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5.0 von 5 Sternen Gelungenes SWR Hörspiel nach Mark Twains berühmtem Roman
Huckleberry Finn, Tom Sayers Freund und Sohn eines Stadtbekannten Säufers, wurde von der Witwe Douglas aufgenommen, die aus ihm einen zivilisierten Menschen machen will. Das geht Huck, der seine Freiheit gewohnt war, natürlich gewaltig gegen den Strich.
Als nun sein versoffener Vater wieder auftaucht und ihn zwingt mit ihm zu kommen, um in einer einsamen...
Veröffentlicht am 8. November 2012 von callisto

versus
5 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Huck aus Ostdeutschland
Zwar gibts hier eine hübsche Hörspielfassung aus alter DDR-Produktion, doch mit dem Original von Mark Twain hat diese Produktion nur am Rande was zu tun.
Am 2. April 2003 veröffentlicht


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5.0 von 5 Sternen Gelungenes SWR Hörspiel nach Mark Twains berühmtem Roman, 8. November 2012
Von 
callisto (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Huckleberry Finn, Tom Sayers Freund und Sohn eines Stadtbekannten Säufers, wurde von der Witwe Douglas aufgenommen, die aus ihm einen zivilisierten Menschen machen will. Das geht Huck, der seine Freiheit gewohnt war, natürlich gewaltig gegen den Strich.
Als nun sein versoffener Vater wieder auftaucht und ihn zwingt mit ihm zu kommen, um in einer einsamen Hütte fernab der zivilisierten Leute zu leben, findet Huck das zunächst eigentlich ganz nett. Abhängen, nichts tun, so lässt es sich leben, wäre da nur nicht sein Vater oder dessen Alkoholproblem. Hucks Vater schlägt ihn, sperrt ihn tagelang alleine ein, und Huck sieht keine andere Möglichkeit, als erneut wegzulaufen. Da der Mississippi gerade Hochwasser hat, schwemmt es allerhand nützliche Dinge an Land, darunter auch ein Kanu. Huck täuscht also seinen Tod vor und zieht sich auf die Jackson Insel im Mississippi zurück, wo er den entlaufenen Sklaven Jim trifft. Da man Jim schon bald des Mordes an Huck verdächtigt, laufen die beiden gemeinsam weg und lassen sich auf einem Floß, dass das Hochwasser angeschwemmt hat, den großen Fluss entlangtreiben und lernen dabei allerhand interessante Leute kennen, darunter auch zwei Hochstapler, die ihnen eine Menge Ärger bereiten werden und sie mehr als einmal in Gefahr bringen.

Nachdem Mark Twain 1876 im seines Roman Tom Sawyer mit folgenden Worten beendete:

„So endeth this chronicle. It being strictly a history of a BOY, it must stop here; the story could not go much further without becoming the history of a MAN. When one writes a novel about grown people, he knows exactly where to stop—that is, with a marriage; but when he writes of juveniles, he must stop where he best can."

entschied er sich dann doch 1885 eine Fortsetzung unter dem Titel „The Adventures of Huckleberry Finn" zu veröffentlichen.
2002 nahm sich der SWR das Buch in der Übersetzung von Sybil Gräfin Schönfeldt vor und produzierte ein 101 Min langes Hörspiel mit Marc Hosemann in der Rolle des Huck. Hosemann hat eine wunderbar ironische Sprechweise in diesem Hörspiel. Er gibt einen extrem gelungenen, schnodderigen Huck, der ganz entspannt mal seine abenteuerliche Reise den Mississippi entlang erzählt. Der amerikanische Schauspieler Calvin Burke, den man in Deutschland aus Film und Fernsehen kennt, ist mit seinem leichten amerikanischen Akzent die perfekte Besetzung für Jim. Er spricht kein perfektes Deutsch, er klingt schwarz und er ist einfach Jim, besser könnte ich mir den nicht ausdenken.
Natürlich muss für ein Hörspiel die Geschichte gekürzt werden, umso erstaunlicher, dass keine Episode weggefallen ist. Alles ist da, nur hat man teilweise einige kleine Abkürzungen genommen und gerafft, aber so geschickt, dass keine Verständnislücken auftreten oder man Lücken in der Handlung bemerken würde.
Fazit: Gelungenes Literaturhörspiel mit außerordentlich guter und stimmiger Besetzung.

