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4.0 von 5 Sternen Gutes Buch mit kleinen Schwächen, 19. Juli 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Hibernate: Persistenz in Java-Systemen mit Hibernate 3.2 und dem Java Persistence API (Broschiert)
Ein kleines Vorwort:
Ich hatte mich bereits vorher mit dem Thema ORM beschäftigt, so dass ich teilweise auf gewisse Grundkenntnisse zurückgreifen konnte, als ich begann, mich mit diesem Buch zu beschäftigen.
Meine ersten Erfahrungen machte ich mit JDO, scheiterte aber als ORM - Anfänger an dem Mapping. Anschließend versuchte ich, auf Cayenne umzusteigen. Mich erfreute die GUI, um das Mapping einfacher und schneller erstellen zu können. Leider erwiesen sich zu dem Zeitpunkt sowohl Cayenne als auch die GUI in einem etwas instabilen und unausgereiften Stadium, so dass ich schließlich einen dritten Anlauf mit Hibernate wagte.

Die Rezession selbst:
Der Anfang stützt sich auf eine minimale hypothetische Beispielapplikation, um den Leser in die Welt des ORMs und insbesondere Hibernate einzuführen und geht dann immer tiefer ins Detail. Das ist kein besonders unkonventioneller Weg, erfüllt aber durchaus seinen Zweck. Fängt man von Anfang an zu lesen, so richtet sich das Buch auch an Einsteiger im Bereich des ORM.
Kenntnisse in der Objektorientierung, der Programmiersprache Java, relationalen Datenbanken und SQL werden vorausgesetzt und in diesem Buch nicht oder nur in Ansätzen vermittelt. Das bedeutet, dass die vorhandenen Erläuterungen zu diesen Themen auf keinen Fall ausreichen, um die Gebiete ausreichend zu verstehen, als dass man mit Hibernate entwickeln könnte. Dies ist in meinen Augen allerdings kein Makel des Buches, da diese Themenkomplexe selbst eigene Bücher füllen und dort erschöpfend abgehandelt werden.

Mein persönlicher Kritikpunkt besteht darin, dass die Funktionsweise, wie Hibernate die persistenten Objekte mit Daten bestückt sehr spät erklärt wird. Dies gilt besonders für die Collections, da man ohne dieses Wissen schnell viele Fehler einbauen kann (was ich auch prompt tat).

Ansonsten ist der Aufbau des Buches und der einzelnen Kapiteln meiner Meinung nach recht praxisgerecht aufgebaut.
Im ersten Teil erfährt man allgemeine Dinge über ORM, auch ein kleiner SQL Crashkurs ist vorhanden. Ein kleines Hibernate Beispiel rundet diesen Teil ab.

Der folgende zweite Teil beleuchtet das komplette Spektrum des nötigen Wissens auf eine Art, die bereits eine komplette Implementierung zulässt.
Wichtig ist vor allen Dingen die Konfiguration des Mappings vom Klassenmodell zur Relationalen Modell der Datenbank.
Auch die Konfiguration von Hibernate selbst wird erläutert.
Anschließend wird der Umgang mit Sessions und Transaktionen erklärt.
Beendet wird der zweite Teil mit Ausführungen über HQL, der Hibernate Query Language, welche dazu geschaffen wurde, definierte Abfragen an die Datenbank zu senden.

Der dritte Teil beschäftigt sich mit der Architektur der zu implementierenden Anwendungen und geht auch genauer auf JSP uns JSF ein. Da meine Architektur bereits feststand und ich beim Überfliegen keinen Grund fand, sie zu ändern, habe ich diese Kapitel nicht besonders intensiv durchgearbeitet und kann sie deshalb nicht mit gutem Gewissen bewerten.
Im vierten Teil geht es um die Optimierung.
Es handelt von der Verbesserung der Performance, weitere Details über das Mapping selbst, XDoclet, JPA und Spring.
Auch ein Kapitel über die Tools für Hibernate ist vorhanden.

Im Anhang ist dem Umstieg von JDO auf Hibernate ein Kapitel gewidmet.

Geschmackssache ist das Literaturverzeichnis am Ende jeden Kapitels. Der Vorteil ist, dass für jedes Kapitel alle Links und Verweise zusammengefasst und thematisch gebündelt zusammen stehen. Der Nachteil ist, dass es keine Zentrale Stelle für das Literaturverzeichnis
am Ende des Buches gibt, welches man schnell finden kann.
Ich persönlich empfinde es weder als positiv noch als negativ.

Fazit:
In meinen Augen ist das Buch sehr lesenswert. Für mich war es eine sehr große Hilfe und es ging erheblich schneller, mir das nötige Wissen über Hibernate aus diesem Buch anzueignen, als mich durch die Dokumentation zu wühlen. Allein aus diesem Grunde hat sich das Buch bezahlt gemacht.
Man mag einige kleine überflüssige Unschönigkeiten kritisieren (Codestyle, Seitenlayout), sie tun aber dem Informationsgehalt keinen Abbruch. Auch die Beispiele waren für mich ausreichend. Man könnte die Menge zwar erhöhen, was die Qualität des Buches sicherlich steigern würde, andererseits findet jeder, der eine Suchmaschine im www bedienen kann genug Beispiele und Hilfen in Foren.
Dass einige Beispiele in JUnit vorgeführt werden ist irritierend, da unnötiger Ballast, aber wer kein blutiger Java-Anfänger ist, wird die Beispiele ohne Probleme in JUnit-freien Code umsetzen können.

Meinen Dank an die Autoren für dieses Buch. Es war/ist trotz der kleinen Schwächen absolut hilfreich!
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Hibernate: Persistenz in Java-Systemen mit Hibernate 3.2 und dem Java Persistence API
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