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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie immer ...
die höchst gefühlvolle und sympathische Heldin in einem Fall, den sie praktisch allein löst - die männlichen Ermittler um sie herum wirken allenfalls als Staffage. Es macht durchaus Spaß, den Irrungen und Wirrungen bei der Suche nach dem Mörder zu folgen, denn Tempe Brennan ist zwar äußerst intelligent, in ihrer...
Veröffentlicht am 20. Juni 2007 von Petra N.

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sehr schwierig zu lesen
ich kann mich leider den Bewertungen der anderen Leser nicht anschließen. Der Schreibstil eines Tagebuches lässt mich leider eher gähnend einschlafen, als vor Spannung zu zittern. Die Autorin verstrickt sich für meine Begriffe bereits auf den ersten Seiten zu sehr in Detailverliebtheit. Zumal ich eher eine Geschichte bezüglich der...
Veröffentlicht am 13. Dezember 2007 von Leserin


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie immer ..., 20. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Totenmontag (Taschenbuch)
die höchst gefühlvolle und sympathische Heldin in einem Fall, den sie praktisch allein löst - die männlichen Ermittler um sie herum wirken allenfalls als Staffage. Es macht durchaus Spaß, den Irrungen und Wirrungen bei der Suche nach dem Mörder zu folgen, denn Tempe Brennan ist zwar äußerst intelligent, in ihrer wissenschaftlichen Disziplin sagenhaft bewandert und sehr intuitiv obendrein, aber zum Schluss liegt sie denn doch nicht richtig und tritt auch gehörig daneben. So gerät sie dann schnell auch wieder mal selbst in tödliche Gefahr.

Reichs glänzt wieder zum einen durch ihre verständlichen Erklärungen zur neuesten wissenschaftlichen Methodik in der Altersbestimmung von Knochen zum anderen durch ihren Witz und Humor bei der Beschreibung skuriller Typen (ich sage nur: Monsieur Cyr).

Insgesamt ein spannendes, sprachlich flott geschriebenes und gut lesbares Buch. Aber der ewig gleiche Schlamassel im Liebesleben der Hauptfiguren trübt denn die Begeisterung doch ein wenig: dafür ein kleiner Stern Abzug.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach um Welten besser als Patricia Cornwell, 11. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Totenmontag (Taschenbuch)
Man kann sagen was man will, im direkten Vergleich mit Patricia Cornwell ist Kathy Reichs Schreibstil, Inhalt der Romane, Darstellung der Personen und Humor einfach um Welten besser. Im Gegensatz zu Kay Scarpetta der höchst unterkühlten Hauptprotagonistin Cornwells (sie scheint ständig einem der Kühlfächer für Leichen entstiegen) empfindet man sehr schnell Sympathie für Tempe Brennan, die mit all ihren menschlichen Schwächen zu kämpfen hat und trotzdem niemals verloren wirkt.
Hinzu kommt ein fantastischer Gegenspieler in Form von Andrew Ryan. Seine strahlendblauen Augen bleiben nicht nur durch ihre Erwähnung im Gedächtnis des Lesers haften. Sie werden erst dadurch real das die gesamte Figur überaus natürlich liebenswert und zugleich eigenständig agiert.
Katy die Tochter Brennans wird im Gegensatz zu Scarpettas übertrieben fantastisch intelligenten (wovon man an Hand ihrer Handlungsweise allerdings in den Romanen nicht viel mitbekommt), wunderschönen und nicht nachvollziehbar tollen Tochter immer nur am Rande in das Geschehen eingefügt. Dann jedoch so das auch sie einfach nur als Mensch in Erscheinung tritt und nicht als gottgleiches holdes Wesen. Und gerade dadurch reicht bei Katy oft ein Satz um sie zu mögen.
Über den Inhalt der Story möchte ich kein Wort verlieren, es wurde schon zu viel ausgeplaudert. Das Buch ist definitiv absolut lesenswert und ich glaube kein Fan dieses Genres wird enttäuscht werden. Ganz im Gegenteil, von der ersten bis zur letzten Seite wird man als Leser in das Geschehen hineingezogen und leidet gerade in diesem Buch teilweise unter der nachvollziehbaren Gefühlswelt Tempe Brennans.
Ich habe nur zwei Dinge zu bemängeln, die aber vielleicht nur mich im Speziellen nerven weil ich mit dieser Form von Schreibstil nichts anfangen kann. 1. Die ewigen Wegbeschreibungen sind mir zum Großteil zu ausführlich und trotzdem nicht immer bildhaft genug. 2. Nervt mich das ewige französische Reden und dann im nächsten Satz die Übersetzung für Menschen die des Französischen nicht mächtig sind. Das kann man sich als Schriftsteller wirklich sparen. Ein Hinweis auf die französische Sprache des Gegenübers würde reichen, dann müßte man nicht Seitenweise beide Sprachen über sich ergehen lassen. Außerdem dürfte langsam bekannt sein das in der Gegend um Montreal nun einmal eher französisch geredet wird.
Ansonsten ein Lesegenuß der Extraklasse!