Zu Recht CD des Monats November 2003, des Institutes für angewandte Kindermedienforschung – IFAK

Huckleberry Finn: Marc Hosemann
Tom Sawyer: Denis Moschitto
Hucks Vater: Thomas Piper
Jim: Calvin Burke
Fährmann: Gerlach Fiedler
Turner: Ernst Konarek
Herzog: Martin Semmelrogge
König: Michael Habeck
Yolk: Gottfried Breitfuß
Mary Jane: Isabella Archan
Onkel Silas: Heinrich Giskes
Tante Sally: Hille Darjes
Mrs. Loftus: Christine Davis
Tommy: Patrick Heppt
Ben: Karl Friedrich Seraphim
Joe: Christian Brey
Turner: Ernst Konarek
Prediger: Andreas Klaue
Gerd Andresen, Hubertus Gertzen, Joachim Hall, Michael Holz, Sibylle Dinse, Andrea Hörnke-Trieß
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5.0 von 5 Sternen super hörspiel, 4. Januar 2010
Kinder-Rezension
meine persönliche lieblingsgeschichte in ausgezeichneter hörspielfassung.
dieses hörspiel macht einfach nur spaß.
alle stimmen passen zu hundertprozent zu meiner vorstellung aller charaktere, hosemann, semmelrogge und piper glänzen geradezu.
da stimmt einfach alles.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Cooles Hörspiel nach Mark Twain, 20. August 2003
Das Hörspiel fängt mit Bluesmusik an und die ist weiter Hauptbestandteil des hervorragenden Klangteppichs. Dadurch entsteht eine etwas träge und schwüle Atmosphäre, so wie wir Sie aus zahlreichen amerikanischen Filmen kennen und uns vorstellen. Bei den abendlichen Szenen sitzt man mit am Lagerfeuer, hört das Holz knacken und wartet förmlich darauf, daß einen die Mücken piesacken.
Nach einer schweren Auseinandersetzung mit seinem ständig betrunkenen Vater, grandios gesprochen von Tommy Piper, der Stimme von "Alf", flieht Huckleberry Finn, Marc Hosemann spricht ihn flapsig, auf eine Flußinsel. Dorthin hat es auch den aus der Sklaverei geflohenen "Neger" Jim, mit "schwarzer Stimme" glaubhaft gesprochen von Calvin Burke, verschlagen. Das Leben dort ist durchaus angenehm. Die Zeit verbringen die beiden ohne Arbeit mit angeln, Fische grillen und Pfeife rauchen.
Dann wir die Idylle gestört. Huck und Jim flüchten auf einem Floß.
Auf der Flucht treffen sie den schmierigen "Herzog", unnachahmlich interpretiert von Martin Semmelrogge, und den hinterhältigen "Kaiser" (Sprecher Michael Habeck), die ihnen das Leben schwer machen. Bei der Auseinandersetzung fiebert man förmlich mit. Der Ausgang der Geschichte wird nicht verraten!
Bei diesem Hörspiel stimmt einfach alles. Eine starke Romanvorlage, eine gut gekürzte, spannende Hörspielbearbeitung, starke Sprecher - allesamt richtig tolle Typen - und ein außergewöhnlich realistischer Klangteppich. Ein Lob auch für den Regisseur Robert Schön.
Das Hörspiel ist ab 9 Jahre freigegen. Es ist aber auch für junggebliebene Erwachsene ein Erlebnis. Also kaufen! Es lohnt sich bestimmt.
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5.0 von 5 Sternen Toll!, 25. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Huckleberry Finn, 1 Cassette (Hörkassette)
Unbedingt kaufen! Die Stimmen sind richtig gut gewählt und man hat die Protagonisten richtig lieb und will am liebsten auch dorthin. Ganz schön gemacht und tolle Atmosphäre!
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5.0 von 5 Sternen Huckle Berry Finn ein super Buch, 26. Mai 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: Huckleberry Finn (Gebundene Ausgabe)
Insgesamt echt ein supter Buch. Zwar eher für Jugendliche geeignet. Aber denen gefällt es dann meist auch wircklich. Eine Super Story und echt interessant.
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5 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Huck aus Ostdeutschland, 2. April 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Huckleberry, Finn, 1 Audio-CD (Audio CD)
Zwar gibts hier eine hübsche Hörspielfassung aus alter DDR-Produktion, doch mit dem Original von Mark Twain hat diese Produktion nur am Rande was zu tun.
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Huckleberry, Finn, 1 Audio-CD
Huckleberry, Finn, 1 Audio-CD von Mark Twain (Audio CD - 2001)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,05
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