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Kundenrezensionen

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am 3. Januar 2012
Erst dachte ich, als ich dieses Buch zu Weihnachten geschenkt bekommen habe, mmmmh, noch mehr Orte, die ich nicht schaffe mir anzuschauen. Denn es ist ja tatsächlich so, man wird nie fertig mit dieser Stadt.

Dann habe ich mir das Buch über die Weihnachtstage in Ruhe angeschaut und durchgelesen und was soll ich sagen: Ich bin total neugierig geworden und das, obwohl ich seit 1988 in dieser Stadt lebe.

Das Buch ist schön aufgemacht mit den Bildern und den liebevoll erzählten, kleinen Geschichten zu den jeweiligen Orten. Man bekommt Lust, Neues kennenzulernen und sich die Stadt aus anderen Blickwinkeln anzusehen.

Ich wäre nie auf die Idee gekommen, mir die schon ewig verlassene, irakische Botschaft anzuschauen (es ist irgendwie ein bisschen gruselig dort), oder auf das Parkdeck der Neukölln-Arcaden zu steigen, wo man übrigens wirklich einen traumhaften Blick über Berlin hat. Und ja, ich habe mir auch die Currywurst-Gedenktafel angeschaut.

Was mir besonders an dem Buch bzw. eigentlich an den dort aufgeführten Orten gefällt, ist, dass es so normal ist und nicht so bunt, schrill und hektisch, wie es oft üblich ist für Berlin.

Dieses Buch ist kein klassischer Reiseführer - aber wie sagt man so schön in Berlin: ... und das ist auch gut so.

Und ob man alle diese Orte gesehen haben muss? Ich weiß es nicht, das bleibt jedem selbst überlassen.
Ich freue mich auf jeden Fall darauf, weitere Orte aus dem Buch auszukundschaften.
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am 11. Juni 2014
leider ungeeignet für meine Interessen. Der Reiseführer enthält viele Informationen über Naherholungsgebiete, z.B. Insel im Karpfenteich,Wintersportgebiet Schlittenberg und Kletterbaum, und diverse Berliner Projekte wie z.B. ORWO-Haus Tierauffangstation und Hüttenstadt, diese sind für mich als Berlin-Besucher sicher keine Orte, die ich gesehen haben muss. Mit ca. 20 für mich interessanten Orten kommt der Reiseführer für Berlin leider nicht an andere dieser Serie heran. Dabei hatte ich gerade bei einem Reiseführer über Berlin viele interessante und spannende Informationen erwartet.
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am 27. Februar 2012
Verglichen mit anderen Bänden aus der Reihe "111 Orte" schneidet der Berlin-Band am schlechtesten ab. Als ich diese Orte besuchte, fragte ich mich unweigerlich: "Hat Berlin nicht mehr zu bieten als diese zum Teil kümmerlichen Orte, die man auch in jeder anderen Stadt finden könnte?"

Mir ist bewusst, dass das Konzept dieser Reihe nicht darin besteht, die touristischen Hauptanziehungspunkte, die ohnehin jeder Reiseführer anbietet, zu beschreiben. Im Gegensatz zu anderen Bänden (Köln, München, Paris), wo sich manche der darin beschriebenen Orte auch im Zentrum befinden und man daher im Vorbeigehen auch die touristischen Attraktionen der jeweiligen Stadt streift, wird der neugierige Leser oft auf entlegene Brachfelder oder in verlassene Hinterhöfe abgelegener Außenbezirke geschickt.
Beispiele: eine grasende Rinderherde zwischen den Plattenbauten, der "Berliner Balkon" (eine "Anhöhe" auf einer schmutzigen Wiese an der Ausfallstraße), das Parkhaus eines Einkaufszentrums in Neukölln (welch ein Armutszeugnis für eine Stadt!!!) usw.

An der oft einseitigen Themenauswahl merkt man das Interesse der Autorinnen an kulturellen, sozialen Projekten, was jedoch auf die Dauer nervt.
Beispiele: die Uferhallen (eine von Künstlern übernommene ehemalige Fabrik), die Malzfabrik (eine von Künstlern übernommene ehemalige Fabrik), das Orwohaus (eine von Künstlern übernommene ehemalige Fabrik) usw.

