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37 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unverzichtbar für jeden Irlandfahrer
Wer bereits in Irland war, wird dieses Land und seine sympathische Bevölkerung in den 18 Episoden, die der Autor Mitte der 50er Jahren erlebte und niederschrieb, auch mehrere Jahrzehnte nach Heinrich Böll sofort wiedererkennen. Wer noch nicht dort war, den wird die Lektüre des 133 seitigen Büchleins zu einem Besuch inspirieren. Über alle...
Veröffentlicht am 28. Juli 2004 von Dr. Matthias Korner

versus
22 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Belanglos im Ausland
Die gelungene Reisereportage erkennt man entweder an ihrer inhaltlichen Zeitlosigkeit, die sie, auch nach hunderten Jahren noch zu einem vergnüglichen und lehrreichen Buch werden lässt, oder an der sprachlichen Perfektion, die es schafft, selbst ein vergangenes Land wieder vor dem Leser auferstehen zu lassen. George Orwell hat einen Bericht über seine Zeit...
Veröffentlicht am 13. September 2007 von Polygraph


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37 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unverzichtbar für jeden Irlandfahrer, 28. Juli 2004
Von 
Dr. Matthias Korner "brundisium" (Ratingen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Wer bereits in Irland war, wird dieses Land und seine sympathische Bevölkerung in den 18 Episoden, die der Autor Mitte der 50er Jahren erlebte und niederschrieb, auch mehrere Jahrzehnte nach Heinrich Böll sofort wiedererkennen. Wer noch nicht dort war, den wird die Lektüre des 133 seitigen Büchleins zu einem Besuch inspirieren. Über alle Stereotypen wie Armut, Regen als Dauerzustand, männliche Alkoholsucht, katholische Bigotterie etc. hinaus bringt der Autor einem das kleine Land im Schatten Englands näher.
Bölls Werk ist weniger das typische, gelegentlich dröge wirkende Tagebuch, das sich von einem Tag zum anderen hangelt. Es ist vielmehr eine Sammlung von 18 treffenden Stimmungsbildern aus dem Irland der 50er Jahre. Auch wenn sich 50 Jahre später - nicht zuletzt infolge des wirtschaftlichen Aufschwunges, den Irland nach seinem EG - Beitritt im Jahre 1972 erlebt hat - viel geändert hat, wird der Leser Bölls Kurzgeschichten aus dem irischen Alltag als liebevoll beobachtet und stimmig niedergeschrieben empfinden. Er wird sich über so manche Situation köstlich amüsieren, wenn etwa der Beginn einer Kinovorführung an das vollständige Erscheinen der örtlichen Priester gekoppelt ist, im Kinosaal ganz im Gegensatz zur Realität des Jahres 2004 ein Rauchverbot fehlt oder am Sonntagabend Gruppen durstiger Iren auf dem Weg ins jeweilig andere Dorf aneinander vorbeihasten, weil ihnen das Pub des eigenen Ortes nach 20.00 Uhr jeglichen Alkoholausschank verweigert.
Fazit: Bölls kleines in wunderschönem Stil geschriebenes Buch hat eine unverrückbare Marke gesetzt für alles, was später über Irland literarisch verfaßt wurde. Es gehört in die Lesetasche jedes Irlandreisenden.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eigentlich geht es ja um nichts..., 14. Juli 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Irisches Tagebuch (Broschiert)
... aber Heinrich Böll versteht es, auch aus der kleinsten Kleinigkeit etwas ganz besonderes zu machen. Irgendwie ist das Buch ja nicht mehr "up-to-date" und irgendwie ist es ja auch kein richtiger Roman... es gibt keinen Helden... es gibt keinen Gewinner oder Verlierer... und trotzdem... der Schreibstil von Böll und die Liebe, die in diesem Buch stecken, wecken das Gefühl, man müsse sich "die grüne Insel" einmal selbst ansehen. Und vielleicht ist es genau die Tatsache, daß es in diesem Buch um die ganz "normalen" Menschen geht, und eine "ganz normale" Geschichte erzählt wird, die dieses Buch so sympatisch machen. Ich habe dieses Buch nicht zum ersten mal, und mit Sicherheit auch nicht zum letzten mal gelesen... Böll ist einer der ganz großen!
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein unvergängliches Erlebnis, 10. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Irisches Tagebuch (Taschenbuch)
