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57 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Trotz kleiner Schwächen ein Muß für alle Läufer
Zum eigentlichen Inhalt des Buches möchte ich garnicht mehr soviel sagen, dass steht in der Amazon Produktbeschreibung und in einigen der längeren Kundenrezensionenen alles schon drin.

Die positiven Seiten:

1. Ja, das Buch hat gefesselt und ich habs in 2 Tagen praktisch in einem Zug durchgelesen.

2. Die zentralen Botschaften (der...
Veröffentlicht am 3. Juni 2011 von U. Moll

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hhmmmm....
Ich bin mir noch nicht so sicher, wie ich das Buch finden soll. Bisher habe ich mich durch die ersten 100 Seiten gequält und warte immer auf irgendwas. Ist mir zu viel Geschichte, hatte mehr übers Laufen zu erfahren erwartet. Ich würde es mir nicht noch einmal kaufen. Hoffe, bis zum Ende passiert noch was. Kann aber noch eine Weile dauern, bis ich da bin...
Vor 15 Monaten von sawama veröffentlicht


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57 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Trotz kleiner Schwächen ein Muß für alle Läufer, 3. Juni 2011
Von 
U. Moll "MusikWurm" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Born to Run: Ein vergessenes Volk und das Geheimnis der besten und glücklichsten Läufer der Welt (Gebundene Ausgabe)
Zum eigentlichen Inhalt des Buches möchte ich garnicht mehr soviel sagen, dass steht in der Amazon Produktbeschreibung und in einigen der längeren Kundenrezensionenen alles schon drin.

Die positiven Seiten:

1. Ja, das Buch hat gefesselt und ich habs in 2 Tagen praktisch in einem Zug durchgelesen.

2. Die zentralen Botschaften (der Mensch ist zum Laufen geboren, und Laufen sollte nichts kosten, also man braucht keine Schuhe dafür) kommen sehr gut und schlüssig rüber. Mich hat es nach ersten Versuchen mit Barfuß-Jogging vollkommen motiviert weiter zu machen.
Als Randbemerkung: es stimmt! Seit ich Barfuß jogge habe ich keine Schmerzen in Füßen und Beinen mehr. Meine teuren Lauf-Schuhe hab ich buchstäblich an den Nagel gehängt, weil die mehr kaputt machen als helfen.

3. Story, Inhalt, Aufbau: fundiert, spannend geschrieben und schlüssig.

4. Zusammengefaßt, alles Positive, was in den anderen Rezensionen schon geschrieben wurde, stimmt und kann bestätigt werden.

Aber es gibt auch Kritik:

1. Was einige Leser schreiben stimmt schon, die vielen teilweise sogar recht langen Abschweifungen stören den Lesefluss. Inbesondere auf dem Weg zur Beschreibung des finalen Laufwettbewerbes im Canyon im letzten Drittel des Buches beginnt das regelrecht zu nerven.

2. Bei so einem dicken Schmöker erwartet man einige oder sogar viele Bild-Seiten. Nicht die Tarahumara Läufer oder Caballo Blanco (die zentrale Figur) aus ihrer versteckten Welt reißen. Aber anonyme Landschaftbilder des Canyons, die westlichen Ultralangstreckenläufer beim Training oder selbst den Author beim Laufen hätte man schon zeigen können. Ebenso Detailaufnahme der einfachen Sandalen der Tarahumara. Oder im Kapitel über Laufschuhe das ein oder andere Bild der beschriebenen Schuhe, als Kontrast die FiveFingers (die einer der Protogonisten ja auch gelegentlich trägt), und Barfußläufer in Aktion.

3. Und ja, es stimmt auch, an einigen Stellen ist die Übersetzung etwas lieblos.

4. Nun gut, aus aktuellem Anlass: das Buch ist zwar keine Doktorarbeit, aber Fußnoten und ein Quellenverzeichnis / weiterführende Literatur hätte den wissenschaftlichen Hintergrund bzw. den Anspruch eines Fachbuches untermauert. OK, es ist halt ein als Roman verkleidetes Sachbuch.

Bewertung: eigentlich wegen des Motivationseffektes 5 Sterne. Wegen der beschriebenen Negativ-Punkte aber dann doch einen Punkt Abzug, um zu zeigen, dass noch Platz für Verbesserung gewesen wäre.

