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am 1. Januar 2007
Der Untertitel verspricht "von der Geschäftsstrategie zur optimalen IT-Unterstützung" - und genau das hält Herr Keller ein: Er zeigt (übrigens hervorragend strukturiert!) die Sicht eines IT-Vorstands auf und was Enterprise-Architekten tun sollten. Eingestreut hat er viele Tipps aus seiner eigenen Praxiserfahrung.

Das Buch führt die benötigten Begriffe in einer angemessenen Tiefe ein, enthält Fallstudien und ist obendrein noch in einer klaren Sprache geschrieben - so wünsche ich mir Fachliteratur. Ein "Muss" für den Bücherschrank ernsthafter Enterprise-Architekten.

Ein (winzig kleiner) Punkt passt für mich nicht: Der Abschnitt über Softwarekartografie (der stammt auch nicht aus der Feder von Wolfgang Keller, sondern von drei Autoren der Uni München). Deren Modellierungsansatz finde ich nur mittelmässig praxistauglich...)

Die Alternative: "Management von IT-Architekturen" von Gernot Dern: Hat von mir ebenfalls 5 Sterne bekommen - ganz anderer Stil und andere Betrachtungsweise. Mein Tipp: Beide kaufen, beide lesen.

(und wo ich schon bei Tipps bin: Herr Keller hat auch ein Buch über Enterprise-Application-Integration geschrieben - das ist im Zeitalter von SOA immer noch sehr empfehlenswert!)
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am 3. November 2011
Nachdem ich das Buch gelesen habe, war mir immer noch nicht klar, was das Buch eigentlich sagen will. Über Architektur lernt man wenig bis gar nichts. Ein wenig zum Selbstverständnis verschiedener Funktionsträger in der IT und über das Aufgabenspektrum, das diese abzudecken haben (was zumindest dem Untertitel entgegenkommt). Leider ist aber keiner dieser Aufgaben so beschrieben, dass man damit arbeiten könnte. Das ewige Rumlamentieren, wie schlecht die Welt sei, nervt übrigens auch.

Am Anfang beschäftigt sich noch ein Kapitel mit Definitionen, der geneigte Leser freut sich. Leider sind diese aber ein derartiges unsauber, dass man hinterher nicht schlauer ist als vorher.

Dazu ist das Buch extrem leserunfreundlich. Zahlreiche Verweise was man weiter hinten oder vorher lesen solle, ziehen sich durch das Buch, so dass man den Eindruck gewinnen kann, dass die wirklich interessanten Informationen an den genannten Verweisstellen zu finden wären, sind sie aber nicht. Dazu ist der Text gespickt mit Literaturangaben, was dem Buch - völlig unpassend zum Ziel des Buches - einen wissenschaftlichen Anschein geben soll; für eine Literaturliste ist das Buch dann doch zu lang.
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am 2. April 2007
Wer einmal eine Vorlesung bei Herrn Keller erlebt hat, weiß, dass da wirklich ein Architekt und kein Entwickler oder gar Unerfahrener spricht. In den Vorlesungen erfährt man von einfach einzuführenden Verfahren zur Qualitätssicherung wie Code Reviews, Unit Tests und Mock Objects, Continuous Integration Server bis hin zu „was“ Enterprise Application Integration bedeutet. In diesem Buch beschreibt er, wie Geschäftsprozesse, Unternehmensstrukturen, Geschäftsstrategie mit der richtigen IT unterstützt werden kann und was „richtig“ in diesem Zusammenhang heißt. Sehr lesenswert, für alle, die die gewisse Wolke Unwissenheit bei der Entscheidungsfindung verringern wollen.
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am 22. November 2009
Ich kann mich den Rezensoren vor mir in ihrer positiven Bewertung des Buches nur anschließen.
Herr Keller schafft es, ein per-se schon komplexes Themengebiet nicht durch übertriebene Akademik zu überfrachten, sondern den Fokus auf die praktische Anwendbarkeit zu legen und mit Beispielen aus der Praxis zu unterfüttern. Wer immer noch meint, dass es sich um trockenen Stoff handelt, der möge berücksichtigen, dass die mitunter als "dröge" empfundene Begriffsdefinition (Kapitel 2) einfach notwendig ist, um ein gemeinsames Grundvokabular (Glossar) zu definieren, die als Basis für darauf aufbauende Konzepte für eine Eindeutigkeit der Begriffe sorgt.

Was mir gut gefällt, ist, dass Herr Keller immer wieder Überlegungen zur praktischen Durchsetzbarkeit gewisser EA-Aspekte (wie z.B. "Wann ist es praktisch überhaupt durchführbar, als Enterprise Architect an IT-Strategien mitarbeiten zu dürfen?") bzw. zu möglichen Workarounds anstellt ("Wie kann ich als Enterprise Architect trotzdem bottom-up vorgehen, wenn mir die top-down Sicht verwehrt bleibt?").
D.h. es werden auch "politische" Aspekte und Probleme angesprochen jenseits von konzeptionell-fachlichen Aspekten. Was nützt die ganze Theorie und das Abstraktions-, Modellierungs- und Methodenwissen, wenn es in der betrieblichen Praxis Ressentiments oder organisatorische Mißstände gibt, die einen Enterprise Architekten nicht oder nicht wirkungsvoll genug arbeiten lassen können?

