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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 50% unglaublich gut!
Als ich die ersten zwanzig Seiten des Buches las, war ich hellauf begeistert, meine Vergangnheit so exakt beschrieben zu finden.
Leider lässt diese Begeisterung mit steigender Seitenzahl zunehmend nach. Der Witz des Autors scheint sich ungefähr auf die erste Hälfe der Kapitel zu verteilen, die nächsten 50% wirken dann irgendwie, als hätte der...
Veröffentlicht am 28. September 2001 von kathleen.schroeder@subito.de

versus
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die Generation Golf nicht wirklich getroffen
Ein Bestseller - wie mir der Aufkleber auf dem Cover verrät - für bzw. über eine ganze Generation. Allerdings bleibt der Autor m.E. zu sehr an der Oberfläche der Ereignisse und Lebensgewohnheiten einer Altersgruppe, mit der mehr zu verbinden ist als besagtes Auto, Nena, Wetten, dass...? mit Frank Elstner oder Fit for Fun. Wo bleibt die Beschreibung des...
Am 17. Juli 2001 veröffentlicht


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die Generation Golf nicht wirklich getroffen, 17. Juli 2001
Von Ein Kunde
Ein Bestseller - wie mir der Aufkleber auf dem Cover verrät - für bzw. über eine ganze Generation. Allerdings bleibt der Autor m.E. zu sehr an der Oberfläche der Ereignisse und Lebensgewohnheiten einer Altersgruppe, mit der mehr zu verbinden ist als besagtes Auto, Nena, Wetten, dass...? mit Frank Elstner oder Fit for Fun. Wo bleibt die Beschreibung des wahren Lebensgefühls und der moralischen Werte der Pelikan-Schreiber, Playmobil-Spieler und Pepsi-Trinker? Stattdessen erschöpfte sich die Erzählung in einer langweiligen Aneinanderreihung vermeintlicher "Wegbegleiter" der Generation Golf. Das Buch ist eine Ansammlung von Markennamen, Fernsehsendungen, Sängern und Promis, die diese Generation, der auch ich angehöre, geprägt haben soll. Natürlich bin auch ich damit aufgewachsen, keine Frage. Nur müssen wir uns als Generation fragen, ob wir uns darauf reduzieren lassen wollen. Ich jedenfalls schleppte mich von einer oberflächlichen Betrachtung zur nächsten; die ausgelösten Aha-Effekte waren nur von kurzer Dauer und in meinen Augen einfach nicht ausreichend für ein ganzes Buch. Die schriftstellerische Schlagkraft und der Humor Illies' haben es jedenfalls nicht geschafft, mich an die Lektüre zu fesseln.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Vergangenheitshoroskop, 13. September 2002
Dieses Buch las sich am Anfang wie ein Horoskop: Wie bei einem solchen traf einiges tatsächlich zu, vieles war aber auch Sache der subjektiven Interpretation. Wie auch immer; es machte Spaß und war unterhaltsam ohne jedoch tiefsinnig zu sein. Je weiter sich Illies aber von der Jugend bis zur heutigen Gegenwart bewegte, desto weniger konnte ich mich in seinem Bild unserer Generation (genau, ich gehöre dazu) wiedererkennen. Wie schon im richtigen Leben, so war es dann auch im Buch. Als Kind hatte man noch richtig Spaß, als Erwachsener findet man vor lauter Schranken seinen Weg nicht. Illies hat vor lauter Absicht, ein möglichst breites Themenspektrum abzugrasen, leider sein geplantes Ziel verpaßt.
Ich habe schon ein Problem mit dem Begriff Generation X, aber Generation Golf paßt mir nun gar nicht. Das schlimme ist: trotzdem fahre ich einen. Am meisten nervte der lehrerhafte Ton im letzten Drittel des Buches und die zunehmenden Pauschalisierungen mit denen dann auch der letzte Wiedererkennungswert verloren ging. Vielleicht sollte dies auch nicht so sein, jedenfalls bin ich Individualist und nicht angehöriger des Golf-Kollektivs. Schade das Florian Illies den Humor und die "Trefferquote" des wirklich guten Anfangs nicht über das ganze Buch retten konnte.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine Qual., 24. August 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Generation Golf (Gebundene Ausgabe)
Illies beschreibt und beschreibt und beschreibt, wie das früher so war in den 80ern, und natürlich erkennt man einiges wieder. Dieses Thema reicht gut für eine Stunde fröhlichen Geschwätzes bei Kaffee und Kuchen, aber ein ganzes Buch, das nur die Oberflächen vergangener Zeiten nacherzählt, führt spätenstens nach Seite 20 zu der Frage "Jaaa, und?", die leider unbeantwortet bleibt. Richtig peinlich sind die eingestreuten Versuche, ein bißchen lustig wie Max Goldt sein zu wollen, wofür es bei Illies aber leider hinten und vorne nicht langt. Max Goldt irritiert ja, und Florian Illies beschreibt eben nur. Die Welt in Werbespots zu packen, ist zum Brechen unoriginell. Es war eine Qual. Nie hätte ich das Zeug zu Ende gelesen, hätte man mich nicht dazu gezwungen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Anfang hui, Rest pfui, 25. September 2008
Als Ostdeutscher, der vom Alter her eigentlich beschriebener Generation angehören müßte, tut man sich doch stellenweise recht schwer mit diesem Buch, da der Bezug zum eigenen Leben überwiegend fehlt. Nichtsdestotrotz sind gerade die ersten Kapitel durchaus amüsant zu lesen. Uns DDR-Kindern fehlte zwar der Zugang zur westlichen Warenwelt, das Zeitgeistgefühl der 80er Jahre schwappte trotzdem über die Mauer.

