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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Amüsantes und kurzweiliges Buch
Im Gegensatz zu den anderen Rezensenten habe ich das Buch mit den Eindrücken aus deutschen Landen verschlungen und mich dabei köstlich amüsiert...Grade, wer die Tristesse mancher deutscher Kleinstädte kennt, wird sich über die spitze Zunge und den trockenen Humor des Herrn Kaminer freuen...Ich kann dieses Buch allen Freunden kurzweiliger, kleiner...
Veröffentlicht am 3. März 2006 von Pebbels

versus
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der nette Russe auf Lesereise
Was macht ein Autor, der pausenlos auf Lesereise unterwegs ist und eigentlich gar keine Zeit hat, neue Bücher zu schreiben? Er schreibt darüber, was unterwegs passiert, was er beobachtet, erlebt. Bevorzugt aufgeschrieben im Zug natürlich oder in miefigen Provinzhotels. Benjamin von Stuckrad Barre hat das schon gemacht ("Livealbum"), Max Goldt hat's getan...
Veröffentlicht am 5. Dezember 2003 von Max Schwurbel


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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Amüsantes und kurzweiliges Buch, 3. März 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mein deutsches Dschungelbuch (Taschenbuch)
Im Gegensatz zu den anderen Rezensenten habe ich das Buch mit den Eindrücken aus deutschen Landen verschlungen und mich dabei köstlich amüsiert...Grade, wer die Tristesse mancher deutscher Kleinstädte kennt, wird sich über die spitze Zunge und den trockenen Humor des Herrn Kaminer freuen...Ich kann dieses Buch allen Freunden kurzweiliger, kleiner Geschichten nur empfehlen - wer allerdings tiefsinnige Sozialkritik sucht, hat sich mit dem Kauf dieses Buches vertan...
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der nette Russe auf Lesereise, 5. Dezember 2003
Was macht ein Autor, der pausenlos auf Lesereise unterwegs ist und eigentlich gar keine Zeit hat, neue Bücher zu schreiben? Er schreibt darüber, was unterwegs passiert, was er beobachtet, erlebt. Bevorzugt aufgeschrieben im Zug natürlich oder in miefigen Provinzhotels. Benjamin von Stuckrad Barre hat das schon gemacht ("Livealbum"), Max Goldt hat's getan (z.B. "Die Kugeln in unseren Köpfen") und noch einige andere Berühmtheiten mehr, deren Werke ich noch nicht kenne.
Kaminer jedoch kann sich eine ganz besondere Sicht auf die Dinge leisten, denn er ist ja schließlich Russe, obwohl fast schon Deutscher aufgrund seiner Jahre in Berlin. Kaminers Sicht ist zwar tatsächlich anders aber so überraschend nun auch wieder nicht. Wie denn auch, er bereist schließlich die Provinz, und die Provinz hasst nichts mehr als Überraschungen und Ungewöhnliches.
Kaminer schreibt mit ähnlichem Blick auf die kleinen Dinge, genauso detailverliebt wie Goldt, mit liebenswürdigem Humor beleuchtet er die Gartenzwergidylle jener Städte, die mindestens zwei, oft aber drei Buchstaben auf dem Nummernschild haben oder nicht mal Kreisstadt sind. Bräsig-biedere deutsche Kleinbürgerei, liebenswert bis spießig. Wie Deutschland so ist? Oder besser: Wie Kaminer es findet? Nun, er weiß es selbst nicht. Denn Deutschland sei schließlich überall anders, sagt er. Damit hat er zwar auch wieder Recht - aber seinen Lesern kein bisschen geholfen.
Wie Goldt ist Kaminer ein echter rechter Schelm, und so kommt manche Schmunzelgeschichte beim Erzählen um die Ecke. Nett - aber keineswegs grandios, ein wenig verpennt, so wie die Orte, die er durchreist. Durchweg unspektakulär, runtergeschriebenes Sammelsurium, offenbare Willkür ("ich bin heute in Sonstwo-ingen oder Andersheim und muss noch meine Seite über diesen Ort im Hotel runterreißen, aber es ist schon 23 Uhr und mir fällt nichts ein.") Verzeihung Herr Kaminer, wenn ich Partei ergreife: Im Unter-die-Lupe-nehmen scheinbar belangloser bis skurriler Alltagsdetails ist Max Goldt einfach nicht zu schlagen ...