Eines muß ich noch hinzufügen: Der Hinweis auf die TV-Serie ist abolut unnötig, denn wer Bescheid weiß, weiß auch dass diese Serie nur nach Vorbildern der Storys um Kathy Reichs Bücher verfilmt wurde und keineswegs nach den dort agierenden Personen. Also bitte diese beiden Dinge auseinander halten. Im übrigen ist die Serie ebenfalls herrlich unterhaltsam!
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49 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Grauen kommt langsam..., 21. November 2004
Von 
Wombatsbooks - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Totenmontag (Gebundene Ausgabe)
Die vorherigen drei Bücher um Dr. Temperence Brennan konnten m.E. nicht den Standard halten, den Kathy Reichs mit den ersten drei Büchern aus dieser Reihe selbst gesetzt hat. Mit „Totenmontag" ist sie endlich wieder auf dem richtigen Weg! Ich habe es vor einiger Zeit im Original gelesen und verschlungen:
Im siebten Buch dieser Reihe ist Tempe eigentlich nach Montreal gereist, um in einem Fall auszusagen, aber sie wird in einen anderen Fall hineingezogen: Die Skelette dreier junger Frauen wurden in einem Pizza-Schnellimbiss gefunden. Tempe ist gezwungen mit ihrem Lieblingsfeind, Detective Claudel zusammen zu arbeiten. Claudel meint, dass es sich um historische Skelette handelt und wiegelt daher ab. Er möchte mit dem Fall nichts zu tun haben. Aufgrund der von ihr durchgeführten Untersuchungen kann Tempe aber mit Sicherheit sagen, dass die Skelette entweder aus den fünfziger, achtziger oder neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts stammen...
So wie die Herkunft der Skelette geheimnisvoll bleibt, wird auch Tempes Beziehung zu Ryan immer rätselhafter: Ryan ist zwar wie immer charmant und sexy, hat aber für Tempe kaum Zeit. Sie fragt sich daher, ob er jemand anderen kennengelernt hat.
Eine ältere Dame, die behauptet über die Skelette Bescheid zu wissen, verstirbt plötzlich. Tempes beste Freundin, die sich eine Auszeit von ihrer Ehe genommen hatte, verschwindet unvermittelt. Tempes Wohnung wird durchwühlt & verwüstet, alle Gläser und Spiegel zerstört... Um sich von den Problemen mit Ryan und ihren Ängsten abzulenken, ermittelt Tempe auf eigene Faust und gerät dabei direkt in die Höhle des Bösen.....
Fazit: Reichs hat endlich wieder zu sich gefunden. Ihr trockener Humor und ihre Wortspiele sind besser denn je. Es ist ihr wieder einmal gelungen, Erklärungen und Auflösungen geschickt in den Fall einzubringen, ohne dabei herablassend zu wirken (z.B. über das Stockholm Syndrom). Manchmal hätten die Erläuterungen allerdings ein wenig kompakter sein können. Trotzdem und trotz des langsamen Anfangs ist „Totenmontag" ein echter Pageturner und hat volle fünf Sterne verdient!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Stockholm-Syndrom, 31. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Totenmontag (Taschenbuch)
Tempe Brennan ist wieder da! Die amerikanische Anthropologin, die interessanterweise ihre spannendsten Fälle immer in Montreal lösen muss, hat wieder einen neuen Fall, der eigentlich gar keiner ist wenn man der Polizei glauben darf.

