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Der Film ist recht gut gemacht, interessant und gut verständlich werden wichtige Eckpunkte aus dem Leben eines der Urväter der modernen Psychologie zusammengefasst. Wer sich schon ein bisschen mit C.G. Jung auskennt, wird hier aber nicht viel neues lernen. Ich empfehle als Einstieg das Buch "Erinnerungen, Träume, Gedanken" wo Jung sich selbst über sein Leben und seine Vorstellungen, die weit über "die Psychologie" hinausgehen, äußert. Der Film scheint auch sehr stark an dieses Buch angelehnt zu sein, da er im Wesentlichen seinem Aufabu folgt und die meisten Sachen, die hier erzählt werden genauso im Buch vorkommen. -Warum auch nicht? Der Bezug zum Nationalsozialismus kommt auch nicht zu kurz, der Film ist da hinreichend kritisch. Was mich dabei ein bisschen gestört hat, war die plakative Untermalung der zu recht kritisierten Äußerungen mit den Bildern das Holokaust (verwesende Leichen etc.). Eine Drastik, die mir hier doch etwas fehl am Platze erscheint. Insgesamt aber ein durchaus sehenswerter Film, der sicher als Einstieg für alle Interessierten geeignet ist.
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am 10. Juni 2011
Wohl nur Cinasten ist aufgefallen, dass Lars von Trier die Hauptstrasse, welche durch "Dogville" (2003) läuft, Elm Street, nach dem alten Horrorfilm "A Nightmare on Elm Street" (1984) von Wes Craven benannt hat. Eine historische "Elm Street" betritt auch Rüdiger Sünner in seinem spannenden, neuen Dokumentarfilm "Nachtmeerfahrten". Es ist der Alb der deutschen Geschichte, der uns darin erneut begegnet. Die Reise in die Mythologie, auf die er sich mit C.G. Jung begibt, droht aufgrund der Affinität dieses Analytikers zum Faschismus - einmal ganz zum Albtraum zu werden. Gleichzeitig gehört Jung aber zu denen, die wie Sigmund Freud Theorien entwickelt haben, das mythologische und psychotische Universum der faschistischen Ideologie aufzuarbeiten. Sünner thematisiert beide Aspekte und bringt damit auch den grössten Vorbehalt gegen den schweizer Psychoanalytiker vor die Augen des Publikums

Neben der Kraft alter Mythen und romantischer Naturbetrachtungen geht es dann in diesem Film insgesamt vornehmlich um jenen Schatten, also den dunklen Teil der Persönlichkeit, der abgespalten und nach aussen projiziert werden. Es sind nicht nur die Monster der Geschichte - sondern der Freddy Krüger, der dem Menschen im Schlaf begegnet - welcher ihn interessiert. Dabei bleibt der Film jedoch nach meiner Ansicht zuweilen auf einer Ebene stehen, die vom Mythos ein wenig zu arg gebannt und fasziniert ist. Nietzsches problematische Kulturkritik wird ziemlich deutlich spürbar und bleibt leider unhinterfragt. Psychoanalytisch hinter die tiefere Bedeutung der mythologischen Bilder gehen diese "Nachtmeerfahrten" eben nur punktuell. Eher suchen sie nach dem Reiz des Mythos, der sich beispielweise auch im aktuellen Mainstraimkino finden lässt. Der Phallus (ein Lieblingsthema von Jaques Lacan) oder das Traumbild einer tanzenden Chinesin - sind aber interessant arrangiert und insgesamt wird die starke Wirkungsmacht mythologischer Bilder sehr spürbar.

Nach Melanie Klein würde der abgespaltene Schatten, ein Teil der paranoid-schizoiden Position sein (siehe dazu: David Bowie - Station to Station: Borderline-Motive eines Popstars. Seine Integration lässt sich nur im Aushalten der Ambivalenz eines ganzheitlichen Objekts innerhalb der depressiven Position leisten. Mittels langer Trauerarbeit lässt sich vielleicht die verbotene Passage zwischen Welt und Traumwelt in der deutschen Kultur einmal wieder wirklich passierbar machen. Bis heute herrscht aber Angst vor dem Pathos. Jeder Mythos wird viel zu schnell durch die Ratio kritisch zerlegt. Eine Hingabe an seine postiven Effekte gibt es kaum. Sünners Filme arbeite an der Aufarbeitung des Mythos und sie sind sich wie Adorno dessen bewusst, dass restlose Aufklärung selbst ein Mythos ist. Die "Nachtmeerfahrten" zeigen den romantischen Kosmos einer ganzheitlichen Weltbetrachtung. Ein interessanter, eigenwilliger und sehr spannender Dokumentarfilm, der eine eigene visuelle Handschrift hat (Rezension von Dr. Andreas Jacke) Juni 2011
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am 14. April 2012
Das über Amazon bezogene DVD über die Psychologie von C.G. Jung wurde schnell geliefert und in einwandfreier Qualität. Der Inhalt entsprach dann nicht ganz unseren Erwartungen, es war weniger eine Darstellung von Jung's Psychologie, sondern eher seines Lebens und seines Umfelds. Das war zwar auch interessant, aber etwas mehr über seine Vorstellungen hätten wir vorgezogen. Der Lieferant kann natürlich nichts dafür!
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