Kundenrezensionen


40 Rezensionen
5 Sterne:
 (27)
4 Sterne:
 (8)
3 Sterne:
 (3)
2 Sterne:
 (2)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Das Wort wird euch frei machen" - nämlich vom blanken Unsinn!
Es ist hervorragend und detailreich belegt, wie der christliche Glaube aus verschiedenen zusammenfließenden Kulten entstanden ist und keineswegs als originell und originär bezeichnet werden darf. Sehr gut herausgearbeitet ist auch, wie sich die einzelnen Quellen und Evangelien bei der Beschreibung ein und des selben Sachverhalts unterscheiden. Natürlich...
Vor 7 Monaten von Fuchshüttl veröffentlicht

versus
48 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht für die große Masse gedacht.
Ein erstaunlich präzises und hervorragend recherchiertes Werk. Man erhält tatsächlich viele Informationen, die man nicht vermutet hätte. Allerdings ist das Buch eher als wissenschaftliche Arbeit verfasst. Selbst als Leser mit großem Wortschatz sind etliche Fremdworte doch so fremd, dass nur ein Wörterbuch weiterhilft. Ebenso ein Hinweis...
Veröffentlicht am 27. April 2009 von Hartmut Hagen


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Das Wort wird euch frei machen" - nämlich vom blanken Unsinn!, 24. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der gefälschte Glaube: Eine kritische Betrachtung kirchlicher Lehren und ihrer historischen Hintergründe (Gebundene Ausgabe)
Es ist hervorragend und detailreich belegt, wie der christliche Glaube aus verschiedenen zusammenfließenden Kulten entstanden ist und keineswegs als originell und originär bezeichnet werden darf. Sehr gut herausgearbeitet ist auch, wie sich die einzelnen Quellen und Evangelien bei der Beschreibung ein und des selben Sachverhalts unterscheiden. Natürlich ist das Buch auch "enttäuschend", denn wir müssen erkennen, daß Jesus natürlich nicht Gottes Sohn war (jedenfalls nicht mehr, als wir alle), sondern nur ein manchmal recht weiser Wanderrabbiner: An der Bergpredigt und dem Vaterunser ist nichts falsch, und auch die Zehn Gebote könnten unserer Gesellschaft nützen, wenn sie denn wirklich befolgt würden. Aber wir müsen auch erkennen, daß wir in Ungewißheit verharren und daß es den, der uns zum Vater führt, in diesem Sinne nicht gibt. Sehr gut dargestellt ist auch, wie Dinge entwickelt wurden, die nicht auf Jesus zurückgehen, wie etwa die Beichte, und welch tollem Verfremdungseffekt etwa das Letzte Abendmahl unterworfen wurde: Der Wunsch eines Verfolgten, der seinen Tod ahnte, seine Freunde und Anhänger mögen sich gelegentlich zu einem Gedächtnisessen zusammenfinden ("Tut dies zu meinem Andenken ...") endet in einer Veranstaltung mit wiederholtem Sitzen, Aufstehen und Niederknieen, mit Weihrauch, Gesang und Orgel. Hierzu eine kleine Anekdote, die aber so manches erklärt: Ein Mönch in der von mir besuchten Klosterschule hatte mit frühem Aufstehen und Morgenmessen so seine Schwierigkeiten. Deswegen ermahnt, erwiderte er, der Herr hätte ein Abendmahl gestiftet und kein Frühstück!

Dieses Buch ist nur dewegen nicht in Millionenauflage verbreitet, weil es kein stärkeres Beharrungsvermögen des Menschen gibt als im "Glauben", der sich durch rationale Argumente nicht irritieren lassen will. "Allen Menschen ist das Denken erlaubt, den meiste bleibt es glücklicherweise erspart". Das zeigen allein schon die Religionskriege auch des 21. Jahrhunderts, hinter denen allerdings oft andere Motive und Antriebe stecken.

