Kundenrezensionen


26 Rezensionen
5 Sterne:
 (18)
4 Sterne:
 (3)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:
 (4)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


50 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muss für jeden der sich für das Schreiben interessiert!
Kurze Kritik: Von wem könnte man bessere Tipps erhalten, wie man ein gutes Drehbuch schreibt, als vom jemanden, dessen Studenten die Drehbücher zu den Filmen "The Truman Show", "Toy Story 1 & 2", Ally McBeal, "Die Farbe Lila", Erin Brokovich", "Forrest Gump" (um nur einige zu nennen) geschrieben haben? Robert McKees Buch "Story" ist an all die gerichtet, die...
Veröffentlicht am 30. November 2006 von Cyrus

versus
37 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Englisches Original kaufen!
Das Buch ist natürlich das Standartwerk für jeden Filmautor/Regisseur/Produzenten und gehört auch an den deutschen Filmhochschulen zum Standartwissen.

Ich würde jedoch jedem, der des Englischen ein bißchen mächtig ist dringendst empfehlen, sich die englische Originalausgabe zu holen. Habe den Fehler gemacht und es auf deutsch...
Veröffentlicht am 20. März 2008 von dick laurent


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

50 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muss für jeden der sich für das Schreiben interessiert!, 30. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Story: Die Prinzipien des Drehbuchschreibens (Taschenbuch)
Kurze Kritik: Von wem könnte man bessere Tipps erhalten, wie man ein gutes Drehbuch schreibt, als vom jemanden, dessen Studenten die Drehbücher zu den Filmen "The Truman Show", "Toy Story 1 & 2", Ally McBeal, "Die Farbe Lila", Erin Brokovich", "Forrest Gump" (um nur einige zu nennen) geschrieben haben? Robert McKees Buch "Story" ist an all die gerichtet, die daran interessiert sind selbst ein Drehbuch zu schreiben oder einfach nur etwas über die Kunst Drehbücher zu schreiben wissen wollen. Und genau daran sollte sich das Buch messen lassen! Aus dem Grund verdient das Buch 5 Sterne. Es analysiert alle relevanten Themen, die ein Drehbuchautor berücksichtigen sollte, wenn sie oder er ein erfolgreiches Drehbuch schreiben will.

Längere Kritik: Robert McKee hat selbst einige Awards für seine Drehbücher erhalten und ist Berater für Hollywood Unternehmen, wie z.B. Tri-Star und Golden Harvest Films. Er ist definitiv ein Kenner seines Fachs. Und das Buch "Story" spiegelt seine Kompetenz wieder.

Zum Inhalt des Buches: McKee erläutert dem Leser anhand von Drehbuchabschnitten (z.B. Chinatown), wie man bestimmte Fehler vermeidet und was ein "gutes Drehbuch" ausmacht. Fachausdrücke, wie z.B. Plot-points, Climax, Plot, Antiplot, etc., weiß McKee einfach und auf den Punkt gebracht zu erklären, und mit praktischen Beispielen zu belegen. Aber das Buch setz bereits da an, wo das wirkliche Schreiben eines Drehbuches anfängt: nämlich vor dem Schreiben. Ideenfindung, Charakterstudien, Genrefestlegung, etc. werden ausfürhlich erklärt und sollen den Leser dazu animieren von Anfang an professionell zu arbeiten. Durch das Buch hindurch fühlt sich der Leser in guten Händen.

An wen ist das Buch gerichtet: Es ist natürlich an alle gerichtet die Spaß am Schreiben haben, seien es angehende oder professionelle Schriftsteller von Romanen oder Drehbüchern. Beide können von dem Buch profitieren. Da das Buch "Story" tief in die Materie des Drehbuchschreibens eingeht, darf es nicht verwundern, dass es teilweise Pflichtlektüre an einigen Kunst- und Filmhochschulen ist. Es ist also ebenso für Studentinnen und Studenten geeignet, die kein "theorie-trockenes" Buch wälzen wollen, welches sich mehr an langweiligen Theorien orientiert, anstatt sich an der Praxis zu orientieren. "Story" ist ein praktisch handbares Buch, vollgespickt mit praktischen Beispielen und ist verständlich geschrieben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genuss, 1. Mai 2007
Von 
P. Graw (Zuhause) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Story: Die Prinzipien des Drehbuchschreibens (Taschenbuch)
Wo ich grade in guter Erinnerung an dieses Buch noch einmal auf diese Seite hier gestoßen bin, möchte ich gleich noch meine Empfehlung hier lassen.
Ist schon etwas länger her, dass ich Robert McKee's Story gelesen habe, aber den Genuss, den es mir bereitet hat, werd ich wohl nie vergessen. Eines der wenigen Bücher überhaupt, die ich wirklich verschlungen habe, wo ich mich vom Lesen abhalten musste, damit die Freude nicht zu früh vorbei ist.

Ich liebe gutes Geschichtenerzählen, und Robert McKee hat es mit diesem Buch geschafft, eine Ahnung davon zu vermitteln, was wirklich gutes Geschichtenerzählen im Kern zusammenhalten kann. Vor allem im Vergleich zu allgemein bekannten Handwerksmethoden ("Da muss ein Wendepunkt hin, das schafft Kontrast und ermöglicht somit Emotion blabla"), sind seine Perspektiven zum Drehbuch- und Geschichtenschreiben originell geschildert und überhaupt einmal sinnvoll reflektiert worden, hat man das Gefühl: So schildert er nicht nur die Methoden an sich, sondern vor allem, warum sie wirksam sind.

