell genug. Meistens wird noch auf Photoshop CS3 Bezug genommen, obwohl zu diesem Zeitpunkt bereits CS5 auf dem Markt war. Einen Hinweis auf CS5 fand ich erst auf Seite 267. Das höchste Gebäude der Welt in Dubai wird auf Seite 103 noch als Burj Dubai bezeichnet, obwohl er seit er Einweihung 2010 Burj Khalifa heißt.

Für Einsteiger sind die technischen Voraussetzungen, welche in Kapitel 1 kurz und knapp behandelt werden, sicherlich hilfreich. Interessant und spannend das Kapitel über den Einsatz von Filtern, da dies gleichermaßen für die analoge und digitale Fotografie gilt.

In den Teil 2 über inhaltliche Aspekte guter Fotogarfie hat mir die Bildbeschreibung und –analyse sehr gut gefallen. Das war für mich logisch und jederzeit nachvollziehbar.

Die Kompositionslehre im dritten Teil ist sehr veranschaulicht dargestellt. Vor allem die Grafiken mit den Linien zum Bildaufbau sind sehr lehrreich.

Kurz und knapp ist Teil 4 „Die digitale Dunkelkammer“. Hier wird über Grundsätzliches in der Bildbearbeitung nicht hinaus gegangen. Der Bezug auf aktuelle Photoshop Versionen fehlt auch hier. (PE)

Fazit: Ein Buch in dem es weniger um Technik, sondern viel mehr um Inhalte, Aufbau und Stimmungen von Bildern geht. Wer sich damit auseinandersetzen will, für den ist das Buch sicherlich eine Bereicherung. Leider etwas schlampig aktualisiert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. August 2013
Hier bekommt man für sein Geld ein Standardwerk der Schwarz-Weiss-Fotografie.

Wenig Vergängliches über Technik und Aufnahmentechnoligien, Ausrüstung und dergleichen (im Überfluss anderswo erschöpfend behandelt), aber dafür die sprichwörtlich "alles" über die Inhalte.
Komposition, Bildinhalte sind das wesentliche nicht nur in diesem Buch, sondern immer gültig, egal, ob digital, analog oder sonst wie erzeugt.
Die Themen reichen von der "Surrealen Fotografie" bis zur "Street-Fotografie"; wer sich einfache "Kochrezepte" erwünscht, wird nicht fündig - wohl aber der, der sich inspirieren lassen will und seine bisherigen "Werke" kritisch überdenken will.
Die Kompositionslehre weist dem Leser vom klassichen "goldenen Schnitt" über den "Umgang mit der Bildmitte" bis hin zu "interessanten Irritationen" den Weg zur Inspiration und weg von der 08/15-Bildgestaltung. Herr Hoffmann lädt dabei bewußt zum Experimentieren ein, wohl wissend, dass der Erfolg in der Kreativität liegt.

Das vorgestellte Bildmaterial ist erstklassig, hat aber nicht die vordergründige Ästhetik, sonder sprichwörtlich "Ecken und Kanten", an denen man sich trefflich reiben und diskutieren kann. Bravo!

Warum dann nur 4 Punkte?
Die vielen Bemerkungen zur "Digitalen Fotografie" (schon allein der
Untertitel) klingen schon arg altbacken - als ob digitales Fotografieren etwas neues, umwälzendes wäre - bitteschön nicht mehr im Jahre 2013! Auch die Bearbeitungshinweise (inclusive elegischer Ausflüsse über das
TIFF-Format) sind heute veraltet (z.B. Photoshop CS3) und passen so gar nicht in die an sich zeitlosen Inhalte des Buches. Hier wäre eine 3. Auflage überfällig.

Wer sollten denn dieses Buch kaufen?
Für "Ambitionierte Fotografen" (z.B. mit Wettbewerbs-Ambition) ist das ein "must have"; für den, der sich umfassend über Fotografie informieren will, für Studierende und angehende Profesionals ist es Standardlektüre.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. April 2012
Um es vorweg zu sagen, die Irritationen des Titels "verfolgen" mich im ganzen Buch: Was hat Bildgestaltung mit dem "digitalen Zeitalter" zu tun? Sie folgt Gesetzen, die weder analog noch digital sind. Anders die Technik, die im "digitalen Zeitalter" eine grundlegend andere ist als im "analogen". So finde ich es absolut überflüssig, die Ausführungen zur Bildgestaltung mit Hinweisen zur analogen oder digitalen Entstehung der kommentierten Fotos zu ergänzen. Auch scheint der Autor ein kleines Problem mit Fotoclubs zu haben, die nach seinen Ausführungen Fragen der Gestaltung (Seite 198), Ästhetik (Seite 207) und Technik (Seite 221) wohl selbst "erfunden" haben müssen.

