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Kundenrezensionen

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am 5. Dezember 2013
Bisher habe ich die Musik von Bach gemocht und hätte nie gedacht, dass ich sie durch einen Roman verstehen und lieben lerne. Nicht weniger schafft Jens Johler mit diesem einzigartigen und spannenden Roman in dem es ihm gelingt, Bachs Auseinandersetzung mit der Musik in einen Spannungsbogen mit seinen Wanderungen, seinen Engagements, seinem Liebes- und Ehelebens und dem gesellschaftlichen Leben sowie der Religion und der Philosophie dieser Zeit derart zusammenzubringen, dass alle Sinne mitgerissen werden. Da geht schnell die Nacht herum, ohne dass man bereut, verschlafen am Arbeitsplatz zu erscheinen.
Große Literatur!!!
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am 10. November 2015
Ich habe diesen Roman schon bald nach seinem Erscheinen gelesen und war total begeistert. Es ist, als wäre der Autor damals dabei gewesen, als guter Freund von Bach oder als sein alter ego. Mein Bild von JSB hat sich durch die Lektüre wohltuend verändert ' bisher hatte ich immer die Vorstellung von einem alten, würdigen Musiker, der Bach sicherlich auch in seinen späteren Jahren war. Aber Johler zeigt in diesem Roman den jungen, genialen Musiker auf der Suche nach der vollkommenen Musik, die Himmel und Erde vereint, und das ist ihm hervorragend gelungen. Ich habe mich bei meiner Lektüre damals immer wieder gefragt, was von alledem erfunden war und was auf den historischen Tatsachen beruht. Antwort darauf gibt jetzt die neue, erweiterte Ausgabe mit dem Anhang 'Fiktion und Fakten'. Aber mit oder ohne "Faktencheck", die Lektüre des
Romans ist sowohl informativ als auch unterhaltend - ein reiner Genuss. Unbedingt lesen!
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am 22. Juli 2014
Bach als Mensch, so hatte ich ihn mir nie vorgestellt. Das Porträt, das man meistens von ihm sieht, zeigt einen ernsten Mann. Fromm war er und er hat ehrliche , ergreifende Musik geschrieben. Für viele Leute ist diese Musik der einzige Grund eine Kirche zu betreten.
Aber hier in diesem Buch begegnet er uns als Mensch der zweifelt aber immer versucht mit seinem Glauben im Reinen zu sein.
Ich denke, das ist ihm in seinem Leben später gelungen und deshalb empfinden wir etwas wenn wir seine Musik hören.
Danke an den Autor, dass er uns Bach auf diese wunderbare Weise nahe gebracht hat.
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am 22. Dezember 2013
"Die Stimmung der Welt" ist ein Entwicklungsroman. Seine Figuren sind Bach, seine Musik und die Neuzeit. "Die Stimmung der Welt" ist auch ein Liebesroman. Er handelt von Bachs heimlicher Liebe zur Oper, seinen Jugendliebe, und seiner Liebe zu seiner Familie und seinen Freunden. Schließlich ist "Die Stimmung der Welt" ein Trauerroman. Er beschreibt den Abschied vom Pythagoräischen Ideal einer himmlischen Harmonie, seine Ablösung durch den Industriestandard der gleichschwebenden Stimmung, und die damit einhergehende Säkularisierung. Im Zentrum aller drei Romane der zweifelnde und der suchende Bach, der sich nicht mit einigen wenigen Schritten auf dem Quintenzirkel begnügen möchte, sondern ganz herum will ohne dass es zu Missklängen kommt. Wer Präludien und/oder Fugen des Wohltemperierten Klavier kennt, sie vielleicht selber einmal eingeübt hat, wird sich ihnen nach der "Stimmung der Welt" erneut zuwenden um ihre komplexen Kompositionsprinzipen zu ergründen. Und wem sie bislang unbekannt waren -- der wird sie sich anhören, und anhören, und anhören und dabei einer durch und durch beseeligenden Lektüre eine durch und durch beseeligende Musik an die Seite stellen.
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am 4. Juli 2014
Ich kann mich den positiven Rezensionen nur anschließen !
Endlich mal ein Versuch, den "Musik-Giganten" auf eine menschliche Ebene zu holen - und nicht ständig nur seine Musik im Auge zu haben...
Was nicht ganz einfach ist - da Bach offensichtlich kein so exaltierter Typ war wie beispielsweise Mozart..