Einige Stationen sind einfach nur bescheuert und niemals Orte, die man gesehen haben muss:
- die Tartanbahn im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark ("weil man da so gut flirten kann" - hahaha) - toll! so eine Tartanbahn habe ich noch nie woanders gesehen!
- der Kletterbaum ("ein Baum, auf den man klettern kann" - hahaha) - toll! so einen Baum gibts wohl nur in Berlin!
- die Häscheninsel (ein Grünstreifen, auf dem Häschen vegetieren - hahaha) - toll! In jeder Stadt gibt es Flächen, auf denen Wildtiere, vor allem Hasen, ein geschütztes Biotop gefunden haben.
- die Barbrücke bei Nacht (eine Brücke, die bei Nacht nicht beleuchtet ist - hahaha) - toll! Sowas habe ich noch nie gesehen.

Ich möchte die Berliner nicht beleidigen, im Gegenteil: Es gibt viele tolle Plätze in Berlin, die diese Stadt auf ihre Art einzigartig machen. Leider findet man diese zu selten in diesem Buch. Nur mal zum Nachdenken für eventuelle Autoren, die einen zweiten Band planen:
- interessante verborgene Orte aus der Geschichte (Preußen, Kaiserreich, Nationalsozialismus, "DDR")
- interessante Kneipen und Gaststätten
- interessante Orte aus den Bereichen Show, Sport, Theater
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am 16. April 2012
Die Autorinnen geben vor, Berlin inside zu kennen. Tatsächlich haben sie sicherlich nicht einen einzigen ihrer "Tipps" mal selber ausporbiert. Meine Erfahrung: Zwei Versuche, zwei Reinfälle.
Besuch des sogenannten "Lichthof" des Haus des Runfunks. Sobald man das Gebäude betritt wird man vom unfreundlichen Pförtner zurückgepfiffen. Nicht mal fotografieren ist erlaubt. Partnernoster anschauen unmöglich. Von den im "Reisefüher" angepriesenen Führungen weiß keiner irgendwas. Schnell wieder raus!
Der nächste Versuch ist der Besuch des Paternoster im Rathaus Schöneberg. Die Damen am Empfang müssen ebenfalls gewungen werden, den sehr versteckten Ort der Sehenswürdigkeit herauszurücken. Gefolgt von einem Hinweis, dass dieser aber nur montags bis Freitag von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr in Betrieb ist. Danke, aber das ist nichts für Leute, die Berlin nur am Wochenende besuchen können.
Leute, spart euch die € 12,90 oder investiert sie in eine ordentliche Portion echte Berliner Currywurst. Das ist mehr Berlin inside als dieser schlecht recherchierte Reiseführer.
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am 15. Dezember 2011
Wer sich mit dem Buch auf den Weg macht, sollte eine Straßenkarte, ein Smartfon oder Navi nicht vergessen, da sich im Buch nur spärliches Kartenmaterial befindet. Alle 111Orte habe ich noch nicht besucht aber nach den ersten Versuchen wurde mir klar, dass man nicht alle gesehen haben muss. Dass die Gedenktafel für die Erfinderin der Currywurst keinerlei Unterhaltungswert hat und man sich den Weg dorthin sparen kann, dürfte wohl klar sein. Bei anderen, wie z.B. dem Platz des 4. Juli erlebt man nach der Lektüre der blumigen Beschreibung im Buch vor Ort eine Enttäuschung: ein LKW-parkplatz - das wars???
Überhaupt die Beschreibungen: literarisch nicht gerade wertvoll, auch wenn man merkt, dass sie es gerne wären. Die wenigen Fakten sind nach Art eines Suchspiels eingestreut.

Das Buch enthält tatsächlich einige sehenswerte Tips aber deutlich weniger als 111...
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am 25. Dezember 2015
Ein Buch das auch für Berliner noch einiges an Überraschungen bereit hält. Es macht Spaß die kleinen Geschichten zu lesen und mit ihnen seine eigene Stadt von unbekannten Seiten kennen zu lernen. Es ist mir ein andauerndes Vergnügen hierin zu lesen.
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am 29. April 2016
Ich liebe dieses Buch! Es treibt einen durch die verschiedenen Falsetten von Berlin und verschafft einen wirklich die ein oder andere Entdeckung.
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am 6. Oktober 2014
Tolle Ideen für einen etwas anderen Berlin besucht. mit diesem Buch kann man auch mal ein wenig mehr von der Hauptstadt sehen als nur auf den normalen "Tourismuspfaden". Sehr zu empfehlen.
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am 15. März 2016
Ich hatte außergewöhnliche Geheimtipps erwartet,fern der üblichen Reiseführer. War doch etwas enttäuscht über den Inhalt. Hatte mehr erwartet.Die Größe ist aber super für die Jackentasche
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am 11. Februar 2016
Es ist ein tolles Buch zum schnökern. Ich wohne in Berlin und habe tolle neue Ausflugsziele entdeckt.
Ist ehr was für Leute die hier schon leben
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