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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Oma zu Lehrer: Hör mal, du bist nicht Superman!
Das Buch liest sich als großes Plädoyer für eine Schule, die sich durch eine intakte Beziehungskultur zwischen Lehrer und Schüler auszeichnet. „Bildung durch Bindung“ – wie oft zu lesen...
Doch zu allererst möchte ich noch loswerden, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Viele impulsive Gedankenanstöße, Ideen,...
Vor 5 Monaten von aggu11 veröffentlicht

versus
1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen DOKTOR Cristine Eichel, so lässt sie sich ankündigen
Sie redet von Vorbildwirkung der Lehrer. Sie selbst nennt sich Journalistin - im Übrigen eine ungeschützte Berufsbezeichnung. Da sitzt also eine botoxverschandelte, bunt bemalte (imagepolierend) Journalistin und mimt Vorbild ... Mehr Worte habe ich dazu nicht.
Vor 4 Monaten von Kerstin Lacroix veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Oma zu Lehrer: Hör mal, du bist nicht Superman!, 1. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Deutschland, deine Lehrer: Warum sich die Zukunft unserer Kinder im Klassenzimmer entscheidet (Gebundene Ausgabe)
Das Buch liest sich als großes Plädoyer für eine Schule, die sich durch eine intakte Beziehungskultur zwischen Lehrer und Schüler auszeichnet. „Bildung durch Bindung“ – wie oft zu lesen...
Doch zu allererst möchte ich noch loswerden, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Viele impulsive Gedankenanstöße, Ideen, markante Aussagen, interessante Zitate, die zu tieferem Nachdenken anregen. Einfach auch viele Wahrheiten, die es auf den Punkt bringen.

Ich bin seit 2 Jahren fest im Schuldienst tätig, verbeamtet sozusagen, bin 28 Jahre, nehme meinen Job sehr ernst und gebe täglich mein Bestes. Dabei sehe ich mich immer noch im Lernprozess und versuche täglich mich zu verbessern – Neues zu lernen. Ich hoffe, dass ich diese Haltung ein Leben lang beibehalten werde.
Schnell merkt man jedoch, dass man mit dieser Einstellung „möglichst alles gut/sehr gut zu machen“ sehr schnell an seine persönlichen Grenzen stößt. Die „Erarbeitung“ (eigentlich im wahrsten Sinne des Wortes) einer befruchtenden Beziehung zum Schüler bedeutet vor allem eins: die Aufwendung von individuell zugerichteter Zeit bzw. Aufmerksamkeit. Und die fehlt schlicht und einfach. Bei 27 Wochenstunden à 45 Minuten, 5 verschiedenen Klassen, 120 Schülern wären das gut 10 Minuten pro Schüler pro Unterrichtswoche. Wenn man jedem Einzelnen gerecht werden wollte... und jeder Einzelne hat es verdient oder?
Die Idee einer motivierenden, menschlichen Beziehung zum Schüler, sodass eine Art win-win-Situation entsteht, finde ich überwältigend und erstrebenswert, aber genauso weltfremd und utopisch. In Einzelfällen gelingt es, in den meisten jedoch wird es eine reine Zweckbeziehung bleiben. Davon abgesehen, dass man sich kaputtmachen würde, wenn man zu all seinen Schülern eine gute intakte Beziehung hätte. Lehrer sind nämlich – wie von der Autorin auch treffend erkannt – auch nur Menschen. Wenn ich eine Beziehung aufbauen und pflegen will, muss ich genug Zeit, Empathie, Mitgefühl und vor allem Geduld mitbringen. Das kostet Kraft und man gibt dabei immer ein Stück von sich selbst, ein Stück von seiner Seele, sonst ist es unauthentisch und läuft – wie vom perfekten Mimen- und Gestenkenner Schüler bereits erkannt – ins Leere. Selbst in Anbetracht einer einzigen Klasse als Klassenlehrer fast unmöglich.
Frage einen Familienvater (nicht im pädagogischen Bereich tätig), nach der dreistündigen 8. Geburtstagsparty seines Sohnes in der eigenen Wohnung mit 12 anderen Gleichaltrigen nach seinem Wohlbefinden.
Was zermürbt, ist der tägliche, permanente, ungefilterte, habenwollende Sozialkontakt der Heranwachsenden. Man kann Kinder über alles lieben, in übertriebenem Maße kann er irgendwann krank machen.
Demnach wird man sich als Lehrer immer unbewusst die etwas übertriebene, aber nicht minder existentielle Frage stellen: Setze ich mein eigens Leben für Andere aufs Spiel? Wie wir wissen, ist sich jeder selbst am nächsten. Oft scheitert die Schüler-Beziehungspflege also an den eigenen Grenzen der Beziehungsfähigkeit.