Hat es sich gelohnt das Buch zu lesen? Eindeutig ja!

Würde ich es weiterempfehlen? Eindeutig ja!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie dumm war das denn von mir?, 26. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Born to Run: Ein vergessenes Volk und das Geheimnis der besten und glücklichsten Läufer der Welt (Gebundene Ausgabe)
Wie oft hatte ich dieses Buch in der Hand, steckte kurz meine Nase hinein, und dachte ich mir, nee, Bücher über 200 Seiten magste eh nicht, und stellte es wieder ins Verkaufsregal!

Jetzt, nach gut drei Jahren, war wohl die Zeit gekommen, es zu lesen. Brauchen auch Bücher eine bestimmte Zeit? In meinem Fall ja, habe ich doch inzwischen mit Trail-Running und Berglaufen angefangen und bin zudem - sachte, sachte - auf Minimal-Schuhe mit geringer Sprengung umgestiegen. Erstmal nur im Alltag, dann bei Straßenläufen, und seit der Lektüre von Born to Run auch bei leichteren Trails und die Berge hoch.(Buchtipp: Speedhiking Münchner Hausberge: 30 Speed Hiking und Trailrunning Touren)

Zum Inhalt des Buchs Born To Run haben viele fleißige Rezensenten bereits das meiste gesagt (wenngleich 66 Beurteilungen im Vergleich zu den 1690 auf der amazon.com-Seite, davon 1334 x 5 Sterne, Stand heute, verschwindend wenig sind), deshalb meine etwas andere Betrachtungsweise an dieser Stelle.

Diese 400 Seiten waren für mich, der dicke Bücher nicht mag, ich gestehe, immer noch zu wenig. Die Lektüre hat von Anfang an Spaß gemacht und immer wieder zum Nachdenken angeregt. Die Figuren, keine Roman-Helden, sondern skurrile und schrullige Typen aus Fleisch und Blut, mit denen uns der Autor nach und nach bekannt macht, näher kennenzulernen, war für mich sehr vergnüglich. Auch, mitzuverfolgen, wie sie sich läuferisch entwickelten - entwickelten sie sich überhaupt, um im heißen und zerklüfteten Land der Tarahumara Ultradistanzen zu laufen, wie beispielsweise Jenn und Billy Bonehead? Oder war das von Anfang an schon da? - Born to Run!

Der Kern des Buchs jedoch ... der hat mich zum Nachdenken angeregt, und viele Dogmen, die ich in meiner nahezu dreißigjährigen Läuferkarriere gesammelt und mit mir herumgeschleppt hatte, habe ich endlich weggeworfen. Der Kern des Buchs ist: für die Biomechanik des Körpers gibt es nichts Katastrophaleres, als hoch entwickelte Laufschuhe mit Absatz, viel Dämpfung und so grausame Dinge wie Pronationsstützen. Dieses Thema wird in einem extra Kapitel als Exkurs behandelt und ist gerade für Laufneulinge von allergrößtem Wert, will er sich zukünftige Verletzungen ersparen.

Zum Barfußläufer bin ich nach der Lektüre nicht geworden, von kurzen Trainingsläufen um den Badesee abgesehen. Ist auch nicht notwendig, mittlerweile gibt es in Richtung Barfußlaufen die unterschiedlichsten Schuh-Konzepte. Barfußlauftrainer, Minimalschuhe, Schuhe ohne oder mit geringer Sprengung - viele davon extrem leicht. Mein Favorit ist Skechers Herrenschuhe Laufschuhe GO RUN 2 53555 lime green

Ist dieses Buch nun eines für eher fortgeschrittene Läuferinnen oder Läufer? Mitnichten! Die Metapher dieses Buchs kann m.E. besonders Anfänger motivieren. Ganz nach dem Motto: wenn diese verrückten Typen auf extremen Trails bei über 30 Grad stundenlang rauf und runter rennen können, 80 Kilometer und mehr, dann schaffe ich meine 10 Kilometer auch. Und wann immer es schwer wird unterwegs, hilft dieser kluge Satz: Wenn es sich wie Arbeit anfühlt, bist du zu schnell.

Wer das Laufen liebt, statt zu laufen, um geliebt zu werden, dem lege ich dieses Buch ans Herz.

