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4.0 von 5 Sternen Verwechslungsgefahr
Unter dem Titel "Alchemie" gibt es 2 verschiedene Bücher von Helmut Gebelein bei Diederichs. Das erste ist 1991 erschienen und hat knapp 500 Seiten. Untertitel: Die Magie des Stofflichen, ISBN 3-424-01062-6. Darauf beziehen sich mindestens 2 der 3 hier vorliegenden Rezensionen. Die hier abgebildete und beschriebene Ausgabe von 2004 (Diederichs Kompakt) ISBN...
Veröffentlicht am 12. Januar 2009 von bemo

versus
28 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu unstrukturiert, teilweise sachlich irrefuehrend.
Das Buch kann grob in drei Teile unterteilt werden. Im ersten grossen Abschnitt versucht der Autor, die Theorie der Alchemie darzustellen und gibt gleichzeitig Einblicke in die Lebenswege verschiedener Alchemisten. Dabei wird sehr viel Material aus unterschiedlichsten Quellen praesentiert. Leider fuehrt das dazu, dass sich teilweise widersprechende Aussagen...
Am 23. August 2000 veröffentlicht


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verwechslungsgefahr, 12. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Alchemie (Taschenbuch)
Unter dem Titel "Alchemie" gibt es 2 verschiedene Bücher von Helmut Gebelein bei Diederichs. Das erste ist 1991 erschienen und hat knapp 500 Seiten. Untertitel: Die Magie des Stofflichen, ISBN 3-424-01062-6. Darauf beziehen sich mindestens 2 der 3 hier vorliegenden Rezensionen. Die hier abgebildete und beschriebene Ausgabe von 2004 (Diederichs Kompakt) ISBN 3-7205-2501-5 hat 96 Seiten. Für diese Verwechslungsmöglichkeit gibt es einen Punkt Abzug. Ich habe mir versehentlich zunächst auch die dünne gekauft obwohl ich etwas recherchieren wollte, was nur in der umfangreichen dargestellt ist. Die falsche Zuordnung der Rezensionen bei Amazon bestätigt das Problem. Inzwischen habe ich beide Ausgaben mit Gewinn gelesen.

Für alle, denen eine eher grundsätzliche Vorstellung der Alchemie als erster Eindruck genügt, sei das Taschenbuch von 2004 empfohlen. Es ist eine gut zusammengefasste Übersicht der (abendländischen) geistesgeschichtlichen Strömungen und ihrer prominentesten VertreterInnen, die sich mit der Qualität der stofflichen Welt befassen - im wahrsten Sinn des Wortes.

Erst im 18. Jahrhundert entstand das Denkgebäude der modernen Chemie, die heute gelehrt wird. Ohne die Experimente, Erkenntnisse, Theorien und Erfindungen der in den 2000 Jahren davor tätigen griechischen, ägyptischen, arabischen, jüdischen, christlichen und anderen abendländischen ForscherInnen und PhilosophInnen ist diese moderne Wissenschaft undenkbar. Es ist das unbestreitbare Verdienst Helmut Gebeleins, diese historischen Fakten wieder in das Blickfeld gerückt bzw. einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht zu haben. Dabei endet seine Darstellung der Alchemie nicht im 18. Jh. sondern führt bis in die Gegenwart aktiv forschender Alchemisten und enthält Literaturhinweise und Links zu aktuellen Projekten.

Was beide Werke bzw. den Autor besonders auszeichnet ist seine zurückhaltende Kommentierung der unglaublichen Fülle der sorgfältig zusammengetragenen Fakten. Er weiß die Arbeiten der ForscherInnen in ihrer Eigenständigkeit zu würdigen und vermeidet konsequent jede platte persönliche Bewertung im Sinne von falsch oder richtig, Unsinn oder Wahrheit.