Es hilft aber ungemein, wenn man sich selbst als Lehrer nicht so ernst nimmt, sich öfters auch „nur“ als Lernbegleiter sieht und seine Motivation aus positiven Einzelfällen herauszieht. Die Erkenntnis, dass der Einfluss auf die Schülerschaft nicht immer so groß ist wie gedacht/erhofft, kann einem den Arbeitsalltag erleichtern. Eindeutiges Grenzziehen: wo liegt mein Verantwortungsbereich und wo hört er auf, verbunden mit einer ernsthaften mit Leichtigkeit verbundenen Haltung den Schülern gegenüber, erhöht die Arbeitszufriedenheit.

Der Untertitel „Warum sich die Zukunft unserer Kinder im Klassenzimmer entscheidet“ klingt daher etwas zu polemisch. Schule, Lehrer sollen sich wichtig, aber nicht zu wichtig nehmen. Das Leben ist mehr als das Unterrichten im Klassenzimmer. Diesen Druck von den Schultern der Lehrer zu nehmen (nicht zu verwechseln mit „auf die leichte Schulter nehmen“), kann meiner Meinung nach mehr Energien freisetzen und Kreativität fördern als jede Wichtigtuerei.
Was ich aus dem Buch mitnehme ist klar: Suche den Draht zu deinen Schülern, dass ist der Schlüssel zu der intrinsischen Motivation für ein lebenslanges Lernen. Des Weiteren muss ich noch etwas loswerden: dass der Stellenwert des Lehrers in den Augen des Schülers immer noch hoch ist und dass die Schüler neben einer Beziehungsperson immer auch eine unverrückbare, natürlich autoritäre, klare objektive Konstante in einem Leben, das immer mehr Möglichkeiten und Unsicherheiten mit sich bringt, suchen. Beziehungen sind aber immer subjektiv. Und wo Subjektivität anfängt, hört Gleichberechtigung auf. Ein Dilemma sozusagen...

Beenden möchte ich mit einem Zwischen-den-Zeilen-Gelesenen aus dem Buch: Packe dir an die eigene Nase und packe es an (und rede nicht nur darüber)!
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Buch ist gut, aber ..., 1. April 2014
Von 
Christian Döring "leseratte" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Deutschland, deine Lehrer: Warum sich die Zukunft unserer Kinder im Klassenzimmer entscheidet (Gebundene Ausgabe)
Seit Jahrzehnten wird an unserem deutschen Schulsystem herumgedoktert. Mal geht es einen Schritt vorwärts, aber dann auch gleich wieder zwei zurück. Woran liegt es? An alten Lehrern? An Schülern die lieber ins Internet starren?

Jetzt ist man also wieder einmal da angelangt wo man sagen darf: Der Lehrer ist Mittelpunkt seines Klassenzimmers und wenn es ihm gelingt, eine gesunde und enge Bindung zu seinen Schülern aufzubauen, dann ist die eigentliche Wissensvermittlung nur noch ein Klacks! Christine Eichel favorisiert diese Kernthese, neu ist sie nicht, aber selbstverständlich findet die Autorin neue Argumente für ihre These.

Ich gehe bei dieser These mit und halte sie für richtig, wenn aber die Autorin Lehrer heute kritisch sieht, dann muss sie ebenso erwähnen, dass diese alle paar Jahre neue kluge Konzepte vorgesetzt bekommen und man von ihnen erwartet, sich wie dressierte Karnickel auf sie zu stürzen. Jemand der also seit drei oder vier Jahrzehnten im Lehrerberuf tätig ist, muss sich wie ein Chamäleon alle paar Jahre neue Überzeugungen einverleiben um aktuell zu bleiben?!

Zu Recht fragt die Autorin, wo all die gegenwärtigen Probleme der Schüler im Schulalltag herkommen. Ich gehe auch da mit wo Christine Eichel behauptet, viele Probleme treten nur auf, weil Lehrer oft Bindung nicht zulassen. Dann frage ich mich warum in der gegenwärtigen Lehrerausbildung davon nichts erwähnt wird? Oder verfolgt man dort schon wieder ein neues Konzept? Vielleicht hat man an unseren Unis ja auch noch nichts von Christine Eichel gehört?

