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am 19. Juni 2011
Das besondere Verdienst der Tiefenpsychologie C. G. Jungs besteht darin, mit der Einbeziehung mythischer und religiöser Symbolik den ganzen Menschen anzusprechen. Kaum zu überschätzen ist die Bedeutung, die sein visionäres Lebenswerk für eine dringlich nötige Erneuerung mythisch-symbolischer Welterfahrung hat.

Dabei gilt Jung als anspruchsvoller Autor. Leicht kann eine Einführung in sein Lebenswerk in trockene Begriffsstudien ausufern, was gerade bei einem Film ermüdend wäre. Die Besonderheit der Filme von Rüdiger Sünner besteht unter anderem darin, dass er sein Thema (sei es der Maler Paul Klee oder der UNO-Generalsekretär Dag Hammarskjöld) mit Bildern, Klängen und Worten eher umkreist, als etablierte Begriffssysteme oder die äußerliche Gestalt der portraitierten Persönlichkeit in den Vordergrund zu rücken.

So kommt auch 'Nachtmeerfahrten' ohne historische Filmaufnahmen und vor allem ohne umständliche Erklärungen aus, indem sich die Annäherung an Jungs Psychologie mit Hilfe von kontemplativen mythischen Bildern vollzieht. Besonders eindrucksvoll wirken dabei die atmosphärischen Bilder von Jungs Rückzugsort in Bollingen, die zusammen mit eindrucksvollen Originalzitaten u.a. aus dem legendären 'roten Buch' eine Ahnung von der mythisch-visionären Wahrnehmungsfähigkeit dieses außergewöhnlichen Psychologen vermitteln.

Kurze Interviewsequenzen und aus dem Off gesprochene Texte sorgen mit prägnanten Informationen dafür, dass sich der Zuschauer mit der Magie der Bilder nicht allein gelassen fühlt, ohne dabei je den Tonfall schulmeisterlicher Belehrung anzunehmen. Das Ergebnis ist eine magische Reise nicht nur in die Gedankenwelt Jungs, sondern in die Innenwelt des Menschen, bei dem Intellekt und Imaginationskraft gleichermaßen angesprochen werden.

Wer noch tiefer in die Materie eindringen will, dem sei ergänzend 'Matter of Heart: The Extraordinary Journey of C.G. Jung' empfohlen, ein Film, in dem auch Jung selbst ausführlich zu Wort kommt.
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am 10. Januar 2012
Drei Schweizer Seen kommen vor in einem Dokumentarfilm zu C. G. Jung, dessen Todestag sich 2011 zum fünfzigsten Mal jährt: der Vierwaldstätter See, der Züichsee und der Lago Maggiore. Als Kind machte Jung mit dem Vater einen Ausflug auf die Rigi und fühlte sich Gott nahe. Dieser Macht begegnete er wieder in Gestalt eines Phallus, die in einer Höhle auf ihn wartete. Das hat ihn ergriffen und nachhaltig verstört. Als reifer Mann zog er sich für Wochen und Monate zurück an das Ufer des Zürichsee. In Bollingen lebte er in einem Turm, dort wurden für ihn die «Zwischenwände zu den Dingen durchlässig», er war offen für Stein, Pflanze und Tier. Am Lago Maggiore schliesslich scharte der alte Jung regelmässig Gesprächspartner um sich aus den unterschiedlichsten Wissensgebieten ' und begründete damit die interdisziplinäre Tagung, wie wir sie heute kennen und schätzen.

Die drei Seen sind einer von vielen möglichen roten Fäden durch das Leben des Schweizer Seelenarztes. Rüdiger Sünnner hat diese Fäden zu einem kenntnisreichen Film verwoben, der trotz seiner hohen Dichte an Themen und Informationen den Zuschauer nicht überfordert. Vielmehr betätigt sich der erfahrene deutsche Dokumentarfilmer mit Nachtmehrfahrten als kundiger Kapitän, der seine Passagiere mit sicherer Hand zu Inseln und Ufern geleitet, die es zu entdecken gibt. Auch die Untiefen, in die sich Jung zu Zeiten des Nationalismus verirrte, werden nicht ausgspart. Da sehen wir Dokumentar-Bilder, die in ihrer Deutlichkeit fast nicht zu ertragen sind.

