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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gänsehaut
Er heißt Geoffrey, ist 63, Unternehmensberater und will beruflich wie privat noch einmal ganz neu anfangen. Sie heißt Nana, ist 45, kämpft ums Überleben ihres 'Concierge-Services'. Und die Dritte im Bunde heißt Romina, ist 34, IT-Fachfrau und will in Deutschland für sich und ihre ukrainische Familie eine zweite Existenz aufbauen. Das...
Veröffentlicht am 21. November 2011 von Nordlicht

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unrealistischer Gruss aus der Zukunft
Auf eine inhaltliche Darstellung der "Geschichte" verzichte ich bewusst an dieser Stelle. Dazu ist ja bereits in der Kurzbeschreibung des Buches mehr als alles gesagt worden. Die Fakten werden mit Fußnoten am Ende eines Kapitels zumeist mit Internetwahrheiten "abgesichert". Das Leben findet bereits heute für viele Menschen in den sozialen Netzwerken statt -...
Veröffentlicht am 19. Oktober 2012 von Martin David


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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gänsehaut, 21. November 2011
Rezension bezieht sich auf: 2037: Unser Alltag in der Zukunft (Broschiert)
Er heißt Geoffrey, ist 63, Unternehmensberater und will beruflich wie privat noch einmal ganz neu anfangen. Sie heißt Nana, ist 45, kämpft ums Überleben ihres 'Concierge-Services'. Und die Dritte im Bunde heißt Romina, ist 34, IT-Fachfrau und will in Deutschland für sich und ihre ukrainische Familie eine zweite Existenz aufbauen. Das ungleiche Trio trifft aufeinander im Hamburg des Jahres 2037. Noch 26 Jahre hin, das scheint auf den ersten Blick recht überschaubar ' denkt man die letzten 26 Jahre zurück, das war 1985, die deutsch-deutsche Mauer fing an zu bröckeln, na gut, so rosig ist es seither um unsere und die globale Wirtschaft nicht mehr bestellt, die soziale Schere zwischen Arm und Reich klafft weiter auseinander, das Internet gewinnt immer mehr an Macht, aber ist heute trotzdem alles wirklich so wahnsinnig anders?

Diese Gedanken sollte man gar nicht erst haben, wenn man '2037' aufschlägt. Denn wähnt man sich auch nur halbwegs in einer Sicherheit um angeblich wenige Veränderungen der Vergangenheit ' macht einem dieses Buch sofort klar, was man verschlafen hat. Weil bedeutend mehr passiert ist, als wir dies sehen bzw. wahrhaben wollen. Und weil genau so schnell noch ganz andere Dinge passieren werden, die umso mehr Fahrt aufnehmen.

'Konstruktive Gedankengymnastik' nennt die Autorin ihre Ausführungen. Die stilistisch geschickt verpackt ist: Drei Protagonisten leben quasi in einer Romanhandlung vor, was die Erkenntnisse des Hamburger Trendbüros ' deren Geschäftsführerin Birgit Gebhardt ist ' als ergänzende Fakten dazu liefern. Computergesteuerte Elektroautos sind da noch harmlos, eher verschreckt die völlige Verwahrlosung städtischer Randgebiete, für die die Stadt kein Geld mehr hat, während alles im Zentrum wohnen will und dort kein Platz mehr ist. Werbung regiert an jeder Ecke, überhaupt findet nur noch statt, was privat finanziert wird. Zwischen Wohntürmen stehen Gewächshäuser über 30 Etagen, um die Transportwege kurz zu halten. Allgegenwärtig das Internet, denn jeder ist rund um die Uhr online, und das Web weiß noch jeden Kunden an jedem Ort sofort mit projizierten Shopping-News direkt auf die Kontaktlinse zu versorgen.

Rente? Hat sich quasi erledigt, denn Arbeiten bis zum Umfallen ist notwendig. Worüber sich viele Firmen sogar freuen, denn der Fachkräftemangel zwackt an jeder Unternehmerecke. Doch wer krank ist oder alt ' haust entweder in einem Silo, wie die zunehmenden Migranten, oder landet gar in einem Demenzdorf. Gerade junge Fachkräfte sind auch für die Pflege der Alten ein Problem, deshalb messen Roboter ihren Blutdruck, verabreichen Medikamente, sorgen für Zuneigung und Beschäftigung. Denn ca. 23,6 Millionen Deutsche werden im Jahre 2037 älter als 65 Jahre sein. Familienhilfe? Keine Zeit: In 26 Jahren arbeiten beide Elternteile, müssen auch voll arbeiten, werden schon die Kinder nur noch von Nannys betreut.