Dennoch kann auch unsereins eine gewisse Klassengesellschaft in der Schule nachvollziehen, die sich hauptsächlich über die Verfügbarkeit der "richtigen" Währung und/oder bundesdeutsche Verwandtschaft im Familienkreis definierte. Da saß man nun als Proletarierkind und verglich den PELIKAN-Füllhalter des Arztsohnes mit dem eigenen DDR-Pendant. Damals hat es wohl gejuckt, heute lache ich darüber. Markenfetischismus ist mir seit diesen Jahren zutiefst zuwider, demzufolge lösen Florian Illies' Jubelarien auf die "richtigen" Produkte bei mir eher mitleidiges Kopfschütteln als Zustimmung aus. Wenn ich zudem sehe, WER in meiner Region überwiegend in einem VW Golf unterwegs ist - nein danke, zu Tuningprolls, Solariums-Dauerkarteninhaberinnen und Hutfahrern möchte ich ganz bestimmt nicht gezählt werden!

Leider geht dem Buch schon sehr bald dermaßen die Puste aus, dass es einige Mühe bereitet weiterzulesen. Als locker-flockiges Erinnerungsbuch der zumindestens Pop-Interessierten hätte "Generation Golf" noch durchgehen können, da jegliche alternative Gruppenzugehörigkeit, die gerade in der beschriebenen Dekade äußerst ausgeprägt war, komplett fehlt. So aber ist es ein unausgegorener Mischmasch, der weder eine halbwegs fundierte Gesellschaftanalyse und schon gar nicht eine umfassende Beschreibung einer ganzen Generation der zwischen 1965 und 1975 Geborenen ist. Gnadenwertung für den unterhaltenden Beginn.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Alles Lüge!, 27. April 2010
Mit Baujahr '72 sollte ich eigentlich genau zur Zielgruppe gehören. Thematisch wäre das ja auch der Fall, aber...
Der Autor hat offensichtlich nicht in den 80ern gelebt, denn sehr viel ist einfach falsch. ein paar Beispiele:

- Bei Wetten dass....? wurde kein Gabelstapler auf Biergläser gesetzt sondern ein LKW.
- Die Barbour-Jacken wurden erst gegen Mitte der 90er getragen
- Ich kenne keine Adidas Allround in rot oder schwarz, unsere waren damals alle weiß mit schwarzen Streifen
- Schnürsenkel nicht geschnürt... das ging damals überhaupt nicht, da die so lang waren, dass man sie zweimal um die Knöchel gedreht hatte.
- Scout-Ranzen: Es gab mehr Fraben als rot, blau und gelb....insbesondere grün: das Modell Ranger, wurde von Jungen getragen.
- nach den Ranzen kamen nicht sofort die Rucksäcke sondern erst noch die Adidas-Sporttasche, die man lässig über die Schulter hängte
- Schlümpfe waren nichtmals gefühlt geschlechtsneutral.... was ist mit Schlumpfiene? Vergessen?
- Play Big starb nicht aus, weil sie im gegensatz zu Playmobil Astronauten hatten und Playmobil altbacken war. Es war genau umgekehrt: Ich hatte eine Raumstation und Raumschiffe von Playmobil. Play Big kam irgendwie über die Wikinger und Bürgerkriegssoldaten nicht wirklich raus.