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Russe und die deutsche Seele, 23. September 2003
Kaminer berichtet in diesem Buch von seinen Erlebnissen rund um Lesungen in ganz Deutschland. Der deutschen Seele auf der Spur, muss er feststellen, dass die Seelen der Deutschen ganz unterschiedlicher Natur sind, mit ganz unterschiedlichen Eigenheiten. Die Kapitel sind sehr kurz und lassen sich gut zwischendurch lesen, etwa im Bus oder in der Bahn. Kaminer geht weniger auf die Erlebnisse während der Lesungen (die Fragen gleichen sich und beziehen sich oft auf seine Person denn auf seine Bücher) ein, sondern auf die Anreise (jede dritte Zeitung titel „Der Russe kommt") und die Charakteristika der jeweiligen Städte, Dörfer und vor allem die Eigenarten der Menschen. Mit satirischen und ironischen Mitteln nimmt er diese Eigenarten der Menschen immer wieder aufs Korn. Allerdings wirkt das stellenweise bemüht und entlockt einem nur mehr als ein müdes Lächeln. Manchmal aber gerät man ins Schmunzeln und ab und zu lacht man laut auf und schlägt sich auf die Oberschenkel. Ein nicht durchwegs übereugendes Buch, das aber Lust macht auf mehr von diesem Autor.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lange nicht so gut wie seine anderen Werke..., 26. August 2003
Tja, was soll man zu diesem Buch sagen... irgendwas fehlt. Kaminer versucht, und die Betonung liegt hier wirklich auf "versucht", die typische Kleinstadtidylle, bzw. das typisch deutsche jeder Stadt herauzufiltern. Es gelingt ihm leider nur selten. Während Geschichten wie "Von Aachen nach Naumburg" noch Kaminers Talent erkennen lassen (es ist wirklich komisch, wenn man die Lokalpresse einer völlig unbekannten Stadt liest...), so ist z.B. die Geschichte "Waldbröl" schon fast eine Zumutung!
Alles in allem lässt sich folgendes sagen: Fans von Kaminer werden auch aus diesem Buch wieder seinen Humor filtern und die schlechteren Geschichten ÜBERlesen, allen anderen sei diesmal eher abgeraten. Wenn sie Kaminer kennenlernen wollen, kaufen sie "Die Reise nacht Trulala", das ist durchgängig komisch.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kaminer kanns besser!!! hier ist er flach wie die Provinz, 6. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Mein deutsches Dschungelbuch (Taschenbuch)
Russendisco hab ich verschlungen.. Und dann eben auch beim Dschungelbuch zugegriffen. Doch leider fand ich hier nur eine mechanisch runtergeschriebene eher lustlose Sammlung von Eindrücken aus deutschen Kleinstädten gefunden. Wann hab ich wie welchen Buchändler wo getroffen, was ist der langweiligste Eindruck der Stadt, wie bin ich dahin gekommen und was gab es zu essen und zu trinken.
Vermisst hab ich den Witz und das doppeldeutige. Richtig lustig fand ich es ehrlich nicht. Ich werde mich nicht davon abhalten lassen, mal eine Lesung von Kaminer zu besuchen, auch wenn ich in der Provinz Lüneburger Heide wohne.
Auch werde ich mich nicht davon abhalten lassen, weiter Kaminer zu lesen, denn der kann mehr.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen angenehm enttäuscht, 9. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Mein deutsches Dschungelbuch (Taschenbuch)
Kaminers Blick auf Deutschland und die Deutschen stammt aus der Immigrantenperspektive. Er wundert sich über Eigenarten ,die wir Insider schon lange nicht mehr wahrnehmen. Verblüffend ist für mich dennoch, was Kaminer zwischen 2 Zügen auf einem Bahnsteig aufschnappt und welche Schlüsse er daraus zieht. Angenehm ist, dass sich das weitgehend mit meinen eigenen Erfahrungen deckt. Enttäuschend dagegen finde ich an seinem Tunnelblick durch ein Teleobjektiv, dass er sich die meisten Bezüge wohl auf seinen endlosen Zugfahrten angelesen hat.

