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Ich habe selten eine atmosphärisch so dichte und absolut spannende Bankräubergeschichte gehört - in nur neun „Tracks" verdichten sich wilde Spannung, Horror und Entsetzen. Man traut es der norwegischen Autorin Karin Fossum gar nicht zu aber mit „Wer den Wolf fürchtet" ist ihr etwas ganz spannendes gelungen...
Eine alte Frau wird mit der Hacke erschlagen, eine Bank überfallen und ein geistig gestörter bricht aus der Anstalt aus. Zusätzlich treiben sich noch ein paar Kinder aus dem Kinderheim im Wald herum, was wird es da wohl geben?
Die Ingredienzen sind bizarr, die Musik im Hintergrund ist es ebenfalls und die Akteure sind allesamt psychotisch! Karin Fossum hat hier ein Meisterwerk abgeliefert, in nur 54 Minuten läßt sie den Hörer auf einen Horror der besonderen Art stürzen, wenn ein Bankräuber einen gefährlichen und geistig Behinderten zur Geisel nimmt, der ihm auch sofort die Nase abbeißt. Wer die Frau im Wald auf grausame Weise umgebracht hat ist ebenfalls unklar, obwohl auch hier jemand gesehen wurde. Die Szenerie stürzt in immer schnellerer Abfolge aufeinander zu und am Ende steht nur eines, der Tod.
Die szenische Besetzung der Charaktere mit den Sprechern wie Lars Rudolph, Winfried Glatzeder und Markus Meyer sowie Katharina Zapatka ist klasse. Wobei mir persönlich Lars Rudolph als „Errki, der geistig Behinderte" die absolute Spitzenklasse erscheint.
Auch ich kann nun sagen; „geh nicht in den Wald, wenn du den Wolf fürchtest". Ein super spannender norwegischer Krimi, von Karin Fossum, der Extraklasse - absolut hörenswert!
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am 2. Dezember 2005
Dem Hörspiel zu folgen ist unglaublich schwer. Zum einen wird überhaupt kein Erzähler eingesetzt, so dass man inmitten des Geschehens zu hören beginnt und sich in diese ungewöhnliche Produktion erst einmal einleben muss. Da die gesamte CD nur eine knappe Stunde läuft, bleibt dazu allerdings wenig Zeit.
Die Perspektivenwechsel werden durch Geräusche laut knackenden Holzes und schrille Toneinspielungen angekündigt. Diese wirken bedrohlich, vermögen aber nur bedingt zur Atmosphäre beizutragen. Letztere baut sich aufgrund der Produktionsart, des wiederkehrenden Perspektivenwechsels, der stellenweisen Lautstärkenschwankungen und des Stils der Autorin praktisch nicht auf.
Karin Fossum schreibt neben Kriminalliteratur nicht nur Lyrik; sie sieht Prosa und Lyrik auch nicht als grundsätzlich getrennt voneinander an. Daraus resultieren eine poetische Sprache und sehr tiefgründige Aussagen, die man langsam aufnehmen und im Kopf zu einem Bild formen muss. Die Chance dazu lässt einem das Hörspiel aber leider nicht.

Was bleibt, sind die Stimmen von Winfried Glatzeder als Kommissar Sejer, Markus Meyer als Morton und - besonders hervorzuheben - die Rollen von Katharina Zapatka als Sara Struel und vor allem von Lars Rudolph, unter anderem aus dem Film "Lola rennt" bekannt, als Errki.
Die Leistungen der Sprecher, die den Protagonisten einen eigenen und sehr passenden Charakter verleihen, reichen jedoch leider nicht aus, um auch der Geschichte an sich Lebendigkeit zu verleihen.

Das Hörspiel, dem ein achtseitiges Booklet mit Informationen zu Autorin und Sprechern sowie Hintergründen zum Kommissar und diesem Krimi beigefügt ist, lohnt nur, um einen Einblick in die Werke Karin Fossums oder die gute Leistung der eingesetzten Sprecher zu gewinnen.
Um den Krimi und die in ihm genutzten Elemente greifbar zu machen, braucht es eine weitaus umfassendere Hörspielproduktion - oder das Buch.
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