Was unserem Schulsystem fehlt, ist ruhiges Fahrwasser. Erst wenn dies gewährleistet ist und es muss politisch gewollt sein, haben gute Bücher wie dieses von Christine Eichel eine Chance etwas in richtiger Richtung zu verändern.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schulgesetz contra Unterrichtsrealität?, 16. Juni 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Deutschland, deine Lehrer: Warum sich die Zukunft unserer Kinder im Klassenzimmer entscheidet (Gebundene Ausgabe)
Zwei Bücher, die sich ergänzen

„Deutschland, deine Lehrer - Warum sich die Zukunft unserer Kinder im Klassenzimmer entscheidet“ von Christine Eichel, Verlag Blessing - ISBN-13: 978-3896675163

„Typendiagnose – ein Schlüssel zur individuellen Förderung“ von Roswitha Riebisch und Hubert Luszczynski, Verlag Schöningh - ISBN-13: 978-3140238113

Jeder junge Mensch hat ein Recht auf „Förderung seiner Anlagen und Erweiterung seiner Fähigkeiten“ – es ist der Auftrag des Gesetzgebers an seine Schulen im § 1 des Schulgesetzes nicht nur in Rheinland-Pfalz. Er formuliert zugleich die hoffungsvollen Erwartungen von Eltern an zentrale Aufgaben von Pädagogen, wenn sie in Erfüllung der allgemeinen Schulpflicht tagtäglich ihre Kinder in den Unterricht schicken. Die Einlösung des individuellen Menschenrechts auf Bildung wird dem Lehrer allerdings nur gelingen, wenn er dazu in der Lage ist, die individuellen Lernstrategien seiner Schülerinnen und Schüler wirklich genau zu kennen und sich in seinem Unterricht darauf wirksam einzulassen. Für Hirnforscher nichts Neues: Denn Lernkultur ist Beziehungskultur und wird geprägt von Beachtung, Interesse und Zuwendung.

Auch Schule lebt mitten im Spannungsverhältnis von Norm und Wirklichkeit. Das heißt: Die Alltag an vielen Schulen sieht jedoch in der Regel anders aus. Christine Eichel zitiert in ihrem Buch „Deutschland, deine Lehrer – Warum sich die Zukunft unserer Kinder im Klassenzimmer entscheidet“ einen Pädagogen, der die Unterrichtsrealität so beschreibt: „Wenn man wie ich acht Stunden am Tag mit pubertierenden Monstern zu tun hat, ist das knallharte Praxis. Hauptsache, die Leistung stimmt.“ (Eichel, S.248)

Wie aber kommt es zur guten Schülerleistung als einem Ergebnis von pädagogischer Förderung? Sind dafür gute Lerntechniken ausreichend oder ist es die gute Schüler-Lehrer-Beziehung? Eichels Buch beschäftigt sich genau mit dieser Streitfrage und kommt zu dem Fazit: Natürlich ist beides wichtig!

Zum gleichen Ergebnis kommt auch John A. C. Hattie, der mit seinem Buch „Visible Learning“ nach 15 jähriger Arbeit die Ergebnisse einer Meta-(Studie), bestehend aus 50.000 Einzelstudien, vorlegte. Er fand als eine zentrale Einflussgröße für den Lernerfolg von Schülern heraus, dass Lehrer das Lernen durch die Brille ihrer Schüler sehen müssen.

Das Lernen durch die Brille des Schülers sehen, gelingt wiederum nur, wenn Lehrer sich ihren Schülern zuwenden, ihnen Beachtung und Interesse entgegenbringen. Nur auf diesem Wege werden sie die Lernstrategien - mit allen ihren Stärken und Schwächen - ihrer Schüler kennenlernen und ihren Unterricht so planen, dass sie mit jeweils verschiedenen Lehr- sowie Lerntechniken den individuellen Lernbedürfnissen gerecht werden.

Aber wie kann ein solcher Anspruch in großen Klassen verwirklicht werden? Und das scheint der Knackpunkt zu sein, woran so vieles scheitert!

Als erfahrene Mutter kenne ich die Praxis von zwei Seiten. Hier kreative, begabte, aber auch häufig schulfrustrierte oder problembeladene Kinder – dort die Lehrer mit ihrem Bemühen, Engagement, Fatalismus – ja, aber auch mit ihrer Resignation.

