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am 2. Mai 2010
Nachdem ich einige Bücher über die theoretischen Grundlagen der Systemischen Therapie gelesen habe, erhoffte ich mir aufgrund des Titels dieses Buches nun Hinweise zur Umsetzung der systemischen Sichtweise im Kontext von Schule. Ich habe dabei nicht mal "Lösungen" erhofft, sondern wäre schon für pragmatische Hinweise dankbar gewesen.
Das Buch leistet nichts von dem. Das Buch besteht aus der Aneinanderreihung von Theorieversatzstücken, und dies auch ohne einen roten Faden. Alle Theorien, die irgendwie in den Rahmen passen könnten, werden angerissen: Neurobiologie, Familientherapie, Konstruktivismus, dann geht es plötzlich um Pisa, dann um Belastung von Lehrern, usw. Nun könnte man denken, dass diese Begriffe ja alle aus der Perspektive der systemischen Sichtweise angesprochen werden könnten. Aber das leistet das Buch in keinster Weise. Alle diese Theorieversatzstücke werden kurz angerissen und dann kommt der nächste Theoriebrocken; dabei ist die Zusammenfassung der einzelnen Theoriekonzept zudem auch noch äußert ungenau, teilweise falsch. Alle paar Seiten taucht dann das Wortfeld "systemisch" irgendwie im Text auf. Hier ein Beispiel:
"Systemische Lösungsstrategien können auf folgenden Ebenen ansetzen: 1. dem Denken über symptomatisches Verhalten 2. der Einzelberatung von Eltern und Schüler 3. der Umgang mit Unterrichtstörungen ..." Wer glaubt, dass dieser Aufzählung eine Erkläung folgt, irrt; danach geht es weiter mit anderen nichtssagenden Phrasen. Der Gipfel der inhaltlichen Leere fande ich in dem Ratschlag, dass es ratsam ist, an Schulen einen Beratungslehrer einzusetzen.
Also, die systemische Therapie/Sichtweise ist ein sehr interessanter und spannender Theorieansatz. Dieses Buch wird dem weder theoretisch noch praktisch in irgendeiner Weise gerecht. Die positiven Rezensionen dieses Buches kann ich mir nicht erklären. Wer dieses Buch kauft, hat Geld verschwendet, wer es dann auch noch liest, verschwendet Zeit.
11 Kommentar28 von 30 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Ein durch und durch systemisches Buch, das jedem zu empfehlen ist, der in der Schule mit Kindern betraut ist oder aber mit Jugendlichen und Familien zu tun hat, bei denen schulische Themen an der Tagesordnung sind.
Dem Autorenduo ist ein excellenter Streifzug durch die systemische Beratung gelungen.
Wer als Beratungslehrer, Schulleitung, Schulpsychologin, Schulsozialarbeiter oder aber auch als engagierter Pädagoge bisherige Handlungs- und Denkmuster überdenken mag, liegt mit dem Buch genau richtig.
Wer es einmal liest, wird sein Arbeitsfeld nicht mehr so sehen wie vorher, sondern verheißungsvoll das Tor zu neuen Möglichkeiten öffnen.
Eine Pflichtlektüre, die Spaß macht!
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Ich platziere mich hier einmal im ambivalenten Mittelteil der Sternenskalierung bei amazon. Als Fan der Spickzettel, deren Herausgeber ebenfalls das Autorenpaar ist, bin ich enttäuscht. Die so überzeugende und gewinnende Praxisnähe der Spickzettel vermisse ich hier. Klar, das ist ein volles anderes Konzept, welches hier greifen soll im Vergleich zu den würzig-kurzen Spickzettelheftchen. Ich selbst bin überzeugte Anhängerin der Lösungsfokussierung und der verwandten Landschaft drumherum. Also, inhaltlich kein Widerspruch.

