Kundenrezensionen

21
4,4 von 5 Sternen
Porträtfotografie: Professionelle Porträts durch gekonnte Lichtführung und Inszenierung
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34 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Oktober 2010
Der Text auf der Rückseite des Buches spricht Bände:
"Dieses Lehrbuch . . . zweier Professoren . . . ist geeignet als Grundlagenbuch für Lehrveranstaltungen . . ."
Dieser Auszug kann als roter Faden gelten, jede Facette der Porträtfotografie wird systematisch und detailliert aufbereitet. Leider ergehen sich die Autoren dann ausschweifend in teilweise nicht immer einfach nachzuvollziehenden Erklärungen. Überhaupt ist das Buch extrem textlastig. Die umfangreichen Porträtfotografien verschiedener Fotografen dienen eher der Illustration als der Unterstützung des geschriebenen Wortes.
Bilder zur Darstellung des Sachverhaltes werden zu wenig eingesetzt, grafische Darstellungen, die m. E. teilweise dringend notwendig sind (z.b.: Achsen des Gesichtes, der Kamera und des Hauptlichtes in verschiedenen Konfigurationen), werden überhaupt nicht bemüht.
Somit wälzt sich der Leser durch umfangreiche textliche Abhandlungen, die zwar dem Anspruch des Buches (siehe Einleitung oben) gerecht werden, aber teilweise eher schwer verdauliche Kost darstellen. Vieles erscheint auch reichlich überflüssig. Beispiel: Im Kapitel Lichtquellen wird umständlich erklärt wie ein Blitzlicht funktioniert.
Auszug: " Um dieses Glühen auszulösen, wird Elektrizität durch ein Schutzgas, in der Regel Xenon, geleitet, was die Elektronen aus ihren Laufbahnen geraten lässt. Wenn der Energieschub abnimmt, kehren die Elektronen zu ihren ursprünglichen Laufbahnen zurück und . . . usw.!"
Schön beschrieben, in der Praxis eher unwichtig.Das Buch leidet eindeutig an dem akademischen Ansatz. Dabei bietet es wertvolle Informationen, die aber aufgrund mangelnder methodischer Aufbereitung nur schwer verarbeitet und umgesetzt werden können. Vor allen Dingen die verwendete Fachsprache setzt voraus, das der Leser die verwendeten Begriffe nahezu blind beherrscht.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Sie wollen sich intensiv mit der Porträtfotografie beschäftigen und sind auch bereit, dafür in eine aufwändige Lichtanlage zu investieren? ...Kaufen Sie dieses Buch!!!

Sie interessieren sich zwar für Porträtfotografie, für die Lichtführung reicht Ihnen aber meist das vorhandene Licht, anderenfalls verwenden Sie Ihren Systemblitz???
... Lassen Sie die Finger von diesem Buch!!!

Auf fast 200 Seiten befassen sich die beiden Autoren hauptsächlich mit einem Thema: Dem Licht.

Welchen Einfluss haben Einfallwinkel und Abstand der Lichtquellen auf das Porträt?

Wie wirken sich die unterschiedlichen Lichtmodifikationen aus und welche Reflektoren und Diffusoren sind für welchen Effekt geeignet?

Wie wird die richtige Belichtung gemessen?

Wie wirken sich unterschiedliche Kontrastverhältnisse auf ein Porträt aus?

Das sind nur einige Fragen, auf die das Buch erschöpfende Antworten gibt und die Antworten auch mit vielen Beispielfotos unterlegt.

Damit richtet sich dieses Buch in erster Linie an "Porträt-Spezialisten". Den meisten Fotoamateuren hingegen, die "ab und zu mal" ein Porträt fotografieren, wird dieses Buch zu detailliert sein. Und das schon allein deswegen, weil die zugrunde gelegte Ausrüstung das Budget vieler Amateure deutlich übersteigt.

Gemessen daran, wie ausführlich alle für die Lichtführung relevanten Themen behandelt werden, sind die Ausführungen über den Einsatz unterschiedlicher Hintergründe, die Pose, Grundlagen der Bildkomposition, der Kontakt zum Modell usw. eher knapp, fast beiläufig.

