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37 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Den Kommunismus begehren
Bini Adamczak gliedert ihr Buch in zwei grundverschiedene Teile.
Im Ersten erzählt sie die Geschichte des Kapitalismus, der verschiedenen Versuche ihn zu überwinden, ihres Scheiterns und des möglichen Erfolges in einer einfachen, kindgerechten, märchenhaften Sprache. Diese lässt alle Entwicklungen folgerichtig und unausweichlich erscheinen,...
Veröffentlicht am 15. Mai 2005 von Kim Hülsewede

versus
0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen nicht das, was erwartet wurde.
hat mit einfacher vermittlung komplizierter sachverhalte nichts zu tun. sicher ist das anliegen positiv zu werten, verwendet haben wir das büchlein aber nicht für die kinder.
Vor 7 Monaten von Hauke Haien veröffentlicht


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37 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Den Kommunismus begehren, 15. Mai 2005
Von 
Kim Hülsewede (Bielefeld, NRW Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Kommunismus: Kleine Geschichte, wie endlich alles anders wird (Taschenbuch)
Bini Adamczak gliedert ihr Buch in zwei grundverschiedene Teile.
Im Ersten erzählt sie die Geschichte des Kapitalismus, der verschiedenen Versuche ihn zu überwinden, ihres Scheiterns und des möglichen Erfolges in einer einfachen, kindgerechten, märchenhaften Sprache. Diese lässt alle Entwicklungen folgerichtig und unausweichlich erscheinen, vereinfacht die Identifizierung mit "den Menschen", erzeugt Spannung. Ergänzt wird das ganze durch liebevolle, detailverliebte Illustrationen der Autorin.
Im zweiten Teil wird es dann theoretisch. Dabei verteidigt die Autorin nicht nur ihren Schreibstil ("Noch vor allen Erwägungen der didaktischen und pädagogischen Strategeme ist es also die historische Konstellation, die die Sprache zur Einfachheit, zur Banalität des Alltäglichen, des Anfassbaren zwingt.")sowie die Frechheit, heutzutage überhaupt noch über Kommunismus zu reden, sie fordert auf zur "Konstruktion eines kommunistischen Begehrens". So scharf die Ansätze, die ihrer Meinung nach den Kapitalismus vom Standpunkt desselben aus kritisieren, angegriffen werden, wird die Schwierigkeit dieser Forderung doch nicht ausgeblendet. Dass gerade die scheinbare Ausweg- und Alternativlosigkeit es notwendig macht, sich dafür einzusetzen, dass "endlich alles anders wird", steht für sie dabei außer Frage.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kommunismus mit Herz, 8. Juni 2011
Von 
Werner Kossak - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kommunismus: Kleine Geschichte, wie endlich alles anders wird (Taschenbuch)
Dies ist wirklich ein erstaunliches Buch! Wie oft hat man sich schon durch wissenschaftliche Fachliteratur gekämpft - und dann diese märchenhafte kleine Geschichte (die Zeiten der großen Erzählungen sind ja vorbei...), die so viele wichtige Gedanken anreißt, tatsächlich beim Lesen Spannung erzeugt und überrascht.

Das Buch hat einen Hauptteil und einen Epilog. Der Epilog ist so etwas wie ein Nachwort der Autorin und muss nicht gelesen werden, um den Haupttext zu verstehen, kann aber dem wissenschaftlich orientierten Leser dabei helfen. Der hat ja immer gern etwas 'Sekundärliteratur'.

Der Haupttext - also die 'kleine Geschichte, wie endlich alles anders wird' - wird mit witzigen Strichzeichnungen illustriert und gliedert sich in zwei Teile: 1. der Versuch einer Erklärung des Kapitalismus und 2. sechs Versuche, den Kapitalismus zu überwinden.

Über den Kapitalismus sind schon viele schlaue Bücher geschrieben worden und der hier vorgelegte Versuch einer Erklärung ist natürlich sehr rudimentär, kann daher nicht wirklich befriedigen. Es wird auf einer simplen Basis versucht, Prinzipien des Kapitalismus zu erklären. Das ist einerseits anschaulich gehalten, andererseits wird es der Komplexität des Systems aber nicht gerecht. Die Kritik am kapitalistischen Wirtschaften - und es geht nur um Kritik - reduziert sich im Kern auf drei Aspekte: 1. Kapitalismus ist schlecht, weil er die Herrschaft der Dinge über die Menschen ist, 2. weil die Menschen gezwungen sind, für ihren Unterhalt in fremdbestimmten Verhältnissen zu arbeiten und 3. dass der Kapitalismus zu Überproduktionskrisen führt, die dazu führen, dass der Kapitalismus von den Menschen in Frage gestellt wird. Gut herausgearbeitet ist, dass es um ein anonymes System mit Sachzwängen geht und nicht einfach um ein paar Menschen, die 'Böses' wollen.

Spannend wird es dann aber erst im zweiten Teil, wenn es um Lösungsstrategien geht. Hier werden z.T. sehr konträre Ansätze der Überwindung der Kapitalherrschaft kurz und knapp durchexerziert. Manchmal ahnt man, woran es scheitern wird (schließlich kennt man z.B. ein bisschen die Geschichte der realen kommunistischen Politik), manchmal wird man auch überrascht und fragt sich, was wohl als nächstes kommen wird, um die Fehler eines bestimmten Lösungversuches zu vermeiden. Da konnte ich das Buch wirklich kaum aus der Hand legen.

