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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erinnert an die bittersüße Zeit des sexuellen Erwachens
Lustvolle Literatur von Frauen gibt der Verlag Schwarzkopf und Schwarzkopf in seiner neuen Buchreihe "Anais" heraus. Gleich der erste Band, das Debüt einer 18-jährigen Berlinerin, wurde zum Überraschungserfolg. Ein so echtes und unverblümtes Buch, so nah an den Gefühlen dieser Generation von Frauen, war lange nicht zu lesen. Der Roman basiert auf...
Veröffentlicht am 8. Juli 2011 von Amazon Customer

versus
47 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bis(s) zum happy End????
Interessant, wenn du heute ein Teenager bist. Du kannst bei der Wahl deiner litearischen Identifikationsfiguren entweder die keusche Bella, ihren marmorkalten Vampir und die völlige Enthaltsamkeit oder Rebecca Martin mit ihrer Kreuberger Bullerbü- Sex- Clique wählen. Klar, ich bin aus dem Alter für beides raus. Ich gehöre zu der Generation, die...
Veröffentlicht am 19. März 2009 von Paula Jakob


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47 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bis(s) zum happy End????, 19. März 2009
Von 
Paula Jakob (Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Frühling und so (Taschenbuch)
Interessant, wenn du heute ein Teenager bist. Du kannst bei der Wahl deiner litearischen Identifikationsfiguren entweder die keusche Bella, ihren marmorkalten Vampir und die völlige Enthaltsamkeit oder Rebecca Martin mit ihrer Kreuberger Bullerbü- Sex- Clique wählen. Klar, ich bin aus dem Alter für beides raus. Ich gehöre zu der Generation, die sich die Art von sexueller Befreiung, welche Martins Figur Raquel angeblich zelebriert,hart erkämpfen musste. Und aus dieser Perspektive - Applaus, Mädels, das ist cool. Da werden keine Taschentücher mehr fallen gelassen, da nimmt man sich den Mann. Moment- wirklich? Ist das so? Wenn man nämlich genau hinschaut, dann ist es bei Raquel eher so, dass sie genommen wird. Zu gut deutsch: Sie bekommt jeden, der sie will. Und es wollen sie ja echt viele, denn sie ist 16 und schön, willig,stellt keine Fragen und lebt in einer liberal- szenigen Kreuzberger Patchwork-Familien- WG Okay, da kann man nicht rumsitzen und warten,daß nachts ein höflicher Vampir durchs Dachfenster fällt und bis zur Hochzeit wartet. Also wird gelebt , wild und intensiv, denn man ist nur einmal jung. Aus dieser Perspektive ist das Buch toll.Es zeigt, wie weit die jungen Frauen es gebracht haben. Sie sind wirklich sexuell frei,wenn sie wollen.
Aber nun zum traurigen Teil: Raquel lässt wirklich nichts aus. Aber -ich hatte nicht den Eindruck, daß Sex ihr Spaß macht. Sie kam mir eher vor wie eine lebendige Beate- Uhse- Puppe. Das ist alles so - so beiläufig, wie man einen Apfel isst, da sprühen keine Funken bei einem One - night - stand,da prickelt nichts, da bebt nicht einmal für eine Sekunde die Erde, das wird nur immer einsamer und trauriger und abgestandener, von Mal zu Mal. Das Mädchen ist erst 16 und sagt, IMMER, wirklich IMMER mache der Sex dann alles kaputt, weil er nie heranreichen könne an die Vorfreude. Und danach fühlt sie