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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender Einblick in die pseudowissenschaftliche Denkweise des Managements
Das Buch von Phil Rosenzweig überzeugt durch die klare Struktur und die Offenlegung häufiger Fehler auf der Suche nach dem "Heiligen Gral der Unternehmensperformance".

Am Anfang werden die Grundlagen seriöser wissenschaftlicher Arbeit erläutert. An Fallbeispielen werden Erfolg und Misserfolg großer Unternehmen geschildert. Hierauf...
Veröffentlicht am 24. Oktober 2009 von G. Trageser

versus
16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Menschen lassen sich täuschen - und Manager sind auch nur Menschen
Phil Rosenzweig, Professor am International Institute for Management Development (IMD) in Lausanne, hat mit "Der Halo-Effekt - Wie Manager sich täuschen lassen", Gabal-Verlag, 2.A. Offenbach 2008, ein Buch über Erfolg und Scheitern von Managern und Unternehmen - und wie nahe diese beeinanderliegen - geschrieben. Einem Phänomen widmet Rosenzweig in diesem...
Veröffentlicht am 28. Juni 2008 von Ewald Judt


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender Einblick in die pseudowissenschaftliche Denkweise des Managements, 24. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Halo-Effekt: Wie Manager sich täuschen lassen: (Gebundene Ausgabe)
Das Buch von Phil Rosenzweig überzeugt durch die klare Struktur und die Offenlegung häufiger Fehler auf der Suche nach dem "Heiligen Gral der Unternehmensperformance".

Am Anfang werden die Grundlagen seriöser wissenschaftlicher Arbeit erläutert. An Fallbeispielen werden Erfolg und Misserfolg großer Unternehmen geschildert. Hierauf aufbauend wird gezeigt, wie bei populären Studien gearbeitet wurde, welche Fehler gemacht wurden und welche Täuschungen zu vermeintlichen Erfolgsrezepten führten.

Schließlich wird erklärt, warum seriöse Studien nur wenig Beachtung finden und wie es erfolgreichen Unternehmensberatern gelingt mit Büchern, die einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht standhalten, in die Bestsellerlisten aufzusteigen.

Nachdem gezeigt wurde, dass die magische Formel nicht existiert werden am Ende doch noch Empfehlungen für eine bessere Arbeitsweise gegeben.

Fazit: Ein lehrreiches Buch für das Management. Das Buch ist auch sehr lehrreich für den begabten Akademiker, der trotz hervorragender Leistung als Wissenschaftler oder Ingenieur kaum Anerkennung findet und staunend mit ansehen muss, wie renommierte Unternehmensberater für heiße Luft traumhafte Honorare vom Management erhalten.