Und so, wie ich mich geärgert habe, dass ich dieses Buch nicht schon bei seinem Erscheinen gelesen habe, habe ich mich auch bei einem weiteren Buch geärgert, dass mit Born to Run direkt zu tun hat: mit dem ausgezeichneten Ratgeber von Dr. M. Marquardt, Natural Running.
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38 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klartext, 15. Mai 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Born to Run: Ein vergessenes Volk und das Geheimnis der besten und glücklichsten Läufer der Welt (Gebundene Ausgabe)
Die Lektüre dieses Buches hat bei mir eine Menge meiner eigenen Erlebnisse auf ganz eigene oft andre Art reflektiert. Nie war ich der große Wettkampf-Mensch, habe lieber für mich trainirt und bei den wenigen Malen, wo ich mich einem Wettkampf gestellt habe, war ich erstaunt, dass ich trotzdem sehr gute Zeiten lief. Meine Lust am Laufen habe ich nie verloren aber leider ein paar Jahre nicht mehr so intensiv trainirt bis ich Anfang des Jahres zu mir selbst sagte "Das muß auch neben dem Job gehen!". Und es geht ... immer besser.
Beim Laufen begegnen einem mittlerweile (früher eher beim Radfahren) immer mehr Menschen, die vierstellige Eurobeträge in Ausstattung investieren, sich ein Laufbuch von Steffny oder anderen kaufen und sich dann durch Trainingspläne quälen, mit verzerrtem Gesicht und einm Laufgeräuchpegel, den man von 100 Metern Entferung hört über die Piste quälen (alle fünf Meter Blick auf den Pulsmesser) und mir beim puren Anblick echt leid tun. Nichts gegen die wirklich guten Bücher von Steffny und Co. ... aber vielleicht sollten jene beschriebenen Leute erst mal "Born to run" lesen. Das was in vielen anderen Büchern zwischen den Zeilen steht, steht hier im Mittelpunkt und ich kann aus eigener Erfahrung (mit Trainingswochen jenseits auch jenseits der 140km ohne ernsthafte Verletzung seit über 20 Jahren) nur allen, die wirklich gut laufen wollen dieses Buch als Denkanstoß empfehlen. Insbesondere sollte man es lesen, bevor man ins Sportgeschäft tappt... Also auf zum Training der vergessenen Muskeln eines aktiven Lsufstils (wenn man diesen beherrscht, stören meines Erachtens auch die gedämpften Schuhe nicht ;-))
Zudem ist das Buch auch noch recht spannend geschrieben und es macht Spaß es zu lesen... und anmimiert auch jene, die noch nicht die Liebe zum Laufen gefunden haben!
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wo liegt die Wahrheit?, 9. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Born to Run: Ein vergessenes Volk und das Geheimnis der besten und glücklichsten Läufer der Welt (Gebundene Ausgabe)
Als langjähriger Läufer Ich laufe seit sehr vielen Jahren und für mich brachte das Buch faszinierende Aspekte, die mir bis dato offensichtlich ohne Bedeutung schienen. Aber direkt zu Anfang des Buches wird mir klar, dass der Autor genau in einem Stadium war, in dem ich mich heute befinde. Obwohl ich viele Jahre intensiv (ca 3500 km p.a.) trainiert habe, war ich lange Jahre beschwerdefrei. Mit primitiven billigen sehr einfachen Laufschuhen habe ich angefangen, und als es (vor 15 Jahren) darum ging, auch an Marathonläufen teilzunehmen, fing ich an mich intensiv mit dem richtigen Schuhwerk zu beschäftigen und habe mich entsprechend (teuer) ausgestattet. Heute kann ich selbst kurze Strecken nicht mehr schmerzfrei laufen, obwohl ich mein Training deutlich reduziert habe, keine Wettkämpfe mehr mache und (eben) sehr teure Laufschuhe besitze, die regelmäßig getauscht werden. Mit dieser kurz dargestellten Vorgeschichte nahm ich dieses Buch zur Hand und habe es nahezu in einem Zug durchgelesen. Die Hauptthese des Autors betitelt auch dieses Buch: Sind wir zum Laufen geboren? Das beleuchtet er von unterschiedlichen Seiten her in kurzweilig und zuweilen spannender Art und Weise. Die alles bettet er in eine sehr unterhaltsame Rahmengeschichte - der Entdeckung und Erschließung der Kultur der Tarahumara und der Beschreibung schillernder Charaktere der Ultra-Langlaufszene.

