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Kundenrezensionen

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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Oktober 2004
Im Jahre 2013, ca. 30 Jahre "post pentilentiam", kommt es zu einem folgenschweren Besuch. Eine Delegation der "Rosnemer" (Rosenheimer) kommt nach Passau, um die "Herrlichkeit der Stadt" zu schauen. Dort gibt es elektrisches Licht, das den jüngeren Rosnemern, die nach der "großen Seuche" geboren wurden und die die Zivilisation nur noch aus deren übriggebliebenenen Resten und den Erzählungen der älteren Überlebenden kennen, als ein wahres Wunder erscheint. In der Tat erscheint Passau wie ein Leuchtturm in der Einöde: In einem fast menschenleeren Europa bedient man sich dort aus den Vorräten und Weinkellern des ganzen Landes, unterhält ein kleines Wasserkraftwerk, das vermulich "einzige funktionierende Sekretariat zwischen Nordkap und Alpen" und hält die Reste der automobilen Gesellschaft des 20. Jahrhunderts - eine Handvoll Traktoren - mühsam fahrbereit.
Aber das "Paradies" zeigt Risse: Der "Scheff" trägt nicht nur notgedrungenermaßen die Galauniform eines absolutistischen Herrschers (auch für die Kleidung greifen die Passauer auf das zurück, was in leerstehenden Wohnhäusern, Lagerräumen und Museen herumliegt), sondern verhält sich auch so. Die Einwohner der Stadt, einige hundert Menschen, die der "Scheff" nach der Seuche in halb Europa aufgelesen hat, um in Passau seine Idee vom Weiterleben der Zivilisation zu verwirklichen, behandelt er wie Untertanen, und seine "Außenpolitik", u.a. gegenüber den "Rosnemern", ist so vorausschauend wie machtgierig und menschenverachtend. Denn auch dem "Scheff" wird klar, daß sich seine Zivilisationsinsel nicht aufrechterhalten läßt. Es wird nicht gegen andere Staaten gekämpft, sondern gegen nomadisierende Reitervölker, nicht mehr mit Geld (das es schon lange nicht mehr gibt) und Panzern, sondern mit Pfeil und Bogen, und es geht nicht mehr um Erdöl, sondern um Lebensmittel und Salzvorkommen. Und in solchen Dingen sind die Rosnemer und nomadisierende Ungarn, die der Zivilisation schon längst entsagt haben, den Passauern eine Naslang voraus.
Langsam, aber unaufhaltsam fällt auch Passau ins Mittelalter zurück.
Im Gegensatz zu seinem anderen, eher schwer verdaulichen "Was-wäre-wenn-"- Roman "An den Feuern der Leyermark" legt der Autor Carl Amery mit dem "Untergang der Stadt Passau" ein kurzes und leicht lesbares Werk vor. Der Lokalkolorit macht es für deutsche Leser noch interessanter - es erleichtert ungemein, daß zur Abwechslung mal nicht New York als Opfer der Katastrophe herhalten muß, sondern München. Durch seine Kürze (124 Seiten) wirkt das Werk aber zuweilen fast ein wenig skizzenhaft - ich fand's schade, daß es so schnell zu Ende war. Deswegen "nur" 4 Sterne.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Mai 2008
... Endzeit-Roman von Carl Amery. Im Gegensatz zu seiner schwerer zu lesenden Alternativwelt-Geschichte "An den Feuern der Leyermark" gibt es hier eine interessante Geschichte zu entdecken. Nach einer großen Seuche hat sich die Zivilisation, wie wir sie kennen, total zurückentwickelt. Lediglich in Passau versucht eine kleine Gruppe unter absolutistischer Herrschaft, das Banner unserer technisierten Zivilisation wenigstens einigermaßen hochzuhalten. Doch die Zeichen stehen längst wieder auf "Jäger und Sammler"...
Die Konfrontation der "Rosnemer" mit den noch rest-technisierten Passauern vom "Scheff" liest sich kurzweilig - und macht nachdenklich. Klare Kaufempfehlung!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ähnlich wie in Cormac McCarthy's "Die Straße" beginnt die Erzählung einige Jahre nach der großen Katastrophe, die skizzenhaft bleibt. Klar ist nur, dass es eine große Pest gegeben hatte, sodass die neue Zeitrechnung ANNO POST PESTILENZIAM lautet. Ein gewisser Kaplan Egid führt dabei Buch und verfasst die Chroniken. Diese kurzen Abschnitte sind im Buch in Sütterlin abgedruckt und werden einigen Lesern etwas mehr Konzentration abverlangen.

Der Chronist greift dabei der eigentlichen Geschichte voraus und markiert damit einen weit (oder nah) in der Zukunft liegenden Abschnitt, auf den sich die Ereignisse zubewegen.

