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Kundenrezensionen

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am 14. Juni 2014
Das Buch ist gut strukturiert, gut geschrieben und eignet sich sehr gut für einen Einstieg in die kritische politische Oekonomie.
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am 9. April 2012
Das Buch ist ein echter Volltreffer. Auch wenn man das Kapital gelesen und sich ausführlich mit politischer Ökonomie auseinandergesetzt hat, ist dieses Buch ein wahrer Lesegenuß. Heinrich versteht es, stets den Bezug zur Gegenwart herzustellen und das im Unterschied zu vielen anderen Autoren in diesem Feld absolut nachvollziehbar und glaubwürdig. Meine anfängliche Skepsis diesem Buch gegenüber ist der uneingeschränkten Begeisterung gewichen. Absolut empfehlenswert!!
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am 3. Dezember 2009
"Der Titel täuscht. Es handelt sich weniger um eine Einführung in die Marxsche Ökonomiekritik als vielmehr um eine im Geiste der sogenannten "Neuen Marxlektüre" geführte Abrechnung mit der marxistischen Arbeiterbewegung. Und dabei springt Marx gleich mit über die Klinge.
Die Polemik gegen den Traditionsmarxismus ist der rote Faden in Heinrichs "Kritik der politischen Ökonomie". Konkrete Theoretiker, konkrete Schriften, konkrete Textstellen werden allerdings kaum benannt. Immer wieder sagt uns Heinrich, was die Traditionsmarxisten denken würden. Niemals sagt er uns, welcher Traditionsmarxist es wann und wo geschrieben hat. Einschlägige Zitate oder Quellenangaben sucht man vergeblich. Ein Manko, das jedem Studenten im Grundstudium angekreidet würde, hier hat es System: Es wird nicht belegt, es wird behauptet. Und so wundert sich der Traditionsmarxist: Bei Heinrich erfährt er, dass er den Wert "substantialistisch" als dingliche Eigenschaft der einzelnen Ware auffasst, dass er den Begriff der Ausbeutung als moralische Kategorie missversteht, dass er die Dialektik "als eine Art Wunderwaffe, mit der man Alles und Jedes erklären konnte" betrachtet, oder dass für seinen Kommunismusbegriff in erster Linie die Frage einer anderen Verteilung zentral ist, sodass ihm "auch schon ein autoritärer Wohlfahrtsstaat, der sogar gewisse marktwirtschaftliche Strukturen beibehält" als Sozialismus oder Kommunismus gilt.
Wer also ist "Traditionsmarxist"? Engels? Kautsky? Bernstein? Luxemburg? Lenin? Hilferding? Bauer? Adler? Gramsci? Brecht? Grossmann? Varga? Sweezy? Lukács? Bloch? Mao? Guevara? Mattik? Kuczynski? Sartre? Poulantzas? Mandel? Abendroth? Haug? Schon eine oberflächliche Lektüre der Werke dieser Autoren macht klar: Den Traditionsmarxismus hat es nie gegeben, Heinrichs zentrale Kategorie ist theoriegeschichtlich völlig unbrauchbar. Sehr brauchbar ist sie hingegen als rhetorischer Kniff: Wer seine Gegner als "Traditionalisten" abqualifiziert, erstrahlt selbst im Lichte des revolutionären Neuerers. Eines reichlich arroganten Neuerers obendrein: "Was Ende des 19. Jahrhunderts in der Sozialdemokratie als Marxismus dominierte, bestand aus einer Sammlung von ziemlich schematischen Auffassungen: Ein äußerst simpel gestrickter Materialismus, bürgerliches Fortschrittsdenken, ein paar stark vereinfachte Elemente der Hegelschen Philosophie und Versatzstücke Marxscher Begrifflichkeiten wurden zu einfachen Formeln und Welterklärungen kombiniert." Wer so über die Schriften eines August Bebel, eines Karl Kautsky, eines Franz Mehring oder einer Rosa Luxemburg schreibt, hat sich als Theoriehistoriker sein Urteil selbst gesprochen."
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am 15. Juli 2009
Unverzichtbares Hilfsmittel beim Studium des Kapital von Karl Marx.
Sehr guter Aufbau und sehr gute Beispiele zeit bezogen.Michael Heinrich hat die Einführung sehr einfach,d.h.verständlich für jedermann,geschrieben.Da besonders die Ersten Kapitel des Kapitals von Karl Marx etwas schwer sind,ist diese Einführung von Michael Heinrich sehr zu empfehlen.
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Das Buch ist eine kompakte und verständliche Zusammenfassung von Marx' Werk "Das Kapital". Jeder Autor, der sich heute an einer solchen Aufgabe versucht, stößt auf mehrere große Probleme:
- Einerseits soll eine Wiedergabe authentisch sein
- Andererseits hat sich die Welt seit Marx' Zeiten erheblich verändert
- Auch Marx' würde sicherlich sein Buch heute anders schreiben, so wie Marx sich zu seinen Lebzeiten ständig weiter entwickelt hat
- Schließlich hat es von Anhängern und Feinden des Marxismus gleichermaßen etliche Verzerrungen und Verfälschungen der Gedanken von Marx gegeben, etwa in der DDR
Wie also dem Werk treu und dennoch aktuell bleiben? Michael Heinrich ist dieses Kunststück weitgehend gelungen. Der Autor bezieht sich genau auf das historische Werk und findet dennoch immer wieder Bezüge zur Gegenwart.