Viele der Aspekte, die der Autor beschreibt, sind mir selbst schon wiederfahren. Ich habe auch bereits mehrfach gehört, ich solle die Sportart wechseln, besser gedämpfte Schuhe kaufen, etc.... Besonders die Auseinandersetzung mit der Produktpolitik von Nike fand ich bemerkenswert. Mir ist es selbst mehrfach geschehen, dass ich einen (für mich perfekten) Laufschuh nach einem Jahr nicht mehr nachkaufen konnte - er war abgekündigt. Warum, dass wusste mir niemand zu sagen. Das Buch gibt mir die verblüffende und schwer zu fassende Antwort. Man will den Kunden offensichtlich motivieren, beim nächsten Mal dann direkt mehrere Paare zu kaufen....Ebenso erinnere ich mich gut an die Werbekampagne mit einem barfüßigen Läufer und der These, dass deren neuer Schuh das natürliche Laufen unterstütze - dem Fuß ohne Pronationsstütze oder sonstigem Dämpfungs-Schnickschnack direkt mit dem Boden zu koppeln. Das schien damals jedoch nur wenige Läufer zu adressieren. Nach einigen Wochen wurde die Kampagne nach meiner Erinnerung wieder eingestellt.

Ich kann das Buch wirklich jedem regelmäßig trainierendem Läufer zur Lektüre empfehlen. Neben dem wirklich guten und kurzweiligen Unterhaltungswert motiviert dieses Buch zum Innehalten. Ich laufe jetzt, wenn auch nicht schmerzfrei, aber dennoch mit einem anderen Bewusstsein und Gefühl und achte nun auf Dinge, die zuvor keine Rolle für mich spielten.
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30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Laufen um zu überleben, 15. Mai 2010
Von 
Christian Döring "leseratte" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Born to Run: Ein vergessenes Volk und das Geheimnis der besten und glücklichsten Läufer der Welt (Gebundene Ausgabe)
Laufen ist die Religion des Christopher McDougall. Mit 1,92 Meter Körpergröße und 105 Kilogramm, hat er vielleicht nicht die Idealfigur eines Marathonläufers, aber laufen ist seine Welt.

Unser laufender Autor trifft in Mexiko das sehr zurückgezogen lebende Volk der Tarahumara. Sie selber nennen sich Fußläufer. Völlig klar, dass Christopher McDougall begeistert und fasziniert von diesem Volk ist. Sie sollen bis zu 700 Kilometer an einem Stück laufen können.

Dieses beeindruckende Buch berührt Themen wie die Evolutionstheorie und Ethnologie. Die Tarahumaras haben bis heute kein Interesse an Fremden. Seit 400 Jahren haben sie stets nur schlechte Erfahrungen mit Fremden gemacht. Entweder kamen sie als Skalpjäger oder als Überbringer fremder Viren und lösten so verheerende Krankheiten aus.

Den Autor erwarten so manch eine Überraschung, aber er bekommt auch Antworten auf philosophische Fragen des menschlichen Lebens. Dieses Buch steckt an. Zum einen zum barfuß laufen, zum anderen zum Nachdenken über das Leben und was wir daraus machen.

Christopher McDougall sagt am Ende des Buches: "Ich wollte das letzte Geheimnis des modernen Sports lüften. Und entdeckte eine jahrtausendealte Weisheit wieder: Wir alle sind zum Laufen geboren."
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Laufen sollte nicht dazu da sein, die Menschen irgendwelches Zeug kaufen zu lassen., 25. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Born to Run: Ein vergessenes Volk und das Geheimnis der besten und glücklichsten Läufer der Welt (Gebundene Ausgabe)
Laufen sollte nichts kosten, Mann." Was für ein Schlusswort von Caballo Blanco! Ich will ehrlich sein; als Ultraläufer und Lauftrainer war ich skeptisch, als mir einer meiner Läufer -Born to run- in die Hand drückte. Der Klappentext ließ mich eines dieser Werke vermuten, die jedem versprechen, dass er das Glück der Welt findet, wenn er sich nur ein paar Laufschuhe anzieht. Diese Art Bücher lassen mich stets nur kopfschüttelnd zurück. Ich war allerdings mehr als angetan, als ich Christopher McDougalls Buch mit einer ganz anderen Botschaft in Verbindung brachte. Es war, jedenfalls für mich, eine logische Aufforderung zum Nachdenken über das eigene, sportliche Treiben. Mal einen Schritt zur Seite zu treten und die Perspektive und den Focus zu verändern. Aus dieser neuen Position ist -Born to run- viele Bücher in einem.