Noch mal: Ein sehr wertvolles Buch! Allerdings nur für "Porträt-Spezialisten".
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Mai 2011
Über mich: Ich positioniere mich in der Portraitfotografie eher in der Amateuren-Liga. Ich besitze zwar keine Studio-Blitzanlage, arbeite dafür viel mit Umgebungslicht in Verbindung mit Systemblitzgeräten und verschiedenen Lichtformer.

Zielgruppe für das Buch:
Das Buch ist (wie auch von Autoren angegeben) nicht für Fotografie-Einsteiger gedacht. Es richtet sich eher an Personen, die die fotografische Grundlagen (z.B.: Blende, Belichtungszeitbereit und ISO) und deren Abhängigkeiten bereits beherrschen.

Nicht-Inhalte: Folgende Themen werden gar nicht bzw. nur wenig behandelt.
1. Informationen zur Kameraeinstellungen sowie Objektivwahl.
2. Ideen/Anregungen/Techniken zur experimentellen Porträtfotografie (Arbeiten mit Bewegung des Models, Wischtechniken, räumliche/perspektivische Tricks etc.)
3. Bildbearbeitung in der Porträtfotografie.
Die nicht im Buch enthaltene Themengebiete sehe ich nicht als abwertende Faktoren. Die Bildbearbeitung ist in meinen Augen so komplex, dass es den Rahmen des Buchs hoffnungslos sprengen würde. Für Wahl der Kameraeinstellungen sowie der Objektive gibt es auch anderweitig viel Wissenswertes zu finden. Einzig die Anregungen zur experimentellen Fotografie vermisse ich in dem Buch.

Inhalte: Die Autoren gehen sehr intensiv auf folgende Themen ein:
1. Das Licht. Wirkung der Lichtrichtung und der Lichtqualität (hartes/weiches Licht) im Porträt. Die Aufbereitung des Lichtes (Lichtformung durch Reflektoren, Schirme, Softboxen etc.) Bestimmung und Einstellung des Kontrasts für die Aufnahme. Lichtmessung und Belichtung. Besonderheiten im Umgang mit Mischlicht (Umgebungslicht zusammen mit Blitzlicht). Aufbau eines Porträts mit einer/mehreren Lichtquellen. Beim Durchlesen des Buchs wird die Wichtigkeit der Kontrolle über das Licht verdeutlicht, denn ohne Licht gibt es kein Bild, Fotografie = Malen mit Licht.
2. Das Model. Analyse der Gesichtsform, Verteilung und Wirkung des Lichtes auf dem Gesicht. Die Wirkung der Kopfhaltung, der Mimik, der Blickrichtung, der Gesamtpose sowie der Kameraposition auf das Porträt. Pose gekonnt dirigieren. Selbstverständlich steht die zu fotografierende Person im Mittelpunkt der Aufnahme. Um bestimmte Wirkung auf den Betrachter zu erzielen muß der Fotograf das Model studieren, lernen wie er die Person vorteilhaft abbilden kann, wie er das Wesen der Person im Porträt darstellt.
3. Hintergrund. Einbeziehen der Umgebung um eine Harmonie im Bild zu verstärken. Hier werden sowohl Möglichkeiten im Studio als auch direkt vor Ort behandelt.
4. Bildkomposition in der Porträtfotografie. Eigenschaften, Position und Gewichtung der Elemente sowie deren Beziehung im Bild.
5. Beziehung des Models zum Fotografen. Ein Porträt spiegelt das Wesen des Fotografen wieder.
6. Geschichte der Porträtfotografie mit Schwerpunkt Entwicklung der Lichtführung". Parallelen zur historischen Malerei und Bildhauerei.

Gesamteindruck: Das Buch baut auf fotografischen Grundlagen auf und konzentriert sich voll auf Zusammenhänge der wesentlichsten Komponente in der traditionellen Porträtfotografie: das Model mit dessen Umgebung, die Lichtführung sowie die Persönlichkeit des Fotografen im Porträt. Den Autoren ist es gelungen den Leser zurück zu den Ursprüngen der Fotografie zu führen um die Komplexität dieses faszinierenden Bereichs besser zu verdeutlichen. Der Schreibstill des Buches ist nicht immer einfach gehalten, einige Textpassagen erforderten bei mir ein erneutes Lesen um deren Bedeutung zu verstehen.
Die neuen Erkenntnisse motivieren den Leser zum Experimentieren und evtl. auch zum Investieren ;-)

