Kundenrezensionen

20
4,1 von 5 Sternen
Rad ab! 71.000 km mit dem Fahrrad um die Welt
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51 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Juli 2005
Nein, kein Märchen! Als mir im Januar 2000 am Aufseßplatz in Nürnberg bei 0°C Peter Smolka im T-Shirt lächelnd entgegenkam, wusste ich, er tut's. Schon einmal hatte er den Ausbruch aus dem Großraumbüro geschafft und mit dem Fahrrad Länder bereist, von denen man sonst nur als Gruppentourist die Sehenswürdigkeiten" kennenlernt. Doch diesmal wollte er rund um die Welt und jetzt nach 5 Jahren ist er wieder da, im Großraumbüro, unauffällig, still, konzentriert auf seine Arbeit, als ob er nie weg gewesen wär.

Für alle die schon mal im Schlafsack eine Nacht unter freiem Himmel fernab der Supermärkte verbracht haben und das gerne wieder tun würden hat Peter Smolka von seiner Reise ein Geschenk mitgebracht: Rad ab! 71.000 km mit dem Fahrrad um die Welt".

Nicht das Fürchten wollte er lernen, sondern die Freiheit erleben. Aber auch Furcht, Hunger und Kälte blieben ihm nicht erspart. Trotz alledem empfand er auf seiner Reise einen riesen Spaß. Und genau diesen Spaß kann der Leser bei der Lektüre dieses Buches nacherleben. Das Buch liest sich leicht und ist unheimlich spannend.

Wer ist schneller, der afrikanische Elefantenbulle am Rande der Piste oder der Fahrer des schwer bepackten Fahrrades? Wie behält man die Orientierung auf einem Salar in den Anden? Wieviele Kilometer kann man in 24 Stunden in der australischen Wüste im Sommer mit dem Fahrrad zurücklegen? Wird es an der afghanischen Grenze Probleme mit den Visa geben? All dies und unglaublich viel mehr erfährt der Leser in diesem Buch.

Als ich es zuende gelesen hatte, warf ich noch einen Blick auf die Danksagungen am Ende des Buches und saß dann traurig da, dass die Geschichte schon zu Ende war.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ich bin eine aktive Radfahrerin und dieses war mein erstes Buch was ich bisher über Radfahren bzw. mit dem Rad um die Welt gelesen habe.
Mein erster Eindruck, als ich das Buch gekauft hatte, war sehr gut, hörte sich alles interessant und spannend an, auch die Aufmachung des Buches bzw. das Cover war ansprechend. Als ich dann die ersten Seiten gelesen hatte, war ich noch recht begeistert. Leider hielt diese Begeisterung nicht lange an. Ich vermisse in dem Buch die Emutionen und die Gefühle, habe mich immer wieder gefragt, wie fühlt er sich, was dachte er usw. Im Buch sind viel zu viele Textabschnitte zu ausführlich geschrieben, besonders über die Kulturen und Geschichte. Mir fehlte da einfach was im Buch, er hätte mehr über sich schreiben sollen, wo er übernachtet, was er so ißt, was und wo er einkauft, ob es Probleme am Fahrrad gab usw.
Ich kann mir vorstellen, dass einige die diese Bücher lesen mehr wissen wollen, als nur Visum, Grenzprobleme und Kulturen. Man möchte ja selber mitdabei sein und alles erleben oder selber auch mit dem Fahrrad um die Welt, oder wo auch immer hinfahren.
Somit ist dieses Buch für mich persönlich nicht der Hit.
Er mag sich ja viel Mühe gegeben haben Hut ab dafür und ist auch mit Sicherheit ein super Radfahrer, aber es fehlt eben etwas!!!!!!!!!!!!!
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. August 2005
Von den 6 oder 7 Weltumradlungs-Büchern, die es zu kaufen gibt sicher das Beste. Sehr gute schriftstellerische Leistung, flüssig geschrieben und mit kleinen "Tricks" spannend gemacht.
Endlich ein Buch, nach dem man immer noch Lust hat, diese Reise selbst mal zu machen - nicht nur Horrorstories über Überfälle, Ratten auf'm Zimmer, Einreiseschwierigkeiten, Muskelfaserrisse.
Schmerzlich vermisse ich deshalb ein paar praktische Tipps für Nachahmer (Ausrüstung etc.).
Aber sonst: Echt Prima.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. August 2010
Bücher über lange Radreisen gibt es einige, die meisten davon sind ganz ordentlich, aber nur wenige wirklich gut. Das ist verständlich, denn ein guter Radler ist in den wenigsten Fällen auch ein guter Schriftsteller. Dazu kommt, dass man auf einer längeren Reise (ich spreche aus Erfahrung) so viele Dinge sehr intensiv erlebt, dass es später schwierig ist, die wichtigsten herauszusuchen. Vor allem die, von denen man meint, dass sie für den Leser wichtig sind.