McDougall, ein amerikanischer Journalist und Hobbyläufer, macht sich Gedanken, wieso er sich beim Laufen so oft verletzt. Er recherchiert und wird den Gedanken nicht mehr los, sich mit Menschen auseinanderzusetzen, die scheinbar verletzungsfrei Laufsport betreiben können. So landet er bei den Tarahumara-Indios, den "Fußläufern". Sie leben scheinbar für das Laufen und haben eine besondere Begabung für die Bewegungsabläufe und die Philosophie des Laufens. McDougall lernt Caballo Blanco kennen, den einzigen "Weißen" der Kontakt zu den Tarahumara pflegt. Dabei erfährt McDougall von den außerordentlichen Laufleistungen, die Tarahumara Läufer auch schon bei großen Ultrawettkämpfen bewiesen haben. Aus McDougalls Recherche entwickelt sich die Idee zu einem Rennen im Heimatland der Tarahumara. Dabei wird McDougall von den besten amerikanischen Ultraläufern begleitet. Es steht ein Rennen an, dass im Endeffekt überhaupt nichts mit Sieg und Niederlage zu tun hat...

Zum einen geht es in McDougalls Buch um amerikanische Ultralauflegenden wie Scott Jurek oder Billy und Jenn Bonehead. Das ist interessant zu lesen, aber jeder Läufer weiß, dass diese Läufer aus einem "genetischen Laufmaterial(mir fällt wirklich kein anderes Wort ein)" bestehen, das dem "normalsterblichen" Amateurläufer nicht gegeben ist. Da hilft weder Training noch besondere Ernährung, von den Laufleistungen eines Jurek können wir Normalos nur träumen.
In einem weiteren Erzählstrang berichtet McDougall über die Geschichte der Tarahumara. Kurzweilig und spannend kommt diese Geschichte daher.
Dann geht es um die Entwicklung des Laufsports, die Laufsportindustrie und all ihre Facetten. In diesem Punkt ist McDougalls Buch revolutionär gut. Ich habe es ja schon gesagt, ich war skeptisch. Aufgrund von McDougalls Anregungen werde ich jedoch ein paar Dinge in meinem Training, vor allem aber in puncto Ausrüstung, verändern(natürlich nicht Gedanken verloren, sondern im Selbsttest).
Auch vor dem Thema Evolution und Laufen macht McDougall nicht Halt. Was er da an Fakten und Daten präsentiert lässt -Born to run- für mich zu einem absolut lesenswerten Buch für jeden Läufer werden. Wer "seinen Laufsport" liebt, sollte sich diese Lektüre unbedingt zu Gemüte führen.

Mit -Born to run- hat Christopher McDougall das Laufen nicht neu erfunden. Aber er hat ein paar selbstverständliche Dinge, die wir uns von der versammelten Laufsportindustrie mit Schuhen, Nahrungsergänzungsmitteln, Trainingsplänen und Schnickschnack haben verschütten lassen, wieder ans Tageslicht geholt. Manchmal ist weniger mehr. Und manchmal macht weniger auch mehr Spaß. In diesem Sinne kann ich -Born to run- jedem Läufer nur ans Herz legen. Ein Buch ohne erhobenen Zeigefinger und mit jeder Menge vergessener, innovativer und unglaublich genialer Ansätze und Ideen zu einer der "schönsten Nebensachen der Welt".
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starke Lauf,- und Soziallektüre! Für Läufer ein MUSS!!, 26. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Born to Run: Ein vergessenes Volk und das Geheimnis der besten und glücklichsten Läufer der Welt (Gebundene Ausgabe)
„Born to Run“, ist die Wiedergabe von Christopher McDougall’s Lebensbiografie und ebenso ein Meisterwerk der Erzählung (wie ich finde!) Wie es der prägnante Wortlaut des Werks und dessen Untertitel bereits vermuten lassen, handelt dieses Buch von Geschichten über Hochleistungssportlern und einem mystisch, weitgehend unbekannten Stamm in den Weiten Mexicos.