Hat man diese 410 Seiten durch ' folgten manch einem Gänsehautschauer noch mehr Schweißausbrüche.

Aber: So sehr diese Science-Fiction womöglich bald keine mehr ist, so sehr ist sie dennoch Zukunftsmusik, so sehr handelt es sich um Szenarien, die sich nur per Prognosen darstellen lassen. Wenngleich basierend auf akribischer Faktenarbeit und ' wenn man ehrlich ist ' natürlich heute schon in vielen Details erkennbar. Etwa per Jagd nach dem neuesten Handy, dem fähigsten PC, dem Trend zur Urbanisierung oder per Notwendigkeit, so lange wie möglich auf dem Arbeitsmarkt bestehen zu können, irgendwie fit und wendig zu bleiben. Und an Rezepten, Arme und Reiche oder Alte und Junge neuerdings mehr zueinander zu führen, fehlt es jetzt schon so, wie zukünftig an Wärme. Was leider des Pudels Kern trifft: Wenn alles so weiter geht ' darf sich niemand wundern, falls es so kommt.

Genau deshalb ist '2037' auch eine große Chance, erst recht, was den demografischen Wandel betrifft: Wollen wir, dass es so kommt, wie es da steht? Was sich derzeit schlicht abzeichnet? Oder nehmen wir die Ängste beim Lesen wahr, um sie uns eher zu Nutze zu machen, also um das zu verhindern, was wir eben ' wenigstens im engsten Kreis ' nicht erleben wollen? Das ist der Nachhall dieses halb Romans, halb Sachbuchs: dass man begreift, dass man beitragen muss, wenn man noch etwas verändern will. Somit sicher keine Lektüre für eine gute Nacht. Aber eine für einen sinnvolleren nächsten Tag.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unrealistischer Gruss aus der Zukunft, 19. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 2037: Unser Alltag in der Zukunft (Broschiert)
Auf eine inhaltliche Darstellung der "Geschichte" verzichte ich bewusst an dieser Stelle. Dazu ist ja bereits in der Kurzbeschreibung des Buches mehr als alles gesagt worden. Die Fakten werden mit Fußnoten am Ende eines Kapitels zumeist mit Internetwahrheiten "abgesichert". Das Leben findet bereits heute für viele Menschen in den sozialen Netzwerken statt - Google kennt meine Vorlieben und Amazon macht mir auch ständig gut gemeinte Vorschläge. Ich finde das bereits heute grusselig genug! Das Buch zeigt wenig Neues oder Überraschendes auf. Ich habe immer noch die Hoffnung, dass die Menschheit jenseits des sog. technischen Fortschrittes sich auf ethische Werte, soziale Verantwortung und ökologische Erneuerung besinnt.
Meine Erwartungen - geweckt durch einen Buchtipp im WDR - sind zu keiner Zeit erfüllt worden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Fakten bringen Sterne, 3. Februar 2014
Von 
B. Röpke-Stieghorst "Lust auf Zukunft" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: 2037: Unser Alltag in der Zukunft (Broschiert)
Zukunft ist mein Thema. Schon vor knapp 20 Jahren gab es in Bremen dazu wundervolle und hoffnungsfrohe Kongresse mit dem Namen "Visionen menschlicher Zukunft". So etwas hatte ich mir wohl erhofft. Also nahm ich das Buch erwartungsvoll in die Hand . Doch dann erlahmte mein Enthusiasmus schnell. Hobbyschreiber, so schien es, erprobten sich mit einem Zukunftsszenario. Klar, die sind zwangsläuig fiktiv und eine Möglichkeit von Vielen. Jedoch - die Story flach, der Schreibstil à la amerikanischer Belehrungsgeschichten, und das auf knapp 400 Seiten? Außerdem sorgten immer noch - wie heute auch schon - viele Menschen mit kleinen Autos für andere, damit diese in unserem überfordernden Lebensentwurf überleben können, so schien es. Keine hoffnungsfrohe Vision sondern eine eher erschreckende. Also habe ich das Buch erst einmal zur Seite gepackt. Beim zweiten Versuch stieß ich auf die Fakten, die jedem Kapitel angehängt sind. Diese sind sicherlich eine Auswahl des Trendbüros Hamburg und durch deren Brille gesammelt. Es ließe sich bestimmt eine ganz andere Landkarte skizzieren. Doch diese Faktensammlungen (zu Kapiteln wie z.B. Bildung, Arbeit, Konsum, Beziehungen, Stadtentwicklung ... ) haben mich sehr angesprochen, zumal ich z.B. im Zeit-Report "Geboren 2012" oder anderen Zukunftsszenarien Ähnliches entdeckt hatte. Damit kann ich etwas anfangen, auch wenn ich innerlich ein Grausen und Zittern entwickele, was wir jetzt schon für Trends geschaffen haben durch zunehmende Virtualisierung, Datenvernetzungen, Individualisierung und Ökonomisierung.