Mir wird nur nicht so ganz deutlich, für wen dieses Buch gedacht ist? Da die Autoren Christa Hubrig und Peter Herrmann selbst ein Institut leiten und dort Beratungslehrende ausbilden, mag genau für diesen Kreis die Lektüre unterstützend und hilfreich sein. Doch ohne Background erscheint es mir sehr beschwerlich, sich durch den mit Fachtermini gespicktem Text zu arbeiten. Irgendwie kommt er mir etwas "auf wichtig gemacht" vor, verzeihen Sie. So bin u.a. in das Kapitel zum Thema Gewalt geswitcht und war z.B. erstaunt, dass dort die Hypnotherapie als Möglichkeit erwähnt wird,um potenziell gewalttätigen SchülerInnen Kontrolle über die eigenen Impulse ermöglichen zu können. Inhaltlich ok, nur frage ich mich, dieses Buch trägt den Untertitel Systemisches Denken in Unterricht, Beratung und Schulentwicklung. Das geht mir zu weit, Beratungslehrende sind doch keine Therapeuten! Was genau kann die Lösungsorientierte PÄDAGOGIK in der Schule leisten, das ist doch die spannende Frage, da das Buch in der Reihe systemische PÄDAGOGIK erschienen ist.

Gut finde ich für werdende Beratungslehrende die Hilfestellungen, die gegeben werden z.B. im Kapitel IV zu Phasen einer Beratung bzw. eines Beratungsprozesses. Für mich eher ein Buch zum Blättern für schon Sachkundige, in dem man und frau sich schlau machen können zur Thematik von Lösungsfokussierung bzw. systemischer Arbeit an der Schule, Problemlagen und Diagnosen und Ideen für den (systemischen) Umgang damit. Sowohl im Kontakt mit Eltern, Kollegen, Schülerinnen und dem System Schule an sich.

Also, inhaltlich anregende Aspekte und wichtige Themen, Zielgruppe scheint mir über die im Untertitel angesprochenen hinaus zu gehen, praktisch und auch einladend gestaltet finde ich das Buch leider nicht.
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am 30. November 2010
Dass dieses Buch nunmehr in die dritte Auflage geht, zeigt, dass seine Rezeption an den Orten, für die es geschrieben wurde, langsam greift. In den Schulen, in den Kollegien, dort wo Lehrer fortgebildet und beraten werden, hat sich diese kongeniale Einführung in "Systemisches Denken in Unterricht, Beratung und Schulentwicklung" bisher offenbar bewährt.

Denn in einem Bereich, der seit Jahrzehnten in manchen Bundesländern wie etwa in Hessen zum ideologischen Zankapfel des Parteienstreits geworden ist und immer noch ist, ein Bereich, der insbesondere seit den PISA-Studien und der Debatte um den Bildungsstand von Migranten auch im Bund zur einer hochideologischen innenpolitischen Sprengladung geworden ist, ist es gut, sich in systemischem Denken und entsprechendem Handeln zu üben.

Das vorliegende Buch gibt, übrigens auch für interessierte Elternvertreter gut zu lesen, eine gute und auch in der Länge gut zu bewältigende Einführung in das systemische Denken und die Systemtheorie und widmet sich dann dem System Schule als Organisation. Wer das Kapitel über die systemische Entwicklungspsychologie gelesen hat, wird so manche bisher angenommen Sicht auf die Kinder, ihre Entwicklung und ihre Lebenswelt überdenken.

* Systemisches Denken und Handeln im Unterricht
* Systemisch-lösungsorientierte Arbeit von Beratungslehrern

sind weitere große Kapitel übertitelt, die sich unter anderem mit der Suchtproblematik aus systemischer Sicht befassen und mit den systemischen Faktoren bei der Implementierung von Neuem in eine Organisation, besonders wichtig etwa bei den Prozessen der Schulentwicklung.