Zitat Gebelein (1991) S. 97 f.: "Warum sollte es nicht möglich sein, dass der Experimentator auf den Stoff einwirkt und diesen verändert, in einer Weise, die vom Können des Künstlers abhängt? Ein Bildhauer nimmt sich einen Granitblock vor und schafft daraus ein Kunstwerk. Dies ist ein einmaliger Vorgang, den er selbst nicht einmal in derselben Weise wiederholen kann. Ein anderer Bildhauer würde ein anderes Werk, mit demselben Material und demselben Werkzeug schaffen. All dies betrachten wir als ganz normal. Warum sollte dies nicht auch bei der Manipulation von Stoffen im chemischen Labor möglich sein? Der Alchemist trüge dann natürlich zu Recht die Bezeichnung Künstler. ..." In den Anmerkungen kommentiert er dazu noch: "Ein - vielleicht zu einfaches - Beispiel wäre das Phänomen des 'Grünen Daumen'. Pflanzen wachsen bei einigen Menschen besser als bei anderen und das liegt nicht an angebbaren Umständen wie Gießen etc. Es ist mir keine wissenschaftlich zufriedenstellende Erklärung dieser unbestreitbaren Tatsache bekannt."

Für alle, die Lust auf derartige Gedankengänge und Überlegungen haben und zahlreiche Quellen ähnlicher wissenschaftlich nicht zufriedenstellend erklärbarer (und totgeschwiegener) Phänomene und Fakten kennen lernen wollen, sei das umfangreiche Werk von 1991 empfohlen. 41 Seiten Anmerkungen, ein Lexikon hermetischer Symbole im Anhang und ein ausführliches Literaturverzeichnis machen diese Ausgabe zu einem unverzichtbaren Nachschlagewerk für alle selbständig denkenden NaturwissenschftlerInnen.
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28 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu unstrukturiert, teilweise sachlich irrefuehrend., 23. August 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Alchemie (Broschiert)
Das Buch kann grob in drei Teile unterteilt werden. Im ersten grossen Abschnitt versucht der Autor, die Theorie der Alchemie darzustellen und gibt gleichzeitig Einblicke in die Lebenswege verschiedener Alchemisten. Dabei wird sehr viel Material aus unterschiedlichsten Quellen praesentiert. Leider fuehrt das dazu, dass sich teilweise widersprechende Aussagen unkommentiert nebeneinander stehen. Zum Beispiel werden im Laufe des Buches 5 verschiedene Deutungen der Herkunft des Begriffes Alchemie gegeben. Das fuehrt ueber kurz oder lang dazu, dass der Leser sich nicht mehr auskennt. Es waere besser gewesen, eine Theorie als Prototyp zu erklaeren und den Rest drumherum aufzubauen.
Im zweiten Teil geht der Autor auf das Verhaeltnis der Alchemie zu anderen Kuensten ein - insbesondere Musik, Malerie und Architektur. Auch hier wird wieder eine Fuelle von Material praesentiert, das teilweise interessante Querverbindungen aufzeigt, auch wenn bezweifelt werden darf, dass wirklich jeder Maler gleiche Alchemist zu nennen ist, wenn er sich seine Farben selbst anruehrt.
Im dritten Teil setzt sich das Buch dann kritisch mit den modernen Wissenschaften auseinander und propagiert eine mehr ganzheitliche Wissenschaft gemaess der Alchemie. Insbesondere untersucht der Autor auch, ob nach heutigem Verstaendnis die Transmutation von Blei in Gold im alchemistischen Labor moeglich ist. Leider zeigt der Autor dabei ein mangelndes Verstaendis der modernen Wissenschaft, so dass dieser an sich interessanten Debatte ein Baerendienst erwiesen wird. So ist z.B. die Energiebarriere, die der Umwandlung von einem Kern in den anderen entgegensteht, kein Dogma der Physik, sondern ein Messergebnis, das in einigen hundert Experimenten bestaetigt wurde. Sollte irgend jemand eine (nachvollziehbare) Messung mit einem abweichenden Ergebnis erzielen, wird sich sicher auch das Bild der Physik ueber dieses Thema aendern, momentan ist dies allerdings nicht in Sicht. Auch einen modernen Denker zu bemuehen, der ueber eine Krise in der Wissenschaft spricht, ist ungefaehr so sinnvoll wie wenn ich als Physiker ueber eine Krise der Philosophie rede. Natuerlich darf auch die mysterioese 'Fernwirkung', die die Quantenmechanik zwischen zwei korrellierten Teilchen postuliert nicht fehlen - sie wird als Wirkungsmechanismus der Astrologie genannt. Die Lektuere einer Einfuehrung in die Quantentheorie wuerde dem Autor schnell zeigen, dass er einem fundamentalen Fehler aufsitzt.
