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Kundenrezensionen

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am 20. November 2005
Dieses Buch beinhaltet im großen und ganzen zwei Themen.
1. Die islamische Geschichte
2. Die arabische Geschichte
Das Buch ist aufgeteilt in Tagen (statt Kapiteln). Die ersten vier Tage beinhalten kurz und bündig die Geschichte Mohammeds. Die Geschichte des Korans und den strukturellen Aufbau, bzw. die Unterschiede zwischen den islamischen Hauptfrakionen: Schiiten und Sunniten.
Es ist was diesen ersten Teil anbelangt - für Menschen ohne islamischen Wissen - sehr empfehlenswert. Es ist eine interessante und schön dargelegte "Einführung". Daher vielleicht auch nicht für weiteres, bzw. tieferes Studium geeignet. Und dennoch ist es sehr informativ.
Was den zweiten teil des Buches jedoch anbelangt: Ich persönlich kann damit nichts anfangen. Es ist nicht so, dass ich die arabische Geschichte als nicht zwingend für ein ordentliches Verständnis für den Islam betrachte, nein vielmehr finde ich es absolut überflüssig. Die in diesem Rahmen vermittelten Informationen sind weder informativ, noch sachlich. Der Autor lebt - wie viele Menschen es tun - in der vergngenheit und träumt von den goldenen Jahren der Araber. Es mag eine wichtige Verbindung zwischen der arabischen geschichte und dem Islam geben, diese herzustellen ist dem Autor leider nicht gelungen.
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass es mir tatsächlich so vorkommt, als versuche der Autor nicht nur sich für gewisse Taten von Menschen arabischer Herrkunft zu entschuldigen, nein, er versucht darüber hinaus das längst vergangene arabische Reich durch Wörter wiederzubeleben. Fast als würde er selbst - im widerspruch zu seinem Buch: "Papa, was ist ein Fremder?" - das arabische Volk als etwas besonderes sehen (wo soetwas hinführen kann haben wir ja gesehen)!!!
Ich bin vom Autor insoweit partiell enttäuscht.
Schade das hätte ein richtig schönes Buch werden können.
Fazit:
1. Der erste Teil ist äusserst empfehlenswert für Menschen, die etwas mehr als die üblichen Klischees über den Islam wissen möchte. (4-5 Sterne)
2. Der zweite Teil wird viel zu stark von subj. Gefühlen geleitet, was zur Unsachlichkeit und somit zur Unbrauchbarkeit führt. (1-2 Sterne)
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am 14. August 2004
Leider habe ich mich vom Titel täuschen lassen. Ich erwartete, eine ausschließlich über dem Islam handelndes Buch. Stattdessen wird sehr oft die arabische Kultur gepriesen. Es gibt den Anschein wider, als hätten nur Araber im Islam eine wichtige Rolle gespielt. Ich zitiere: "Ich will dir von dieser wunderbaren Epoche, dem 'Goldenen Zeitalter der Araber' erzählen, bevor ich zur heutigen Situation komme..." oder "Diese Frage führt mich wieder zurück zur Blütezeit der arabischen Zivilisation" und "Erzähl mir weiter von den Zeiten, als die Araber mächtig waren" und und und. Man darf mich hier nicht falsch verstehen. Ich finde es sehr schön, wenn jmd. seine Kultur lobt und liebt. Aber Absicht dieses Buches sollte es sein, den Islam und nicht die Errungenschaften einer Nation zu erläutern.
Wieso dann 3 Sterne wird man sich fragen? Trotz der vielen Kritik, gibt es sehr schöne Ansätze und Erläuterungen. Manche islamischen Begriffe werden verständlich erklärt. Der Autor ist um Objektivität bemüht, doch zum Ende des Buches vermischt er seine eigene Meinung und gibt dem Leser nicht wirklich die Chance, sich selbst Gedanken zu machen.
Da ich mich im Islam ein wenig auskenne, hat mich das Buch nicht wirklich weitergebracht. Doch für diejenigen, die noch kein bzw. wenig Wissen über den Islam besitzen, ist es sicherlich eine Bereicherung.
Gruß, Josh
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Schritt für Schritt und vor allem leicht verständlich und kindgerecht nähert sich der Autor im Dialog mit seinen Kindern dem Thema Islam an, gibt Erklärungen und spricht deren fundamentale Ängste an. Und Dietmar Mues, der die Sprecherrolle des Vaters inne hat, scheint geradezu prädestiniert dafür. Immer wieder verlässt der Hörer das "Wohnzimmer" des Erzählers und dessen Kindern und wird in die Vergangenheit "gebeamt".
Akustisch hervorragend inszeniert, werden Szenen aus der Geschichte der Stadt Mekka und des kleinen Jungen Mohammed, der später zum Propheten wurde, wiedergegeben. Verschiedene Sprecher und orientalische Klänge und Hintergrundgeräusche gestalten dieses Hörspiel zu einer äußerst spannenden und vor allem anschaulichen Dokumentation.

