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Kundenrezensionen

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am 22. Februar 2003
Vermutlich benötigt es einen ungewöhnlichen Geschmack, einen von Traktaten, grammatischen Erläuterungen und Erzählungen durchsetzten, reichlich inkonsistenten inneren Monolog zu lesen und dabei auch noch Freude zu empfinden. Das mag wirklich Geschmackssache sein. Keine Geschmackssache ist es konstatieren zu können, dass die Autorin nicht nur fürchterlich viel über alte und neue Sprachen weiss und mitteilt, sondern in all diesem immer wieder abbrechenden und neu ansetzenden Wust es fertig bringt, die Beziehung zwischen Mutter und Sohn mit viel psychologischem Gespür ganz erstaunlich fein zu zeichnen. Tatsächlich fand ich auch den Charakter des Jungen sehr genau abgebildet; das permanente Changieren zwischen Kindlichkeit und Genie lässt ahnen, welche Mühe eine Mutter mit einem solchen Kind hat, auch wenn sie selbt vielleicht ein kleines Genie ist. Verblüffend, dass das Buch auch noch überaus lustig ist.
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am 3. März 2002
Dieses Buch ist anders. Anders als der Titel vermuten läßt, anders als der Umschlag verspricht und anders als andere Bücher. Das allein läßt es aber noch nicht zu einem guten Buch mutieren. Erfrischend sind sowohl die humoresken Episoden Ludos bei der Suche nach seinem Vater als auch die ungewöhnliche Erzieher-Kind-Beziehung. Zunächst abschreckend wirken die unstrukturierten Abschnitte des Textes. Dennoch sind gerade sie angenehm ehrlich. Kein Mensch denkt in Epen. Diese Abschnitte sind ein Blick in ungefilterte Gedankenwelten der handelnden Personen. Nach dem ersten Widerwillen gegen diese ungewohnte Art des Schreibens sind doch gerade jene Anteile zum "Salz in der Suppe" geworden.
Das Buch lebt von eingeworfenen Gedankenblitzen und der ungewöhnlichen Innenschau eines besonders begabten Kindes und seiner nicht minder begabten Mutter. Ihre Beziehung zueinander und der Umwelt ist herrlich farbig und klug beschrieben.
Ich glaube gar nicht das dieses Buch gefallen will. Aber es bewegt.
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am 31. Oktober 2005
Dieses Buch ist einfach vollkommen! Perfekt, gerade weil es so schwer und am Anfang so quälend ist. Gerade weil es kein Buch für jedermann ist. Man muss es entdecken. Es ist kein Buch, bei dem es wirklich auf den Inhalt ankommt. Wichtig ist, wie es erzählt wird, was zwischen den Zeilen steht, die Bilder, die im Kopf entstehen, dass es einen immer wieder zum Nachdenken anregt. Hat man es einmal gelesen, kann man es immer wieder mal an beliebiger Stelle aufschlagen und sich ein paar Anregungen zum Träumen und Nachdenken holen. Und ich garantiere Ihnen, jedesmal, wenn man es wieder aufschlägt, entdeckt man etwas neues, wunderbares, was man bis jetzt noch völlig übersehen hatte.
Es handelt sich hier wohl wirklich um ein Buch, an dem sich die Geister scheiden: Man liebt es oder man hasst es. Wobei ich, wie man sieht, definitiv in die erste Kategorie falle. Das geht sogar so weit, dass ich, wenn ich jemand neues kennenlerne, ihm manchmal erst dieses Buch empfehle. Wenn er wirklich gar nichts damit anfangen kann, werd ich erstmal ziemlich misstrauisch.
So oder so- es ist auf jedenfall ein Buch, dass man gelesen haben muss.
Nele, 16 Jahre alt ;0)
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am 16. April 2002
Zugegeben, dieses Buch ist sehr ungewöhnlich geschrieben, und ich würde es keinem empfehlen, der nach Feierabend einfach nur "abschalten" möchte. Anfangs erschien mir "der Letzte Samurai" langatmig und anstrengend, doch wenn man sich ersteinmal hineingelesen hat, lernt man Helen deWitts Art zu erzählen schätzen. Am tollsten ist das letzte Drittel des Buches, doch auch sonst gibt es viele lustige Stellen und überraschende Wendungen. Bei Ludo und seiner Mutter ist einfach alles möglich!
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am 29. Mai 2007
Ich denke der Titel reicht aus um euch ein Bild von diesem Buch zu machen.