Dennoch hat es einige Schwächen:
- Heinrich hält die Aussage vom Tendenziellen Fall der Profitrate für falsch (S. 152). Seine Argumentation folgt der Logik, dass das Gesetz von der Schwerkraft falsch sein müsse, weil sich nicht alle Gegenstände allmählich am Boden sammeln.
- Heinrich spricht, wie es heute verbreitet ist, vom "Platzen von Blasen" (S. 168). Dies ist falsch, weil es suggeriert, dass ein instabiler Zustand in einen stabileren übergeht. Tatsächlich ist der Kapitalismus in seiner Produktion ebenso dynamisch und gewaltig wie in seiner Zerstörungskraft.
- Heinrich interpretiert das Manifest der Kommunistischen Partei so, dass es behaupte, die Klassengegensätze würden im Kapitalismus automatisch deutlicher (S. 180). Tatsächlich ist dort gemeint, dass sich die Vorurteile des Feudalismus im Kapitalismus auflösen.
- Heinrich spricht wiederholt wie bürgerliche Wirtschaftler von "Arbeitskräften", wo Arbeiter gemeint sind. Das kollidiert mit dem marxistischen Fachbegriff "Arbeitskraft", der die Fähigkeit zum Arbeiten definiert.
- Heinrich sieht neben den Klassengegensätzen auch Rassismus, Sexismus usw. als erheblichen gesellschaftlichen Konflikt an (S. 196). Das mag modern klingen, aber ist insofern unsinnig, als Rassismus, Sexismus usw. nur unter besonderen gesellschaftlichen Verhältnissen existieren.
- Auch die Interpretation der Marxschen Theorie als eine Art Revolutionsautomatik (S. 200) halte ich für fragwürdig. Marx hat m.E. keine Prophezeiungen abgegeben, sondern erklärt, dass die Widersprüche im kapitalistischen System dieses langfristig sprengen müssen.

Trotz alledem ist das Buch lehrreich und lesenswert. Vor allem, wenn man andere, oberflächliche Erklärungen zu kapitalistischen Krisen liest, wird man dankbar die erwähnten kleinen Schwächen dieses Buches schlucken.
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am 31. Januar 2009
Das Buch von Michael Heinrich bietet eine super Einführung in die marx'sche Kritik der politischen Ökonomie.

Es liefert eine nötige Kritik des weltanschaulichen Stammtisch-Marxismus und eignet sich auch bestens für Menschen, die wenig oder noch keine Berührungen mit Marx' Schriften hatten.

Volle 5 Sterne!
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am 10. November 2008
Der Klassiker der Kritik der politischen Ökonomie, Das Kapital von Karl Marx, ist bekanntlich schwerer Lesestoff. Mehr als 2500 Seiten, Beispiele und Bezüge auf volkswirtschaftliche Theorien, denen die heutige Aktualität fehlt und der Umstand, dass Marx für den zweiten und dritten Band nur Manuskripte hinterlassen hat, machen den Zugang nicht leicht.

Da "Das Kapital" aus natürlichen Gründen keine aktualisierte Neuauflage erfahren kann, ist es sehr viel wert, dass es Michael Heinrich gelungen ist, die theoretische Erklärung des Kapitalismus und über diese Erklärung die nach wie vor aktuelle Kritik verständlich und übersichtlich auf ca. 200 Seiten zusammenzufassen. Hier wird nicht in Frühschriften gewühlt, ein angeblicher Prognoseanspruch problematisiert oder sonstigen philosophischen Interpretationen nachgespürt. Heinrich geht es schlichtweg darum, was Marx im Kapital als Erklärung und damit Kritik des Kapitalismus geleistet hat. Dabei legt er auch besonderen Wert auf eine ausführliche Darlegung der marxschen Kritik an Ware und Geld. Dem Reichtumsmaßstab der Marktwirtschaft an dem gemessen die Frage was (Qualität), wie (Arbeitsbedingungen) und für wen produziert wird, zum bloßen Mittel der Geldvermehrung verkommt. Eine Kritik, die auch in linken Kreisen oft mißverstanden wird, wenn Ware und Geld als bloße Gesetzmäßigkeiten eines ansonsten harmlosen Warentausches gesehen werden, die wie selbstverständlich zu jeder Form des Wirtschaftens dazugehören würden. Heinrich hält demgegenüber fest: »Ausbeutung und die Existenz unbezahlter Arbeit" entspringen nicht aus einer Verletzung der Gesetze des Warentausches, sondern aus ihrer Befolgung. Will man Ausbeutung abschaffen, dann geht dies nicht durch eine Reformierung der Austauschverhältnisse innerhalb des Kapitalismus, sondern nur durch die Abschaffung des Kapitalismus.« (S.94)