Aber nicht nur die Religionsgeschichte des Islam wird erzählt, sondern auch ein Hinweis auf die großen Errungenschaften dieser Kultur gegeben. Jellour erzählt von den Jahrhunderten im Mittelalter, in denen sich diese Zivilisation auf ihrem Höhepunkt befand. In Medizin, Astronomie, Physik, Mathematik, Philosophie und Literatur, überall finden sich ihre Spuren. Und er erzählt auch von der Epoche der kulturellen Symbiose zwischen Juden und Arabern in Andalusien und ihrer Vertreibung, von Kolonisierung und Niedergang bis zur heutigen konfliktbeladenen Situation.
Die vorliegende WDR-Produktion, in der Bearbeitung von Karlheinz Koinegg, hat das geschriebene Wort exzellent übertragen und fast noch verstärkt.

Ziel des Autors war es jedoch nicht, einen tiefgreifenden Einblick in den Islam, sondern einen allgemeinen Überblick zu bieten, die Dinge aus seiner Sicht zu erzählen. Trotzdem öffnet er mit sachlichen Informationen die Augen, weiht in die Geheimnisse des muslimischen Glaubens und seiner Rituale ein. Und so erfährt der Hörer ganz nebenbei, was die einzelnen Glaubensrichtungen, z. Bsp. der Sunniten und der Schiiten unterscheidet.
Jelloun stößt damit das Tor für ein breiteres Interesse an der Geschichte dieser Religion auf.
Und eines hat er auf jeden Fall erreicht: Mit dem vorliegenden Hörbuch werden einige Missverständnisse aufgeklärt.

Fazit:
Tahar Ben Jellouns Analysen sind ungeschönt und klarsichtig, sind objektiv und bieten eine Menge an Informationen. Nicht nur der kindlichen, auch der erwachsenen Hörerschaft bietet er mit diesem Hörbuch eine wertvolle Hilfestellung und einen Einblick in die Welt der Muslime.

"Papa, was ist der Islam?" ist ein lehrreiches und lebendiges Hörspiel für jung und alt, das zur Auseinandersetzung und Verständigung einlädt: Eine wichtige Lektüre, nicht nur für Kinder ab 8 Jahren.
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am 8. Mai 2008
Papa, was ist der Islam?

Geschrieben von Heike Geilen, am 05-05-2008 14:00

Kindgerechte Begegnung mit dem Islam

Der Islam - die in Verruf geratene Weltreligion.

Schon allein das ausgesprochene Wort ruft bei Vielen unterschiedliche, meist jedoch negative Reaktionen hervor: Burka, heiliger Krieg, Dschihad, Rückschrittlichkeit, fanatischer Islamismus und als "Finale Grande" der Einsturz der Zwillingstürme des World Trade Centers in New York. Die Geschehnisse um den 11. September 2001 nahmen nicht nur auf Erwachsene, sondern auch auf Kinder großen Einfluss.