Story:

An einem Montag im Winter soll Tempe einige Knochenfunde untersuchen die im Keller einer Pizzeria gemacht wurden. Eigentlich nichts Besonderes. Alleine schon die Art des Fundes läßt auf eine uralte Geschichte schliessen. So alt, dass keine Nachforschungen notwendig sind. Tempe wäre jedoch nicht Tempe wenn sie sich mit wenigen Details zufriedenstellen würde. Sie ermittelt, dass es sich bei den Toten um drei junge Mädchen handelt. Diese Tatsache läßt sie nicht mehr los und so fügt sie eigenständig ein Mosaiksteinchen zum nächsten um ein Bild vor sich zu sehen. Schliesslich wird ihr klar, hierbei geht es nicht um eine archäologische Frag sondern um akute Verbrechen. Nun muss nur noch ihr Lieblingspolizist Claudel überzeugt werden.

Fazit:

Auch Totenmontag fügt sich nahtlos in die bisherige Temperance Brennan Serie ein. Wer die Arbeit von forensischen Anthropologen nicht kennt, erhält wiederum tiefgreifende Einblicke in die Arbeit um sich dadurch wissender aber nicht belehrt zu fühlen. Die bekannte, spannungsteigernde Kriminalistentätigkeit, aufbauend auf Knochenspuren gelingt Kathy Reichs auch hier wieder. Evtl. nicht der spannendste Fall, aber dafür diesmal reichlich gewürzt mit den kleinen aber trotzdem nicht minder interessanten privaten Schwierigkeiten von Tempe.