Fazit: Trotz einiger wenigen negativen Kritikpunkte vergebe ich 5 Sternpunkte für ein sehr gelungenes und motivierendes Werk.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. März 2011
Glenn Rand und Tim Meyer beginnen ihr Buch mit einem kurzen Blick in die Geschichte der Porträtfotografie und gehen hier auf die, teils wiederkehrenden, Stile und Techniken ein.
Einen großen Teil des Buches nehmen die Themen Lichtdynamik, Lichtquellen und Lichtmodifikation sowie die Bedeutung des Kontrastverhältnisses ein. Die Wirkung des Abstandes und Winkels der Lichtquelle zum Objekt / Modell wird mittels Beispielfotos an Hand einer Büste sehr verständlich aufgezeigt. Auch wird auf die Auswirkung des Kontrastverhältnisses auf die Gesichtsflächen ausführlich eingegangen.
Weitere Kapitel widmen sich der Lichtquelle und Lichtausrüstung. Ausgehend vom vorhandenen Umgebungslicht bis zum künstlich erzeugten Blitzlicht. Hier kommt auch das Thema Lichtmodifikation mittels Reflexion, sowie durch den Einsatz von Diffuser-Aufsätzen und Softboxen nicht zu kurz. Vervollständigt wird das Ganze durch mathematische Grundlagen zum Thema Lichtintensität. Im Kapitel Lichtaufbau wird auf den Einsatz und die Wirkung der unterschiedlichen Lichtquellen wie Haupt-, Füll-, Hintergrund- Licht sowie Lichtakzente eingegangen. Illustriert an Fotos und untermauert mit den Beispielen aus dem Kapitel Lichtdynamik.
In einem weiteren großen Teil des Buches gehen die Autoren auf die Pose und Bildkomposition ein. Es werden sehr hilfreiche, grundlegende Kenntnisse der Pose und dessen Auswirkung auf den Betrachter vermittelt.
Gut gefallen hat mir, wie die grundlegenden Kenntnisse der Lichtdynamik an Hand zahlreicher Beispielfotos aufgezeigt wird. Bei den theoretischen Grundlagen wäre die eine oder andere zusätzliche Grafik noch hilfreich gewesen. Letztendlich schließt sich der Kreis am Ende des Buches zu dem eingangs vermittelten Wissen aus den Themen Lichtdynamik und Kontrastverhältnis.
Insgesamt ein interessantes und empfehlenswertes Buch.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. November 2010
Mit dem ersten Kapitel "Ein kurzer Blick in die Geschichte der Porträtfotografie" werden dem Leser wertvolle Informationen und Ideen vermittelt, die ihn auf die Kernfrage in der Porträtfotografie zentrieren: Welche Art von Porträt und in welchem Stil will ich fotografieren?
Hat der Fotograf sich diese Frage beantwortet, geht es im 2. Kapitel gleich an die Umsetzung. Dabei gefällt mir besonders gut, dass zunächst das "Wie" mit Hilfe der Lichtdynamik und der Unterscheidung in spekulares und diffuses Licht erläutert wird und erst im nächsten Kapitel die "Mittel" aufgezeigt werden. Oftmals findet man es umgekehrt. Also nach dem Motto: Kaufen Sie sich eine teure Blitzanlage, dann machen Sie auch gute Bilder. Die Ergebnisse enttäuschen dann vor allem den Anfänger, da er das Licht nicht zu führen weiß und viel Zeit durch Versuch und Irrtum verschwendet wird.
In den folgenden Kapiteln gehen die Autoren systematisch auf alle weiteren Aspekte der Porträtfotografie ein. Belichtung, Messung, Lichtaufbau, Hintergrundwahl, Belichtung bei Mischlicht, die Pose, Bildkomposition und Gesichtsanalyse.
Zum Schluß, im 14. Kapitel, wird die Beziehung zum Modell ausführlich behandelt. Bei anderen Autoren findet sich dieses Kapitel wesentlich früher. Das hat seinen Grund darin, dass die Beziehung zum Modell sich essentiell auf die fotografischen Ergebnisse auswirkt. Ich hätte dieses Kapitel früher gesetzt.