Das Buch beginnt mit einem kurzen Einstieg in Sachen digitaler Technik und einem kleinen Überblick über den Filtereinsatz im analogen Zeitalter. Im vierten und letzten Teil des Buches geht es in die digitale (Schwarzweiß-)Dunkelkammer. Dem Anspruch des Buches entsprechend, kein Technikbuch zu sein, fällt dieser Teil relativ kurz aus, ist für den schnellen Einstieg aber ausreichend.
Das eigentliche Thema des Buches, die Bildgestaltung wird in Teil 2 "Inhaltliche Aspekte guter Fotografie" und Teil 3 "Kompositionslehre" ausführlich behandelt.
Anhand von zum Teil guten bis sehr guten Beispielfotos werden in Teil 2 einzelne Motivbereiche und in Teil 3 gestalterische Aspekte interessant, teilweise mit historischem Bezug unterlegt und ausreichend ausführlich beschrieben. Neben neuen und wieder zu entdeckenden Motiven findet sich hier eine Vielzahl von Tipps zur Bildgestaltung.
Das Buch eignet sich für den Einsteiger in die Schwarzweißfotografie als Lesebuch. Es ist aber aufgrund seines Aufbaus und der selbsterklärenden Überschriften der Unterkapitel auch ein ideales Nachschlagewerk für Fortgeschrittene.
Die eingangs erwähnten Irritationen außen vor gelassen ist das Buch für (angehende) Schwarzweißfotografen alles in allem empfehlenswert.
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am 15. Dezember 2011
Da ich mich fotografisch derzeit wieder ein wenig 'rückbesinne' und sogar meine analogen Schätzchen wieder aus dem Keller geholt habe, habe ich mir das Buch von Torsten Andreas Hoffmann aus dem dpunkt-Verlag sehr bewusst mittels einer Internet-Recherche zum Thema aktuelle SW-Fotografie ausgesucht und bestellt.

Als Freund von hochwertigen Büchern und Bildbänden bin ich sehr zufrieden mit der Verarbeitung des Buches, der Druckqualität und Haptik.

Der Untertitel des Buches 'Eine Schule der Bildgestaltung.....' trifft vollständig meine persönlichen Erwartungen, die ich hatte: keine überwiegend technischen Abhandlungen, Ausrüstungs- und Marken-Lobhudelei, sondern fundiertes Wissen und gute didaktische Aufbereitung.
Um mein Fazit vorweg zu nehmen, dies ist Autor und Verlag mit dem vorliegenden Buch wirklich gut und nur mit kleinen Einschränkungen gelungen.

Da ich als ganzheitlich wahrnehmender Mensch, der sich gerne mit Kunst und Fotografie beschäftigt, einen Zugang zur Materie überwiegend über Bilder und die durch diese ausgelöste Emotionen bekomme, war ich beim ersten Durchblättern des Buches ein wenig verwirrt: Richtig gute und das Interesse fesselnde Bilder wechseln sich mit recht einfachen Motiven ab, bei denen ich nicht auf den ersten Blick ergründen konnte, wofür sie stehen. Das klärt sich aber sehr schnell bei der Lektüre des zugehörigen Textes und die Bildbeispiele erweisen sich dann als sehr gut geeignet für das Verständnis des Themas, das der Autor vermitteln möchte.

Es klingt vielleicht ungewöhnlich, aber trotz der Themenstellung 'Schwarzweiß' wären einige weitere Farbbilder für das bessere Verständnis hilfreich. Warum? Der Untertitel des Buches heißt ' ........im digitalen Zeitalter'. Es gibt keine Schwarzweiß-, oder Farb-Speicher-Cards (obwohl dies in April-Scherzen immer wieder behauptet wird). Es wird in Teil 4 des Buches hinreichend beschrieben, wie Schwarz-Weiß-Fotos aus der digitalen Kamera heraus, oder aus der Bearbeitung in Adobe Photoshop entstehen. An dieser Stelle wären für mein Empfinden überleitende Farb-Beispiele hierzu gut geeignet und hilfreich.

In diesem rundum gut gelungenen Buch liegen besondere Stärken in Teil 2 'Inhaltliche Aspekte guter Fotografie' und Teil 3 'Kompositionslehre'.