Was ist eine Erkenntnis aus diesem Buch: Daß wir agnostisch einem unfaßbar Unergründlichen gegenüberstehen müssen, daß Religionen das Nachdenken über unser Sein und eine uns vielleicht auferlegte "Aufgabe" in der kleinen, uns zugeteilten Weltsekunde eher hemmen als fördern. Als ehemeligem Klosterschüler war es mir auch irgendwie ein Trost, daß diese Mönche, die an mir vielfältige Gewalt geübt, andere sexuell geschändet haben, auch in ihrem Christentum (das sie an Verdruckstheit, Sadismus und Unfrohheit keineswegs gehindert hat) auf dem falschen Weg waren. hugbach@aol.com
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Buch öffnet allen die Augen, 5. Januar 2014
Von 
bernd_franken "bernd_franken" (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der gefälschte Glaube: Eine kritische Betrachtung kirchlicher Lehren und ihrer historischen Hintergründe (Gebundene Ausgabe)
Deschners Buch sollte eigentlich Pflichtlektüre in der gymnasialen Oberstufe werden. Da hätten die Schüler wirklich was fürs Leben, anstatt daß sie irgendwelche sinnlosen verquaßten Romane lesen müssen.
Es gibt etliche gute Bücher, die uns von Glaubensmythen befreien wollen. Von Naturwissenschaftlern, Journalisten usw. Jeder setzt je nach Background andere Schwerpunkte, z.B. Dawkins bei der Evolution, Hitchens bei den gesellschaftlichen Auswirkungen. Da schließt die Stimme eines qualifizierten Theologen noch eine große Lücke im Puzzle: Wohl nur ein Solcher kann das riesige Gestümper im christlichen Glauben in seiner historischen Entwicklung aufzeigen. Am Ende bleibt das Resumee, daß man nur an die heutige Kirche glauben kann, wenn man nicht unter die Oberfläche dieses Glaubens geguckt hat.
Das Buch kann man als richtiges "Fachbuch" sehen. Deschner wendet intensiv die Fachsprache seines Standes an. Daher ist es keine leichte Lektüre, wenn man keine höhere Bildung hat. Manche Leser werden immer wieder Fachbegriffe nachrecherchiern müssen zum Verständnis der Sätze. Trotzdem ist mir das lieber als seichte Populärwissenschaft, die an der Oberfläche bleibt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Entwicklung der Christlichen Dogmen, 17. April 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der gefälschte Glaube: Eine kritische Betrachtung kirchlicher Lehren und ihrer historischen Hintergründe (Gebundene Ausgabe)
Ob ein unverfälschter Glaube der bessere wäre, muss jeder für sich selbst entscheiden, der ihm (noch) anhängt. Aber wie der christliche systematisch nach kirchenväterlicher Willkür ge- und verfälscht worden ist im Laufe seiner theologischen Phasen, beschreibt das Buch detailliert und – wie bei Deschner gewohnt – fundiert und kompromisslos. Theologischer Widerspruch wäre zwecklos, denn alle Tatsachen sind sowohl bekannt als auch akribisch belegt. Normalen Leserinnen und Lesern jedoch bietet Der gefälschte Glaube einige Überraschungen bezüglich der dokumentierten Unverfrorenheiten mancher katholischer Lehrstücke, die zu Dogmen wurden, auch in der Nachfolge zu manchen protestantischen.
Um zu erkennen, wie sich das christliche Lehrgebäude entwickelt hat, lassen sich sieben Phasen als Fragen formulieren:
(1) Wie ist der ursprüngliche Monotheismus zustande gekommen?
(2) Was wird über den Gott im AT „alles“ ausgesagt, der da ja bekanntlich ständig zu seinem Volke sprach?
(3) Welche Rolle hat der „wahre“ Jesus v. N. tatsächlich gespielt?
(4) Was haben im NT die drei Synoptiker (MML) berichtet und gerühmt, und wie das Auftreten in seinen wenigen öffentlichen Jahren geschildert?
(5) Wie hat das vierte Evangelium (J) die Angelegenheit gedeutet?