In seinem Kinderbuch Papa, was ist der Islam? gibt Tahar Ben Jelloun ein Gespräch mit seiner Tochter wieder, die aufgrund der Ereignisse um den 11. September befürchtete, als Muslima auf der "falschen" bzw. der Seite des Bösen zu stehen.
Bereits in seinem Bestseller "Papa, was ist ein Fremder?", zeigte er, wie man Kindern einfühlsam aktuelle Konflikte erläutern kann.
InPapa, was ist der Islam? erklärt er wiederum. Diese Mal dreht sich sein fiktionales "Frage-Antwort-Spiel" jedoch nicht um Fremdenhass, sondern um die in Verruf geratene Weltreligion des Islam. Er versucht seinen Kindern zu "erklären, was der Islam wirklich ist und sie [zu] lehren, was diese Religion bedeutet, damit sie nicht den Terrorismus, der natürlich zu verdammen ist, mit dieser Religion, die damit nichts zu tun hat, durcheinander bringen. Denn der Islam ist nichts anderes als eine Kultur, eine Zivilisation."
Geradezu prädestiniert scheint der in Frankreich lebende marokkanische Autor dafür zu sein, denn er ist in zwei Kulturen zu Hause, kennt beide Seiten des Mittelmeerraumes und versteht sich als Mittler.
Schritt für Schritt und vor allem leicht verständlich und kindgerecht nähert sich der Autor im Dialog mit seinen Kindern dem Thema Islam an, gibt Erklärungen und spricht deren fundamentale Ängste an. Und Dietmar Mues übernimmt die Sprecherrolle des Vaters ganz hervorragend. Immer wieder verlässt der Hörer das "Wohnzimmer" des Erzählers und dessen Kindern und wird in die Vergangenheit "gebeamt". Akustisch ausgezeichnet inszeniert, werden Szenen aus der Geschichte der Stadt Mekka und des kleinen Jungen Mohammed, der später zum Propheten wurde, wiedergegeben. Verschiedene Sprecher und orientalische Klänge und Hintergrundgeräusche gestalten dieses Hörspiel zu einer äußerst spannenden und vor allem anschaulichen Dokumentation.
Aber nicht nur die Religionsgeschichte des Islam wird erzählt, sondern auch ein Hinweis auf die großen Errungenschaften dieser Kultur gegeben. Jellour erzählt von den Jahrhunderten im Mittelalter, in denen sich diese Zivilisation auf ihrem Höhepunkt befand. In Medizin, Astronomie, Physik, Mathematik, Philosophie und Literatur, überall finden sich ihre Spuren.
Und er erzählt auch von der Epoche der kulturellen Symbiose zwischen Juden und Arabern in Andalusien und ihrer Vertreibung, von Kolonisierung und Niedergang bis zur heutigen konfliktbeladenen Situation.
Die vorliegende WDR-Produktion, in der Bearbeitung von Karlheinz Koinegg, hat das geschriebene Wort exzellent übertragen und fast noch verstärkt.
Ziel des Autors war es jedoch nicht, einen tiefgreifenden Einblick in den Islam, sondern einen allgemeinen Überblick zu bieten, die Dinge aus seiner Sicht zu erzählen. Trotzdem öffnet er mit sachlichen Informationen die Augen, weiht in die Geheimnisse des muslimischen Glaubens und seiner Rituale ein. Und so erfährt der Hörer ganz nebenbei, was die einzelnen Glaubensrichtungen, z.B. der Sunniten und der Schiiten unterscheidet.
Jelloun stößt damit das Tor für ein breiteres Interesse an der Geschichte dieser Religion auf. Und eines hat er auf jeden Fall erreicht: Mit dem vorliegenden Hörbuch werden einige Missverständnisse aufgeklärt.
Fazit:
Ben Jellouns Analysen sind ungeschönt und klarsichtig, sind objektiv und bieten eine Menge an Informationen. Nicht nur der kindlichen, auch der erwachsenen Hörerschaft bietet er mit diesem Hörbuch eine wertvolle Hilfestellung und einen Einblick in die Welt der Muslime.
Papa, was ist der Islam? ist ein lehrreiches und lebendiges Hörspiel für jung und alt, das zur Auseinandersetzung und Verständigung einlädt: Eine wichtige Lektüre, nicht nur für Kinder ab 8 Jahren.
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am 4. September 2013
Um die Welt verstehen zu können, sollte man sie hören. Tahar Ben Jelloun schrieb ein Buch, welches helfen soll, die Kultur neben dem Christentum besser verstehen zu können. In einfachen Worten und ohne Wertung erklärt Jelloun in einem fiktiven Dialog mit seinen Kindern eine in Verruf geratene Weltreligion.
Es wird die Entstehung erzählt, die fünf Säulen erklärt usw.