sich verbraucht, und benutzt. Sie ist eigentlich weder befriedigt noch zufrieden. Das ist nicht frech, nicht sexy, schon gar nicht erotisch, nicht mutig ist das. Es ist nur einfach eine ermüdende Aneinanderreihung fader, alkoholgetränkter Nummern mit grenzwertig ekligen, verpennten Chauvi-Typen ohne Rückgrat und Charakter, ohne Charme und ohne Sex-Appeal, denen man als alte Emanze eigentlich nur in den szenebehosten Hintern treten möchte. Und je weiter man liest, desto einsamer wird Raquel, desto mehr träumt sie sich eine heile romantische Welt und eine große Liebe herbei und da sitzt man dann (alte Emanze, wie gesagt) und liest das und denkt entsetzt: Ach du Sch... reck. Was für eine Rolle rückwärts!!!!! Und dafür all die Jahre Frauenarbeit????? Da hätte sie ja gleich bis(s) zum Morgengrauen auf den keuschen Vampir warten können!!!!
Es hat mich traurig und resigniert gemacht, wie diese junge Frau mit ihrem Leben, ihrer Power, ihrer Intelligenz, ihrem Talent und vor allem ihrer wahnsinnigen Sinnlichkeit umgeht, denn sinnlich ist sie, das spürt man, sie ist sinnlich und poetisch und das ist auch schön am Buch: Stellenweise von großer sprachlicher Kraft, aber nur, wenn Martin die Stadt, den Sommer, das Leben, die Menschen,den Duft, die Freude an etwas , das NICHTS mit Sex zu tun hat, schildert. Interessant. Insgesamt aber, vor allem emotional enttäuschend, weil man so deutlich merkt, wie die Figur Raquel hinter ihrer dünnen Schicht von Kaltschnäuzigkeit und Rotzigkeit vor allem ein verletzliches Mädchen ist und von der großen Liebe träumt, von dem einen Goldstück in all dem MIST, dem sie begegnet. Und Martin lässt sie ewig aus diesem Entwicklungsprozess nicht rauskommen, lässt sie hängen und den Leser mit. Und so blieb sie mir einfach zu - blass, nciht wirklich männermordend und auch nicht wirklich Prinzessin, einfach zu unentschlossen zwischen Sex and the City und Hedwig Courths- Mahler.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Jung, hübsch, erfolgreich und talentfrei!!!, 8. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Frühling und so (Taschenbuch)
Es ist ähnlich wie bei Dan Brown oder dieser Twillight Tante, heute kann man sogar mit Schlechtem zu Geld kommen. Ich las das Buch, damit mir eine Freundin folglich nicht mehr in den Ohren sitzt, ich solle es lesen. Ich bereue es zutiefst. Selten las ich so einen langweiligen Müll, bei allem Respekt aber Sex Sells trifft es auch heute noch * leider *. Gut, dass ich das Buch nicht kaufte sonst würde ich es vermutlich zum Wärmen in den Ofen werfen. Ich las ein bisschen was über die Autorin nun ja Waldorfschule so so, Sie hätte dabei bleiben sollen Ihren Namen zu tanzen statt ein Buch zu schreiben und wie ich vernehmen musste, hat sie sogar ihr zweites Buch veröffentlicht. Respekt, dass man ohne Talent dennoch recht viel Geld machen kann.
Ich sollte auch ein Buch schreiben folgender Plot: Vampire, Sex und eine hübsche Protagonistin der so langweilig ist, dass sie dem Tripper hinterher jagd. Klingt toll oder?
Also, wenn ihr euch langweilen wollt oder euer Hirn schon zum Pfandleiher brachtet, dann liest dieses Buch allen anderen sei gesagt: TUT ES NICHT!

