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Erster Eindruck: Aufbruch ins alte England

Cedric Errol verbringt eine unbeschwerte Kindheit mit seiner Mutter in Amerika, arm aber glücklich. Das ändert sich schlagartig, als eines Tages Cedrics Großvater, der ein echter Graf in England ist, seinen Enkel auf seinen Landsitz holt. Der griesgrämige alte Mann wird schon bald vom Charme des aufgeweckten Jungen eingefangen...

Für viele gehört 'Der kleine Lord' ebenso zum Weihnachtsfest wie ein Tannenbaum oder Plätzchen. Die Geschichte, die seit Generationen bezaubert, ist vorrangig in seiner filmischen Umsetzung bekannt. Doch auch diverse Hörspiele beschäftigen sich mit der anrührenden Geschichte, beispielsweise in der Produktion des SWR von 1956, veröffentlicht beim Audioverlag. Die wohl bekannte Handlung ist auch heute noch unterhaltsam und bietet viele emotionale und wunderschöne Momente. Kernstück ist die Wandlung des verbitterten Lord Dorincourt zu einem liebenswerten und fröhlichen Mann, allein durch das unbewusste Einwirken seines Enkels, was gleichsam emotionale wie witzige Momente beinhaltet. So ist der Verlauf der Geschichte sehr kurzweilig, die Produktion ist in jeder Sekunde von der Liebe zu diesem einzigartigen Stück Literatur durchdrungen. Sicherlich eine sehr gute Umsetzung voller Gefühl, die bestens für lange Winterabende geeignet ist.

Obwohl dieses Hörspiel über 50 Jahre alt ist, sind auch heute noch einige der Sprecher bekannt. Als Cedric Errol ist Andreas von der Meden zu hören, dessen Stimme als Kind noch nicht ganz so markant war wie heute, der aber auch damals schon eine intensive Interpretation der Rolle vollbracht hat. Frank Elstner, heute eher bekannt als Moderator, hat hier den Dick Tipton gesprochen und überzeugt mit seiner glaubwürdigen Art. Ganz wunderbar ist Albrecht Schönhals als Graf Dorincourt, der die Wandlung vom grummeligen alten Mann zum liebenswerten Großvater miterleben lässt. Weitere Sprecher sind unter anderem Lotte Betke, Trude Tandar und Werner Lieven.

Die musikalische Gestaltung ist eher schlicht gehalten, kann aber mit einigen schönen Melodien den Verlauf des Hörspiels angenehmer gestalten und sorgt für schöne Stimmungen. Die wenigen platzierten Geräusche sorgen ebenfalls für Atmosphäre und lassen das Geschehen greifbarer werden.

Die Aufmachung der CD ist eher schlicht gehalten. So liegt beispielsweise kein ganzes Booklet, sondern nur ein einzelnes Blatt bei. Trotzdem sind alle notwendigen Informationen und sogar eine ausführliche Trackliste zu finden. Das Cover zeigt natürlich Cedric in verschmitzter Pose, zusammen mit dem großen Hund, das alles schön gezeichnet.

Fazit: Die berühmte Geschichte wurde hier feinsinnig und mit viel Gefühl umgesetzt, sodass man gerne lauscht und die ganze Familie um die Lautsprecher versammeln kann.
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am 6. Dezember 2005
Der kleine Cedric lebt mir seiner Mutter in New York und dort in sehr bescheidenen aber liebevollen Verhältnissen. Seine besten Freunde sind ein Schuhputzer und ein Gemischtwarenhändler.Eines Tages erscheint Rechtsanwalt Havisham, um Cedric mitzuteilen, dass er Erbe des Grafentitels Earl of Dorincourt und eines großen Vermögens wird. Credic und seine Mutter folgen dem Anwalt nach England, wo der kleine Junge auf dem Anwesen seines Großvaters auf das Erbe vorbeitet wird, während seine Mutter im Dorf untergebracht wird. Mit eines einfühlsamen und aufrichtigen Art gewinnt der junge Lord Fauntleroy die Herzen der Dienerschaft und seines verknöcherten Großvaters.
Zufällig ist gerade jetzt Vorweihnachtszeit und da denkt man einfach an die den kleinen Lord. Es wird Zeit wieder den Fernseher einzuschalten, um Alec Guiness als Onkel und Ricky Schroder als Cedric in der wunderschönen Produktion von 1980 anzuschauen. Doch was, tun wenn man gerade keine Zeit hat? Ganz einfach, mal diese Produktion hören. Und das immer wieder. Hier entsteht eine Welt, in der das Gute einfach siegen muss. Und nicht nur das, sondern auch die Freundschaft und die Liebe. Träume wenden sich in die alte Zeit, in denen Herzen sich noch von Aufrichtigkeit erwärmen ließen. Den ausdruckstarken Sprechern ist es zu verdanken, dass man den kleinen Lord aber auch den verhärmten Großvater in das Herz schließen muß.
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