Das Thema "Halo-Effekt bei der Mitarbeiterführung" wird nur am Rande erwähnt. Hier ist Potential für ein zukünftiges Buch, das für große Unternehmen sehr wertvoll sein wird!
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Menschen lassen sich täuschen - und Manager sind auch nur Menschen, 28. Juni 2008
Von 
Ewald Judt (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Halo-Effekt: Wie Manager sich täuschen lassen: (Gebundene Ausgabe)
Phil Rosenzweig, Professor am International Institute for Management Development (IMD) in Lausanne, hat mit "Der Halo-Effekt - Wie Manager sich täuschen lassen", Gabal-Verlag, 2.A. Offenbach 2008, ein Buch über Erfolg und Scheitern von Managern und Unternehmen - und wie nahe diese beeinanderliegen - geschrieben. Einem Phänomen widmet Rosenzweig in diesem Zusammenhang besondere Bedeutung bei - dem Halo-Effekt. Dieser von Edward Lee Thorndike bereits 1920 erkannte Wahrnehmungsfehler bildet die zentrale Botschaft des Buches. Rosenzweig stellt fest, daß das unternehmerische Denken mehreren Täuschungen unterliegt. Er bezieht sich auch auf die Kognitionspsychologie, die aufzeigt welche Wahrnehmungsverzerrungen die Entscheidungen der Menschen prägen, sobald Unsicherheit im Spiel ist. Er beschreibt diverse derartige Täuschungen in Hinblick auf die Wahrnehmung von Erfolg und Nichterfolg von Unternehmen. Im 1. Kapitel "Wie wenig wir wissen" zeigt er anhand des Beispiels "Besinnung auf das Kerngeschäft" wie falsch Urteile sind. Lego versuchte z.B. durch Erweiterung der Produktpalette über die bunten Plastiksteine für Kinder hinaus profitabler zu werden. Das mißlang. Ist deswegen die "Besinnung auf das Kerngeschäft" richtig? GE versuchte sich z.B. über seine klassischen Produkte wie Elektrogeräte hinaus zu diversifizieren, um ertragreicher zu werden. Das gelang. Ist deswegen die "Besinnung auf das Kerngeschäft" falsch? Das Conclusio ist, daß es schwierig ist, die Faktoren der Unternehmensperformance dingfest zu machen. In diesem Sinne sind nach Rosenzweig die guten Ratschläge von Experten, wie (generell) eine gute Performance zu erzielen ist, das Ergebnis das Halo-Effekts, das Resultat von Täuschungen. In den Kapiteln 2 bis 8 zeichnet er nach, warum die Gurus, Berater (einmal zentrale Organisation/dann wieder dezentrale Organisation, usw.), Professoren und Journalisten so häufig danebenliegen. In den Kapiteln 9 und 10 versucht Rosenzweig die tatsächlich entscheidenden Faktoren der Unternehmensperformance herauszuarbeiten - unter Berücksichtigung der dem Wirtschaftsgeschehen innewohnenden fundamentalen Unsicherheit. Wie lautet nach Rosenzweig das ultimative Performance-Rezept: der richtige strategische Ansatz und seine operative Umsetzung, beide ohne Erfolgsgarantie. Erhöht werden kann die Wahrscheinlichkeit des Erreichens einer guten Performance nach Rosenzweig allerdings durch die Berücksichtigung des Unsicherheitsfaktors bei der Entscheidungsfindung. Insgesamt ein interessant zu lesendes Buch, das einen jedoch etwas ratlos zurückläßt. Weiß man jetzt mehr als zuvor?
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alles, was Du machst, ist toll, solange es funktioniert., 11. März 2009
Von 
Oliver Scheid (Bruchsal) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Halo-Effekt: Wie Manager sich täuschen lassen: (Gebundene Ausgabe)
Die 273 Seiten des Buches teilen sich ganz grob in drei Abschnitte auf. Zuerst wird der Halo-Effekt anhand von Beispielen (Cisco und ABB) inerhalb der ersten 111 Seiten ausführlich dargelegt. Die Zusammenfassung davon könnte lauten: Eigenschaften, Handlungsweisen, Methoden usw. von erfolgreichen Unternehmen werden als Erfolgsfaktoren betrachtet und bewertet, während die gleichen Methoden bei anderen (oder eben auch demselben) unternehmen bei schlechter Performance als negativ betrachtet werden. Allerdings wusste auch meine Mutter schon, dass "Alles, was Du machst toll ist, solange es funktioniert. Funktioniert es nicht, wird schnell ein Sündenbock gesucht."
Die folgenden Seiten des Buches befassen sich dann damit, bekannte Witschaftsbücher auf die offengelegten Fehler in Ihren Untersuchungen hin "zu zerreißen".
Das dritte drittel (weitere 56 Seiten) enthält den Anhang, Quellenangaben, Literaturverweise und den Index.

Obwohl das Buch aus dem amerikanischen übersetzt wurde und es sich auch hauptsächlich mit amerikanischen Unternehmen und Literatur beschäftigt, kann es dem Leser viel Geld für (dann unnötige) (Wirtschafts-)Ratgeberbücher zum Thema "Wie führt man ein Unternehmen zu Spitzenleistungen" ersparen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kritisches Hinterfragen von Patentrezepten für Führungskräfte, 16. Mai 2008
Von 
Rolf Dobelli (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Halo-Effekt: Wie Manager sich täuschen lassen: (Gebundene Ausgabe)
Man kennt das Szenario aus Gutenachtgeschichten: Die Guten siegen immer, die Bösen werden bestraft, und am Ende weiß jeder, wie er sich zu verhalten hat. Und das ist gut so, schließlich sollen die Kleinen ruhig schlafen können. Nimmt man nun einen populären Managementratgeber zur Hand, so wird man ein ähnliches Muster erkennen. Na, dann gesegnete Nachtruhe! – Oder doch nicht? Phil Rosenzweig entlarvt die sagenhaften Erfolgsgeschichten und idiotensicheren Patentrezepte für Führungskräfte als das, was sie sind: moderne Märchen mit großem Unterhaltungswert und geringer Praxisrelevanz. Der Halo-Effekt und einige andere Täuschungen führen nämlich dazu, dass Erfolgsursachen vielfach vom Ergebnis her beurteilt werden: Schreibt eine Firma schwarze Zahlen, macht sie sicher alles richtig; geht es bergab, sind die Strategie, der CEO oder beide schuld. Rosenzweig bleibt nach seiner Problemanalyse eine befriedigende Antwort auf die Frage nach den ultimativen Erfolgsfaktoren schuldig – was aber nur folgerichtig ist. Gerade deshalb legt getAbstract dieses wichtige Buch allen ans Herz, die ihren kritischen Verstand schärfen und realistischer an das Tagesgeschäft der Unternehmensführung herangehen möchten.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rezeptbücher verkaufen sich bestimmt besser, 3. September 2008
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Halo-Effekt: Wie Manager sich täuschen lassen: (Gebundene Ausgabe)
Die Welt will betrogen sein, schreibt Sebastian Brant in seinem Narrenschiff. Und seit dieses reich bebilderte Werk 1494 erschien, gilt Brants Einschätzung noch immer. Man kann diese menschliche Eigenart allerdings auch weniger moralisch sehen. Als Programmfehler oder unerwünschte Nebenwirkung eines Gehirns, das keine Sinnlücken duldet, auf Sicherheit setzt und mit komplexen Systemen schlecht umgehen kann. Daher verwechseln wir häufig Ursache und Wirkung oder Korrelation und Kausalität. Ergebnis: Wir suchen verzweifelt auch dort nach Rezepten, wo es keine geben kann. Nüchtern betrachtet befriedigen die Autoren solcher Rezeptsammlungen also bloss ein menschliches Bedürfnis, wogegen im Prinzip nichts einzuwenden ist. Phil Rosenzweig jedoch stösst es auf, wenn solche Ratgeber im wissenschaftlichen Gewand daherkommen und den Anspruch erheben, die Wahrheit zu verkünden. Möglich dass sein Impuls, die ganze Scharlatanerie aufzudecken, vom Neid auf die bekanntesten Hexenmeister ausgelöst wurde. Denn Manager-Gurus wie Tom Peters oder Jim Collins können Unternehmen für einen einzigen Auftritt mehr als 100'000 Dollar in Rechnung stellen. Und dies, obwohl sich ihre früheren Einschätzungen und Prognosen als falsch erwiesen haben.