Insgesamt hat mich das Buch sehr überzeugt. Bücher zu diesem Thema gibt es ja wie Sand am Meer. Glenn Rand und Tim Meyer verstehen es aber sowohl die gesamte Systematik der Porträtfotografie aufzuzeigen, als auch den Fotografen an bestimmten Punkten des Buches innehalten zu lassen und für sich die Entscheidung treffen zu lassen, welche Art von Porträt er wie umsetzen möchte.

Sehr empfehlenswert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Januar 2011
Porträtfotografie - Professionelle Portraits durch gekonnte Lichtführung und Inszenierung von Glenn Rand & Tim Meyer

Wie der Titel schon besagt, geht es in der Portraitfotografie hauptsächlich um die Lichtführung und die Inszenierung.
Eines fehlt vielleicht noch - Ein entsprechender Charakter, welchen man ablichten kann.

Ich liebe dieses Buch, da es in sehr eindeutig und verständlich die wichtigsten Punkte, aber auch die größten Fehler in der Portraitfotografie aufzeigt.
Licht und die richtige Ausleuchtung, die Einbindung der Umgebung, Gesichter und Mimiken, Komposition und Hintergründe.
Wie setze ich gekonnt vorhandenes Licht ein, wie benutze ich den Systemblitz oder eine moderne Anlage, welche Lichtformer?...Alles wird sehr gut erklärt.

Kann das Buch sehr empfehlen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. August 2010
Porträts, perfekt ins Licht gesetzt - diese Aufgabe setzt sich das vorliegende Buch. Die beiden Autoren Glenn Rand und Tim Meyer verstehen es, einen schwierigen Themenbereich in einer perfekten Mischung aus technischem Wissen, erstklassigem Anschauungsmaterial und trotzdem leicht verständlichen Texten dem Leser nahe zu bringen. Zielgruppe sind dabei engagierte Amateure und Profifotografen. Nach einer sehr kurzweiligen Geschichte der Porträtfotografie befassen sich die Autoren ausführlich mit dem Thema Lichtdynamik, dem Zusammenspiel zwischen Licht, Haar, Kleidung und Haut, das über die Qualität des Porträts entscheidet. Dann folgen die verschiedenen Lichtquellen und ein Kapitel über die Lichtmodifikation, besonders die Reflexion des Lichtes. Nach dem notwendigen Wissen über die Belichtungsmessung behandeln die Autoren das Kontrastverhältnis (Intensitätsunterschied zwischen hellen Bereichen und Licht in den Schattenbereichen) und die verschiedenen Möglichkeiten für den Lichtaufbau (Anzahl und Intensität der Lichtquellen). Zu einem perfekten Porträt gehören natürlich auch die Berücksichtigung von Hintergründen und der Pose. Rand und Meyer sehen Porträtfotografie immer als eine bewusste Handlung, bei der Umgebung, Pose und Lichtumgebung gezielt gesteuert werden. Ein besonders wichtiges Kapitel zum Thema Porträt ist natürlich die Bildkomposition, die in den wichtigsten Grundzügen abgehandelt wird. Natürlich nicht zu unterschätzen ist die Beziehung des Fotografen zum Modell, die über Erfolg oder Misserfolg maßgeblich beitragen kann. Die vorliegende Neuerscheinung ist für alle Porträtfotografen absolut empfehlenswert.