Allgemein gilt, dass es sinnvoller waere, sich erst einmal mit der ungeliebten Wissenschaft zu beschaeftigen, bevor man einen kritischen Diskurs beginnt. Wahllos unhaltbare Thesen in den Raum zu stellen, deren Wahrheitsgehalt die Mehrheit der Leser nur schwer ueberpruefen kann ist der Sache sicher nicht dienlich.
Als Fazit bleibt der Eindruck, wenn man den letzten Teil ausblendet, von der Fuelle des kurz andiskutierten Materials erschlagen zu werden. Wer moeglichst viele Quellen zum weiteren Studium sucht, dem sei dieses Buch (bedingt) empfohlen, wer aber nur wissen moechte, was Alchemie ist, wird nach der Lektuere nicht klarer sehen.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbedingt lesen !!!, 5. November 2000
Von 
Rezension bezieht sich auf: Alchemie (Broschiert)
Dieses Werk ist nicht nur im Hinblick auf das Preis-Leistungsverhältnis erstklassig. Dem Autor gelingt es, eine gute Übersicht darüber zu geben, was Alchemie ist und was sie bezweckt. Einen derart komlexen Zusammenhang in gut 500 Seiten zu pressen, ist ihm hervorragend gelungen und macht süchtig, sich intensiver mit dem Thema zu beschäftigen. Das Quellenverzeichnis ist im wahrsten Sinne des Wortes " Gold " wert. Mein Fazit: Lesen, mehr lesen und vor allem: Nach dem Schlußwort leben, denken und handeln. Unbedingt empfehlenswert !!! Einziger Nachteil: Viele " Naturwissenschaftler " werden merken/denken/befürchten, daß sie viele Jahre einer Illusion nachgejagt sind und dies nicht eingestehen können/wollen. Die Welt ist nicht so, wie sie scheint !!!
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4.0 von 5 Sternen Ein sehr umfassende, lehrreiche Abhandlung, 7. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alchemie (Broschiert)
Dieses Buch sollte in keiner Sammlung eines an Alchemie Interessierten fehlen. Mit den wertvollen Hinweisen auf weitere Quellen ermöglicht es dem an diesem umfassenden Thema Interessierten einen tiefen Einblick. Wie der Fachmann bei diesem Thema erwartet, der Laie vielleicht aber erhofft, werden Geheimnisse nicht verraten.
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11 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wissenschaft und Alchemie als Ganzheit, 25. Juni 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Alchemie (Broschiert)
Der Autor (selbst Chemiker) verknüpft Wissenschaft und Alchemie zu einer stimmigen Ganzheit - und dabei wird klar, wie die Materie mit der geistigen Welt verbunden ist.
Und er erinnert auch daran, dass die ganzheitliche Entwicklung des Menschen, nach dem Prinzip der Dualität, einer "inneren" (Einweihungsweg) und "äußeren" Alchemie bedarf, wie ihn die früheren Rosenkreuzer konsequent gingen.
Er weist historisch nach, dass Adepten, welche das "innere Gold" entwickelt hatten, auch dazu im Stande waren, das Pulver der Projektion (Stein der Weisen) herzustellen - und damit tatsächlich Blei in Gold transmutierten.
Es bleibt zu wünschen, dass sich in der Tat Wissenschaft und Mystik endlich wieder die Hand reichen und ihre Irrwege verlassen um im Ganzen zu forschen.
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Alchemie
Alchemie von Helmut Gebelein (Broschiert - 2000)
Gebraucht & neu ab: EUR 1,58
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