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am 11. Juni 2012
Wie schon in Ganz Rom in 7 Tagen. Ein Zeitreiseführer in die Antike lädt Karl-Wilhelm Weeber, dessen Name bei Veröffentlichungen zur römischen (Kultur-)Geschichte immer für Qualität bürgt, in Form eines scheinbar an ein römerzeitliches Zielpublikum gerichteten Reiseführers zu einem unterhaltsamen und lehrreichen Streifzug durch eine antike Stadt und ihre Umgebung ein, die einiges zu bieten hat - von sehenswerten Gebäuden über Gladiatorenkämpfe und Thermenbesuche bis hin zu witzigen Graffiti.

Aufgrund der besonderen Erhaltungssituation Pompejis (das im Zustand kurz vor dem fatalen Vulkansausbruch geschildert wird) ist dieser Band womöglich noch lebendiger und überzeugender geraten als der erste, da hier vieles, was für das antike Rom nur zu rekonstruieren ist, zweifelsfrei nachweisbar ist (bis hin zu den Namen von Geschäftsleuten, wenn z.B. eine Gaststätte empfohlen wird). Neben Kartenmaterial und Rekonstruktionen sind daher in diesem Band auch verstärkt Abbildungen archäologischer Funde zu finden (v.a. Wandmalereien und Mosaiken, aber auch z.B. Gladiatorenhelme).

Die Sachinformationen sind wieder gut recherchiert. Einzelne Details, die schon im Rom-Zeitreiseführer enthalten waren, wiederholen sich natürlich (etwa Hinweise zu den Übernachtungsmöglichkeiten, um die es wohl überall im römischen Reich ähnlich bestellt war), aber das macht einem nicht viel aus, da alles weiterhin in weitaus amüsanterer Form präsentiert wird als in einem reinen Fachbuch. Gerade der kleine lateinische Sprachführer zeugt von einigem Humor, geht er doch davon aus, dass der Reisende durchaus in die Lage kommen könnte, sich über eine Fliege im Essen zu beschweren oder seinen Gesprächspartner als Dummkopf zu beschimpfen.

Alles in allem ein sehr empfehlenswerter, heiterer und charmanter Ausflug in die Antike!
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am 5. April 2015
Der Autor führt den Touristen im Jahre 78 eine Woche durch Pompeii. Man bummelt durch die Stadt, besucht Werkstätten, Tempel, Thermen und Theater und lässt es sich in Gaststätten gutgehen. Auf fast jeder Buchseite findet sich ein Kasten mit Zitaten, doch ist die Schrift auf dem grau getönten Hintergrund schlecht zu lesen. Bei den Zitaten hätte eine Zeitangabe nicht geschadet: Wann schrieb Cicero etwa den Brief an Atticus (S. 13)? Aus welchem Jahr stammen die Bemerkungen von Cicero, Martial und Seneca über Baiae? (S. 129)? Die Abbildungen sind schwärzlich grau (Fotos) oder gelblich braun (Karten) und wirken recht dürftig. - Weeber benutzt sehr häufig Anführungszeichen für Wörter, die er ironisch meint oder die nicht in die Zeit passen. Beispiel: "Homer und Vergil sind ewig jung und "erleben" auch in diesem ... Musentempel manches "volle Haus" ..." Das ist doch sehr übertrieben und hat mich beim Lesen genervt. - Das Buch liest sich teilweise ganz nett, bietet aber Kennern der Materie kaum etwas Neues und ist relativ teuer.
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