(6) Was hat Paulus – früher als alle vier Evangelien – dazu erfunden und daraus gemacht?
(7) Welche Deutungen und Änderungen haben Kirchenväter und Theologen aus den Bibeltexten herausgeholt, hermeneutifiziert und willkürlich dogmatisiert?
Das Ausmaß der Fälschungen ist irgendwie proportional zu dieser Nummerierung. Die drei ersten Fragen lassen sich folgendermaßen beantworten: (1) – Abraham, vielleicht. (2) – AT lesen! Eine Zusammenfassung ist hier nicht möglich, aber dieser anthropomorphe Wüterich „Jhw“ spiegelt alles Menschliche wider, was die verschiedenen Autoren in ihn hinein gelegt haben. (3) – Das versuchen die kritischen Theologen und Historiker in der „Leben-Jesu-Forschung“ herauszubringen, und sie sind schon ziemlich weit gekommen. Der Papst Ratzinger allerdings gehört nicht zu ihnen, ist poetischer Schriftsteller und mutmaßt nur.
Die vier anderen Fragen (4 … 7) behandelt in vielen Aspekten das hiermit empfohlene Buch, wobei festzustellen ist: Die Antworten der jeweils theologisch Handelnden beziehen sich zwar häufig aufeinander, aber weichen fast ebenso häufig voneinander ab: sie „entwickeln“ sich, manchmal scheinbar ganz unmotiviert, in anderen Fällen ganz zweckbestimmt, so im letzten von insgesamt vier großen Kapiteln. Da beschreibt Deschner, wie das Dogma von der päpstlichen Unfehlbarkeit politisch durchgesetzt worden ist, um das Jahr 1870 – ein Lehrbeispiel, das lachen macht.
Das dritte Kapitel beschreibt, wie die hl. Sakramente „entstanden“ sind, woher ihre Vorbilder stammen, nämlich meist aus der Antike und anderen Religionen, und wie sie ins theologische Korsett hineingezwungen, verkündiget und durchgesetzt worden sind … mit massiven Auswirkungen auf die einzelnen Gläubigen. Das lustigste Unterkapitel hier beschreibt Motive und Handlungen des Ablasswesens: „Wenn das Geld im Klingelbeutel klingt, die Seele unter Umgehung des Fegefeuers direkt in den Himmel springt.“ Das hat man geglaubt in den Jahrhunderten. Übrigens die fatalen Nebenwirkungen solcher Machenschaften waren die Reformation und der 30-jährige Krieg, unter anderen. Wegen jener hätten die Päpste vorher mal ihre theologischen Ärzte und Apotheker fragen sollen!
Als Jesus v. N. (falls er) gelebt hat, war er „ganz Mensch“, allerdings wie viele andere aus der Vorzeit von einer unbefleckten Jungfrau geboren. Es ist vergnüglich, im zweiten Kapitel zu lesen, wie dieser arme Mensch, der unter Qualen am römischen Kreuz gestorben war, langsam, aber sicher, zunächst gottähnlich wurde und alsbald – auch gegen den Widerstand urchristlicher Traditionalisten – gottgleich, „sitzend zur Rechten Gottes“. Schließlich erhielt er noch einen dritten Partner, den Hl. Geist, der ursprünglich als ausgegossener Gespenstersturm (nach Apostelgeschichte, Kapitel 2) ins Hier- und Dasein trat. Und fertig war die Trinität. So viele Ambivalenzen und Synkretismen wie die christliche bietet keine andere Religion.
Das erste Kapitel befasst sich mit dem Übergang der Phasen (3) und (4) – (s.o.): Was könnte stimmen und was ist pure Erfindung? Insbesondere widersprechen sich die Evangelien in hohem Maße, aber wer will es ihnen verdenken, da sie doch etwa 40 bis 70 Jahre nach den geschilderten Ereignissen erst verfasst worden sind. Immerhin haben die Urchristen, seine unmittelbaren Anhänger, Jesu Wiederkunft aus dem Himmel – die „Erdfahrt“ zum 1000-jährigen Reich – noch zu Lebzeiten sicher erwartet und hatten kein Interesse daran – für wen denn!? –, irgendwelchen Nachkommen die Geschichten zu übermittel. Markus aber ging voran.