Die Schule als ein System, als eine "Organisation aus systemischer Sicht" zu betrachten, führt weg von den alten Auseinandersetzungen und Fronten und kann nicht nur die Schule selbst weiterbringen, sondern auch die, die in ihr arbeiten und lernen, die Lehrer und die Schüler.
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Dieses Buch stellt auf kleinem Raum umfassend sehr viele wichtige Aspekte der systemischen Arbeit und des Kommunikationsfelds Schule vor. Gelegentlich wünscht sich der Leser hierbei vielleicht eine nähere Beschreibung der anzuwendenden Techniken an mehr als einem Beispiel – obwohl der Literaturapparat hier einige Hilfestellungen gibt. Die Endredaktion hat einige irritierende Fehler übersehen, die aber insgesamt den Lesefluss nicht sonderlich hemmen.
Für einen Neueinsteiger in den Bereich der systemischen Arbeit ist dieses Werk allerdings ziemlich anspruchsvoll – was ja eigentlich nicht schlecht ist. Personen, die mit diesem Konzept bereits Erfahrung haben, werden hier einiges Neues und Nützliches für ihre tägliche Arbeit finden können. Und Nichtunterrichtende werden zumindest auf neue Sichtweisen zu den hier angesprochenen Problembereichen kommen und eventuell auch Schlüsse für andere Lebensbereiche ziehen können.
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am 26. März 2008
Unterrichtspädagogisches Handeln kann ganz erheblich erleichtert werden, wenn Lehrpersonen im Unterricht die Gesetzlichkeiten von dynamischen Systemen für die Auflösung von Problemen oder das Fördern von Lernen berücksichtigen. Mit dieser Einstellung zum Lernen aus systemischer Sicht lässt sich auf der Welle surfen", die in besonderer Weise die sozialen und emotionalen Aspekte des Lernens berücksichtigt. Nach Erfahrungen der Autoren - auch nach meinen - wirkt sich systemisch-lösungsorientiertes Denken in allen schulischen Kontexten für Schüler und Lehrpersonen positiv aus, weil Schüler primär in ihren Ressourcen wahrgenommen werden, diese herausgefordert werden und somit die kognitive emotionale Entwicklung und das Schülerleistungsvermögen sowie das der Lehrer sich verbessern. Denn die gegenseitige Akzeptanz zwischen Lehrpersonen und Schülern nimmt zu, weil Schüler die Rolle des Lehrers mehr und mehr anders verstehen. Der pädagogisch-psychologische Vorteil des Ansatzes zu Denken, zu Fühlen und zu Handeln ermöglicht den Lernenden auf ihrem Untergrund ihrer psychodynamischen Matrix zu fühlen. Diese Matrix wird neu aufgearbeitet, so dass die neuen Erfahrungen die Schüler anders kanalisieren lassen.

Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:
Systemische Lösungsdynamik in der Schule
Systemtheorie und Schule
Systemische Entwicklungspsychologie
Die Beobachtertheorie des radikalen Konstruktivismus
Systemisches Denken und Handlungen im Unterricht
Neurobiologische Erkenntnisse über das Lernen
Unterrichtsforschung nach PISA
Problematisches Schülerverhalten
Lösungsorientierung: Systemische Haltungen und Beziehungsgestaltung
Problematisches Schülerverhalten: Lehrer verändern ihr Denken
Systemisch-lösungsorientierte Arbeit
Von Beratungslehrern
Das Erstgespräch
Der Beratungsprozess
Lösungsorientierte Arbeit bei speziellen Schulproblemen
Die Organisation Schule" aus systemischer Sicht

Für die EG-BIBLIO-KOM Dr. Karl-J. Kluge
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am 11. Oktober 2013
Das Buch war axhon nach 2 Tagen da. Super!
Die Zustandsbeschreibung war leider nicht ganz vollständig: es wurde zwar auf eine Widmung im Einband und abgestossene Ecken, nicht aber auf markierte Textstellen durch Textarbeit hingewiesen. Diese sind für andere Leser z.T. hinderlich...
Alles in allem aber ok.
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