Um Prognosen geht es schliesslich immer, wenn ein Managementberater zur Feder oder zum Mikrofon greift. Wenn ihr das und das macht, dann habt ihr Erfolg. Und weil ich so viele erfolgreiche Unternehmen und Manager genau untersucht habe, weiss ich, worauf es zu achten gilt. So lautet die ewig gleiche Botschaft einer Branche, die Milliarden umsetzt. Doch seit Sebastian Brant seinen mittelalterlichen Beststeller schrieb, hat sich in der Welt doch einiges verändert. Es gibt von allem so viel mehr, dass die Variablen nicht mehr zu überblicken sind. Und selbst wenn wir den Überblick haben, sind es dummerweise so viele Einflussgrössen, dass wir die Wirkung eines einzelnen Elementes nicht berechnen können. Geändert sich auch, dass dieses Phänomen heute wissenschaftlich untersucht wird. Aber davon wollen die modernen Hexenmeister nichts wissen und haben daher in der Regel keine Ahnung von statistischen Methoden, Wahrscheinlichkeitsberechnungen und Gesetzmässigkeiten komplexer Systeme. Phil Rosenzweig hingegen versteht sehr viel davon, wie Täuschungen zustande kommen oder inszeniert werden. Und er hat auch die Gabe, sein Wissen in verständlicher Form weiterzugeben. Aber da wir uns die Sehnsucht nach einfachen Lösungen und Rezepten nicht nehmen lassen, werden Rosenzweigs Entlarvungen kaum auf grosses Echo stossen. Umso mehr empfehle ich sein Buch zur Lektüre. Es wird die Welt nicht verändern, aber es macht seine Leser mit Sicherheit etwas skeptischer, was letztlich zu Einsparungen beim Weiterbildungsbudget führen kann.

Mein Fazit: Da ich die Einschätzungen des Autors teile und mich über pseudowissenschaftliche Wahrheiten von Beratern ebenfalls ärgere, stehen mir Mahner wie Phil Rosenzweig natürlich nahe. Sein Buch empfehle ich gerne weiter, weil es die Hexenmeister nicht verteufelt, sondern in verständlicher Sprache aufzeigt, warum wir ihnen so gerne glauben und auf welchen Irrtümern die geliebten Rezeptbücher beruhen.
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch tut gut, 22. April 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Halo-Effekt: Wie Manager sich täuschen lassen: (Gebundene Ausgabe)
Ein tolles Buch, das allen Freunden der Schritt-für-Schritt-zum-Erfolg-Kultur einen Strich durch die Rechnung machen wird. Die schnelle Lösung, die eindeutige Antwort auf die alles dominierende Frage: 'Was lässt Unternehmen optimal performen?' gibt es in unserer komplexen Welt nicht, das beschreibt Phil Rosenzweig in diesem Buch sehr eindrücklich.
Allgemeinplätze wie eine starke Unternehmenskultur, eine visionäre Führung oder Kundenorientierung oder Mitarbeiterorientierung oder oder oder... können, müssen aber nicht der Schlüssel zum Erfolg sein.
Rosenzweig argumentiert, dass zahlreiche Management-Gurus, die in ihren Analysen den Heiligen Gral des immerwährenden Erfolges gefunden haben, in Wirklichkeit dem Halo-Effekt aufgesessen sind. Er äußert sich in der Verwechslung von Ursache und Wirkung, der mangelnden Unterscheidung von Korrelation und Kausalität oder dem Wunsch nach einer einzig wahren Erklärung.
Durch die Analyse von Zeitungsartikeln und das Interviewen von Beteiligten bekommt man lediglich Aussagen, die unter dem Eindruck der vergangenen Performance entstehen. So schreibt das Unternehmen beispielsweise hohe Gewinne, weil die Unternehmenskultur stark ist. Genauso gut könnte aber die Unternehmenskultur aufgrund der hohen Gewinne so stark sein. Wer weiß, was stimmt? Das lässt sich durch diese Art der Analyse nicht herausfinden. Der Halo-Effekt hat zugeschlagen!