Es geht um die sogenannten Tarahumara (auch: Raramuri oder „running people“ genannt). Die Menschen dieses wildlebenden Stammes pflegen bis heute altertümliche Traditionen des Jagens und leben fernab jeglicher Zivilisation, ohne scheinbar alltägliche Dinge, wie Strom oder fließend Wasser. Doch nicht die Lebensweise als solches ist es, was die Tarahumara so übernatürlich erscheinen lässt. Vielmehr sind es deren nachgesagte Geschichten, beispielsweise in der Lage zu sein, mehrere hunderte Kilometer am Stück durch die Hitze der Sierra Madre rennen zu können, ohne dabei zu erschöpfen. Darüber hinaus, gibt es Überlieferungen, dass einzelne Vertreter der Tarahumara dazu befähigt sind, Wild mit bloßen Füßen zur Erschöpfung zu bringen, es regelrecht zu Tode zu rennen. Surreale Eigenschaften wie diese, boten nicht nur dem Autor, die Grundlage diesem Phänomen nach zu gehen. Zahlreiche amerikanische, aber auch internationale Wissenschaftler, haben sich bereits dieser unfassbaren Geschichte gewidmet, wobei dessen Studien erstaunliche Erkenntnisse ergaben.
Parallel zu der Storyline setzt sich das Werk aus verschiedenen Handlungssträngen zusammen, die in mehreren Zeitsprüngen, die einzelnen Lebensabschnitte McDougalls beschreiben. Zudem thematisiert das Werk immer wieder zentrale Bereiche des Lebens. Es lässt sich nicht von der Hand weisen, dass einzelne Figuren und Szenenbeschreibungen auf allgemeine Aspekte des gegenwärtigen Daseins abzielen. Anhand dieser Metaebenen könnte man durchaus schlussfolgern, dass es in dem Buch nicht ausschließlich um das scheinbar übergelagerte Thema, dem Laufsport als solches, geht. Vielmehr lassen sich immer wieder offene Fragestellen erkennen, die scheinbar an selbstverständliche – perspektive vergessene – Umstände unser Aller appellieren. Wofür lohnt es sich zu kämpfen? Zu welchem Grad, sollten wir unser Leben nach Anderen richten? Sollte es man überhaupt? Woran glauben wir? Im 1. Akt des Buches (Kapitel 2 bis 4) beschreibt McDougall treffenderweise, wie ihm renommierte Ärzte aufgrund einer Fehlstellung im rechten Knie dringendst von seiner Laufleidenschaft abraten. Unbeeindruckt dessen, stellt er eigene Nachforschungen zur Klärung seiner Fragen an, die ihn um die ganze Welt führen werden und in einem krönenden Finalereignis münden, welches seines Gleichen sucht. Letztendlich ergibt für ihn alles einen Sinn und er findet Antworten dort und zu der Zeit, wo er sie nie vermutet hätte. Das Leben hält zu jeder Zeit einen anderen Plan bereit. Nach dem schönen jedoch inflationär gebrauchtem Motto, „Erstes kommt es anders und zweites als man denkt“, offenbart sich für ihn schließlich dass, was er so lange gehofft hat zu finden. Nach und nach kristallisiert sich so aus dem Beschriebenen ein paralleles Muster zum Leben, in dem sich jeder wiederfinden kann. Zugleich werden immer wieder Aspekte und Ansichten zur Schau gestellt, die zum Nachdenken anregen. Dabei wird dem Leser zu keiner Zeit das Gefühl vermittelt, gewonnene Erkenntnisse als einzigrichtig hinnehmen zu müssen. Selbstzufriedene und überhebliche Sichtweisen eigener Leistungen, sowie scheinbar vorgescriptete Ereignisse gibt es schlichtweg nicht.