Dieses Buch ist für alle Irlandliebhaber ein unvergängliches Erlebnis. Heinrich Böll schildert in kurzen Geschichten das Leben der Iren, wie es vor vielen Jahrzehnten war. Dabei schafft es Heinrich Böll die Einfachheit der irischen Bevölkerung darzustellen, die trotz ihrer Armut glücklich und zufrieden scheint. Das erstaunlichste an diesem Buch ist jedoch, daß man den von Böll beschriebenen Situationen auch heute noch begegnet. So beginnen auch heute die Iren noch jedes Gespräch mit einem Kommentar über das Wetter. Und auch heute noch trifft man überall auf eine nervtötende Gleichgültigkeit bezüglich Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit. Genau das macht dieses Buch jedoch zu einem Erlebnis. Man kann sich zurücklehnen und sich in eine Welt entführen lassen, die wie ein Märchen erscheint, von der man aber doch weiß, das sie existiert. Es ist schön zu erfahren, daß es ganz in unserer Nähe noch Menschen gibt, deren Denken nicht von Hast, Eile und Profit bestimmt ist. Wer Böll als einen komplizierten Schreiberling kennt und sich deshalb nicht an seine Bücher herantraut, kann sich mit diesem Buch vom Gegenteil überzeugen. Leicht geschrieben und für jederman zugänglich. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein "MUSS" fuer Irlandfans, 27. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Irisches Tagebuch (Broschiert)
wenn man dieses Buch nicht gelesen hat, fehlt ein Stueck zeitloses Irland... Es erinnert an die gruene Insel vor vielen Jahren, doch wenn man sich umschaut stellt man fest, es hat sich doch eigentlich nicht so viel veraendert. Fuer den der Sehnsucht nach Irland hat ist dieses Buch eine wundervolle Moeglichkeit der Fluch auf die Insel, auf der der die Uhren etwas langsamer laufen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muss für Freunde der 'Grünen Insel', 14. November 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Irisches Tagebuch (Taschenbuch)
Ich habe Irland zwar erst einmal - und dann auch nur für zwei Wochen - besuchen können. Aber ich habe 'mein' Irland im Irischen Tagebuch von Heinrich Böll wiedergefunden.
Heinrich Böll's Schilderungen seines Irland-Aufenthalts ließen in mir immer wieder schöne und unvergessene Urlaubs-Erinnerungen hochkommen. Das Buch machte mich traurig und glücklich zugleich. Traurig darüber, Irland schon so lange nicht mehr besucht zu haben. Und glücklich darüber, der 'Grünen Insel' mit diesem Buch nahe zu sein wie schon lange nicht mehr.
Ein Dank an Heinrich Böll!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste Irlandbeschreibung vom irischen Deutschen., 9. März 2002
Rezension bezieht sich auf: Irisches Tagebuch (Taschenbuch)
Heinrich Böll hat Irland wirklich verstanden. Besser kann man dieses Land nicht beschreiben. Mit unvergleichlicher Melancholie und Augenzwinkern erklärt Böll das Lächeln eines gebeutelten Landes, eines gebeutelten Volkes. Jedem deutschen Irlandtouristen, der auf die grüne Insel reist, weil es derzeit schick ist, sollte diese Lektüre als Zollpflicht auferlegt werden. Das beste Buch für Menschen die wirkliches Interesse an Irland haben. Unverzichtbar für jedes gute Bücherregal.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bilder einer vergangenen Welt, 1. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Irisches Tagebuch (Taschenbuch)
Mit seinem irischen Tagebuch erweckt Heinricht Böll das Lebensgefühl einer vergangenen Zeit wieder. Einfühlsam, warm und immer voller Sympathie beschreibt Heinrich Böll seine Eindrücke dieser so wundervollen Insel. Es ist auch eine Reise in die Vergangenheit, denn auch an Irland ist der Fortschritt nicht vorübergezogen. Und das macht die Lektüre heute so sentimental. Denn man spürt, was uns nicht trotz, sondern gerade aufgrund der Technik alles verloren ging: Langsamkeit, Bedächtigkeit, die Kunst, sich Zeit zu nehmen und nicht nur genauer hinzuschauen, sondern die Atmosphäre eines Ortes gewissermassen in sich aufzusaugen. All dies ist Heinrich Böll mit seinem Buch gelungen. Er hat Irland beschrieben, nicht nur wie es ist, sondern wie es sich anfühlt. Und es fühlt sich phantastisch an, ein Buch, das man gelesen haben sollte. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Als Gott die Zeit machte, hat er genug davon gemacht !", 19. Juli 2007
Von 
Stephan Seither (Berg / Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Irisches Tagebuch (Taschenbuch)
Bei Böll wird nicht einfach nur geraucht - H.B. beschreibt diese u.a. gewöhnliche Handlungen in Sätzen wie z.B.: "Schon schmolz das Weiß der Zigarette auf ihre dunklen Lippen zu....", oder Passagen werden mit fast schon poetischen Vergleichen wie z.B.: "Die Haut des Regenbogens....", oder "Der Wind hat viel Atem, der Regen hat viel Wasser und die Nacht ist lang." eröffnet oder beendet - hiermit dürfte wohl auch klar sein, welches der ausschlagebende Grund für die 5 von mir vergebenen Sterne ist?!