Aufgrund der erst spät einsetzenden Spannung diesmal nur 4 Sterne.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tempe '007' Brennan, 1. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Totenmontag (Gebundene Ausgabe)
Drei Mädchenleichen in einem uralten, modrigen Keller.
Keine Kleidung, keinerlei Hinweise auf Alter oder Herkunft der jungen Frauen. Nur Knochen, kein Gewebe. Eines der Skelette
ist in Leder eingepackt. Sonst finden sich nur noch drei offensichtlich antike Knöpfe bei den Leichen.
Ein aktuelles Verbrechen ? Oder ein historischer Fall ?
Die Altersbestimmung ist also vorrangig.
Unsere Heldin stürzt sich - wie wir sie kennen - voller Eifer und Elan auf diesen Fall. Dabei erfährt sie - wie nicht anders zu erwarten - wenig Hilfe durch ihren Intimfeind, Monsieur Claudel von der zuständigen Polizeibehörde.
Trotzig ermittelt sie auf eigene Faust und erlebt dabei hanebüchene Situationen und Gefahren, die selbst einen James
Bond in rechtschaffene Schwulitäten bringen würde.
Dieses Buch, wie auch die vorherigen Werke von Kathy Reichs,
erinnert stark an die guten alten amerikanischen Krimiserien,
die Donnerstag Abend um 21.00Uhr im ZDF liefen.
Wie Petrocelli, der Anwalt oder Quincy, der Gerichtsmediziner.
Als ob Ärzte, Gerichtsmediziner oder Anwälte nicht so schon
genug um die Ohren haben. Nein ! Da wird selbst ermittelt und recherchiert. Die Helden geraten dabei immer in höchste Gefahr,
aus der sie sich - natürlich in letzter Sekunde - immer selbst
befreien können. Und immer gegen den Widerstand der mehr oder weniger trotteligen Polizei. Und selbstverständlich wird
nebenbei auch noch der Fall gelöst. Und auf die Mütze gibt's
auch immer was. Wegen der Spannung. Und Beziehungsprobleme
hat's auch. Wegen der Gefühle. Und immer einen etwas spinnerten
Kumpel. Wegen dem Lustigen.
So geht es auch der lieben Tempe. Armes Ding. Ganz verbeult,
unglücklich verliebt, Tochter-Probleme, n' Haufen Arbeit,
umgeben von doofen Polizisten usw. usw.
Ich sag's ja 007 im Kleinformat. Respekt !
Da die Schriftstellerin im echten Leben mit der Materie der
Gerichtsmedizin bestens vertraut ist, ist wenigstens der
'wissenschaftliche Teil' der Bücher äusserst interessant und
fundiert dargestellt.
Warum Tempe Brennan in 'Totenmontag' zur Altersbestimmung der
Skelette aber alle Möglichkeiten der forensischen sowie der archäologischen Wissenschaft ausschöpft, das Lederstück in dem
eine der Leichen verpackt war jedoch überhaupt nicht berück-
sichtigt, bleibt ein Rätsel. Ein sachlicher Fehler.
Unser eiskalter Freund Ötzi lehrt uns doch, welche vielfältigen
Rückschlüsse aus Lederfragmenten herauszulesen sind.
Egal. Ich lese sie trotzdem gerne die Bücher der Kathy Reichs.
Übertrieben, aber spannend. Flüssig geschrieben. Man legt den
'Totenmontag' nicht so leicht aus der Hand.
Die Schriftstellerin sollte aber darauf achten, durch die ständigen Wiederholungen und Übertreibungen nicht langweilig
zu werden.
Sonst sag' ich: Lesenswert !
Drei Sterne für das Buch, einer für die Sympathie.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das beste Kathy Reichs-Buch seit langem, 24. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Totenmontag (Gebundene Ausgabe)
An einem kalten Montag im Dezember wird die Gerichtsmedizinerin Tempe Brennan zu einem ungewöhnlichen Fundort gerufen. Im Keller einer Pizzeria werden Skelette dreier Frauen gefunden. Zuerst gibt es Hinweise darauf, dass die Skelette historischen Ursprungs sind. Doch eine Zeugin meldet sich bei Tempe und verweist auf eigenartige Verhaltensmuster eines ehemaligen Mieters des Kellers...
Die Ermittlungen beginnen...
"Totenmontag" - lang erwartet - hält alles, was man sich erhofft. Nachdem die letzten beiden Bücher eher gute Mittelklasse waren, läuft Kathy Reichs hier zu Hochtouren auf. Es gibt keine verwirrenden Parallelfälle, die nur Seitenfüller sind und ablenken sollen. Man kann sich vollkommen auf die drei Frauenskelette konzentrieren. Puzzleteil für Puzzleteil kommt man der Lösung näher - und weiß doch bis zum Schluss nicht, wer der Mörder ist.
Leider wird auch hier nicht auf die Person aus dem engeren Freundes/Bekannten/Familienkreis verzichtet, die mal wieder in die Ermittlungen reinpfuscht...
Ich fand das Buch klasse - vom Anfang bis zum Ende und hätte gerne noch 300 Seiten weiter gelesen. Vor allem, wie es mit Ryan weitergeht.
5 Sterne - nicht zu toppen
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grossartig, 22. Dezember 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Totenmontag (Gebundene Ausgabe)
Zum Inhalt werde ich mich nicht mehr äussern, das haben andere schon getan.
Ich möchte einfach nur sagen, dass das neue Buch von Kathy Reichs absolut grossartig ist. Wie alle anderen davor auch.
Persönlich finde ich vor allem Gefallen an der Hauptprotagonistin. Nach sieben Büchern, in denen die Leser mit ihr durch Höhen und Tiefen gehen und dabei ihren Humor kennen lernen, wird sie wohl eine der bemerkenswertesten Hauptpersonen in einem Krimi geworden sein. Trotz der wiedrigen Umstände und der grauenhaften Tode mit denen Sie konfrontiert wird, verliert sie nie ihre Menschlichkeit und ihr Mitgefühl.
Ganz ehrlich, mir ist Tempe Brennan ans Herz gewachsen. Nur schon wegen ihr sind die Bücher von Kathy Reichs lesenswert. Wer dann auch noch auf Krimis steht und sich für forensische Anthropologie interessiert, ist mit diesem Buch ganz sicher auf der sicheren Seite. Aber auch für alle anderen ist das Buch sehr lesenswert.