Christine Eichel schafft es, mit ihrem Werk an der empfindlichsten Stelle unseres Bildungssystems anzusetzen, nämlich dort, wo es um das Selbstverständnis von Lehrern geht. Sie macht deutlich, dass man das kräftezehrende Problem mit störenden und unmotivierten Schülern dauerhaft nicht durch Strafen oder Nichtbeachtung in den Griff bekommt. Denn „Nichtbeachtung lähmt das Motivationssystem und erhöht das Aggressionspotenzial“(Eichel, S.251), mahnt auch der Neurodidakt Ulrich Herrmann. Damit tun sich Lehrer keinen Gefallen. Missachten sie diese Erkenntnis, erschweren sie sich ihre pädagogische Aufgabe unter Umständen enorm. Versuchen sie jedoch - wie immer mehr Lehrer - dieser Erkenntnis Rechnung zu tragen, werden sich immer mehr Freude und Lernerfolg auf beiden Seiten einstellen – bei Lehrern und Schülern.

Im weiteren Verlauf ihres Buches entwirft Christine Eichel zwar hilfreiche Leitlinien für ein neues Selbstverständnis von Lehrern, es bleibt jedoch die Kernfrage, w i e ein Lehrer z.B. die Lernstrategien seiner Schüler kennen lernen soll, bei Eichel leider offen.

Mir ist jedoch bekannt, dass es bereits einige Veröffentlichungen zu diesem Thema gibt. Besonders hilfreich und überzeugend scheint mir in diesem Zusammenhang ein praxistauglicher Ansatz, den ich in dem Buch „Typendiagnose – ein Schlüssel zur individuellen Förderung“ (Schöningh-Verlag) gefunden habe. Hier zeigen die Autoren Roswitha Riebisch und Hubert Luszczynski - beide aus der Praxis kommend! -, wie das individuelle Lernverhalten von Schülern sehr differenziert diagnostiziert werden kann. Und ich muss zugeben, diese systematische Entdeckung der Lernpotenziale eines jeden jungen Menschen hat mich schon sehr begeistert und zutiefst überzeugt! Riebisch und Luszczynski haben Frage- und Erhebungsbögen mit klaren Gliederungen entwickelt und geben eine Fülle von Hinweisen, mit denen sich Pädagogen den Talenten und Schwächen, Besonderheiten und individuellen Merkmalen der verschiedenen Lernverhaltenstypen in beeindruckend genauer Weise nähern können, um das Lernen durch die Brille ihrer Schüler zu fördern. Gleichzeitig wird auch der selbstkritische Blick auf das eigene pädagogische Verhalten gewagt. Das Buch ist so konzipiert, dass es ganz offenbar auch in großen Klassen zu verwirklichen ist.

Ich würde mir wünschen, dass die lesenswerte Bucharbeit von Christine Eichel viele Lehrer in ihrem eigenen neuen, positiven Selbstverständnis bestärkt. Weiter wäre es wünschenswert, dass eine solche Motivation dann aber auch durch praxistaugliche und -bewährte Sachbücher wie das der „Typendiagnostik – ein Schlüssel zur individuellen Förderung“ von vielen Lehrern in der Praxis aufgegriffen und in den Klassen zum Wohle der jungen Menschen genutzt wird.

Man kann als Eltern nur hoffen, dass immer mehr Lehrer einen ähnlich starken Lernwillen haben, wie sie ihn zu Recht von ihren Schülern ganz selbstverständlich erwarten. Das zu erleben, würde einen Pädagogen mit beeindruckendem Vorbildcharakter für Eltern und Schüler auszeichnen, der gewiss bei auftretenden Herausforderungen im Alltag viel Unterstützung erfahren wird und seinen oft nicht ganz einfachen Auftrag auch künftig mit Sinn und Freude erfüllt. Die Bücher von Christine Eichel sowie von Roswitha Riebisch und Hubert Luszczynski ermutigen dazu: Sie werden entscheidend dazu beitragen, dass die Kluft zwischen Schulgesetz und Unterrichtsrealität bei der Schülerförderung endlich geschlossen wird.

