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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen11
3,8 von 5 Sternen
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Sedaris hat einen scharfen Blick vor allem für die absurden, kleingeistigen, dummen und gemeinen Seiten der menschlichen Natur und überträgt sie äußerst zielsicher und sehr unterhaltsam auf Tiere. Die meisten der sechzehn Episoden haben ein böses, manchmal ein gar bitterböses Ende, eine fiese kleine Pointe, die sich bisweilen, wie im Fall der mutterlosen Bärin, richtig grausam liest. Manches ist aber auch schlicht peinlich oder amüsant.

Die "fiesen Fabeln" müssen nicht in einer Reihenfolge gelesen werden, man kann sich mal diese, mal jene Geschichte herauspicken und dabei mal schmunzeln, mal ertappt sein, mal traurig sein. Da die sechzehn Fabeln alle sehr flüssig geschrieben und dabei noch recht kurz sind, vergehen die 173 Seiten wie im Flug. Eine tolle Ergänzung zu den pointierten Beobachtungen aus dem Alltag sind die passenden Illustrationen von Ian Falconer, der zu jeder Fabel je eine Zeichnung beigesteuert hat. Die Bilder sind einfach hinreißend, skizzenhaft, aber voller Charakter; sie geben immer genau den Geist der oft schwarzhumorigen Geschichten wieder.

"Das Leben ist kein Streichelzoo" ist mal ein völlig anderer Sedaris. Es handelt sich nicht um Episoden aus dem Leben des Autors, sondern um richtige Fabeln aus dem Reich der vermenschlichten Tiere. Immer aber blitzen der bekannte Humor, der Scharfsinn und der Sinn für das Absurde durch, so dass Fans von David Sedaris und Liebhaber von klassischen, aber gleichzeitig modernen Fabeln auf jeden Fall einen Blick riskieren sollten.
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am 29. Juni 2013
Dieses Buch hat ein grundsätzliches Problem: Die Protagonisten
sind Menschen, äh Tiere, denen ich im realen Leben möglichst
10km aus dem Weg gehen würde. Wie soll man mit solchen Deppen
und Unsympathen mitleiden? Aber kriegen sie voll eins aufe
Schnauze, ist man auch irgendwie nicht glücklich. Muß die
christliche Gehirnwäsche sein. :-) Sedaris kennt
seine Mitmenschen, äh, Mittiere gnadenlos genau, das muß man
ihm lassen. Reddmanns Rasiermesser: Es gibt schon eh
6 Milliarden %&$§#, man füge nicht ohne Not weitere literarische
hinzu.
Grimmige 3 1/2 Punkte.
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am 23. März 2011
Jeder kennt Fabeln. Doch in der Form, wie sie David Sedaris zum Besten gibt, sind sie anders. Sie sind bissig, böse, manchmal auch brutal. Brutal ehrlich und schonungslos. Und auch, wenn hier Tiere handeln, so wird doch ein jeder die eine oder andere menschliche Person in den Geschichten wiedererkennen. Nicht nur für Freunde des schwarzen Humors!
Dafür gibts vier Sterne!
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am 17. November 2013
Ein ganz herrlich böses Buch , was sich durchaus auf unsere Gesellschaft übertragen läßt . Ich habe das Buch im Original , jetzt verschenke ich es als Abschiedsgeschenk nach 13 Jahren Dinge gemeisam tun , hoffentlich rolle ich da keine Perlen
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am 21. Juli 2013
2 Dinge ist man von David Sedaris gewohnt: intelligente Geschichten, in welcher Erzählform immer, gepaart mit entblösendem, manchmal (notwendigerweise) bissigem, zeitweise bösartigem Humor.

Beides lässt dieses Mal mehr als zu wünschen übrig.
Evtl. sucht Sedaris hier mehr Tiefgang, "Niveau" und "Sinn" in die Geschichten zu packen,
leider verliert er parallel dazu seinen Humor.
Er hat übersehen, dass gerade sein Humor der Zugang zu Niveau und Tiefsinn in seinen
Geschichten ist.
Das was in "Das Leben ist kein Streichelzoo" übrigbleibt, ist - für Sedaris Verhältnisse - enttäuschend.
Den gewohnten Humor vermisst man hier vergeblich und nur selten ist auch nur das geringste
Aufflackern des früheren bissigen, scharfzüngigen Sedaris übrig.
Leider gelingt es ihm auch nicht, den Fabeln mehr Tiefgang zu geben. Die Fabeln sind viel
platter als fühere Sedaris (Kurz)-Geschichten.