Das Buch aus der Kälte Montreals sei allen Leserinnen und Lesern hiermit wärmstens empfohlen. Der Lese- und Kennenlernfreude wegen sollten Sie vielleicht mit dem ersten Buch anfangen. Für das Verständnis der Geschichte ist es jedoch nicht nötig.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Exakte Spannung, 27. Dezember 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Totenmontag (Gebundene Ausgabe)
Kathy Reichs große Kunst ist es die gruseligen Details sehr genau und dabei fachlich exakt zu beschreiben ohne eklige Effekthascherei. Sehr wohltuend ist dabei die präzise und wirklichkeitsnahe Darstellung der Ermittlung. Temperance Brennan, die Heldin ist spezialisiert auf die Untersuchung von Knochen. Diesmal löst sie das Rätsel um die Überreste dreier Leichen, die im Keller eines Lokals gefunden werden. Dabei erfährt man zum Beispiel auch wie schwierig es ist das Alter von Knochen zu bestimmen. Gegen den Widerstand der ermittelnden Beamten deckt die Heldin ein schreckliches Verbrechen auf, sehr spannend.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein Unterhaltungskrimi, 11. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Totenmontag (Taschenbuch)
"Totenmontag" ist das erste Buch, was ich von Katy Reichs gelesen habe und ich bin begeistert. Ein wunderbarer Unterhaltungskrimi, bei dem man nicht zuviel nachdenken muss. Und dennoch regt er zum Nachdenken über die menschliche Grausamkeit an. Nun suche ich mir weitere Werke von ihr in der Hoffnung, dass alle Bücher von ihr mich genauso begeistern.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen tabulos, 2. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Totenmontag (Gebundene Ausgabe)
In ihrem 7. Fall buddelt Tempe 3 weibliche Skelette in einem Keller einer schmierigen Pizzabude aus.
Die Identifizierung gestaltet sich mühsam und schwierig, weil scheinbar keiner die Mädchen als vermisst gemeldet hat. Auch die antiken Knöpfe geben keinen Hinweis auf die Herkunft der armen Kreaturen. Leider ist Claudel, Tempe's „Lieblingkollege", mit diesem Fall betraut und dieser legt diesen auch kurzerhand zu den Akten, da er der Meinung ist, dass es sich um einen archäologischen Fund handelt, der somit nicht in seinen Wirkungsbereich fällt. Aber Tempe's Intuition sagt ihr genau das Gegenteil und lässt ihr keine Ruhe, so beschließt sie auf eigene Faust ein Messverfahren zur Altersbestimmung der Gebeine durchführen zu lassen.
Und siehe, da die Knochen sind noch nicht so alt, wie sie auf den ersten Blick scheinen.
Natürlich macht Tempe sich mit dieser Neuigkeit bei Claudel nicht gerade beliebter.
Zu der vielen Arbeit kommt noch dazu, dass Tempe's beste Freundin aus den USA zu Besuch ist und im Handgepäck jede Menge Eheprobleme mitschleppt.
Nach den ersten Seiten, die zugegeben, etwas schleppend zu lesen sind geht es dann rasant und spannend voran.
Einer älteren Frau die sich per Telefon meldet und vorgibt, sie wisse was zu den Dingen die in der Pizzabude geschehen sind, passiert etwas Furchtbares.
Bei den Nachforschungen stößt Tempe auf mögliche Mafiaverbindungen eines Vorbesitzers.
Gehen die Toten auf das Konto der Mafia? Und wenn ja, warum?
Ihre Wohnung wird von Unbekannten verwüstet und ihre Freundin Anne verschwindet auf einmal spurlos. Reine Zufälle?
Ryan verhält sich merkwürdig und geheimnisvoll und die Gerüchteküche um eine angebliche jüngere Freundin will auch nicht kalt werden.
Jede Menge Arbeit, Sorgen, Probleme und Verdächtige ...
Aber all diese Dinge erscheinen harmlos, als in einem düsteren Gemäuer das letzte Puzzleteil zu diesem unvorstellbar abartigen, grauenvollen Fall gefunden wird ... und sich Tempe wieder mal gefährlich nahe an den Abgrund wagt ...
Dieses Buch ist sicher besser zu lesen als sein Vorgänger, und es sei den Geschichten von Kathy Reichs auch zu Gute gehalten, dass sie immer ein komplett anderes Thema spannend und informativ verpackt und die „Suppe" nicht zigmal aufwärmt.
Das kann man bei der Beziehung zwischen Tempe und Ryan leider nicht behaupten. Seit den letzten zwei Büchern habe ich das Gefühl das Frau Reichs nichts Neues zu den beiden einfällt.
Dasselbe gilt auch dem Drumherum. Leider tauchen immer neue "Figuren" auf, die einen wohl verwirren und für mehr Spannung sorgen sollen (Tempe's Freundin Anne, zum Beispiel). Hoffentlich verfällt die Autorin nicht in einen Trott, dass sie ihre Bücher nach Schema "F" schreibt. Ansätze dazu sind bedauerlicherweise schon zu bemerken.
Eigentlich schade, da die Hauptfigur sehr sympathisch und menschlich rüberkommt. Sicher ist Tempe immer die Überheldin, die mehr sieht als die anderen und sich in manch waghalsige Situation stürzt ohne nachzudenken, aber der Spannung und der Action zuliebe sei ein Auge zugedrückt.
Freue mich trotzdem auf die nächste (hoffentlich nicht so leicht vorhersehbare) Story von meiner Lieblings-Anthropologin.
Trotzdem 5 Punkte, weil das Buch schwer aus der Hand zu legen ist und weil ich als Fan über die oben genannten "Minuspunkte" (noch) hinweglese.
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Totenmontag
Totenmontag von Kathy Reichs (Gebundene Ausgabe - 8. Februar 2005)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,58
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