Umgekehrt hat sich Rüdiger Sünner nicht davor gescheut, Träume und innere Gestalten zu inszenieren. Künstlerische Zeugnisse von Psychiatrie-Patienten im Burghölzli, eine tanzende Chinesin in einem Traum des Physikers Wolfgang Pauli, eine Bootsfahrt mit Odysee-Lektüre auf dem Zürichsee ' diese Szenen gehören zu den eindringlichsten Momenten eines reichen, inspirierenden Films. Dass darin auch noch Jungianer der ersten Garnitur zu Wort kommen, sei an dieser Stelle einfach nur erwähnt: Verena Kast, Eugen Drewermann und weitere sprechen angenehm unaufgeregt und verdeutlichen das Gezeigte. Ein rundum gelungener und unbedingt zu empfehlender Film.
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am 9. Januar 2012
Dem Autor und Regisseur Rüdiger Sünner ist mit "Nachtmeerfahrten" ein nachdenklicher und lehrreicher Film über die mythologische Psychologie C. G. Jungs gelungen. Er nimmt mich als Zuschauer auch ohne Vorkenntnisse mit auf eine Entdeckungsreise in C. G. Jungs Welt seiner Träume und seiner Suche nach mythologischen Entsprechungen in der eigenen als auch in fremden Kulturen.
Dabei geht Sünner intelligent und einfühlsam vor und schafft mit allen wichtigen Teilaspekten und Schattenseiten in Jungs Leben ein umfassendes und klares Bild vom Leben und Wirken des Altmeisters der Psychologie.
Die Umsetzung des Themas in einer ideenreichen und phantasievollen Bild- und Textgestaltung hebt sich ab vom Mainstream der um Aufmerksamkeit haschenden Actiondokus, die im Fernsehen um Zuschauerschaft buhlen. Der Film "Nachtmeerfahrten" lief bisher nur im Kino. Dabei hätte er einen Platz in der deutschen Fernsehlandschaft verdient - allemal zum 50. Todestag des schweizerischen Psychiaters und Psychotherapeuten im Jahre 2011. Die bekannten Sprecher Frank Arnold und Gert Heidenreich veredeln diesen anschaulichen Film mit ihrer Stimme. Prädikat: sehenswert!
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am 12. Juli 2014
Ich sehe das Hauptverdienst der Jung'schen Psychotherapie darin, daß nicht festgefügte Begriffe dem Patienten statisch als Etikett angeheftet werden, sondern eine sog. Depression auch als dynamischer, wenn auch komplizierter, chaotischer Entwicklungsweg begriffen werden kann. Darauf geht tatsächlich Verena Kast in ihrem ausführlichen, wichtigen Interview (in den 'Extras' der DVD) verschiedentlich ein. Daß es etwa schließlich und endlich darauf ankomme, sich ein neues Lebenskonzept kreativ zu erfinden. (Nach dem Motto von Udo Lindenberg: "Nimm dir das Leben und laß es nicht mehr los"). - Ansonsten ist die DVD ein gelungener Abriß des Denkweges von C.G. Jung. Interessant auch seine kurzzeitige Verstrickung in das nationalsozialistische Brimborium. - Viele seiner magisch-mystischen Geschichten sind für mich letztlich uninteressant. (Die 'Synchronizität' finde ich allerdings doch nicht ganz so uninteressant). Mit dem Begriff 'Archetypus' kann ich schon eher was anfangen, auch wenn ich ihn als soziale 'Rolle' verstehe, wenn ich überhaupt was dabei verstehen kann. Ansonsten verwende ich den Begriff mehr so flapsig. Gut finde ich auch das Konzept des 'Schattens' und daß die Abwehr desselben durch idealische Erhöhung (etwa des germanischen oder proletarischen Helden oder der Hl. Jungfrau) immer realiter eine gefährliche teuflische Komponente in sich birgt. - Was ich bei Jung vermisse, ist ein Wissen um die schwarze Pädagogik und das seelische Unheil, das sie anrichtet. Mit solchem Wissen hätte er meiner Ansicht nach mehr Rationalität statt Mystik in sein Denken reingebracht.
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am 9. Januar 2012
Jedes neue Werk des Filmemachers, Autors und Musikers Rüdiger Sünner ist ein stilles Ereignis. Sünner ist ein Autorenfilmer, dessen Einstellung sich, frei nach Wim Wenders, bereits in der Einstellung zeigt: In ruhig komponierten Sequenzen, ergänzt durch Archivaufnahmen und suggestive Stimmungsbilder, nähert er sich seinen komplexen Sujets und umkreist sie in assoziativen Bildern von beinahe meditativer Rhythmik. In »Nachtmeerfahrten« tut er dies ähnlich eloquent, profund und persönlich wie zuvor in »Schwarze Sonne« oder »Das Kreative Universum«. »Nachtmeerfahrten« verknüpft Leben, Werk und Wirken des großen Psychologen C.G. Jung zu einem umfassenden Ganzen. Der Film spannt einen biografischen Bogen von der Kindheit im schweizerischen Pastorenhaushalt über Begegnung und Zerwürfnis mit Sigmund Freud bis hin zur Kollaboration mit dem NS-Regime. Dass der Film gerade auch die Schatten seiner Biografie offen thematisiert, hat für Kritik aus Fachkreisen gesorgt. Zu unrecht, denn das Verdienst der einfühlsamen Dokumentation liegt gerade darin, solche dunklen Kapitel zu beleuchten, ohne deshalb Jungs Verdienste in Psychologie, Mythologie und Symbolik geringzureden. Die hochkarätigen Gesprächspartner, darunter die Theologen Gerhard Wehr und Eugen Drewermann, der Musiker und Autor Gary Lachman und die Psychologin Verena Kast, arbeiten in ausführlichen Interviews die Nachwirkung von Jungs Werk, darunter auch dessen spirituelle Dimension, fachkundig heraus. Prädikat: Sehenswert.
(Erstveröffentlichung: Oya - anders denken. anders leben, 11/2011)
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TOP 500 REZENSENTam 19. Mai 2013
Carl Gustav Jung, der Begründer der analytischen Psychologie und berühmtester Schüler Sigmund Freuds, starb am 6. Juni 1961. Zu seinem 50. Todesjahr hat uns Rüdiger Sünner einen Dokumentarfilm geschenkt, der Leben und Werk facettenreich in Szene setzt.