Fazit: Das Buch ist umfassend, ausführlich und gut verständlich geschrieben und an für die Aufgabenstellung sehr gut geeigneten Bildbeispielen illustriert. Das sollte nicht den ohnehin schon ambitionierten Schwarzweiß-Digitalfotografen vorbehalten sein, sondern als erweitertes Basiswissen für gute Fotografie auch durchaus den ambitionierten Anfängern als Einstieg dienen, denen ich trotz der Fokussierung auf das Thema 'Schwarzweiß-Fotografie' dieses Buch sehr empfehlen kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. November 2011
Die Idee, die Grundlagen der Bildgestaltung und Fragen über den Bildinhalt in ein Buch über SW-Fotografie zu packen, finde ich gut. Diese Schwerpunktthemen des Buches sind zeitlos. Daher spielt meiner Meinung nach das Ausgabedatum 2008 keine Rolle.

Mir gefällt, dass die Umwandlung der Bilder in SW erst am Ende des Buches beschrieben wird. So zeigt der Autor mit der Reihenfolge und Seitenzahl der vier Kapitel klar, dass die zwei Schwerpunktthemen das Wesentliche sind. Für mich als Naturfotograf und Mitglied einer Fotogruppe, in der das jedem neuen Mitglied teilweise erst vermittelt werden muss, war das mit ein Auslöser, das Buch zu lesen.

Relativ häufig bezieht sich der Autor bei seinen Ratschlägen auf mehr oder weniger bekannte Fotografen. Kenner der Kunstszene werden dieses Buch eher nicht lesen. Es ist, so glaube ich, für Fotografen geschrieben, die gerade ihre ersten Erfahrungen machen und vor kurzem auf das Thema SW gestossen sind. Daher ist es meiner Meinung ratsam, bei der Lektüre die unbekannte Namen immer nachschlagen zu können (z. B. in Wikipedia). Der Autor hätte in seiner Einleitung darauf hinweisen können. Einige der Beispielbilder finde ich zu klein geraten und es bleibt dafür viel Papier unbedruckt.

Die vier Teile des Buches sind klar in Kapitel unterteilt, die Kapitel stehen nur selten in Bezug zueinander. Der Schreibstil ist ziemlich trocken, eigentlich passend zum Thema SW. Eigentlich schade, denn meiner Meinung nach gehört auch in eine Schule der Bildgestaltung ab und zu eine Stelle, in der der Leser mal lächeln kann. Übrigens ist das dpunkt-Logo auf dem Cover das einzige farbige Teil an dem Buch.

Für mich war das Buch eine etwas trockene (aber gute) Lektüre. Das Nachschlagen der mir unbekannten Fotografen war aufwändig, hat mir jedoch großen Spaß gemacht. Außerdem hat es meine Liste der Bücher anderer Fotografen, die ich noch lesen werde, gewaltig erweitert.
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am 17. Januar 2011
Schwarz-Weiß-Fotos und ihre Gestaltung/Wirkung stehen im Mittelpunkt. Die gewählten Beispiele und Erläuterungen waren für mich kaufentscheidend.
Auf rund 190 von 260 Seiten geht es "'Inhaltliche Aspekte guter Fotografie"' und '"Kompositionslehre"', strukturiert in 27 gut gestaltete Kapitel.

Der Autor, studierter Kunstpädagoge mit Schwerpunkt Fotografie, versteht es in diesem Teil des Buches mit klarer und prägnanter Sprache Themen auf den Punkt zu bringen. Technisches begrenzt sich hier idR. auf die KB-äquivalente Brennweite und Aufnahmeart (digital/analog). Es unterscheidet sich damit wohltuend von vielen anderen Fotobüchern.
Zusätzlich werden bekannte Fotografen und ihre bildnerischen Leistungen erwähnt. Fotos sind wahrscheinlich aus Gründen des Copyrights nicht abgebildet, aber weiterführende Links fehlen leider auch.

Die technischen Kapitel umfassen knapp 80 Seiten, von denen die ersten sieben sich anschaulich und unterhaltsam mit der Auswahl einer Digitalkamera sowie den Vorteilen des RAW-Formats für die Schwarz-Weiß-Fotografie befassen.

Danach wird es in mehrfacher Hinsicht sehr seltsam - sprachlich, inhaltlich und gestalterisch.
Es finden sich pro Seite bis zu vier, teilweise weniger als Streichholzschachtel große Abbildungen, die Unterschiede zeigen sollen. Es aber in diesem Format kaum noch können und lediglich mit einer Nummer versehen sind, was Zuordnung und Nutzen zusätzlich erschwert. Die Sprache wird plötzlich eine andere, ziemlich langatmig, oft redundant und teilweise dogmatisch. Zwischendrin finden sich ausgiebig Handlungsanweisungen: klicken-Sie-hier, stellen-Sie-dort-xy-ein.