Wer einen weitergehenden systematischen, mit Workflows, Deliverables und Modellierungsaspekten versehenden Einblick in die EA-Thematik bekommen möchte, dem kann - ich wie mein Vorzensor Herr Gernot Starke auch - das ergänzende Buch von Gernot Dern "Management von IT-Architekturen" empfehlen. Hier wird dual anhand von Theorie und begleitender Praxis ein kompletter Showcase von der frühen Architektur-Initialisierung bis zur physikalischen Ebene aufgespannt. Die Bücher widersprechen sich nicht, sondern ergänzen sich.
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am 14. Januar 2008
In der Tat ein sehr praxisnahes und brauchbares Werk für die Bewältigung verschiedenen Aspekte bei dieser Sysyphosaufgabe. Sicherlich trocken, aber hochkomplexe Themen sind selten reines Zuckerschlecken.

Der Knackpunkt des Themas wird jedoch im vorletzten Kapitel nur in Ansätzen thematisiert: Wie bekommt der ehrgeizige IT-Verantwortliche von der Unternehmensleitung den Auftrag, die IT-Strategie passend zur Geschäftsstrategie auszurichten? In vier von fünf Unternehmen < 1.000 Mitarbeiter gibt es keine schriftlich fixierte Businessstrategie!

Ein Griff zu den plakativer schreibenden Autoren Ross, Weill, Robertson/Enterprise Architecture as Strategy ist für den Leser hilfreich, weil sie es unterhaltsamer und plakativer hin bekommen, die verschiedenen Entwicklungsstufen systemisch zu erläutern. Das ist für den aufgeschlossenen Geschäftsführer allemal leichter nachzuvollziehen als eine trockene Handlungsanleitung zur Umsetzung von IT-Führungsleitlinien.

Ergebnis: Wolfgang Keller gibt wertvolle Hinweise für Konzeptionierung und Umsetzung, das Buch enthält wertvolle und praxisnahe Hinweise und ist als Referenz geeignet. Für die vorgelagerte Phase, das Verkaufen der IT-Strategie besser andere Werke hinzuziehen.
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am 6. Juli 2011
Wolfgang Keller beschreibt IT-Architektur aus einer Perspektive, die nicht ignoriert werden kann. Wie er das macht, ist hervorragend. Das Buch ist gut strukturiert, verständlich geschrieben. Viele zweckmässige Grafiken und Tabellen an den richtigen Stellen erleichtern das Verständnis weiter.
Das Buch ist kein Reference Manual zum Thema, will das auch gar nicht sein. Der entsprechend gewählte Detaillierungsgrad passt.
Insgesamt eine runde Sache, ausgewogen und konsistent. Empfehlung!
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am 10. Juni 2008
Ein wunderbares Buch. Als IT-Architekt hat es einen festen Platz auf meinem Schreibtisch gefunden. Immer wieder finde ich brauchbare Anregungen für meinen Beruf.

Herr Keller schafft in allen Kapiteln die aus meiner Sicht äußerst schwierige Balance zwischen der abstrakten Beschreibung eines Sachverhalts und dem Herunterbrechen dieses Sachverhalts auf konkrete und anwendbare Beispiele.

Herr Keller schafft zudem die Balance, den Überblick über das Ganze, also die große Linie, zu geben aber auch Dinge im Detail präzise darzustellen. Hierbei beschränkt er sich auf Handlungsanweisungen für Prozesse, er beschreibt das "Wie man etwas macht und wie das Unternehmen dafür strukturiert sein muss" und grenzt sich dabei vom "Was sind die konkreten Artefakte, die man braucht" ab.

Die Fallbeispiele am Ende halte ich für wertvoll. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass bei zukünftigen Auflagen eine direktere Einsortierung in die jeweiligen Themengebiete das Buch noch besser macht.
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am 20. Dezember 2010
Das Buch gibt einen leicht zu lesenden und verständlichen Überblick praxisnaher Methoden rund um IT-Architektur-Management von der ersten Awareness über die Dokumentation bis hin zur Pflege und Wartung aus organisatorischer Sicht incl. möglicher Nebenzweige wie z.B. Cobit oder ITIL. Was es nicht kann: erstens, einen tiefen theoretischen Einblick in Architekturansätze und Frameworks wie z.B. Zachmann geben und zweitens aktuelle Beratungsansätze und -methoden von IT-Consuting-Firmen vermitteln. Insofern bleibt es - leider - etwas in der "Mitte" hängen und verharrt im traditionellen Architekturansatz der ausgehenden 90er Jahre.
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am 15. Januar 2007
Inhaltlich ist wenig auszusetzen, kein Geschwafel, viele Konzepte präzise definiert. Aber die Schreibweise ist mit "trocken" noch freundlich beschrieben. Es werden Begriffe auf Begriffe, Kategorien auf Kategorien getürmt -- und dabei wird immer zuerst das Ergebniss der Kategorisierung vorgestellt und dann erläutert. Anschließend muss man das Ergebnis noch einmal lesen, da man es erst jetzt verstehen kann. Anstatt also zunächst das Problem zu beschreiben, dann den Weg und schließlich die "Lösung", wird -- in meinen Augen didaktisch völlig verkehrt -- umgekehrt vorgegangen. Es wirkt wie eine Präsentation, bei der die Erläuterungen natürlich der Folie (mündlich) nachgereicht werden. Ich weiß, es gibt Menschen, denen diese Aufbereitung lieber ist, aber ich finde es ausgesprochen ermüdend mich da durch zu kämpfen. Auch wenn ich das Gefühl habe, dass es sich im Ergebnis doch lohnt. Ich habe allerdings wenig Vergleichsmöglichkeiten, da ich mich zum ersten mal mit dem Thema "Enterprise"-Architektur beschäftige.
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am 31. März 2009
Sehr gutes Werk um den Überblick nicht nur über die IT sondern vor allem auch über den Wildwuchs im Bereich der Geschäftsprozesse und Organisationen zu erhalten.
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