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am 13. Juli 2006
Doch wie sollte man diesen Stoff anders zu Gehör bringen?

Die Romanvorlage wurde 1962 geschrieben und spielt in einer nahen Zukunft. Einem breiten Publikum wurde die Geschichte durch die Verfilmung von Stanley Kubrik in den 70er Jahren bekannt.

Alex, ein Teenager, begeht mit seinen Freunden aus einer Gang brutale Gewalttaten, wie Vergewaltigungen, Mord und Schlägereien. Er wird geschnappt und verurteilt. Während seiner Haft bittet er um die Teilnahme an einer Behandlung. Zwei Wochen wird er dem Anblick von schlimmsten Gewalttaten ausgesetzt. Die Folge: Übelkeit, Erbrechen und Willenlosigkeit beim Anblick von Gewalt. In Freiheit wird er von seinen ehemaligen Freunden, die nun Polizisten sind, zusammengeschlagen und sucht Hilfe bei einem Mann, der sich als ein ehemaliges Opfer entpuppt. Durch den Klang von Beethovens neunter Sinfonie, die er während der Behandlung hörte, stürzt er sich in den Tot und überlebt, nun aber wieder zu Gewaltaten fähig. Er träumt von Kind und Familie.

Erzählt man die Handlung so, erscheint sie annähernd absurd, aber die Probleme die der Stoff anspricht sind noch heute aktuell: Gewalt und Langweile in Jugendkulturen, die Frage, was den Menschen vom Tier unterscheidet oder wann ein Mensch überhaupt einer ist, was ein lebenswertes Leben ist, was Macht ist und wozu sie führen kann.

Hierbei handelt es sich um einen Text, der nicht einfach für das Medium Hörspiel umsetzbar ist, denn er arbeitet vor allem mit Bildern und mit einer Kunstsprache. Wie hört sich Brutalität an? Nach diesem Hörspiel weiß man es und das soll auch so sein, denn es ist kein leichter Stoff. Wenn es einen unangenehmen Nachgeschmack hinterläßt, hat seinen Dienst erfüllt und das tut es. Dabei transportiert es den Stoff, leicht angehaucht von einer Cyber Punk-Ästhetik, in unsere Zeit. Eine kunstvolle Produktion, mit einem ausgewogenen Technikeinsatz und Klangkollagen.
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am 25. Februar 2011
Uhrwerk Orange aus dem Jahr 1962 ist heute aktueller denn je. Mein Lieblingsbuch, das ich schon mindestens 20 mal gelesen habe, das immer bei mir am Nachtkästchen liegt. Aber bitte nur die Übersetzung von Walter Brumm, die von Wolfgang Krege ist katastrophal. Dann folgte der Film von Stanley Kubrick, der die Atmosphäre zwar beängstigend gut eingefangen hat, den letzten Teil aber komplett ausgelassen hat, was im Ganzen dann irgendwie sinnentstellend ist. Und schließlich folgte das Hörbuch, dass ich mir nur interessehalber und mit großem Bauchweh gekauft habe. Und als Alex im ersten Satz nur zwei Droogs hatte und nicht drei, habe ich sofort wieder abgedreht. Erst vor kurzem ist mir die CD wieder in die Hände geraten, ich habe sie angehört - und siehe da - sie ist ja gar nicht so übel. Nein sie gut, streckenweise sogar sehr gut. Der Überfall bei Schriftsteller F. Alexander geht einem richtig an die Nieren, besser als im Film, hat fast schon "Burgessisches Format". Natürlich muss man Abstriche machte. Was mich am meisten störte. Man hat vom Film her von manchen Personen gewisse Vorstellungen, die mit der CD - vielleicht sogar absichtlich - absolut nicht übereinstimmen, am störendsten wirkte das für mich beim Gefängnispfarrer, der eher gelangweilt herüber kam. Dafür wurde das letzte Kapitel wieder sehr schön erzählt, so schön, dass ich zu Hause sofort wieder das Buch zur Hand nahm und zu lesen begann "Was soll`s denn nun sein, hm?". Alles in allem, eine durchaus empfehlenswertes Hörbuch.
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