MfG

Rain

Post scriptum: Wer Fehler entdeckt, darf sie gerne behalten.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen So denken, empfinden junge Frauen?, 22. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Frühling und so (Taschenbuch)
Das Buch habe ich gleich nach Erhalt durchgelesen. Es liest sich sehr schnell und ohne großen Anspruch. Eine intellektuelle Glanzleistung kann man verständlicherweise nicht erwarten. Stellenweise geht das Buch überraschenderweise aber doch mal in die Tiefe (Lyrik).
Die Generation, von der hier geschrieben ist, scheint frei von Gefühlen und Mitgefühl zu sein. Es wird konsumiert ohne Interesse. Man ist multimedial Top ausgestattet, verkehrt in den angesagtesten Lokalitäten und ist völlig durch gestylt. Körper und Outfit sind alles, Geist und Charme sind nichts. Völlig ohne (politische und gesellschaftliche) Meinung und gefangen in einem leeren Raum, einer Blase.
Ständig auf der Suche, aber ohne wirklich finden zu wollen. Stets im Mittelpunkt stehen, ohne zu akzeptieren und tolerieren zu können.
Bedauernswert finde ich das obszöne Vokabular. Warum muss es immer "Schwanz" heißen? Hat die Autorin soviel Spaß an dem Wort? Ist es nicht möglich (und im Sinne der Erotik prickelnder) es zu umschreiben? Ein(e) Autor(in) fängt damit an und alle springen auf den Zug auf.
Das Titelbild suggeriert liebenswerte und romantische Erotik, der Inhalt die Zustandsbeschreibung einer (seelenlosen) Generation. Ein Kind der "Spaßgesellschaft" der 90er Jahre.
Beschreibt die Autorin ihr eigenes Leben aufgrund einer fiktiven Person? Auch hier stellt sich die Frage, was ist Liebe oder wie empfindet man/frau Liebe. Kann Liebe so leidenschaftslos sein? Wird Sex mit Liebe verwechselt? Körperliches mit Geistigen? Wenn ja, warum? Es liegt doch nicht an einem Part (egal ob Mann, ob Frau), es kommt auf die Gegensätzlichkeit an.
Raquel gibt sich phasenweise wie eine Prinzessin auf der Erbse, gelegentlich blitzt ihr Geist durch (s. oben). Auffällig die Nennung diverser Marken. Erschreckend der "selbstverständliche" Gebrauch diverser Alkoholika und Drogen. Ich habe dadurch den Eindruck gewonnen, wer nicht mitmacht ist per se schon unten durch. Individuell zu sein, aber letztendlich doch nur "Mitläufer" zu sein.
Mein Fazit; es ist kein erotisches Buch im eigentlichen Sinne, es ist mehr eine Zustandsbeschreibung einer Generation. Eines bestimmten Zustandes in einer bestimmten Zeit.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Als Debut nicht schlecht - mehr auch nicht, 8. Dezember 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Frühling und so (Taschenbuch)
Diesem Buch würde ein bißchen Feuchtgebiete gut tun - die Hauptdarstellerin bewegt sich orientierungslos in der Welt der Schauspieler und Clubs, gern garniert mit Sex. Der könnte etwas konkreter sein, natürlich ist es so gewollt, daß sie den meisten Sex sehr teilnahmslos erlebt. Ich bin weder begeistert noch enttäuscht, es ist so ein Buch, das man lesen kann, aber nicht muss, es schildert und erzählt, nimmt den Leser aber nicht mit. Würde diesen Roman nicht als erotisch bezeichnen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erinnert an die bittersüße Zeit des sexuellen Erwachens, 8. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Frühling und so (Taschenbuch)