Wie stark wir Menschen geneigt sind, diesem Wahrnehmungsfehler aufzusitzen, zeigt sich auch bei Phil Rosenzweig selbst. Im letzten Kapitel werden drei - aus seiner Sicht - vorbildliche Manager portraitiert. Leider holt sich der Autor aus den zuvor verteufelten Zeitungsartikel und Autobiografien das Futter seiner Argumentation. Das ist nicht schön; es ergeben ' und verfälschen ' sich dadurch aber keine zentralen Ergebnisse und Aussagen des Buches.

Mein Tipp: das 10. Kapitel überblättern und die Inhalte Kapitel 1-9 als Brille für einen neuen Blick auf Unternehmen und das was über sie geschrieben wird aufsetzen.
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Noch ein Managementbuch - hoechstens fuer Anfaenger, 24. Juni 2008
Von 
Wolfgang Strigel (Muenchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Halo-Effekt: Wie Manager sich täuschen lassen: (Gebundene Ausgabe)
Das beste an diesem Buch ist der Titel. Viele Managementbuecher wurden veroeffentlicht und nur sehr wenige sind wirklich lesenswert. Der Halo Effekt faellt leider in diese Kategorie. Fuer diejenigen die noch nie so ein Buch gelesen haben oder sich noch nie kritische Gedanken ueber Management gemacht haben ist das Buch ganz interessant und unterhaltsam denn es hat viele Anekdoten und ist meist unanfechtbar in seinen Ratschlaegen.
Leider folgt das Buch demselben Muster so vieler anderer: es kritisiert, zerreist und verlaecherlicht andere Buecher und Artikel ohne aber selbst viel substantiellen Rat zu geben. Das Kernthema des Buchs ist die Tatsache dass Meinungen ueber Firmenperformance oft durch den Erfolg oder Misserfolg einer Firma beeinflusst sind und demnach subjektiv und nicht objectiv sind (der Halo Effect). Ein weiteres Kernthema ist die Tatsache dass Statistiken oft luegen und mit Vorsicht zu betrachten sind. Die Binsenweisheit hier ist dass es abhaengige und unabhaengige Variable gibt die nicht verwechselt werden duerfen (wieder ein Halo Effekt). Dass Spitzenmanager von Presse und Buechern gelobt werden wenn die Firma Erfolg hat, aber oft spaeter stark kritisiert werden wenn der Erfolg nachlaesst ist ja nichts Neues. Das ist so aehnlich wie Boersenanalysten die immer in nachhinein wissen warum eine Aktie gefallen oder oder gestiegen ist aber sich oft mit Vorhersagen schwertun.
Von den 273 Seiten sind 56 Seiten Tabellen, Anmerkungen und Bibliografie.

Meine Erwartungen standen viel hoeher und meine Ungeduld wuchs mit jeder Seite.
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4.0 von 5 Sternen wie Führungskräfte ihrer und anderer Leute Psyche auf den Leim gehen, 30. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Halo-Effekt: Wie Manager sich täuschen lassen: (Gebundene Ausgabe)
Schon erstaunlich, wie klar der Autor Fehlentscheidungen von Führungskräften aufgrund von Verklärung und falscher Projektionen in großen internationalen Konzernen akribisch darstellt. Das "Des Kaisers neue Kleider"- Prinzip in der modernen Industriegesellschaft wurde schonungslos zu Papier gebracht; pure Entzauberung unserer "Leistungsträger" und "Weltenlenker"...
Selten stören Sachverhalts-Wiederholungen.
Meine Empfehlung
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Der Halo-Effekt: Wie Manager sich täuschen lassen:
Der Halo-Effekt: Wie Manager sich täuschen lassen: von Phil Rosenzweig (Gebundene Ausgabe - 1. Februar 2008)
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