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Kundenrezensionen

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am 10. Februar 2016
Leider geht es nicht immer gut. Das Buch ist als 'Ein Studienbuch' bezeichnet. Was das genau bedeutet, fragte ich mich mehrmals ohne eine befriedigende Antwort gefunden zu haben. Vielleicht ist es gleich die Entschuldigung dafür, dass man einige Texte etwas zusammenhanglos zusammengestellt hat und damit davon ausgehen kann, dass der Studierende sich schon das passende raussuchen wird. Oder - eine andere Erklärung könnte sein - man entschuldigt sich gleich dafür, dass es nicht immer verständlich ist. Keine Frage, mit dem Buch kann man arbeiten und kann eine Menge über Probleme, Geschichte und Vorgehen der Wissenschaftstheorien lernen. Es ist jedoch nicht einfach, man muss richtig arbeiten bzw. studieren. Und wie so oft bei Herausgeberbänden sind die Texte recht unterschiedlich - sehr spannend z.B. Kap. 2 (U. Gähde): das ist quasi eine Fallbeschreibung wie wissenschaftstheoretische Modelle auf neue Erkenntnisse - hier die Merkur-Anomalie - reagieren. Das ist gut und auch gut formuliert. Sehr sperrig hingegen Kap. 8 (P. Hoynigen-Huene): Reduktionismus erschließt sich mit dem Text nicht so richtig und dann stellt man schnell fest, dass man unbedingt noch andere Literatur für das Studium des Buches benötigt (Chalmers, Wiltsche ...). Sehr unklar bleibt dann im Kap. 8 wieso nicht ein einziges mal auf Ernest Nagel verwiesen wird. Das grenzt fast an Verleugnung.
Aber mit der Entschuldigung - Ein Studienbuch - versöhnt man sich, es ist eben nicht perfekt, nicht mal in den wissenschaftlichen Anforderungen.
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am 6. Juli 2013
Der Band enthält einführende Aufsätze von renommierten Kennern des Themas aus dem deutschsprachigen Bereich. Dem Einstieg förderlich ist eine klare Gliederung in einen historischen, einen systematischen und einen Anwendungsbereich. Durch die Vielfalt der Autoren erhält man einen Eindruck von der Bandbreite der verschiedenen methodischen Ansätze, so dass anders als in manchen anderen Büchern zur Philosophie eine Einseitigkeit von vorne herein vermieden wird. Alle Einzelkapitel verfügen über eine Einleitung und schreiten dann nachvollziehbar voran vom Einfachen zum Komplexen. Eine gute Literaturliste weist auf Möglichkeiten der vertiefenden Lektüre hin.

Die zentralen Begriffe der Wissenschaftstheorie werden anschaulich und gründlich erläutert - beziehungsweise problematisiert, denn ihre Definition hat oft vertrackte Konsequenzen: Erklärung, Kausalität, Induktion, Naturgesetz, Reduktion, Emergenz, Realismus etc.. Die wichtigsten Ansätze und ihre Unterschiede werden hervorragend dargestellt und der Zusammenhang mit den Themen der Wissenschaftstheorie ausgiebig diskutiert.

Alles in allem ist dieses Buch ein positives Beispiel dafür, wie Einführungen für Studierende auf hohem Niveau und dennoch in einer verständlichen Sprache ihr Thema darstellen können. Daher verwende ich es auch immer wieder zum Nachschlagen und Einlesen in ein bestimmtes Thema.
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am 17. Juli 2011
Das Weltbild der Autoren ist stramm materialistisch: wahr sind genau die Dinge, die man durch sinnliche Erfahrung wahrnimmt - und sonst nichts. (Einige der Autoren würden bestreiten, überhaupt ein "Weltbild" zu haben.) Diese Denktradition, die z. B. Epikur und Locke prägten, ist durchaus legitim; ebenso wie die Alternative, die man z. B. mit Platon, Leibniz, Kant und Watzlawick verbindet und derzufolge "Wirklichkeit" nicht einfach da ist, sondern vom Gehirn konstruiert wird. Während Sie diese Zeilen lesen, surrt demnach nicht ein kleiner Scanner in Ihrem Gehirn, sondern Ihr Gehirn rekonstruiert die Aussagen und fügt Sie in Ihre Wirklichkeit ein. Aus dieser Sicht ist die Vorstellung, daß "da draußen" reale Dinge sind, die man einfach abbildet, naiv.
Insofern ist das Buch eine gute Apologie der neoepikureischen Theorie, aber keine Einführung in die Wissenschaftstheorie. Bei einer solchen würde man erwarten, daß auch andere Ansätze redlich dargestellt werden. Wegen des Etikettenschwindels (einen speziellen theoretischen Ansatz als allgemeine Darstellung zu verkaufen) nur 2 Sterne. - Wer eine Einführung sucht, die verschiedene Theorien gerecht darstellt, greift besser zu Posers Wissenschaftstheorie (im Reclam-Verlag).
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