Born to Run folgt keinem Klischee üblicher autobiografischer Vermächtnisse, wirkt zu jeder Zeit echt und bietet emotionale Sichtweisen auf. McDougall schildert in den insgesamt 32 Kapiteln zahlreiche Begebenheiten, mal mehr mal weniger wissenschaftlich hinterlegt, die gepaart mit Hintergrundinformationen aus jeglichen Lebensbereichen, sei aus den Sportwissenschaften, der Wirtschaft oder dem aktiven Hochleistungssport als solches, zweifelslos harmonieren. Zusammengefasst wurde mit Born to Run eine eindrucksvolle Darbietung einer Lebensgeschichte, einschließlich dessen Höhen und Tiefen, verfasst, die nicht nur für interessierte Läufer und Sportsfreunde etwas bieten wird. Vielmehr finden sich auf den 287 Seiten, zahlreiche kleinere Anekdoten und Geschichten wieder, die für jeden Leser etwas hergeben werden.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gesundes Laufen, 28. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Born to Run: Ein vergessenes Volk und das Geheimnis der besten und glücklichsten Läufer der Welt (Gebundene Ausgabe)
Den Tipp dieses Buch einmal zu lesen bekam ich auf der diesjährigen Messe zum Berlin-Marathon während einer Diskussion über das Barfusslaufen. Ich laufe selbst seit über 40 Jahren und betätige mich seit ca. 15 Jahren als Lauftrainer. Die Gesundheit meiner Sportler liegt mir immer sehr am Herzen. Ein Leben ohne Laufen ist für mich selbst nur schwer vorstellbar. Als ich das Buch schon wenige Tage nach der Empfehlung las, konnte ich kaum davon ablassen es zu Ende zu lesen. "Eine Mischung aus Abenteuer und Sinnsuche, wissenschaftlicher Auseinandersetzung und Geschichte..." Wie das Buch auf der Rückseite des Buches umschrieben wird, trifft den Kern absolut. Das Barfusslaufen war für mich schon seit langer Zeit ein regelmäßiger Bestandteil des Trainings. Ich kann jedem Laufinteressierten, ob Jogger oder Leistungssportler dieses Buch nur wärmstens Empfehlen. Dieses Buch beschreibt, wie einfach im doppelten Sinne es eigentlich ist gesund zu laufen und zu leben.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Läufer aus den Canyons, 19. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Born to Run: Ein vergessenes Volk und das Geheimnis der besten und glücklichsten Läufer der Welt (Gebundene Ausgabe)
Der Autor des Buches "Born to run", Christopher McDougall, wollte nur drei bis fünf Kilometer laufen. Doch selbst diese minimalen Distanzen verursachten immer wieder Verletzungen. Er konsultierte Ärzte. Er bekam Spritzen und den Rat, sich ein Fahrrad zu kaufen. McDougall wollte sich damit nicht zufriedengeben.

Er hörte von den Tarahumara, einem Indiovolk, das zurückgezogen in den Copper-Canyons in Mexiko lebt. Die Tarahumara sind bekannt dafür, gute Läufer auf der Ultralangdistanz zu sein. Er machte sich auf die Reise, traf einige der besten Tarahumara-Läufer und trug jede Menge Geschichten und Anekdoten zusammen. So zum Beispiel die der Tarahumara-Läufer, die beim Leadville-Ultramarathon antraten, der auf 3200 Metern Höhe startet, über mehrere Pässe führt und insgesamt 160 Kilometer lang ist. Vor dem Start in Leadville angekommen, gingen die Tarahumara erst einmal zum örtlichen Schrottplatz. Dort schnitten sie Gummi aus alten Reifen und schusterten sich damit ihre Schuhe. Beim Start stellten sie sich ans Ende des Läuferfeldes, der älteste Läufer von ihnen (55 Jahre alt) trug ein Hemd mit rosa Blumenmuster. Sie trabten zunächst als Letzte hinterher, bis Kilometer 65. Dann hatten sie sich warm gelaufen, schalteten ein, zwei Gänge hoch und überholten einen Läufer nach dem anderen. Nach 160 Kilometern lief jener 55-Jährige mit dem Blumenmuster als Erster durchs Ziel, eine Stunde vor dem ersten Nicht-Tarahumara.