Am Ende ist viel Stoff zum Nachdenken herausgekommen und es werden keine fertigen Lösungen am Reißbrett präsentiert. Jede Form der Herrschaft - nicht nur die Herrschaft der Dinge über die Menschen - wird verworfen, sodass man den nicht näher beschriebenen Kommunismus ebensogut auch als Anarchie beschreiben könnte. Das hat mich dann besonders gefreut, dass die Erzählung (wie auch der Epilog) eine doktrinäre Haltung vermeidet. Der Kommunismus (oder doch eher die Anarchie?) ist eine dauernde Aufgabe der sich selbst bestimmenden Menschen... Oder wie es die Autorin formuliert: 'Hör auf, uns unsere Geschichte vorzuschreiben. Wir entscheiden alleine, wie es weiter geht! Denn das ist unsere Geschichte - und die machen wir jetzt selbst.'
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4.0 von 5 Sternen Am Ende dann doch noch die intellektuelle Peitsche, 11. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kommunismus: Kleine Geschichte, wie endlich alles anders wird (Taschenbuch)
Wunderbar einfach und unkompliziert, wenn auch vereinfachend, werden die Prinzipien der Marktwirtschaft erläutert und im Anschluss Alternativen zur Überwindung des Kapitalismus und zur "Befreiung der Menschen" dargestellt. Die kleine Geschichte, die so leicht verständlich war, geht zu Ende und eine Seite später gehts dann so richtig los. Scheinbar als Gegensatz zum ersten Teil wird hier nun in eher umständlicher, wissenschaftlicher Sprache intellektualisiert, dass einem bei diesem Kontrastprogramm direkt ein bisschen schwindlig werden kann. Dennoch, sehr gelungenes Buch mit bereichernden Denkansätzen.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ambivalentes Vergnügen, 6. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Kommunismus: Kleine Geschichte, wie endlich alles anders wird (Taschenbuch)
Die Geschichte an sich ist sehr Kinderfreundlich geschrieben bzw. sehr verständlich und anschaulich. Und das Nachwort dreht den Spieß um - hier ließ der Autor die_den Leser_in genau wissen, dass da ein längeres Studium des kommunistischen Gedankens erfolgte. Ohne Vorkenntnisse respektive Geduld kann mensch das Nachwort niemandem anbieten, aber das Nachwort ist dennoch äußerst gehaltvoll.
Wer also seinen kleinen Kindern den Kommunismus bzw. die kommunistische Idee näher bringen oder zumindest erklären möchte, oder sich einfach nur die Gedanken anderer Menschen zur Thematik geben will, ist mit dem Buch gut bedient. Aber Antworten darf niemand erwarten.
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8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine kleine Geschichte, die mensch lesen sollte..., 13. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Kommunismus: Kleine Geschichte, wie endlich alles anders wird (Taschenbuch)
Ein Buch, dass jemanden erklärt, wie der Kommunismus denn dann wirklich aussehen könnte, das habe ich gesucht.
Und - klarerweise - auch hier nicht gefunden..
Aber nicht deshalb, weil "er" gar nicht funktionieren kann, sondern weil die Geschichte einfach eben erst geschrieben werden muß, und wir deshalb in der Gegenwart nicht wissen können, wie die Umsetzung in der Zukunft aussehen wird.
Kurz und gut: 79 A5-Seiten, die es wirklich verdienen gelesen zu werden.
Der erste Teil des Buches beschreibt in sehr einfacher, eigentlich kindlicher, Sprache verschiedene Szenarien, wie die Utopie einer antikapitalistischen Gesellschaft umgesetzt werden könnte.
Die Autorin zeigt auch, was für Schwierigkeiten dabei auftauchen können und wie die handelnden Menschen sie versuchen zu lösen. Hier zeigt sich, dass ein paar klare und einfache Sätze oft weit mehr aussagen können, als ein dickes wissenschaftliches Traktakt.
Der zweite Teil ist zwar nicht mehr so einfach zu lesen - dennoch findet sich auch hier durchaus Bemerkenswertes.
Für LeserInnen, die in der politisch-philosophischen Sprache geübt sind, findet sich hier, eine eine kurze Übersicht, über die verschiedenen Ansatzpunkte der Kapitalismuskritik - und warum der Kommunismus trotz allem eine erstrebenswerte Alternative zum herrschenden System ist.
Fazit:
Das Ziel der Autorin, den Wunsch nach einer grundlegenden Veränderung des Verhältnisse, wieder spürbar zu machen, ist vollinhaltlich und ausgezeichnet umgesetzt.
Menschen, die sich bisher noch nicht soviel mit Theorie beschäftigt haben, sollten nur den ersten Teil lesen und sich den Zweiten für "später" aufheben, wenn die entsprechende theoretische Basis vorhanden ist.
Ein Buch für alle, die wissen wollen, wie das sein könnte, wenn es dann einmal anders geworden ist...
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen nicht das, was erwartet wurde., 23. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kommunismus: Kleine Geschichte, wie endlich alles anders wird (Taschenbuch)
hat mit einfacher vermittlung komplizierter sachverhalte nichts zu tun. sicher ist das anliegen positiv zu werten, verwendet haben wir das büchlein aber nicht für die kinder.
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Kommunismus: Kleine Geschichte, wie endlich alles anders wird
Kommunismus: Kleine Geschichte, wie endlich alles anders wird von Bini Adamczak (Taschenbuch - Januar 2010)
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