Auch das Vorwort wirkt ein bisschen lustig, allerdings wegen eines Kalauers etwas gequält, denn seine Überschrift lautet: „Der Glaube versetzt Zwerge“. Vielleicht aber ist „versetzt“ in dem Sinne gemeint, wie wenn man jemanden warten lässt und schließlich gar nicht kommt. Und die Zwerge wären die Gläubigen, die sich gern versetzen lassen.
Für dogmatisch Gläubige also ist das Buch nicht zu empfehlen, denn sie würden sich beim Lesen ständig entsetzen und sich den Index Librorum Prohibitorum (schon 1966 außer Vollzug gesetzt) wieder herbei wünschen. Für Zweifler aber ist Aufklärung ohne Langeweile mit einem gruseln machenden Amüsement garantiert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Angst überwinden, 10. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der gefälschte Glaube: Eine kritische Betrachtung kirchlicher Lehren und ihrer historischen Hintergründe (Gebundene Ausgabe)
Jeder Katholik wird einer Gehirnwäsche unterzogen: man zweifelt nicht!!! Widersprüche in der Lehre? Verfälschter Glaube? Verdammt ist der, der hinterfragt! Hat man einmal diese Schwellenangst überwunden, lichtet sich der Nebel und die Gewissheit breitet sich aus: alles schon mal da gewesen - nur hunderte oder tausend Jahre vorher. Man erkennt, die christliche Religion hat abgekupfert, wo es nur ging. Auch Prunk und Pomp sind keine Erfindung des Vatikans...
Die Evangelien? Tausend mal abgeschrieben, tausend mal umgeändert, tausend mal verfälscht. Verfälscht ja, nur gab es überhaupt jemals ein Original?
Es gehört Mut dazu, sich diesen Fragen objektiv zu stellen - denn es gibt anschließend kein Zurück mehr.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


225 von 252 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesen Sie das Buch, bevor es vom Vatikan verboten wird!, 19. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Der gefälschte Glaube: Eine kritische Betrachtung kirchlicher Lehren und ihrer historischen Hintergründe (Gebundene Ausgabe)
Karl-Heinz Deschner legt wieder einmal ein ganz hervorragend recherchiertes Buch vor, das an Detailfülle und logischer Stringenz kaum zu übertreffen sein wird. Der Bogen wird gespannt von der historischen Person Jesus über die Kirchengeschichte, die Auslegungspraxis der Heiligen Schrift durch die Kirchen bis hin zu den Sakramenten. Gerade bei letzteren zeigt Deschner mit brillanter Klarheit auf, woher man kommt, was denn wirklich im Sinne Jesu gewünscht war und wie übermächtig die Einflussnahme der Kirche über die Jahrtausende war welche die ursprünglichen Intentionen doch ganz erheblich verfälscht hat. Ein weiterer Schwerpunkt seines Buches ist es aufzuzeigen wie stark insbesondere Paulus auf die Sichtweise der Frühkirche und auch unser heutiges Verständnis des Neuen Testaments Einfluss genommen hat und wie stark und wiederholt die Bibel zum Gegenstand kirchlich induzierter Veränderungen wurde. Alles in allem in mehr als lesenswertes Buch, das seinen Kritikern viel Kopfzerbrechen bereiten wird.
Dennoch möchte ich auch zwei kritische Aspekte ansprechen:
Zum einen benutzt Deschner mitunter einen in der Sache nicht angebrachten und von der Daten und Sachlage her auch in keiner Weise begründbaren geradezu hetzerischen Ton, der eher dazu geneigt ist zu emotionalisieren, jedoch der vernünftigen Auseinandersetzung mit dem Thema der „Einflussnahme" der Kirchen auf das geistige Erbe Jesu nicht helfen wird. Menschen, die sich über das Thema orientieren wollen, drohen eher abgestoßen als stimuliert zu werden.