Ich habe dann mit dem Lesen irgendwann aufgehört, da der Autor offensichtlich keine Ahnung von den 80ern hat. Wie hier auch in anderen Kritiken zu lesen ist, gibt es noch reichlich Beispiele für Dinge, die einfach gelogen sind.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ziemlich mager, 30. Dezember 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Generation Golf (Gebundene Ausgabe)
Das Buch soll vermutlich witzig sein. Gelacht habe ich jedoch nur einmal -- und zwar über ein Zitat von Max Goldt! Insgesamt wirkt "Generation Golf" auf mich wie das Ergebnis eines "Erinnerst Du Dich noch?"-Brainstormings, das in beliebiger Art und Weise zu einem Buch zusammengesetzt wurde, das aber nicht einmal sprachlich zu überzeugen vermag. (Was mich übrigens erstaunte, da Illies ja immerhin FAZ-Redakteur ist.)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Soll dieses Buch nun betroffen machen oder was?!, 23. März 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Generation Golf (Gebundene Ausgabe)
Auf ein witziges und kluges Buch gefasst, dachte ich spätestens nach dem Schluss-Satz: Na, Illies, bist ja ein verdammt cooles Kerlchen! So jung und schreibst schon ein Buch über deine ganze Generation (zu der ich rein ALTERSMÄSSIG auch gehöre). Ich finde dieses Buch eitel, selbstgefällig. Und nein: es macht mich nicht betroffen, dass Illies sich zu einer apolitischen und "Konsum-"(ein zieml. abgegriffenes Wort ohnehin)-gesellschaft usw. usw. zählt - jeder wie er kann und will, nicht? Das einzig Pfiffige an dem Buch fand ich die Schlagwörter aus den Golf-Werbekampagnen als wirklich treffende Kapitel-Überschriften.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Generation Illies, 3. Dezember 2008
Florian Illies Buch "Generation Golf" beginnt stark um dann Kapitel für Kapitel stark nachzulassen. Es wird von Kapitel zu Kapitel immer langweiliger. Konnte ich (Jahrgang 1974) mich anfangs noch öfter in diesem Buch wiederfinden, so häuften sich im Verlauf des Buches die Situationen, die ich gänzlich anders erlebt habe. Zum Beispiel war mein Schüleraustausch mit Frankreich einfach nur gut.

Vor allem glaube ich nicht, dass unsere ganze Generation in erster Linie auf das Aussehen achtet und schon als Student nur damit beschäftigt war teure Klamotten zu kaufen. Illies schreibt hier wohl eher über sein Leben, dass er anscheinend schon im Teenageralter als ziemlicher Spieser verbrachte. Einer ganzen Generationen dieses eher traurige Leben als Etikette zu verpassen ist doch sehr weit hergeholt.

An alle, die in den 60ern und 70ern geboren sind und bisher ein halbwegs spannendes und nicht nur auf Äußerlichkeiten ausgerichtetes Leben hatten, kann ich nur appellieren: Kauft dieses Buch nicht - ihr ärgert euch nur ob der vertanen Zeit.
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 50% unglaublich gut!, 28. September 2001
Als ich die ersten zwanzig Seiten des Buches las, war ich hellauf begeistert, meine Vergangnheit so exakt beschrieben zu finden.
Leider lässt diese Begeisterung mit steigender Seitenzahl zunehmend nach. Der Witz des Autors scheint sich ungefähr auf die erste Hälfe der Kapitel zu verteilen, die nächsten 50% wirken dann irgendwie, als hätte der Autor eine bestimmte Seitenzahl errreichen MÜSSEN. Einzig das IKEA-Kapitel ist nochmal wirklich GUT!
Alles in allem seinen Preis aber auf jeden Fall wert, und ein guter Anlass mit gleichaltrigen Leuten mal wieder herzhaft über die eigene Vergangenheit zu lachen!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut zu lesen, hat aber auch Mängel, 8. Januar 2002
Von Ein Kunde
Nach einem starken Anfang (Beschreibung eines archetypischen Samstagabends Anfang der 80er) lässt das Buch stark nach. Generell schließt der
Autor zu sehr von seinen persönlichen Erfahrungen auf eine ganze Generation. Mir (Jahrgang 70) fällt in meinem ganzen Abi-Jahrgang von 90 Leuten gerade mal 1 (!) Mitschüler ein, auf den die Merkmale der Generation Golf so in etwa passen. Sicher, es gab
solche Hansel, vielleicht sogar ziemlich viele, aber sie sind sich nicht die dominierende Gruppe.
Mein persönlicher Eindruck von dieser "Generation" ist eher der eines sehr, sehr heterogenen Haufens.
Die Beschreibung mag vielleicht auf den typischen
späteren Jura/VWL/BWL-Studenten zutreffen, aber waren die jemals anderst ? Generell findet sich in dem Buch viel alter Wein in neuen Schläuchen, eine
hedonistische, geschniegelte, konservative Generation, die sich an der linken Vorgänger- generation reibt, hatten wir das nicht schon Anfang/Mitte der 80er Jahre ? Aber das hat Illig in seiner Kleinstadt wohl nicht so mitgekriegt.
Auch ist der öfters recht snobistische/arrogante Unterton des ganzen ziemlich peinlich.
Dennoch, so zum Zwischendurch lesen ist das Teil recht unterhaltsam, es gibt genug lesenswerte
Datils über die 80er.
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