Daher sehne mich eigentlich nach konstruktiven Entwürfen! Ich finde, wir Menschen brauchen eine ethisch-sozial-ökologische Vision, mit der wir Leben auf diesem Blauen Planeten tragbar und lebenswert gestalten. Wie wäre es mit einem Folgebuch - diesmal ohne diese konstruierten Storys - mit positiven Entwürfen? Sozusagen für Inseln menschlicher Zukunft?? Auch dafür gibt es Trends, die marginal im Buch angesprochen sind wie Bewegungen des Downsizing.

Also unterm Strich 4 Sterne für die kompakten Sammlungen an Trends, mit denen wir unsere Fantasie sicherlich bereichern dürfen zugunsten menschlicher Perspektiven.
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1.0 von 5 Sternen Technischer Mangel bei der Kindle-Version - Kein Inhaltsverzeichnis, 10. Mai 2013
Für ein Sachbuch ist ein Inhaltsverzeichnis unerlässlich. Das ist leider nicht das erste Mal dass man das bei Amazon nicht findet. Seltsamerweise ist aber im gleichen Buch im Apple-Store ein Inhaltsverzeichnis vorhanden. Gibt es denn keine Qualitätssicherung bei den eBooks für den Kindle? Schade, da ich das Lesen auf mehreren Plattformen sehr schätze.
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5.0 von 5 Sternen super Buch, 14. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 2037: Unser Alltag in der Zukunft (Broschiert)
Wenn man dieses Buch liest, freut man sich schon auf die Zukunft.
Science Fiction auf Forschungsniveau ;-)
Wirklich lesenswert und jedem zu empfehlen.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nette Idee, 18. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 2037: Unser Alltag in der Zukunft (Broschiert)
Gleich am Anfang stellt die Autorin fest, dass hier Zukunftsperspektiven beschrieben werden, die sich aus heutigen Beobachtungen ergeben. Damit hat sie die notwendige Einschränkung von vorneherein festgelegt: es kann auch alles (noch) anders kommen. Und sie positioniert sich abseits aller "reinen" Zukunftsspekulanten, was wiederum ihre Glaubwürdigkeit erhöht.
Um die Details und Auswirkungen von Neuerungen in der Zukunft spürbar zu machen, werden drei Personen in ihrem Lebensalltag beschrieben: eine wirklich nette Idee, Fakten und Sachverhalte näherzubringen. Manche Neuerung bzw. manches Gerät erhält so eine viel plastischere Präsentation.
Von daher wären eigentlich fünf Punkte gerechtfertigt, wenn nicht.. ja, wenn es nicht den Anspruch geben würde, dass Geschichten nunmal in erster Linie Geschichten sein sollen. Dazu gehört z.B. Charaktertiefe der Figuren, aber insbesondere auch Erzähl-und Spannungsbogen. Die Story ist jedoch flach und belanglos. Sie wurde in erster Linie geschrieben, um Informationen zu liefern. Das wiederum verdrießt den Erzählfluss. Vielleicht hätte es vollkommen genügt, voneinander unabhängige Episoden zu erfinden. Jetzt müssen drei Personen sämtliche Neuerungen erleben, was vielleicht auch nicht realitätsnah ist. Aber im nachhinein ist ja jeder klüger...
Die schlechte Story verdient eigentlich nur drei Punkte. Der Sachbuch-Anteil, der sich jedem Kapitel anschließt, die Trends zum jeweiligen Thema in klaren kurzen Abschnitten vorstellt und keine Internetquelle vergißt, tröstet jedoch wieder: also vier Punkte.
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2037: Unser Alltag in der Zukunft
2037: Unser Alltag in der Zukunft von Birgit Gebhardt (Broschiert - 21. September 2011)
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