Johann Fenz, Fotoklub Horn (Österreich)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. November 2010
Personen zu fotografieren, ist nicht leicht, wenn mehr als ein guter Schnapp-schuss draus werden soll. Interessierte aus dem Fotoclub, ein Studio und die nö-tigen Lampen reichen nicht aus. Wenn die Bilder dann vorliegen und besprochen werden, zeigt sich fehlendes Wissen. Schaut man einmal quer in das Buch Port-rätfotografie, sind viele Anknüpfungspunkte sofort vorhanden. Es bedarf der Lichtführung, der Komposition, Geschick, dem Model Ausdruck zu entlocken, das Licht soll bestimmt und gewichtet sein, mit welchem Gerät erreiche ich mein Ziel am besten und wie bekomme ich die Lichtverhältnisse in den Griff. All diese The-men springen förmlich aus dem Buch und dann gilt es, sie umzusetzen. "Porträt-fotografie" ist ein Lehrbuch und nicht vordergründig ein Fotobuch. Dabei kommen die Autoren ohne Werbung für bestimmte Geräte aus. Alles ist relativ auf das Sachthema bezogen und bedarf keiner Spezialausrüstung. Man kann mit einem Thema beginnen, an dem es zurzeit mangelt. Das strukturierte Arbeiten und Ler-nen steht jedoch im Vordergrund. Anhand von Vorschlägen und Beispielen lässt sich ein individueller, persönlicher Aufbau für die Porträtfotografie erarbeiten. Beispiele renommierter Porträtfotografen runden die Darstellung ab. Jetzt sollte ein gutes Porträtfoto keine unmögliche Kunst mehr sein. Empfehlenswert ist es, in kleinen Gruppen, zu zweit oder dritt, ans Werk zu gehen. Die vielen erforderli-chen Handgriffe lassen sich dann aufteilen und eine direkte Diskussion fördert das Ergebnis.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Juli 2010
Beginnend mit einem kurzen Blick in die Geschichte der Porträtfotografie und interessanten Bezügen zur Porträtmalerei vergangener Jahrhunderte, wird in 14 Kapiteln und auf insgesamt 197 Seiten das Thema Porträtfotografie ausführlich behandelt.
Einen breiten Raum nehmen dabei die Themen Lichtdynamik, Lichtmodifikation, die Belichtung und Messung, Lichtquellen und Lichtausrüstung, das Kontrastverhältnis, Lichtmuster auf dem Gesicht, der Lichtaufbau und die Belichtung bei Mischlicht ein.
Der zweite Schwerpunkt bezieht sich auf die Themen: Hintergründe, die Pose, Grundlagen der Bildkomposition, Analyse des Gesichts und die Beziehung des Fotografen zum Modell.
Das Buch ist mit einer angemessenen Zahl an Fotografien, Abbildungen und Produktbildern illustriert.
Jemandem wie mir, der sich langsam an die Porträtfotografie herantastet und dem die Begrifflichkeiten teilweise neu sind, verlangt das Buch in einigen Bereichen ein gewisses Maß an Konzentration ab. So hätte ich mir z.B. gewünscht, dass die Bezeichnung der verschiedenen Achsen im Kapitel Lichtdynamik zusätzlich zum Bild noch mit einer kleinen Skizze verdeutlicht worden wäre.

Zusammenfassend kann ich allerdings sagen, dass ich das Buch der beiden Porträtfotografen Glenn Rand und Tim Meyer mit Begeisterung gelesen und studiert habe Ich würde es durchaus als ein Grundlagenbuch bezeichnen. Die Themenbereiche sind passend gewählt und gewähren einen ausgezeichneten Einblick in die wunderbare Welt der Porträtfotografie.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. September 2010
Den beiden Autoren Glenn Rand und Tim Meyer ist ein herrlich tiefgreifendes Referenzwerk zum Thema Portraitfotografie gelungen. Sehr fundiert, umfassend und niemals trocken oder langweilig werden komplexe Sachverhalte beschrieben und erklärt. Nach einer Einführung in die Arbeitsweise alter Meister bleibt beispielsweise in den Punkten Lichtarten, Lichtführung und Lichtdynamik keine Frage unbeantwortet. Auch das Arbeiten mit Werkzeugen zur Beeinflussung des Lichts bzw. der Einsatz und die Wirkungsweise von Studioausrüstung wird neben Belichtung und Belichtungsmessung anschaulich beschrieben.
Besonders gefreut hat mich, dass das Lehrbuch niemals nur an der Oberfläche kratzt und Themen nur anreißt. So begnügen sich die Autoren nicht mit der Technik allein, sondern widmen sich auch explizit Themen, die bei Titeln in meinem Bücherregal oft etwas stiefmütterlich behandelt wurden. Dazu zählen dann auch die Pose, die Elemente der Bildgestaltung, die Gesichtsanalyse und wie man die verschiedenen Gesichtsformen gekonnt ins Bild setzen kann. Zu guter letzt widmet sich noch ein Kapitel der Beziehung zum Modell. Schließlich sind es oft Vertrauen und eine positive Atmosphäre, die authentische und packende Portraits erst möglich machen. So gesehen liefern die Kapitel 1-13 nur das Wissen um die Möglichkeiten der Portraitfotografie, das 14 und letzte Kapital liefert in vielen Fällen dann erst die Möglichkeit ein tolles Portrait zu machen.
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