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am 16. Oktober 2011
Unterhaltsames Buch, das es schafft Wissen zu vermitteln, ohne schulmeisterlich daherzukommen. Die bewußt einfache Sprache, und der Wechsel zwischen kurzer Frage und Antwort macht es leicht einzelne Aspekte aufzugreifen und ggf. zuvertiefen. Natürlich ist das Buch kein Lehrbuch und daher ist es für ein tieferes Verstehen des Islam unumgänglich weitere Literatur hinzuzuziehen. Aber gerade dazu regt dieses Buch auf charmante Weise an.
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Tahar Ben Jelloun, in Paris lebender Marrokaner, hat nach dem 11. September 2001 ein Buch geschrieben, das man einfach gelesen haben sollte.
Ben Jelloun erkärt in einem Gespräch mit seiner Tochter (oft aber auch als Dialog mit einem Erwachsenen) dem Leser den Islam. Er zeigt einen (Ideal-?)Islam, vor dem kein Europäer Angst haben müsste: eine Religion, die sich fest auf ihre Prinzipien, die dem Koran entnommen sind, beruft, die sich aber sehr wohl weiterentwickelt - siehe etwa die Abschaffung der Polygamie in Tunesien (wobei Ben Jelloun mehr als deutlich für die Monogamie plädiert).
Der Autor zeigt weiters die - unbestrittenen - Leistungen des Islam durch viele Jahrhunderte (im 9. Jahrhundert etwa hatte Bagdad 1 Million Einwohner, Rom 30 000); andererseits warnt er aber auch vor der Diktatur der "Halbgebildeten" (= zB Attentäter vom 11. 9. 2001). Auch andere Schattenseiten des Islam, die schon viel früher zu sehen waren, werden keineswegs ausgeblendet.
Abschließend 3 Sätze (aus dem Koran), die nicht nur für einen Moslem interessant sind: "Es sei kein Zwang im Glauben." Und: "Von der Wiege bis zur Bahre sollst du nach Wissen forschen, denn wer Wissen sucht, verehrt Gott." Und: "Das Studium der Wissenschaft ist gleichwertig mit dem Fasten. Wissenschaft verbreiten entspricht dem Gebet."
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am 23. Oktober 2008
Ich habe "Papa, was ist der Islam" als Hörbuch auf CD und bin nicht negativ überrascht. Ich habe wenig Vorwissen zum Thema Islam gehabt und bewusst ein Werk gesucht, dass auch für Kinder verständlich sein soll. Es wird in dem Werk die Geschichte des Islams kurz, aber doch mit den wichtigsten Mekmalen erzählt. Ich, praktisch komplett ohne Vorwissen, konnte gut folgen und habe viel gelernt. Es ist besonders geeignet, um erstmal einen groben Überblick über die Religion des Islams zu erhalten. Untermalt ist das Hörspiel mit zum Teil orientalischen Klängen, was nicht störend ist, sondern häufig dadurch die Spannung erhöht. Man muss allerdings sagen, dass das Buch nicht tiefen in die Materie eingeht als diesen groben Überblick, was allerdings nicht unbedingt als störend empfunden werden muss. Ich fand die Fülle an Wissen grade recht. Es hat für mich dazu beigetragen, dass ich doch auch noch mal ein anderes Buch zum Thema las, es hat also einen guten Vorgeschmack auf mehr bei mir erzeugt. Das Gespräch von dem Vater und den Kindern empfand ich als Auflockerung, wobei manchmal das bloße Erzählen auch nicht gestört hätte, statt dem ständigen Dialog. Alles in allem ein ziemlich gutes Werk für Kinder, Erwachsene und vor allem auch für Menschen, die sich mit dem Thema erstmals auseinander setzten wollen.
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am 28. März 2008
Ich hatte mir gleich das Hörspiel angehört. Es ist sehr lehrreich. Da mein Mann Moslem ist war dieses Hörspiel für mich sehr wichtig. Man erfährt auch einige hintergründige Sachen wie der Zusammenhang zwischen Islam, dem wahren Glauben, und dem Terrorismus (Islamismus) ist. Oder wie es zum Islam gekommen ist. Mir hat es sehr geholfen die Glaubensrichtung des Islams mit anderen Augen zu sehen.
Es ist zwar für Kinder gemacht aber selbst für Erwachsene ist es lehrreich.
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am 18. Januar 2013
Das Büchlein war schnell ausgelesen und so wurde kurz und bündig
der Islam erklärt. Interessant und auch geschichtsträchtig.
Empfehlenswert auch für Nicht-Muslime.
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