Herausgekommen ist dabei ein künstlerisch anspruchsvolles, jedoch nie überforderndes Film-Portrait über einen der großen Visionäre unserer Zeit. Jungs Lebensaufgabe war es, die Welt der unbewussten, archaischen Gefühle mit den Erfordernissen der modernen Welt zu vereinen, wo Rationalität und wissenschaftliches Denken herrschen.

Rüdiger Sünner, der sich in seinen Filmen schon mit Paul Klee, Rudolf Steiner und dem Mythenwahn des Nationalsozialismus auseinandergesetzt hat, findet starke Bilder und passende Musik zu den Themen, mit denen sich der berühmte Schweizer Psychotherapeut beschäftigt hat. Am eindrucksvollsten ist ihm dies am Turm von Bollingen gelungen: Jungs Refugium am Ufer des Züricher Sees, wo er im Alter die Hälfte des Jahres verbrachte. Nur das Plätschern des Wassers ist zu hören, das Knistern des Feuers, dazu Bilder der Weite des Züricher Sees, der einfachen Feuerstelle und der Steinskulpturen, die Jung geschaffen hat, um in die Welt der Mythen, Symbole und Archetypen besser eintreten zu können. In der Atmosphäre dieser Burg hat Jung »seine Zwischenwände durchlässig werden lassen«, um einzutauchen in die Welt der Imagination, der Träume, der Schatten, der Synchronizität und des kollektiven Unbewussten: »Es ist, als ob eine stille, ahnenreiche Familie, die sich über Jahrhunderte erstreckt, das Haus bevölkert,« zitiert Sprecher Gerd Heidenreich C. G. Jung.

Der Film streift seine Kindheit, berührt seine Tätigkeit als Assistent von Eugen Bleuler in der Klinik »Burghölzli«, geht auf das schwierige Verhältnis zu seinem Mentor Freud ein und erzählt von den Reisen nach Afrika, Amerika und Indien. Er endet mit den Eranos-Gesprächen am Lago Maggiore, wo der alte Jung regelmäßig Gesprächspartner aus den unterschiedlichsten Wissensgebieten um sich scharte und damit die interdisziplinäre Tagung gründete, wie wir sie heute kennen.

Ausreichend Platz bleibt auch für das »Rote Buch«, das geheime Tagebuch von Jung. Es wurde erst 2009 freigegeben. Dort enthüllt Jung seine Heldenreisen in das (Traum)-Reich des Schattens und der Visionen. Nicht verschwiegen wurde auch der Ausrutscher Jungs in der Zeit des Nationalsozialismus, als er sechs Wochen nach der Bücherverbrennung antisemitische Äußerungen machte (»Das arische Unbewusste hat ein höheres Potential als das jüdische «), die er öffentlich nie zurückgenommen hat. Zu Wort kommen Verena Kast, Eugen Drewermann, Hinderk Emrich, Sonu Shamdasani, Gerhard Wehr, Jörg Rasche, Robert Wimmer, Gary Lachman und Michael Lindner, und als Bonustrack gibt es ein 22-minütiges Interview der Züricher Psychologin Verena Kast, die in kurzen, klaren Statements Jungs Werk reflektiert.
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am 12. Dezember 2014
Wer sich schön mehr mit Jung und seiner Archetypen-Theorie befasst hat, für den ist diese DVD wohl eher nur als kleine Wiederholung bzw. Zusammenfassung.