Lustvolle Literatur von Frauen gibt der Verlag Schwarzkopf und Schwarzkopf in seiner neuen Buchreihe "Anais" heraus. Gleich der erste Band, das Debüt einer 18-jährigen Berlinerin, wurde zum Überraschungserfolg. Ein so echtes und unverblümtes Buch, so nah an den Gefühlen dieser Generation von Frauen, war lange nicht zu lesen. Der Roman basiert auf Tagebucheinträgen, in denen die Autorin ihre Eroberungen und Enttäuschungen auf der Suche nach Liebe und sexueller Selbstbestimmung rekapituliert. Dass sich Mädchen heute sexuell offensiver und ungehemmter ausleben als frühere Generationen, ändert nichts am Gefühlschaos beim ersten Verliebtsein.
"Frühling und so" ist nicht wirklich ein erotischer Roman, sondern er erinnert an die bittersüße Zeit des sexuellen Erwachens. Insofern erregt die Lektüre weniger, als dass sie wunderbar die Stimmungen und Sehnsüchte dieser Zeit zurückholt. Dabei wechseln sich Passagen, die überraschend reif und in bildhaft-feinsinniger Sprache Stimmungen einfangen, mit schnodderigen Beschreibungen ausgedehnter Partytouren und Männergeschichten ab.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen schön, 20. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Frühling und so (Taschenbuch)
echt, lebensnah und mitreißend. bezaubernd geschrieben, nicht immer rund aber gerade deswegen so sympathisch. das cover und der medienstempel entsprechen ganz und gar nicht dem inhalt - einfach eine wunderschöne comingofage-geschichte, die wahrscheinlich vor allem junge mädchen anspricht, aber auch etwas für die, welche das junge berliner leben kennen lernen wollen. empfehlenswert.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frühling. Sommer. Herbst. Winter., 14. Oktober 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Frühling und so (Taschenbuch)
Ich habe das Buch geliebt. Klar. Liebe es auch noch immer. Warum? Weil es einfach ein Lebensgefühl beschreibt. Das man vielleicht nicht mehr hat. Nie gehabt hat. Nie haben wird. Oder eben genau nachvollziehen kann. Was kann Literatur mehr?! ... Als auf der Höhe der Zeit zu sein? Manche Leser, denen das ganze nicht gefallen zu haben scheint, sind vielleicht auf allzu einfache Werbesprüche reingefallen. Sorry, dafür. Aber wirkliche Literatur hat noch niemals allen gefallen. Kann es auch nicht. Soll es auch nicht. Wer etwas über Liebe, Begehren, Lust, Berlin wissen will, der sollte es lesen. Wer das schon alles weiß, dann um sich ins Verhältnis zu setzen. Für alle, die erwarten, dass man das Ganze in einem Rutsch lesen kann, hier ein Tipp: Einfach mal paar Tage liegen lassen, dann weiter lesen, dann macht es wieder neu Spaß. Habe auch gerade gelesen, dass es das Ganze als Audio-Book geben wird. Einschlafen mit der Autorin - im Ohr - auch nicht schlecht. OK. Ich gebe es zu, es ist eine Werbung fürs Buch: Einfach mal lesen!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Peinlich und langweilig, 12. August 2010
Von 
Maita Wittlich "M. Wittlich" (Oyten, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Frühling und so (Taschenbuch)
LANGWEILIG ist die handlung, der schreibstil und alles andere! erotik ist das nicht, unterhaltung ist es ebenfalls nicht! was ist es dann? MÜLL...habe es nicht mal zuende gelesen...und das passiert mir echt selten!