Zum anderen übersieht Deschner, dass die historisch-kritische Analyse der Heiligen Schrift für den Gläubigen nicht die allein seelig-machende Sicht der Dinge ist. Hier ist auch eine interessante Parallele insbesondere zur katholischen Kirche zu sehen, wo im Gegensatz zu Deschner, die Ergebnisse eben dieser historisch-kritischen Analyse am liebsten unter dem Deckmantel verschiedenster Dogmen unter den Teppich gekehrt werden sollen.
Beide wollen, in der jeweiligen Verblendung nicht sehen, dass die Bibel kein historischer Tatsachenbericht ist oder ein Stück Historienroman ist, sondern es sich um eine Sammlung von Texten handelt die die Gottesinterpretation von Gläubigen im Sinne von hochgradig symbolhaften Erzählungen wiedergeben. Insofern greift die historisch-kritische Analyse zu kurz, ebenso wie die dogmatische Betonierung von Thesen und für den jeweiligen Absender wohlfeilen Aussagen.
Fazit : Ein absolut empfehlenswertes Buch! Jedoch rate ich dazu, nicht nur Bücher von Deschner zu lesen, sondern auch andere Sichtweisen der Bibel heranzuziehen. Und, nutzen Sie das Buch, um mit anderen zu diskutieren; erst dann erschließt sich die gesamte Tragweite und Türen öffnen sich für offenere Sichtweisen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr gutes Buch, 3. Juli 2013
Von 
Hadley (Baden Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der gefälschte Glaube: Eine kritische Betrachtung kirchlicher Lehren und ihrer historischen Hintergründe (Gebundene Ausgabe)
Ich habe sehr viel Neues aus diesem Buch erfahren und möchte dem Autor meinen Respekt aussprechen, weil er das Thema "Theologie" in Worte gepackt hat, die auch ein "Normalsterblicher" wie ich versteht. Zwar ist es auch, aber das war ja klar, gespickt mit Fremdwörtern (das muss anscheinend so sein), ich konnte mir trotzdem wertvolle Informationen für mein nächstes Projekt "herauslesen!"
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der letzte Aufklärer Deutschlands ist leider schon verstorben, 23. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der gefälschte Glaube: Eine kritische Betrachtung kirchlicher Lehren und ihrer historischen Hintergründe (Gebundene Ausgabe)
Deschner war wirklich ein sehr akribischer Arbeiter, welcher mit diesem Werk detailliert seine Forschung (und die anderer Wissenschaftler!) zusammenfasst und aufzeigt, wie die (katholische) Kirche seit 2000 Jahren bewusst betrügt und lügt, um ihren Machtanspruch zu zementieren.
Dabei beschreibt er:
1. Es ist ebenso wahrscheinlich, dass es Jesus von Nazareth nie gab, wie dass es ihn gab.
2. Wenn es ihn gab: wie seine vermeintliche Lehre (angenähert durch die frühsten Texte um
ihn und der Jerusalemer Urgemeinde) verfälscht wurde.
3. Das die Überlieferung über Jesus nicht einheitlich ist und die Bibel viele sich widersprechende Angaben gibt.
4. Das Christentum auf heidnische Kulte fußt und diese zu eigen macht (Christus ist auch nur ein Zusammenschluss von vielen heidnischen Erlöserfiguren).
5. Jesus lange nicht vergöttert wurde und dann eine Trinität erfunden wurde (nach heidnischem Vorbild), um die Anbetung von Jesus mit einem Monotheismus zu vereinigen.
6. Wie die Kirche weitere Widersprüche produzierte und diese dann kodifizierte und zum Dogma erhob. Um zweifelhafte Ansichten theologisch zu untermauern wurde die 3 göttliche Form des Heiligen Geistes herangezogen oder Fragmente in die Bibel eingesetzt und angeblichen Zeitgenossen Jesu zugeschrieben
7. Dann beschreibt er die Praktiken der Taufe, des Abendmahls und der Buße und wie diese instrumentalisiert und immer wichtiger in einer Kirche der Obrigkeit wurden.