Als abschließendes Kapitel fügt Heinrich einige Überlegungen zu Staat und Kapital an, um deutlich zu machen, dass die Kritik der politischen Ökonomie auch eine Kritik der Politik impliziert. Damit wendet er sich gegen eine auch in Teilen der Linken anzutreffende Idealisierung der Demokratie, die sich darüber auszeichnet, dass sie vom ökonomischen Kontext der Demokratie absieht. Sehr gute Ergänzungen zu dem wichtigen Buch von Heinrich sind auch die Bücher von Hermann Lueer: Warum verhungern täglich 100.000 Menschen?
und Christian Siefkes, Beitragen statt tauschen: Materielle Produktion nach dem Modell Freier Software
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am 8. Oktober 2008
Heinrichs Einführung in die Bände des Kapitals von Karl Marx legt sich in vielen Interpretationsfragen (zur Wertlehre, zur Theorie der Krisen im Kapitalismus usw.) auf umstrittene Positionen fest. Dafür und für seine Abgrenzung von dem, was er als "Weltanschauungsmarxismus" bezeichnet, ist er von vielen Seiten (von W. Haug, von der Gruppe "Gegenstandpunkt" usw.) zum Teil äußerst rüde und polemisch kritisiert worden.-
Obwohl ich auch selbst die Interpretationsansätze von Heinrich in vielen Punkten nicht teile, wird das Buch für seine Prägnanz und für die Klarheit mit der eine Fülle komplexer und begrifflich schwieriger Theorieelemente behandelt werden, von meinen Mitrezensenten zu Recht gerühmt. Dort, wo Heinrich umstrittene Standpunkte - durchaus vehement- vertritt, macht er dies im Text klar deutlich.
Für eine besondere Meisterleistung halte ich hierbei die Unterkapitel zur Wertform und zum Waren- und Geldfetischismus. Marx' Ausführungen hierzu im ersten Kapitel des Kapitals sind enorm schwer verdaulich und werfen grundlegende Interpretationsprobleme auf. Gleichzeitig bilden sie einen - wenn nicht den - fundamentalen Baustein seiner Kritik der politischen Ökonomie. Heinrich gelingt es (unter Berücksichtigung von Textvarianten aus den verschiedenen Auflagen des Kapitals) den Zusammenhang von Tauschwert, Geld und Fetischismus mit einem Minimum von begrifflichem Aufwand durchsichtig und plausibel zu machen. Das zu lesen dürfte selbst für Marx-Kenner sehr erhellend und für Marx-Neulinge eine exzellente Vorbereitung auf die eigene Lektüre sein.
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am 28. Oktober 2007
Nach der Lektüre dieses Buches ist man wirklich baff, wie falsch Marx von den meisten Leuten verstanden wird und wie die (neo-)klassische Ökonomie nun wirklich funktioniert. Dieses Buch sollte Standardwerk für jeden Studenten der VWL oder BWL sein. Es ermöglicht das Durchschauen von Zusammenhängen, die im Studium offensichtlich durch ständige Wiederholung banaler Rechenaufgaben und Wiederkäuen der klassischen Theorien verschleiert werden. So entsteht der Eindruck, die kapitalistische Weltwirtschaftsordnung wäre Ergebnis einer "natürlichen" Entwicklung und unausweichlich. Dass Arbeiter ständig weniger herausbekommen, als ihre Arbeit eigentlich wert wäre und nur die großen Kapitale davon profitieren, wird von der Politik nie so angesprochen, obwohl es offensichtlich ist.
Dass Marx viel mehr Kritiker als Revoluzzer war, ist genauso verblüffend, wie die Scharfheit und Treffsicherheit seiner Kritik.
Das Buch ist DIE einfachere und sachlichere Alternative zu Kurz und Konsorten.
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am 17. April 2007
Das Buch von Michael Heinrich bietet für für Leute, die sich mit Kapitalimus auseinadersetzen wollen ohne Marx lesen zu wollen, aus meiner Sicht die beste

Einführung. Das Buch ist insgesamt sehr verständlich geschrieben und bietet sich geradezu dazu an grundsätzlich in das Thema einzusteigen. Das erste Drittel ist etwas ungewohnt, werden doch marxistische Grundbegriffe erklärt, bleiben doch immer sehr nachvollziehbar. Die beiden anderen Drittel sind sehr aktuell und treffen den Geist der Zeit!
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