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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auswege aus der Schulmisere, 8. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Deutschland, deine Lehrer: Warum sich die Zukunft unserer Kinder im Klassenzimmer entscheidet (Gebundene Ausgabe)
Endlich mal ein Buch zur Schule, das sich auf das Thema einlässt und von allen Seiten beleuchtet. Analysen, Fallbeispiele, Auswertungen von den Leidensbekundungen sowohl von Schülern wie von Lehrern in den einschlägigen Foren wechseln einander ab und ergeben ein schlüssiges Bild. Die Bestandsaufnahme ist ernüchternd, zeigt, wie wenig sich Lehrer auf die Schüler einlassen, wie defizitär ihre Ausbildung ist, aber die Autorin weist anhand psychologischer Erkenntnisse und konkreter Beispiele Wege auf, wie es besser gehen könnte. Sehr unterhaltsam zu lesen ist das Kapitel über die Tradition des schlechten Images, das dem Lehrerberuf gerade in Deutschland schon lange anhängt.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut lesenswert für Lehrer, Schüler und Eltern, 21. Oktober 2014
Breit angelegte Draufsicht. Differenzierte einsichtige Analyse. Nachvollziehbare Schlussfolgerungen - und last not least: jede Menge Erkenntnisgewinn!
Ein sehr gutes und sehr wichtiges Buch.
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5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viel Wahrheit in diesem Buch, 1. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Deutschland, deine Lehrer: Warum sich die Zukunft unserer Kinder im Klassenzimmer entscheidet (Gebundene Ausgabe)
Schulen haben sich zu einem Komplex entwickelt, der nicht nur die Motivation unterdrueckt, aber auch ein ungesundes Klima darstellt fuer Schueler als auch fuer Lehrer.
Mit "Lernen" hat Schule eigentlich nichts zu tun. Wenn Sie mich fragen, es gibt fuer deutsche staatliche Schulen keine Hoffnung. Sie muessen Ihre Kinder schon ins Ausland bringen oder eine Privatschule finden, um Ihre Kinder "zu Retten". Wundern Sie sich nicht, wenn Ihre Kinder "keinen Bock" haben und fuers Leben demotiviert bleiben. Das wurde im Elternhaus als auch in der Schule "gelernt".
Was ich gerne in diesem Buch gefunden haette, ist eine Diskussion warum in Deutschland der Heimunterricht kriminalisiert wird. Es waere gut wenn das in die naechste Auflage mit aufgenommen wird. Man darf auch nicht vergessen, wann und wie die Rechtsgrundlage fuer die Schulpflicht geschaffen wurde. Heute will man die Schule zu einem Lernapparat umwandeln, fuer den sie nie geschaffen wurde....

Haette ich gewusst, dass Frau Eichel dieses Buch schreibt, ich haette ihr meine Geschichte geschickt:
[...]

Sowie diese zwei Artikel eines Freundes, die auf andere Perspektiven hinweisen: [...]

[...]

Habe das Buch zur Haelfte gelesen und werde meinen Kommentar nachtraeglich aktualisieren.
Fuer eine Revolution des Schulsystems (oder eher einer Abschaffung) benoetigt man mehr dieser Buecher.
Frau Eichel hat das sehr gut recherchiert. Daumen hoch!

Update #1: Zitat: "Besonders störe sie, dass viele Schüler mit Migrationshintergrund in den Klassen seien, weshalb sie das Niveau ihres Unterrichts absenken müsse."
Frau Eichel, gut dass Sie die Frau anonymisiert haben. Ich haette diese Lehrerin gerne mit Baseballschlaeger zur Rede gestellt... Solche Rassisten werden heute auch noch Lehrer/beamte und schaemen sich nicht.
Ein Mitschueler sagte mir mal "keine Ahnung wie's im KZ war, aber mein KZ ist das hier (Schule)..."
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1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen DOKTOR Cristine Eichel, so lässt sie sich ankündigen, 23. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Deutschland, deine Lehrer: Warum sich die Zukunft unserer Kinder im Klassenzimmer entscheidet (Gebundene Ausgabe)
Sie redet von Vorbildwirkung der Lehrer. Sie selbst nennt sich Journalistin - im Übrigen eine ungeschützte Berufsbezeichnung. Da sitzt also eine botoxverschandelte, bunt bemalte (imagepolierend) Journalistin und mimt Vorbild ... Mehr Worte habe ich dazu nicht.
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Deutschland, deine Lehrer: Warum sich die Zukunft unserer Kinder im Klassenzimmer entscheidet
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