Sein karger Stil hebt sich jedenfalls immer noch wohltuend von blumig überladenen Reisebildern anderer Autoren ab.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leichte Kost für zwischendurch, 7. Juni 2009
Von 
Xirxe (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Mein deutsches Dschungelbuch (Taschenbuch)
Endlich, mein erster Kaminer :-) Es soll zwar deutlich bessere Bücher von ihm geben, mir hat das Dschungelbuch dennoch gefallen. In kurzen Geschichten beschreibt er die Städte, Menschen und/oder Erlebnisse, die ihm auf seinen Lesereisen begegnen. Obwohl er sich meist nur wenige Stunden vor Ort aufhält, gelingt es ihm vielfach, das Wesentliche zu benennen (ich denke beispielsweise an Kiel, Osnabrück und Northeim, gilt aber auch für viele andere). Da mir rund drei Viertel der beschriebenen Örtlichkeiten mehr oder weniger gut bekannt sind, muss ich sagen: Der Wiedererkennungswert ist recht hoch - und das steigert die Freude beim Lesen beträchtlich. Allzuviel Tiefgang sollte man nicht erwarten, dazu sind die Geschichten einfach zu kurz.
Zusammengefasst: Menschen, denen die vorkommenden Lokalitäten bekannt sind, werden ihre Freude an diesem Buch haben; für die Anderen mag es etwas dröge sein.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Von Kaminer gibt's Besseres, 22. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Mein deutsches Dschungelbuch: Gekürzte Lesung (Audio CD)
Selbst für einen Kaminer-Fan ist das Hörbuch "Mein deutsches Dschungelbuch" nicht gerade das humorvolle Hörerlebnis, das er erwartet. Im Vergleich zu seinen anderen Büchern, die ich allerdings gelesen und nicht gehört habe, ist dieses eine Enttäuschung. Er spricht selbst, sein Akzent ist gewöhnungsbedürftig. Der Inhalt des Buches ist eher schwach und erinnert an Jan Weilers "In meinem kleinen Land". Letzteres hat mir allerdings besser gefallen. Für eine lange Autofahrt gut geeignet, nachdem man sich eingehört hat, da kurze Geschichten und keine durchgehende Handlung.Trotzdem: Wenn man dieses (Audio-)Buch nicht kennt, hat man eigentlich nichts verpasst.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Typisch Kaminer - was dachtet Ihr denn?!?, 12. März 2007
Ich kann mich der Rezensentin vor mir nur anschließen: traurig, wieviele Menschen mit falschen Erwartungen an das Buch rangegangen sind - in der Hoffnung, scharfe Gesellschaftskritik, die Antwort auf die ewigen Fragen oder weiß Gott noch was zu finden. Kommt schon, Leute, wir reden hier nicht von Roger Willemsen!

Kaminer's Charme liegt gerade in seiner Leichtigkeit - besonders tiefgründig ist er nie gewesen, aber auch nie seicht. Es gehört schon eine gute Portion Talent dazu, alles in ein Witz zu verwandeln, wobei Kaminer's nüchterner Schreibstil dem unbefangenen Leser schon mal einen Streich spielt: man sieht eine alltägliche Situation vor sich, scheinbar schlicht das Erlebte nacherzählt und nichts dazuerfunden, und plötzlich merkt man - man wird auf die Schippe genommen! Da kann ich nur sagen - Seicht ist was anderes.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Russischer Punk-Reggae, 27. September 2003
Man kann bei Kaminer nur die Empfehlung geben sich ihn mal anzusehen. Und dazu gibt es reichlich Gelegenheit, er liest selbst in Orten wie Waldbröl. Würde ich seine Texte lesen ohne ihn vor Augen zu haben, ich weiß nicht ob sie mich derart begeistern würden.
Große Literatur?
Sicher nicht, kleine Anekdoten, eine Reisetagebuch zur Lesetour quer durch Deutschland. Wie seltsam dieses Land wirklich ist, führt Kaminer unnachahmlich vor. Der Wert dieses Buches, ist für mich ungefähr dort, wo Axel Hacke im Magazin der Süddeutschen angesiedelt ist. Geschichten ohne weltbewegende Dramen oder persönliche Psychosen, dafür suchterzeugend und herzlich komisch. Einer der wenigen Autoren die ich unbesehen im Hardcover kaufe, macht einfach gute Laune.
Würde eines Tages herauskommen, er sei eine Art Douglas Adam'scher Ford Prefect, der seinen Sub-Etha-Sens-O-Matic verloren hat und nur durch Zufall in Deutschland gestrandet, ich würde es unbesehen glauben.
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Mein deutsches Dschungelbuch: Gekürzte Lesung
Mein deutsches Dschungelbuch: Gekürzte Lesung von Wladimir Kaminer (Audio CD - 6. August 2003)
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