So kommt es dann schon mal dazu, dass Erlebnisse "zusammengewürfelt" erscheinen, oberflächlich, uninteressant, der Leser begreift es nicht, hat es nicht "erfahren", kann es nicht nachvollziehen.

Ich finde, dass Peter Smolka es gar nicht schlecht macht. Er verfügt über eine gewisse Portion Humor und bemüht sich ab und zu um einen Kniff, der die Geschichte ein bisschen spannend macht, und das liest sich flott weg.

Ich störe mich allerdings an der langatmigen Schilderung der immer wieder auftauchenden Grenz- und Visumperikelen. Dieses Thema ist in so vielen Reisebüchern bis zum Abwinken behandelt, ja beinahe totgetreten, dass ich dabei nur noch gähnen kann. Wer nach Osten radelt, weiß doch, dass das auf ihn zukommt? Muss dem immer wieder so viel Platz eingeräumt werden?

Was ich auch schade finde, dass man deutlich merkt, dass ihm gegen Ende die Luft (Lust?) ausgeht. Seine Sehnsucht nach Hause lässt sich deutlich insofern nachfühlen, dass die letzten Stationen seiner Reise (und das ist immerhin von Pakistan bis nach Hause) nur noch ganz kurz, quasi "so am Rande" behandelt werden.