PEINLICH für diejenigen, die auf dem buchrücken mit positiven stimmen notiert sind...spiegel online unter anderem!
aber dieses buch wurde wahrscheinlich nur wieder so hochgelobt, weil die autorin so jung ist...ich bin es auch und würde trotzdem nicht so einen müll schreiben!
tut mir leid, aber das ist echt ein langweiliges buch, das erwartungen weckt, welche es nicht erfüllen kann!

wie in anderen rezensionen schon erwähnt dreht die handlung sich im kreis, party, freunde, sex...und so monoton geschrieben, dass es zum einschlafen anregt und nicht, wie ein erotisches buch sein sollte, lust macht!

verwirrend sind auch die ganzen unterschiedlichen namen ihrer freunde, aufzählungen ohne anhaltspunkte machen es noch schlimmer!

nicht kaufen...und wenn doch, kauft es mir ab, es nimmt mir meinen wertvollen platz in meinem bücherregal!
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überraschend anders - aber sehr lesenswert!, 17. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Frühling und so (Taschenbuch)
Nach zahlreichen Vergleichen mit "Feuchtgebiete" hat mich dann doch die Neugier gepackt und mich zum lesen dieses Buches animiert. Einleitend muss ich jedoch bemerken, dass mir Feuchtgebiete überhaupt nicht gefallen hat, ich aber dennoch neugierig war, wie eine so junge Schriftstellerin mit dem Thema umgeht. Schnell habe ich dann aber mitgekriegt, das "Frühling und so" eigentlich so rein gar nichts mit "Feuchtgebiete" zu tun hat. Während dort einfach nur das Vulgäre im Vordergrund stand, der Drang nach immer mehr ekelerregenden Szenen, geht es hier um Gefühle und Szenen, die das Leben eines jugendlichen Teenies in der heutigen Zeit zeigen. Vielleicht sollte man nicht sagen eines Teenies....eher bündelt Raquel die Erlebnisse, Gedanken und Ängste einer ganzen Gruppe Jugendlicher, wie sie wirklich tagtäglich gelebt werden. Für viele vielleicht übertrieben, ich finde jedoch eine sehr treffende und bemerkenswerte Darstellung. An den Schreibstil muss man sich anfänglich zwar gewöhnen, fängt aber mehr und mehr an die Gedanken nachzuvollziehen, die die Autorin den Lesern vermitteln möchte. Fazit: Feuchtgebiete einfach aus den Köpfen streichen und sich einfach bei diesem Buch auf was neues...anderes freuen.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Beitrag zum Verständnis großstädtischer Jugendkultur, mehr nicht !, 30. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Frühling und so (Taschenbuch)
Dieses Buch liefert einen Beitrag zum Verständnis großstädtischer Jugendkultur. Wer allerdings auf einen erotischen Roman gehofft hat, wird eher enttäuscht sein. Auch inhaltlich wird nicht viel geboten.
Im Grunde genommen ist es egal, an welcher Stelle man dieses Buch aufschlägt. Wenn man nach 50 oder 100 Seiten mit dem Lesen aufhört, wird man garantiert nichts verpasst haben. Genauso wäre es möglich, von jeder Seite einen beliebigen Satz zu lesen. Die Aneinanderreihung dieser Sätze gäbe den Inhalt des gesamten Werkes ebenfalls korrekt wieder. Dass es keinen wirklichen Handlungsstrang gibt, ist sicher von der Autorin so gewollt. In einer Art Tagebuchform soll ja auch das reale Leben einer 17-jährigen Großstadtgöre mit all seinen wiederkehrenden Elementen wie Saufen, Castings, Clubs, Parties, Medienkonsum a la Germanys next top Model, und schließlich auch Sex dargestellt werden. Aber das alles läuft irgendwie schal und leidenschaftslos über die Bühne.
Ein sehr häufiges Element ist Sex unter Drogen- oder Alkoholeinfluss, und geraucht wird auch eine Menge. Das war zu Zeiten Woodstocks auch nicht anders. Nur hat sich die damalige Generation gleichzeitig noch irgendwie für die Welt um sich herum engagiert und interessiert, wollte gestalten, und hat sich mit Absicht politisch unkorrekt verhalten. Davon ist bei den Protagonisten dieses Buchs auch nicht ansatzweise was zu erkennen. Was bleibt, ist nur die Dauerparty, die zur Routine wird, und in der es logischerweise bald keine Höhepunkte mehr geben kann. Konsequenterweise sind die erotischen Momente in diesem Buch rar, da ist nichts Prickelndes, es dominiert ein leidenschaftsloser, routinierter Sex. Es scheint so, als existierte in den deutschen Großstädten eine Art Jugendghetto, eine abgeschlossene Welt zu der Erwachsene keinen Zugang mehr finden, eine künstliche Konsumwelt, in der letztendlich die globalisierten Großkonzerne den Jugendlichen die Regeln und Vorbilder in Sachen Lebensstil aufdrücken. Und da diese Jugendlichen offenbar keine Lust mehr haben eigenständig zu denken, können sie leicht manipuliert werden, und sind diesen Einflüssen ziemlich schutzlos ausgeliefert.
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Frühling und so
Frühling und so von Rebecca Martin (Taschenbuch - 1. Oktober 2008)
EUR 7,99
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