Die Tarahumara traten danach noch ein zweites Mal in Leadville an, anschließend verschwanden sie wieder in den Canyons, bis Christopher McDougall sich auf den Weg machte. Mit Hilfe eines Mannes, der unter dem Namen Caballo Blanco (Weißes Pferd) bekannt ist, organisiert er einen 80-Km-Lauf in den Copper Canyons zwischen den Tarahumara und einigen starken US-Ultraläufern (u. a. Scott Jurek). Die Schilderung der Läufe in Leadville und des abschließenden Laufs bei den Tarahumara bilden so etwas wie das Gerüst dieses Buches. Spannung und Drama dieser Läufe werden von McDougall gekonnt eingefangen, ebenso die daran beteiligten Läufer wie Ann Trason, Scott Jurek und Jenn Shelton.

Diese Läufe sind jedoch bei weitem nicht die einzige Attraktion dieses Buches. Neben Lauflegenden wie Emil Zátopek bietet das Buch auch einen informativen Exkurs zum Thema Barfußlaufen (Nike kommt nicht gut weg), bis es sich schließlich der Frage zuwendet, die im Titel des Buches anklingt: Sind wir Menschen zum Laufen geboren? Um die Frage zu beantworten, wird die Evolution bemüht. So hat der Mensch zum Beispiel eine starke Pomuskulatur, die nur beim Laufen angestrengt wird. Dann ist da noch die verblüffende Erkenntnis, dass Menschen längere Schritte machen können als Pferde. Diese Beispiele legen die Vermutung nahe, dass wir tatsächlich Läufer sind, keine Spaziergänger; und dann gibt es noch die Jäger in Afrika, die ihre Beute (Antilopen) immer noch dadurch zur Strecke bringen, dass sie die Tiere zu Tode hetzen: Sie laufen ihnen so lange hinterher, bis sie zusammenbrechen. Eine derartige Jagd dauert drei bis fünf Stunden; genau die Zeit also, die heute die meisten Läufer für einen Marathon benötigen. Diese Jagdform dürfte vor der Erfindung von Pfeil und Bogen die effektivste Möglichkeit gewesen sein, an Fleisch zu kommen.

Fazit: Ein Buch mit einer breiten Themenpalette und guter Abwechslung zwischen spannenden Läufen, informativen Exkursen und schrägen Typen. An der einen oder anderen Stelle hat McDougall vielleicht ein wenig übertrieben, aber die Fakten stimmen. Die Sprache ist oft nicht besonders elegant, aber es gibt keine Verständnisschwierigkeiten.

Am Ende nimmt auch Christopher McDougall an jenem 80-Km-Lauf durch die Canyons teil. Zum Glück hat er sich kein Fahrrad gekauft.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbares Buch, 10. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es ist nicht so, dass ich wegen des Buches angefangen habe zu Laufen.
Vielmehr war es anders herum: Über das Laufen bin ich durch eine Internetcommunity auf das Buch aufmerksam geworden.
Aber dieses Buch hat sowohl meine Sicht- als auch meine Handlungsweise massiv beeinflusst ab dem Zeitpunkt des Lesens.
Es haben sich mir einfach Gedankengänge erschlossen, die ich vorher noch nie hatte.

Es ist sehr gut geschrieben, eher ungewöhnlicher Erzählstil.
Immer wieder wird die "Rahmenhandlung" -Der Weg des Autors vom Fußkranken Jogger zum Ultramarathonläufer in dem verrücktesten, schwersten Rennen aller Zeiten- unterbrochen von der Beschreibung und dem Werdegang aller möglichen Personen, die er im Laufe der Zeit kennengelernt hat.
Und WAS sind das für tolle Persönlichkeiten! :) Es werden einfach wunderbare Menschen vorgestellt, skurrile Idealisten (Viele Ultramarathonläufer) und natürlich vorne Weg Blanco Caballo.
Bei meiner Recherche im Internet fand ich viele interessante weitere Details über die Personen, denn natürlich gibt es sie alle tatsächlich (im Falle von Caballo leider "gab" denn er ist vor zwei Jahren gestorben :( )
Dieser reale Background hat das Buch für mich noch unwiderstehlicher gemacht.
Sehr interessant ist auch eine Episode über Nike, quasi über deren Entstehung zum Megakonzern und Ihre Erkenntnisse übers Barfußlaufen (Gesund aber geschäftsschädigend.... ein Dilemma) und die vielen wissenschaftlichen Aspekte zum Ursprung des modernen Menschen und was genau uns eigentlich so einzigartig macht in der Tierwelt. Denn wer hätte es gedacht.... wir sind geboren um (lange) zu laufen....
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