Fazit: Schade. Ich interpretiere es als misslungenen Versuch einen neuen Stil zu finden.
Und weil ein schlechtes Sedaris Buch, noch immer besser ist als der Rest, gibt es dennoch 2 Sterne.
Die ein oder andere Passage stimmt zum nachdenken, wenn auch nicht für sehr lange ...
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am 17. Juni 2013
Habe dieses Buch als Geschenk gekauft und darüber nur Positives gehört, obwohl ich mir nicht ganz sicher war, ob ich das Richtige ausgesucht hatte.
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am 23. November 2014
schauen Sie mal im Theater am Rande vorbei.
Zäckericker Loose - Zollbrücke, dort findet jährlich ein Stück statt mit diesen Fabeln
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am 6. April 2011
Allzu menschliche Makel werden hier aufs Korn genommen - die Protagonisten in diesen kurzen Geschichten sind Tiere. Es ist unterhaltsam, teilweise auch etwas zum Nachdenken - es wird schon oft ein Gefühl geweckt, dass ein Spiegel dem Leser vorgehalten wird - denn alles, was hier erzählt hat wohl schon jeder selber erlebt und auch gefühlt: Neid, Liebe, Hass, Eifersucht, Naivität,..um nur einige zu nennen.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen - leicht zu lesen, gute Portionen und in sich abgeschlossene Geschichten.

Was vermeintlich Leichtes - empfehlenswert.
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am 21. Mai 2013
hier haben wir keine klassischen fabeln vorliegen. sedaris ist "gnadenlos", was seine messages angeht, steht damit sicher
in der tradition moderner fabeln (j. thurber), überschreitet aber den rubikon in richtung brutaltät sehr oft und ist deshalb für feinfühlige menschen sehr gewöhnungsbedürftig oder gar nicht akzeptabel
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am 1. August 2013
Insgesamt 16 Fabeln, fiese Fabeln – Sie dürfen David Sedaris ruhig beim Wort nehmen – sind in dem Band versammelt. Mal geht es um eine Maus, die in immer tieferer Liebe zu einer Schlange entbrennt, die ihr gar nicht gut tut, mal übertreibt es ein Kaninchen mit seiner schlagkräftigen Wachsamkeit über den Wald und mal streiten sich zwei Storchenschwestern um die richtige Aufklärungsarbeit bei ihrer Brut. Eine Geschichte enträtselt die Frage, ob sich durch positives Denken das Leben als Laborratte wirklich verbessern lässt.

Ausnahmsweise schreibt Vielveröffentlicher David Sedaris (Ich ein Tag sprechen hübsch,Fuselfieber) nicht über sich. Das tut den Geschichten gut. Besser als gut. Der Autor belebt das Genre „Fabel“, also eine erdichtete und lehrreiche Erzählung aus dem Tierreich, vollkommen neu. Auf eine sehr skurrile Art entstaubt er die muffigen Fabeln, die besonders in der Antike und im Mittelalter beliebt waren.

Der ansonsten überschätzte Autor hat hier ein wirklich gut lesbares und überaus schwarzhumoriges Werk vorgelegt. Und wenn Sie genau hinlesen, werden Sie vielleicht sogar den ein oder anderen unangenehmen Zeitgenossen in Ihrer Umgebung wiedererkennen. Bereichert wird das Buch durch die treffenden und anschaulichen Zeichnungen des Illustrators Ian Falconer (Olivia). Sie sind die ideale Ergänzung zu den kleinen, bösen Geschichten, die ein bisschen Schadenfreude schon erlauben. Genießen Sie das Buch peu a peu. Schnell hintereinander gelesen, büßen die Geschichten ihren Spaß ein wie Witze ohne Punkt und Komma erzählt.
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