Die Geschichte setzt im Jahre 2013 ein und beginnt damit, dass Vater und Sohn (der nach der Katastrophe aufgewachsen ist) Richtung Passau wandern, wo es wohl wieder elektrisches Licht zu geben scheint. Zumindest leuchtet die Stadt in der Nacht ... In Passau wagen die Menschen einen neuen Anfang und schaffen alle möglichen Güter und Wertgegenstände in die Stadt - vor allem Metall. Lois und sein Sohn Marte dagegen leben weiter südlich und gehören einer Gemeinschaft von Jägern und Sammlern an. In der Stadt werden sie fürstlich empfangen, lernen den "Scheff" kennen, wird sogar ein Bankett arrangiert, zu dem alle Stadtbewohner eingeladen sind ... Doch irgendetwas scheint nicht zu stimmen. Lois, der gebildet und gewieft ist, spielt jedoch von Anfang an die Rolle eines etwas tumben Bauernfünfers. Beinah zu spät dämmert ihm, zu welchem Zweck das Bankett veranstaltet wurde ...

In den Text integriert sind neben den Chroniken des Egid und der eigentlichen Erzählung prägnante Lebensläufe der wichtigsten Personen. Amery verzichtet auf atmosphärische Beschreibungen, übergeht die Gründe der Katastrophe und fokussiert seine Handlung auf die Stadt Passau und Umland. Der Roman ist dadurch - auch der Seitenzahl wegen - sehr übersichtlich. Ihm haftet das Flair des Regionalen an, welches durch Lois' und Martes Dialekt verstärkt wird. Spannung und Action halten sich für einen SF Roman in Grenzen. Postapokalyptische Probleme (Versorgung, Technologie, Politik) schwingen zwischen den Zeilen mit, werden kaum bis gar nicht direkt erörtert oder diskutiert.

Für den deutschen Leser mag der Roman einen besonderen Reiz haben. Als Referenzwerk zum Thema "Wiedergeburt nach totaler Katastrophe" taugt er nur mit großem Wohlwollen. Liest sich aber flott und leicht.

3,8*
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. August 2000
Nach einer großen Katastrophe hat die uns bekannte Zivilisation aufgehört zu existieren. Nur wenige Menschen überlebten, und einige von ihnen verschanzten sich in der strategisch gut gelegenen Stadt Passau... Das leicht zu lesende Buch ist ein Lesegenuss für alle, die Passau kennen und schätzen. Die Beschreibung wirklich existierender Orte in einem apokalyptischen Szenario macht es dem ortkundigen Leser unmöglich, das Buch beiseite zu legen. Interessant sind auch die eingestreuten 'Zitate' aus Annalen, die in historisierender Sprache mittelalterliche Geschichtsschreibung immitieren. Alles in allem: Ein äußerst lesenswertes Buch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Dezember 2012
Vor ca. 30 Jahren schon mal gekauft, war es aus meiner Bibliothek verschwunden. War hoch erfreut es jetzt wieder lesen zu konnen, da die eigentliche Handlung ja im Jahre 2013 statt findet. Für alle Liebhaber guter sience fiction.
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am 22. Januar 2015
Dieses Buch kann man an einem Nachmittag schaffen, wenn man sich denn an die Sprache gewöhnt hat. Es verbreitet sich eine unheimliche Stimmung, insbesondere wenn man Passau kennt. Man spürt, dass der Autor aus der Region stammt.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. April 2000
Das Buch beschreibt den Aufstieg und Fall der Stadt Passau in einer nachzivilisatorischen Ära. Das ist aber auch der einzige Grund, das Buch unter Sience-Fiction einzuordnen. Ansonsten ist die Geschichte als problemlose Lektüre auch für den Normalleser zu empfehlen. SF-Fans könnten etwas enttäuscht sein. Passau-Kenner müssen es lesen!
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Januar 2012
A so a schmarrn! Schad um des scheene geld!!! Die Story ist von der Grundidee ja nicht schlecht, aber die Ausführung finde ich persönlich mangelhaft. Der missglückte Versuch einer Symbiose von mittelalerlichem Roman und Endzeitszenario.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Juli 2014
Ein Buch, was nicht hält, was es verspricht.
Sprachlich sehr gewöhnungsbedürdtig, handlungstechnisch undurchschaubar.
Nicht so foll und dlüssig lesbar, alles recht schwierig.
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am 4. Januar 2014
Dieses Buch habe ich in einer Hochwasserausstellung entdeckt und Gott sei Dank gebraucht erworben.
Nach Seite 30 habe ich aufgehört den Quatsch zu lesen. Ich kann diese Lektüre niemanden aus dem Freundeskreis zumuten. Es wird das erste Buch sein, dass ich im Papiermüll entsorge.
Karsten Albrecht
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