Die Sprache des Autors ist über alle 18 Kapitel, oder sollte ich sie lieber Kurzgeschichten nennen?, hinweg so ausdrucksstark geraten, da wird selbst ein anscheind beiläufig angehängter Halbsatz zu einer echten Liebeserklärung an Irland.... - es bereitet unheimlich viel Freude, sich in der Sprache des genialen H.B. erzählen zu lassen...

Böll beschreibt in seinem irischen Tagebuch einen Winkel unserer Erde, welcher seit seinen dort verlebten Tagen (in den 50er Jahren) sicherlich etwas runder geworden ist - kurzweilig bleiben seine Berichte über Land und Leute trotzdem!

Die hier und an anderer Stelle geübte Kritik, an der angeblich längst überholten Beschreibung Irlands durch H.B. kann und will ich nicht unkommentiert stehen lassen - es dürfte zwar alleine schon der Verweis auf den Entstehungszeitraum seiner Beobachtungen ausreichen, um die Kritik zu zerstreuen - trotzdem - selbst der Autor bringt in seinem 1967 niedergeschriebenen, und in dieser Ausgabe ebenfalls abgedruckten, Essay zum Ausdruck, dass Irland sich weiterentwickelt hat und sich wohl zwangsläufig auch in Zukunft weiterentwickeln wird - wer nach aktuellen Daten und Fakten zur Republik Irland Ausschau halten möchte, soll doch ganz einfach zu einem aktuellen Reiseführer greifen, oder das Internet bemühen - dieser Klassiker der Weltliteratur schafft mehr als jeder Fotoband mit weiterführendem Internetverzeichnis im Anhang - dieses Buch hier weckt Sehnsucht und das alleine schon durch die vom Autor so perfekt beherrschte Erzählkunst - das war und ist für mich mehr wert als jede aktuelle Info...

So wie es scheint, habe ich mir mit diesem Buch das erste Souvenir des bevorstehenden Irland-Urlaubs bereits Wochen vor dem Abflug gekauft... - nicht zuletzt der verursachten Sehnsucht wegen vergebe ich gerne 5 Sterne für dieses kurzweilige Buch.

PS: Auf den direkten Vergleich mit "Die redselige Insel / irisches Tagebuch" - von Hugo Hamilton, welcher lt. Klappentext 50 Jahre nach Heinrich Böll, auf dessen Spuren, durch Irland wandelte, bin ich jetzt schon gespannt - Rezension hierzu folgt !
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebeserklärung an eine Insel, 19. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Irisches Tagebuch (Gebundene Ausgabe)
Selten liest man eine so kurzweilige, poetische und amüsante Schilderung aus einem fremden Land, die nicht gerade mit grossen Fakten glänzt, dafür aber dem Leser einen unnachahmlichen Einblick in die Seele seiner Bewohner und die ganz eigene Schönheit der Landschaft gewährt – auch auf die Schönheit der hässlichen Seiten. Das Buch ist recht schnell gelesen, die Kapitel bauen nicht gerade aufeinander auf und können deshalb auch als ein Irland-Lesebuch benutzt werden.
Bölls Irisches Tagebuch ist zwar nicht so fundiert wie ein Geschichtsbuch, nicht so umfassend wie eine soziologische Analyse der irischen Gesellschaft, nicht so tiefgründig wie eine kulturphilosophische Betrachtung der irischen Seele: Es ist aber einfach schön zu lesen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn Seamus (sprich: Schämes) einen trinken will..., 1. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Irisches Tagebuch (Taschenbuch)
Wenn Seamus (sprich: Schämes) einen trinken will...

Unvergessen die einzelnen Episoden des "Irischen Tagebuchs". Melancholisch, düster, grau. Das Bild einer von Regen und Wolken heimgesuchten Insel, auf der die Zeit still steht und das lichtlose Grau in die Seelen der Menschen dringt.

Bin auf die Pubs. Dort herrscht nachwievor eine staatlich verordnete Anarchie, die folgendermaßen abläuft: Jeder Dorfpub in Irland schließt am Sonntag um 20 h, da ist das irische Gesetz unerbittlich. Es sei den, es sind Gäste im Pub. Dann, und nur dann gibt es eine Sonderregelung. Dann darf der Pub ausnahmsweise aus Höflichkeitsgründen bis in die frühen Morgenstunden geöffnet haben. Was in Irland zu wahren Völkerwanderungen in den Abendstunden führt. Köstlich formuliert von Heinrich Böll in der Episode: "Wenn Seamus einen trinken will".
Slàinte (Prost).
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Irisches Tagebuch. 3 CDs.
Irisches Tagebuch. 3 CDs. von Jerzy May (Audio CD - 7. Mai 2010)
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