Denn nicht jeder würde es schaffen sich hinzusetzen und bei jedem Satz einpaar Minuten länger Gedanken zu machen als bei anderen Lektüren.

Ich kann nur sagen, der Amfang war für mich ein Horror. Ich brauchte ganze 2 Stunden um die ersten drei Seiten des erstens Kapitel vollständig zu verstehen( abgesehen von den paar dutzend Menschen in meiner Nähe die mir halfen manche Wörter auch richtig zu erklären und beizubringen). Doch hat man die ersten Kapitel hinter sich, geht das andere auch ganz flüssig. Nur muss ich erwähnen, dass das Buch nicht in einem Tag zu lesen ist, denn jede Seite ist so voll mit Wissen gestopft, dass man diese erst verdauen muss. Aber abgesehen davon ist das Buch wundervoll. An Humor fehlt es nicht. Und die kriegst nie genug mehr davon zu lesen und dadurch mehr zu lernen. Jedenfalls hat dieses Buch und Ludo mich dazu gebracht fest an meine Ziele zu glauben und jetzt ebenfalls Sprachen zu lernen, wobei ich glaube das ich kaum all die Sprachen die er kennt je wissen sprechen werde.

Rumeysa 16,
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am 5. April 2003
Ludo! Oder David? Oder Stephan? selbst die Mutter weiß es nicht mehr genau weil sie es ihn später selbst entscheiden lassen will! Ich las dieses Buch und wollte fast aufhören! Aber mein Glück war das ich dem Menschlichen Zwang etwas langweiliges abzutun nicht nachgab! DENN dieses Buch ist trotz seines ungewöhnlichen Schreibstil GENIAL! Worum es geht will ich nicht schreiben, weil das andere schon schrieben! Irgendwie erinnert es an Japan! es ist Weise weil es das Leben aus einem anderen Blickwinkel zeigt! Und zwar aus einem der nicht das genaue Gegenteil von unserem ist sondern eher nur um 10grad statt den 180!
Es ist Ein Meisterwerk! Mario 22Jahre alt...(lest das buch und ihr wisst wieso mein Alter da steht...)
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am 29. Januar 2002
Natuerlich sind die Teile nervtoetend, in denen uns Helen
DeWitt ihre sicher umfassende philologische Bildung um die
Ohren haut. Andererseits lohnt es sich, solche Stellen rasch
zu ueberlesen, um zu einigen wirklich witzigen und gelungenen
Geschichten zu gelangen: z. B. Ludos Gespraech mit der Grund-
schullehrerin oder die Dialoge zwischen Sibylla und den U-Bahn-
Fahrgaesten, die Ludos Lektuere kommentieren. Fuer mich
persoenlich macht schon allein der Prolog (die Geschichte von
Sibyllas Vater) das Buch lesenswert. Richtig gut wird es dann
erst wieder im letzten Drittel, als Ludo beginnt, diverse
potentielle Vaeter aufzusuchen und sie mit der Nachricht zu
konfrontieren, er sei ihr Sohn. Es lohnt sich wirklich, bis zu
diesem Teil durchzuhalten, dafuer kann man in der ersten Haelfte
ruhig einiges ueberspringen.
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am 19. Juli 2007
Ich liebe dieses Buch. Ich kann einfach jedem empfehlen, es zu lesen, wenn ich auch nicht richtig sagen kann, warum es so toll ist (was definitiv stimmt). Aber, wie bereits vorher schon bemerkt, ist es nichts fuer jemanden, der nur kurzweilige Unterhaltung sucht.

Vanessa, 16 Jahre alt ;)
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am 17. September 2002
Das Buch ist an vielen Stellen langatmig und immer schwer zu lesen, deshalb ist es auch nichts für Leser die nur Unterhaltungsliteratur lesen. Ich habe bisher noch nichts mit einem vergleichbarem Erzählstil gelesen und es war wirklich toll. Man kann den Inhalt nicht kurz zusammenfassen, da das Buch nicht nach einem bekannten Muster aufgebaut ist und immer neue Sachen bringt. Für Fans des Films Seven Samurai ist das Buch ein Muss!
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am 15. November 2001
Ludo lebt mit seiner Mutter allein in London. Mit vier liest er Odysseus im Original, mit fünf bringt er sich selbst Japanisch bei. Ein Rätsel macht dem Wunderkind jedoch große Probleme: Wer ist sein Vater? Die Geschichte hört sich klasse an und ist auch eigentlich spannend, aber die Schreibweise der Autorin hat mir überhaupt keinen Spaß gemacht. Kann ich nicht empfehlen, schade.
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