Trotzdem gibt es viele Erlebnisse, denen ich mit Spannung und Interesse gefolgt bin und dabei viel Vergnügen beim Lesen gehabt habe. Und dass ich habe es in einem Rutsch durchgelesen habe, sagt ja vielleicht auch etwas aus ;)
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Juni 2008
Auf einer eigenen Reise traf ich einen Radler , der dem Autoren auf dessen Weltreise begegnet war. Äußerst differenziert denkend, genau beobachtend, neugierig auf seine Reiseländer sei dieser Smolka, erzählte der Radler. Genauso ist das Buch. Wie Smolka die Leichenverbrennung am Ganges verfolgt -detailgenau beobachtet, bildhaft aufgeschrieben, zugleich nüchtern, ohne Sensationalismus.
Gelegentlich kommt etwas aus der Gefühlswelt des Autoren heraus -die
wiederkehrende Einsamkeit etwa, wenn er Freunde oder Verwandte verabschieden muss, die ihn für ein paar Wochen auf einer Etappe begleitet haben. Smolka beschäftigt sich offenkundig viel mit den Ländern, die er bereist; so erfährt man viel Ernsthaftes über die Politik und Kurioses aus dem Alltag. In China stehen zum Beispiel nach der Bestellung wegen der andersartigen Handzeichen für Zahlen ruckzuck acht Bier statt zwei auf dem Tisch. Angenehmerweise erliegt der Langzeitradler nicht der Versuchung, die Gefahren so einer Reise zu dick aufzutragen, wie man das aus anderen Reisebeschreibungen kennt. Ich habe die Lektüre genossen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. August 2007
Mir hat das Buch von Peter Smolka sehr gut gefallen. Offenbar ging es ihm nicht nur um die 71.000 Fahrradkilometer, sondern auch darum, die bereisten Länder und die Leute vor Ort kennenzulernen. Neben Abenteuer aus dem Alltag eines Reiseradlers erfahrt man viel Interessantes und Kurioses aus den Ländern oder einfach nur witzige Erlebnisse mit Einheimischen und anderen Reisenden. Mir gefällt es gut, wie er seine Erlebnisse reflektiert, vergleicht und dabei offenbar nicht den Humor vergisst. Um seine 4-jährige Reise in das Buch zu "pressen" hat er sicherlich sehr viele seiner Erfahrungen weggelassen. Schade eigentlich, ich hätte gern mehr davon gelesen.
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18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Oktober 2005
Es gibt ja viele Radreiseberichte, allerdings kaum einer so schön geschrieben, wie dieser. Was mir an diesem Buch gefällt, ist die humorvolle Schreibweise, die das Buch abwechslungsreich und lesenswert macht. Man merkt, da war einer auf Reise, der nicht nur Kilometer abstrampeln, sondern Land und Leute kennenlernen wollte, und der auch in den aussichtslosesten Situationen nicht den Humor und die Nerven verliert.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. April 2008
Erstaunlich, welche Kicks mancher Leser braucht, um einen authentischen Reisebericht spannend zu finden. Dabei gibt es in "Rad ab!" doch wirklich genügend dramatische Momente: Peter Smolka wird in Afrika von einem Elefantenbullen verfolgt und entkommt ihm in letzter Sekunde, er muss in Südamerika auf einem riesigen Salzsee, auf dem er fast die Orientierung verliert, um sein Augenlicht bangen, er flieht vor Steine werfenden Kindern in Afrika und Erwachsenen in Afghanistan... Gerade seine unaufgeregten, eben nicht reißerischen Schilderungen, bei denen man - so man in der Lage ist, sich annähernd in die beschriebene Situation hinein zu denken - seine Gefühle erahnen kann, machen Peter Smolkas Buch für mich so hautnah erlebbar. Zeiten untätigen Wartens, manchmal Nicht-weiter-Wissens, z. B. beim tagelangen Warten auf notwendige Ein- oder Ausreisepapiere, wechseln mit "Hochspannungserlebnissen" ab - eine vierjährige Weltreise birgt eben auch alltägliche Sorgen um banal erscheinende Probleme. Besondere Anerkennung verdient meiner Meinung nach, dass er Fremdes immer beobachtend, nie wertend beschreibt und dabei manche gefährliche Situation durch seinen Humor entschärft: Man spürt das Interesse für die Menschen, denen er auf seiner Weltreise begegnet. Eine überaus gelungene Mischung aus Reisebericht, Begegnung mit fremden Kulturen und auch Konfrontation mit der Einsamkeit, der man auf einer solchen Reise allein um die Welt immer wieder ausgesetzt ist!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Januar 2007
Nachdem mein Freund und ich diesen Sommer spontan zu einer Radfahrt von München nach Barcelona aufgebrochen sind, hat uns das Radreisefieber gepackt. Als ich nun meinem Freund (der ein absoluter Lesemuffel ist) zu Weihnachten irgendwas schenken wollte, was sowohl mit Radfahren und Reisen, als auch mit Lesen zu tun hat, bin ich durch Zufall auf dieses Buch gestoßen. Das Ende vom Lied war, dass wir uns gestritten haben, wer es von uns zuerst lesen darf...

Peter Smolka nimmt dich mit auf seine Reise und weckt mit seinen Erzählungen das große Fernweh. Auffällig ist, dass sein Schreibstil im Laufe des Buches immer besser wird und man gefesselt weiterlesen muss. Ich fand seine Erlebnisse nahezu durchweg positiv, auch für negative Begegnungen zeigt er Verständis. Jetzt am Ende des Buches bin ich traurig, dass die Tour schon nach 55 Ländern zu Ende ist. Fast habe ich das Gefühl, ich würde den Autoren nun persönlich kennen und er hätte mir seine Geschichte bei einer (oder mehreren) Tassen Kaffee erzählt. Kauft das Buch - es lohnt sich wirklich! :-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Juni 2014
Dieses Buch richtet sich an alle die eine nette Radfahrgeschichte lesen wollen und sich nicht an Details aufhalten wollen.

Von mir trotzdem nur 4 Sterne weil mir der Technische Aspekt über Ausrüstung,Technik und deren Zuverlässigkeit fehlt.
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