Und die Kirche tat das Ihre, um ihn zu vereinnahmen - und damit quasi heilig zu sprechen..
Dieses Bild spukt noch heute in unseren Köpfen herum. Kein Wunder, dass da eine Unnahbarkeit, eine menschliche Distanz entsteht - zumal Bach seine Gefühle (aus gutem Grund?) nicht zu Markte getragen hat.
Doch man muss sich fragen, ob ein Mensch, der 21 Kinder hatte, gerne gut aß und Scherzen nicht abgeneigt war (auch in seiner Musik zu erkennen) wirklich der strenge asketische Frömmler war, zu dem er gerne abgestempelt wird!
Hier in diesem Buch wird der Versuch gemacht, in einem freundlichen Plauderton Stationen in seinem Leben "wie sie hätten sein können" zu schildern - was auch, wie ich finde - gut gelungen ist!
Verwoben mit musikalischen und philosophischen Betrachtungen ergeben diese "Menschlichkeiten" eine interessante Mischung...
Schön auch, dass das Titelbild mal einen anderen Bach zeigt als das übliche unvollständige Portrait des alten Mannes, was schon fast wie eine Karikatur rüberkommt.
Dieses scheint mir auch wesentlich authentischer. Und im Gegensatz zu den andern Porträts schaut er hier zufrieden in die Welt...
Kein Wunder - denn dies zeigt ihn ja auch bei seiner Lieblingsbeschäftigung (die ich gut nachvollziehen kann)!
Das einzige Manko - und deshalb vergebe ich nur 4 Sterne - ist, dass dieser Roman ziemlich abrupt abbricht.
Als ob der Autor hier sein Pulver verschossen hätte und ihm dann nichts mehr eingefallen wäre..
Aber vielleicht gibt es ja tatsächlich mal eine Fortsetzung - wie hier schon erhofft wurde!
Schauen wir mal...
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am 25. August 2014
Es war sehr geschickt von Jens Johler,
ausdrücklich darauf hinzuweisen,
dass etliche Passagen in seinem Buch frei erfunden sind.
So ist er in dieser Hinsicht nicht angreifbar
sondern legitimiert aus Bachs Leben einen spannenden Roman zu machen.
Darüber hinaus sind die religiösen und weltanschaulichen Ausführungen
sehr überzeugend eingeflochten, kommen nicht zu kurz,
werden aber auch nicht zu breit getreten,
sodass sich eine angenehme Mischung aus Lehrbuch und Unterhaltung ergibt.
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am 9. Dezember 2014
Ein flott geschriebener Bach-Roman. Dennoch sehr gut und tiefgehend recherchiert. Aller Wahrscheinlichkeit nach nähert sich Johler auch in seinen fiktiven Additionen dem Menschen Bach mehr als so viele andere, oft recht dröge Bach-Biographen. Und darum geht's: Bach war ein Suchender, ein Getriebener, ein liebender Mensch. Lesenswert nicht nur für Klassik-Freunde.
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am 24. Januar 2014
Ich habe mit großem Vergnügen das Buch gelesen. Es war schwer zur Seite zu legen und noch schwerer, dass es zu Ende ist. Die Sprache, es las sich wie eine Melodie und die Recherche, ich fühlte mich vollkommen in diese Zeit versetzt.Es ist so spannend und interessant, dass ich mir nun die Musik von Bach anhöre. Eine neue, tolle Erfahrung. Sehr zu empfehlen.
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am 17. März 2014
Wie einige schon geschrieben haben, kommt einem Bach durch diesen Roman näher. Er wird sehr menschlich und sympathisch dargestellt. Das Buch hält einen in Atem und die Spannung wird gut aufrecht erhalten. Schade, dass es nicht weitergeht. Vielleicht erscheint ja ein zweiter Band.
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am 18. Januar 2014
Ich habe dieses Buch in drei Tagen durchgelesen, ich konnte gar nicht aufhören. Es fesselte mich von der ersten Seite an. Ich habe mich gefragt, woran das wohl liegt. Ich glaube, nicht nur daran, dass Bach uns so lebendig vor Augen geführt wird, oder daran, dass wir sofort in seine Zeit hineintauchen, sondern vor allem an der musikalischen Sprache von Jens Johler. Der Sound ist so, dass man immer weiterlesen möchte - und das einzig beklagenswerte ist, dass es irgendwann aufhört. Tolles Buch!
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