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am 31. Dezember 2015
Fritz B. Simon, Einführung in dieTheorie des Familenunternehmens, Carl-Auer, 2012

Alle, die einem Broterwerb nachgehen, müssen sich mit der Rechtsform, den Eigentumsverhältnissen und den gelebten Werten in einem Unternehmen auseinandersetzen. Insofern kann es nützlich sein, sich über die spezifische Kultur einer Unternehmung, Behörde, Verwaltung usw. Gedanken zu machen, um nicht in Fallen zu tappen oder in Fettnäpfchen zu treten, die den eigenen Erfolg behindern oder verwehren. Ganz im Gegenteil: Das Wissen um diese Kulturfakten erleichtern erfolgswirksames Handeln - strategisches wie operationales.

Insofern ist ein Buch über Spezifika eines oder von Familienunternehmen sinnvoll und hilfreich.

Der Autor entwirft für den Leser eine Vielzahl von Themen, die er typisch für ein Familienunternehmen hält. Ein (lesenswertes) Buch, dass für mich leider mit vielen Behauptungen und Unterstellungen gut gespickt ist. Viele Beschreibungen sind nicht typisch für ein Familenunternehmen. Sie werden konstruiert. Anstatt Familie kann oft auch Betriebsrat, Gewerkschaft (im Aufsichtsrat) oder Vertreter eines Kapitalfonds (Aufsichtsrat oder Beirat) gesetzt werden, wenn der Autor Paradoxien, Konflikte oder Eigentumswechsel und Nachfolgeregelungen in Beispielen beschreibt.

Insofern bin ich ein wenig enttäuscht über den Inhalt, dachte ich doch, etwas Spezifisches zu erfahren. Jedes Unternehmen hat eine Wertekultur - egal aus welcher Quelle sie gespeist wird.

Das Typische eines Familienunternehmen sind alle Varianten von Erben. Das Thema wird im Buch zwar auch angesprochen, aber leider untergeordnet behandelt.

Eine Theorie des Familienunternehmens, das diese vielfältigsten Varianten beleuchtet, hätte ich spannender gefunden. Mit dem Wissen, was ich nach dem Lesen des Buches habe, hätte ich es mir nicht gekauft. Nur eine kleine Episode am Rande: Mein Sohn, der als Führungskraft in einem Familenunternehmen arbeitet, hat nach dem Lesen des Kapitels 9 "Einige Tipps für Familienmitglieder, Gesellschafter, Nachfolger Fremdmanager....", lakonisch bemerkt: Wie 'unterbemittelt' hält der Autor seine Leser?
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am 19. Januar 2013
Das Buch ist auf jeden Fall empfehlenswert für denjenigen, der im Familienunternehmen arbeitet und sich schon oft gefragt hat, warum die Dinge dort in der Regel "besonders" laufen. Leider ist es nicht sehr flüssig geschrieben, der Autor ist eben wissenschaftlich unterwegs und drückt sich oft nicht sehr klar und verständlich für den Normalsterblichen aus. Dennoch schafft gerade dies eine Ernsthaftigkeit, die eher populärwissenschaftlich geschriebenen Werken dieser Art oft fehlt. Es ist eben nicht bemüht, z.B. a la PinguinPrinzip (John Kotter, für sich gesehen natürlich ein wertvolles, aufklärerisches Buch) die Beziehungen und Dimensionen schematisch zu vereinfachen und damit Klischees zu schaffen. Die Welt ist nicht einfach, und Familiensysteme und -unternehmen sind es schon gar nicht. Wer sich durchbeisst und wirklich wissen will, wie die Familie im Unternehmen tickt und dafür ein Verständnis aufbauen will oder gar Nutzen ziehen, indem es ihm leichter fällt, sich auf die Besonderheiten einzustellen, dem sei das Buch wärmstens empfohlen. Allein dass es existiert, ist wichtig. Denn Familienunternehmen sind einfach (meist) besonders, und die Gründe hierfür werden aufgearbeitet, so dass einem wirklich die Schuppen von den Augen fallen.
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am 12. Juli 2015
Hervorragende Darstellung möglicher Spannungsverhältnisse von "Familien" und "Familienunternehmen", die Prof. Simon zugleich als ko-evolutionäre Einheit(en) begreift. Chancen und Risiken werden detailliert beleuchtet. Ausführlich werden die sehr sorgsam ausgearbeiteten Paradoxien, welche auf den oft gegensätzlichen Charakter von Familien und Familienunternehmen verweisen, dargestellt. Eine sehr komprimierte, sehr flüssig geschriebene und hervorragend lesbare Einführung, die das Interesse an weiteren Publikation zu diesem Thema von Simon weckt.
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am 7. Oktober 2012
Fritz B. Simon versteht es exzellent, lebendig und fundiert die Problematik des Familienunternehmens darzustellen. Denn eine Familie funktioniert anders als ein Unternehmen, und als Berater muss man sich in beiden Bereichen auskennen, um die oftmals irrationalen Widersprüche zu überwinden. Die Paradoxien des Familienunternehmens – eben eine Familie, welche ein Unternehmen aufgebaut hat und führt! – werden im Detail sehr anschaulich dargestellt: Was gefährdet den Erfolg des Unternehmens, was gefährdet den Familienfrieden? Wie können beide Seiten angesichts eines sich immer schneller entwickelnden globalen Marktes in Harmonie gebracht werden? Spannend erörtert wird auch die Frage der Gesellschafter- und Shareholderposition sowie der Börsengang: Welche Traditionen haben sich bewährt, welche Neuerungen sind notwendig, was gefährdet heute das einstmals solide Familienunternehmen? Es handelt sich um ein Buch, dass jeder Familienaufsteller gelesen haben sollte, denn in vielen Familien, die ein Unternehmen aufgebaut haben, gibt es Interessenkonflikte und Probleme bei der Weitergabe des Unternehmens an die nächste Generation.
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am 30. August 2015
Deutlich und leicht verständlich, wie Familienunternehmen und die unterschiedlichen Systeme, die eine Rolle spielen, wirken. Außerordentlich hilfreich bei Generationennachfolge. Lesen!
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