Das Geheimnis dieses seltsamen Wandels findet sich explizit im vierten Teil des Buches '"Die digitale Dunkelkammer"'. Hier geht es in gleicher Manier weiter. Photoshop CS2 ist noch primär das Werkzeug der Wahl (was nicht dramatisch ist), aber Dialogboxen werden oft zusätzlich sind in Fotos einkopiert und lassen allenfalls mit einer Lupe ihren Inhalt erkennen.
Ebenso plötzlich wie unerwartet taucht eine sehr detaillierte, insgesamt einseitige Abhandlung zum Thema 'Abspeichern' auf - und irgendwann finden sich auch die verräterischen Stellen.
Bei diesem Teil des Buches handelt es sich offenbar um eine Serie, die über mehrere Hefte verteilt war und hier nochmals verwurstet wurde.

Trotz der Kritik hat auch dieser Teil des Buches hohen pragmatischen Nutzen, da viele der aufgezeigten Wege, Vergleiche und Basiseinstellungen einen guten Ausgangspunkt für eigenen Experimente bieten.
Dennoch finde ich die schlecht getarnte Wiederverwertung offensichtlich ziemlich alter Inhalte für ein Buch dieser Kategorie und Preislage sehr unangemessen und ärgerlich. Zumal beim 'Blick ins Buch', als auch bei den vom Verlag angebotenen Leseproben, nur die Sahnestücke präsentiert werden.

FAZIT
Wer in Sachen Schwarz-Weiß-Fotografie weiterkommen will und um die o. a. Schwachstellen dieses Buchs weiß, wird viele wertvolle gestalterische Hinweise aus der Praxis eines erfahrenen Fotografen finden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Oktober 2010
Selten - oder eigentlich noch nie - habe ich eine so vollständige Abhandlung über die Schwarzweiss-Fotografie gelesen.
Die erfreulich kurzen Kapitel über die Technik (welche Kamera, RAW-Format) führen den Leser gleich zm Wesentlichen: zum Bild an sich:
Darin zeigen 2 Abschnitte über Inhalte und die Kompositionslehre, wo es heutzutage schwarz-weiß lang geht.
Die Inhaltliche Betrachtungen reichen von der "Street Photography" bis zur "Poesie melancholischer Stimmungen"; wer sich einfache "Kochrezepte" erwünscht, ist hier fehl am Platze - wohl aber der, der sich inspirieren lassen will und seine bisherigen "Werke" kritisch überdenken will.
Die Kompositionslehre führt den Leser vom klassichen "goldenen Schnitt" über den "Umgang mit der Bildmitte" bis hin zu "interessanten Irritationen" ebenso weg vom "Kochrezept" hin zu Inspiration. Herr Hoffmann lädt dabei bewußt zum Experimentieren ein, und lässt dem Fotografen Freiräume, seinen Stil zu entwickeln.
Er stellt dabei höchste Ansprüche und gibt dem Leser sozusagen den Referenzpunkt für seine Arbeit. Die Bildbeispiele sind exzellent, up-to-date und diskussionswürdig, da mit "Ecken und Kanten", aber immer irgendwie perfekt.(das Titelbild ist absolut beispielgebend für den Inhalt)

Bis dahin wären es 5 Sterne, das letzte Kapitel "die digitalte Dunkelkammer" trübt leider das Gesamtbild etwas.
Stark bezogen auf den schon veralteten Photoshop CS3, wirkt das letzte Kapitel wie ein etwas liebloses Alibi-Anhängsel. Die Vorgänge sind viel zu kochrezeptartig und auf die Software bezogen beschrieben und man merkt: das ist nicht seine Welt - so widmet er ein ganzes Kapitel dem Abspeichern im TIFF-Format - das ist vollkommmen überflüssig. Hier hätte ich mir wirklich mehr Abstraktion gewünscht.

Für welchen Leser ist dann diese Buch geeignet: Für den der die künstlerische Seite der Fotografie fokussieren will. Sehr gut für Amateure mit Wettbewerbsambitionen, gut für Profis mit Schwerpunkten im Design und Studenten, die einen Ausflug in die klassische Fotografie wagen wollen. Abraten möchte ich dem, der die "digitale Seite" der Fotografie kennenlernen will - dieser Aspekt ist eher ein Anhängsel - vielleicht kommt das in der 3. Auflage.
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