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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hut ab..., 5. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Edelweißpiraten (Taschenbuch)
... vor so viel Mut. Fritz Theilen schildert eindrucksvoll seine Kindheit und Jugend im dritten Reich. Als Jugendlicher der sich den militärischen Drill der HJ nicht beugen möchte hat Fritz es in beruflicher und gesellschaftlicher Sicht nicht leicht und findet bei den Edelweißpiraten Gleichgesinnte gegen das Naziregime und eine Gruppierung die sich von der übrigen Jugend differenzieren möchte.

Trotz Verhaftungen,Gestapoverhören und Gefängnisaufenthalt lässt er sich nicht von seiner Einstellung abbringen und plant weitere Maßnahmen gegen die Nazis.

Fritz Theilen hat ein beeindruckendes Buch verfasst, das sich sehr gut lesen lässt und informativ über die Vorgehensweise

der Nazis und den bemerkenswerten Einsatz der Edelweißpiraten berichtet. Manchmal muss man sogar über die Respektlosigkeit schmunzeln, die Fritz Theilen dem Regime entgegengebracht hat.

Muss man gelesen haben.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesenswerte Zeitgeschichte, 1. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Edelweißpiraten (Taschenbuch)
Fritz Theilen ist der erste der "Edelweißpiraten", der seine Geschichte, und die seiner Freunde, niedergeschrieben hat. Eine spannende und auch wichtige Autobiographie. Hintergrund: Zu den bekanntesten oppositionellen Jugendgruppen während der NS-Herrschaft zählten die "Edelweißpiraten". Nach ihrem Erkennungszeichen - einer Edelweißanstecknadel - wurden verschiedene "wilde Cliquen" von den Nationalsozialisten als "Edelweißpiraten" bezeichnet. Die Mitglieder dieser subkulturellen Jugendgruppen nannten sich selbst "Navajos" (Köln), "Fahrtenjungs" (Düsseldorf), "Ruhrpiraten" oder "Meuten" (Leipzig).
Der Begriff "Edelweißpiraten" setzte sich vornehmlich für Jugendgruppen aus dem rheinisch-westfälischen Industriegebiet durch, die ab 1941/42 verstärkt auftraten. Dabei handelte es sich um mehrere tausend Jugendliche, die in der Regel aus dem Arbeitermilieu stammten. In kleineren Gruppen trafen sie sich regelmäßig außerhalb der Hitler-Jugend (HJ) in bestimmten Parks oder Stadtvierteln. Vom NS-Regime als "verlottert", "sittlich verwahrlost" und "kriminell" bezeichnet, lehnten sie vor allem den während des Zweiten Weltkriegs zunehmenden Zwangscharakter, den Drill und die wachsende Militarisierung der HJ ab. Von der einheitlich uniformierten HJ hoben sich die "Edelweißpiraten" durch eine eigene Kluft - oft Skihemden, Wanderschuhe, Halstuch und kurze Lederhosen - ab. Auf ihren Wochenendausflügen, Fahrten und Wanderungen in das Umland der Großstädte kam es nicht selten zu handgreiflichen Auseinandersetzungen mit der HJ. Im Unterschied zu der strengen geschlechtlichen Trennung in Schule und HJ gingen bei den "Edelweißpiraten" Jungen und Mädchen gemeinsam auf Fahrt.
Ihre Haltung gegenüber dem Regime war von wenigen Ausnahmen abgesehen unpolitisch. Im wesentlichen ging es ihnen - wie auch der "Swingjugend" - um die Schaffung eines Freiraums, der es erlaubte, eine eigene Jugendkultur und Identität auszuleben. Insofern unterschieden sie sich von dem Widerstand der "Weißen Rose". Erst die Verfolgung durch staatliche Organe wie die Geheime Staatspolizei (Gestapo) drängte einzelne Gruppen in eine Protesthaltung und verursachte eine gewisse Politisierung.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Edelweißpiraten, 27. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Edelweißpiraten (Taschenbuch)
Es ist mir sehr wichtig, dass unsere Geschichte nicht vergessen wird. Schon wir erwachsenen wissen viel zu wenig. Wie soll es dann erst bei unseren Kindern und Enkeln sein. Ich verschenke Bücher aus diesem Themenkreis darum immer zur Konfirmation oder zur Firmung. - Dies ist ein gelungenes Buch, das hoffentlich auch den Jugendlichen, für die ich es gedacht habe, etwas zu "sagen" hat.
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Edelweißpiraten
Edelweißpiraten von Fritz Theilen (Taschenbuch - 8. September 2003)
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