Für diejenigen, die Jungs Leben per se als zu „seicht“ dargestellt fanden, sollten sich vielleicht den Spielfilm anschauen: „Eine dunkle Begierde“, basierend auf dem Briefwechsel mit Freud in schön spannender Hollywood-Manier...

Zu den Nazi-Sympathie-Vorwürfen: Bei anderen Dokumentation (die ich gesehen habe) wurde dieser Aspekt gänzlich ausgespart. Ich finde es wichtig, dass es wie hier überhaupt erwähnt wird und man sich damit auseinander setzt. Zwar war ich ziemlich geschockt über so manche Äußerung, das tut im Gesamtbild betrachten seinen Forschungsergebnissen aber keinen Abbruch, da sie für mich weiterhin völlig schlüssig erscheinen.

FAZIT: Für Jung-Einsteiger geeignet, die sich mit seinen immer noch aktuellen Analysen weiter ab vom festgefahrenen um immer gleichen Freund’schen (Kurz-)Sch(l)uss befassen wollen.
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am 14. Mai 2016
Wer sich schon eingehend mit Jung beschäftigt hat, findet diesen Film wahrscheinlich eher enttäuschend. Es sind schöne Landschaftsaufnahmen, aber wenig Inhalte oder Erläuterung zu seiner Lehre. Positiv zu erwähnen ist vielleicht, dass hier auch die Schattenseiten Jungs gezeigt werden. Der Schatten, der ja auch ein wesentlicher Bestandteil seiner Lehre ist....
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am 29. Januar 2016
Das beste, was der Film zu bieten hat, sind die Bilder.
Kritikpunkt 1 - der Film ist in Deutsch ausgewiesen - wieso gibt es bei den englischen Beiträgen nicht zumindest Untertitel in Deutsch
KP 2 - weiß der im Film zum Glück nur einmal auftretende H. Emrich was er selbst sagt - solch einen Unsinn kann nur ein völlig Desorientierter wieder geben.
KP 3 - Es wird festgestellt, daß das Judentum eine Religion des Wortes ist. Die Seele spricht jedoch in Bildern, erfahrene Therapeuten wissen dies und arbeiten damit. Das bedeutet, der Judengemeinschaft ist es unmöglich, in höhere Schwingungen zu gelangen, sie ist Materie-Zentriert. Weitere Schlußfolgerungen daraus überlasse ich dem Leser.
KP 4 - Es wird ein Rabbiner zitiert, der C.G. Jung Worte in den Mund legt, ohne jeglichen Beweis, daß Jung dies tatsächlich sagte - also schlicht und einfach eine weitere Lüge.
KP 5 - Jung gehört zu den großen Weltenlehrern. Es ist unverständlich und zeugt von geistiger Armut des Autors, daß mit keinem Wort einer seiner Spirituellen Kollegen wie Gurdjieff, Ouspensky, Aurobindo, Deunow oder andere genannt werden.

Wer sich mit einem Film über einen der Großen der Geisteswissenschaft in die Öffentlichkeit wagt, muß mit hilfreichen kritischen Hinweisen rechnen. Ich hoffe, daß Herr Sünner diese zum Anlaß nimmt, um nochmals andere Quellen für seine Wahrheitsfindung - um die geht es letztendlich - zu finden. Jung hat uns mit seinem Ringen um eine höhere seelische Harmonie ein Vermächtnis hinterlassen, daß wir Deutsche aufgerufen sind zu weiter zu entwickeln. Anhand der aktuellen Zerstörung unserer Kultur wird diese Welt jedoch noch tiefer in den "Nachtmeerschlaf" fallen.
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Der Film ist recht gut gemacht, interessant und gut verständlich werden wichtige Eckpunkte aus dem Leben eines der Urväter der modernen Psychologie zusammengefasst. Wer sich schon ein bisschen mit C.G. Jung auskennt, wird hier aber nicht viel neues lernen. Ich empfehle als Einstieg das Buch "Erinnerungen, Träume, Gedanken" wo Jung sich selbst über sein Leben und seine Vorstellungen, die weit über "die Psychologie" hinausgehen, äußert. Der Film scheint auch sehr stark an dieses Buch angelehnt zu sein, da er im Wesentlichen seinem Aufabu folgt und die meisten Sachen, die hier erzählt werden genauso im Buch vorkommen. -Warum auch nicht? Der Bezug zum Nationalsozialismus kommt auch nicht zu kurz, der Film ist da hinreichend kritisch. Was mich dabei ein bisschen gestört hat, war die plakative Untermalung der zu recht kritisierten Äußerungen mit den Bildern das Holokaust (verwesende Leichen etc.). Eine Drastik, die mir hier doch etwas fehl am Platze erscheint. Insgesamt aber ein durchaus sehenswerter Film, der sicher als Einstieg für alle Interessierten geeignet ist.
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