8. Wie der Bischof von Rom als 3. mächtigster Bischof zum Papst aufstieg und die Macht der Kirche in sich kanalisierte und sich selbst vergöttlichte indem er sich unfehlbar machte.
Ein Buch für jeden, der hinter die Lügen von Jahrhunderten steigen will und der Dummheit der Kirche entsteigen will. Er klärt auf ohne arrogant oder zu verbissen zu klingen. Deschner beseitigt den Missstand der deutschen (protestantischen) Aufklärung und deckt die Irrtümer und die Machenschaften einer Kirche auf, die aus Betrug und Machtintrigen entstand und noch heute ihre über Jahrhunderte erprobte Vorgehensweise einsetzt, um ihre Macht zu sichern.
Ich war gefesselt von diesem Buch!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Deschner,wie wir ihn lieben..., 14. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der gefälschte Glaube: Eine kritische Betrachtung kirchlicher Lehren und ihrer historischen Hintergründe (Gebundene Ausgabe)
Lest dieses Buch, liebe Christen, es ist ein MUSS... und keiner kommt deswegen in die von der Kirche erfundene Hölle!
Deschner saugt sich nichts aus den Fingern, stellt keine gewagten Behauptungen auf, macht sich nicht einen subjektiven und deshalb anfechtbaren Reim auf die Bibel. Er liefert nichts als FAKTEN - FAKTEN - FAKTEN - dieser großartige Historiker.
Sine ira et studio: 5 Sterne
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der gefälschte Glaube, 21. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der gefälschte Glaube: Eine kritische Betrachtung kirchlicher Lehren und ihrer historischen Hintergründe (Gebundene Ausgabe)
Ein sehr interessantes und aufschlussreiches Buch. Zeigt genaue Einblicke in die kirchlichen Strukturen und Machtbereiche und zeigt sehr genau wie die kath. Religion "gemacht" wurde.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


40 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Christliche Glaubenslehre bald "ein zerbrochener Krug", 18. August 2009
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der gefälschte Glaube: Eine kritische Betrachtung kirchlicher Lehren und ihrer historischen Hintergründe (Gebundene Ausgabe)
K.H. Deschner hat mit diesem Buch seine kritische Betrachtung der historischen und inhaltlichen Grundlagen der christlichen Kirchen in klarer Sprache weitergeführt. Dem Leser ist es oft nur schwer möglich, den vielen Quellennachweisen nachzugehen. Deschner schildert aber anschaulich, wie sich beim laufenden Abschreiben der Evangelien signifikante Änderungen ergaben, viele behauptete Glaubenswahrheiten sollen aus anderen Kulturkreisen und Religionen stammen. Deschner's Analyse erbringt einen untrüglichen Hinweis darauf, wieviel an Nachbesserungen und bewußten Fälschungen an den Evangelien und anderen Texten vorgenommen wurden, bis diese endlich in das Konzept der Kirchenführer passten. Die Entwicklung des Papsttums, das Wesen der Dogmen bis zur Absurdität der Unfehlbarkeit des Paptes werden detailliert blossgestellt. Die Kundenbindung der Gläubigen durch die Schaffung der Sakramente ist zwar eine Meisterleistung in Marketing, die dadurch verursachte Angst und Abhängigkeit ein Verbrechen an den Gläubigen. Wenn auch nicht alle Analysen Deschners von kirchenkonformen Theologen akzeptiert werden dürften, es bleibt genug an Ungeheuerlichkeiten übrig, um die Aufrichtigkeit der christlichen Glaubenslehre in Frage zu stellen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Der gefälschte Glaube: Eine kritische Betrachtung kirchlicher Lehren und ihrer historischen Hintergründe
EUR 14,95
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen