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am 24. November 2014
"Bisher gibt es keine Rollenvorbilder, wie die Zeit jenseits der Berufstätigkeit am besten zu gestalten ist." so die Autorinnen Ulrike Herrmann und Martina Wittneben.

Die Bilder, die uns von Älteren zumeist übermittelt werden, sind entweder hilfs- und pflegebedürftige Greise oder faltenlose, glückliche Kreuzfahrtreisende oder die harmlose SeniorInnen, die für Abführmittel oder Zahnprothesen werben.

Dass wir uns heute durchschnittlich fünfzehn Jahre jünger fühlen und neue Erfahrungen machen möchten oder müssen, weil es Unterbrechungen in unseren Berufsbiographien gegeben hat und frau sich jetzt endlich ohne Karrierezwänge ausprobieren will, kommt in unserer Vorstellungswelt nur am Rande vor. Die hier publizierten zwölf Portraits von Menschen jenseits der "50+ Generation" bieten hier eine gute Gelegenheit, die Sinne zu schärfen und unsere Sichtweise verändert.

Wir lernen wache bewegliche junge Alte kennen. Mobilität ist als geistige Fähigkeit und nicht nur als Beweglichkeit zu verstehen. Mit neuen Ideen, Mut, viel Lebenserfahrung und Empathie für andere Menschen, gehen die hier portraitierten Menschen ihre zweite Karriere an.

Neun Frauen und vier Männer berichten über ihre Erfahrungen. Die Palette der Erfahrungen ist sehr breit und vielfältig. Wir hören von den Unternehmerinnen Regina Wolters (Firma "tisch, teller & tasse" – Berlin) und Christa Höh (Firma "Senior Models" – München) und Annemarie Mühlemann, die mit organisierten Autorenlesungen in Schweizer Luxushotels großen Erfolg hat. Die Ärztin Ursula Dorn behandelt heute Drogenabhängige, die Schwestern Renate Braun-Schmitz und Ursula Rossbach führen in Karlsruhe gemeinsam im "Sonntagscafé" Vorträge und Diskussionsrunden durch und sind auch anderweitig selbstbestimmt und ehrenamtlich aktiv. "Kaffekochen ist nicht unser Ding. Unsere Konzepte trainieren auch den Geist", sagt Ursula Rossbach. Ihre Schwester ergänzt: "Wir müssen Verantwortung tragen, wir Alten, wenn wir gehört werden wollen". Krista Lange tanzt bei Pina Bausch die Hauptrolle im "Kontakthof", einem Angebot für Damen und Herren ab 65.

Die anrührenste Geschichte ist die von Inge Dethlefs, die sich als Kunsttheapeutin und Klinik-Clown auf Sylt darum bemüht, Demenzkranken etwas Sonne in ihr Leben zu bringen.

Ulrike Herrmann und Martina Wittneben ist ein schönes einfühlsames Lesebuch gelungen. Interessant ist, dass die Autorinnen nicht nur aufzeigen was die portraitierten heute tun, sondern uns auch Einblicke in deren Biografie ermöglichen und so nicht immer einfache Entwicklungen nachgezeichnet werden. Die Beiträge zeigen auf, wie ältere Menschen Träume verwirklichen, neue Freiheiten und Wege für sich entdecken und ganz unterschiedliche Glücksmomente erleben. Zwölf sehr unterschiedliche Vorbilder. Sie können durchaus auch für jüngere Menschen Gültigkeit beanspruchen.
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am 28. Februar 2010
"Älter werden, Neues wagen" - In einfühlsamen Porträts beschreiben Ulrike Herrmann und Martina Wittneben ausführlich und anschaulich 12 ältere Männer und Frauen, die ihre besten Jahre noch längst nicht hinter sich haben. Mit Mut, Fantasie und Beharrlichkeit sowie einer Prise Glück haben sie noch einmal ganz neu durchgestartet: eine Ausbildung begonnen, eine Firma gegründet oder ein Ehrenamt übernommen.
Trotz der unterschiedlichen Voraussetzungen und Lebenswege haben sie alle bewiesen: Das Alter alleine ist kein Hinderungsgrund, etwas Neues zu wagen. Und auch Geld ist nicht unbedingt erforderlich, wenn die Idee stimmt. Im Gegenteil - alleine der Wille zählt und dann kann (fast) nichts die "Alten" aufhalten. Und das ist auch gut so.
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