Sein Stil ist dabei sehr "amerikanisch", d.h. die Sprache sehr anschaulich, verständlich und energisch, vom Inhalt aber im Gegensatz dazu sehr komplex: Er handelt viele Bereiche der Kunst ab, verknüpft diese miteinander und weist gekonnt vor und zurück. Es entsteht der Eindruck, dass der Mann Ahnung davon hat, was er ausdrücken will und wie er es verständlich vermitteln kann. Didaktisch hochwertig meines Erachtens.
Sein zuteils energischer Schreib- und Argumentationsstil kann hochnäsig wirken. Mir hat es jedoch gefallen, es ist kein lasches hin und her von Pro und Contra-Erörterung, sondern zack zack, das ist seine Meinung. Das provoziert an einigen Stellen, bringt seine Perspektiven aber sehr klar auf den Punkt - und man kann selbst entscheiden, ob man sich eher davon distanziert oder nicht. Wie als würde man an einer guten Auseinandersetzung zu diesem Thema teilnehmen.

Insgesamt hat mich Story persönlich sehr motiviert und für's "erweiterete" Geschichtenentwickeln begeistert. Es hat ebenso Freude bereitet, seine Methoden und Tipps anzuwenden und über die Ergebnisse zu staunen.

Bei allem Positiven, eines lässt dieses Buch (leider) komplett außen vor: Die ökonomische Seite des Drehbuchschreibens. Seine Meinung, dass Drehbücher allein wegen ihrer Qualität genommen werden, mag für Tarantino gelten, für die meisten anderen ein wenig zu vereinfacht sein.
Wie dem auch sei, ansonsten bekommt Story meine uneingeschränkte Empfehlung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


37 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen the story - keine Bedienungsanleitung, dafür know-how, 30. Oktober 2001
Rezension bezieht sich auf: Story: Die Prinzipien des Drehbuchschreibens (Taschenbuch)
Es gibt unzählige Bücher über das "Schreiben", aber es gibt nur wenige Bücher, die darüber wirkliche Grundlagen vermitteln. "Story" von Robert McKee gehört zweifelsfrei zur zweiten Gruppe. Ihn gleich mit DEM Standartwerk "Poetik" von Aristoteles zu vergleichen, wäre unfair. Und doch: Wenn Aristoteles die Basis ist, dann baut McKee darauf auf. Wohltuend ist vor allem, dass der Autor nicht schon im Vorwort verspricht, dass jeder, der dieses Buch nur halbwegs überfliegt, bereits am nächsten Tag die hohe Kunst des Schreibens beherrscht, wenn er sich nur an die Regeln des vorliegenden Buches hält. Vielmehr gibt er dem Leser zum einen Prinzipien an die Hand, die auf Erfahrungen und Forschungen beruhen, und zum anderen Tipps und Kniffe, wie man den Einsatz dieser Prinzipien erlernen kann. Was hier so trocken klingt, das vermittelt McKee in seinem Buch "Story" zum einen sehr schlüssig und teilweise auch humorvoll und zum anderen vor allem durch die zahlreichen Beispiele sehr praxisnah. Mit Reich-Ranitzki oder Karasek sollte man sich nach dem Genuss dieses Buches zwar nicht gleich anlegen, aber zumindest hat jemand einmal Schilder und Wegweiser für die grobe Richtung aufgestellt, an denen man sich entlangarbeiten kann.
Was für mich sehr wichtig war: Alleine das Lesen dieses Buches machte Lust aufs arbeiten am eigenen Werk. Und: mit jedem Kapitel lernt man dazu, und es wird einem klar, warum so mancher euphorische Anfang in der Vergangenheit oft jäh und deprimiert endete.
Wer Spaß am Schreiben hat für den ist "Story" ein unschätzbarer Ratgeber. Dafür sprechen auch mehrere Querverweise in anderen Büchern und Kritikerstimmen. Deshalb - 5 Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unbedingt!, 17. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Story: Die Prinzipien des Drehbuchschreibens (Taschenbuch)
Es gibt meiner Meinung nach nur zwei Bücher, die die Prinzipien des Schreibens sehr gut vermitteln: Lajos Egris "Dramatisches Schreiben" und dieses Buch.
Dieses Buch ist nicht nur für DrehbuchautorInnen geeignet, sondern auch für Roman- und TheaterautorInnen. Robter McKee erklärt anhand vieler Filmbeispiele, warum eine Story erfolgreich ist oder warum nicht. Ich habe dabei wieder viel gelernt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


32 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen lehrreich aber auch hochnäsig, 6. Januar 2002
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Story: Die Prinzipien des Drehbuchschreibens (Taschenbuch)
Von Robert McKee kann man alles lernen um erfolgreiche Drehbücher zu schreiben. Sein Buch "Story" ist übersichtlich, detailliert, und er belegt an Beispielen, wie Geschichten funktionieren, und auch wie sie nicht funktionieren. Mit Kreativität und Intuition, Schreibblockaden und Kritik, Phantasie und Disziplin kann man lernen gelingend umzugehen, um immer das Beste für die reifende Story auszuwählen. Man bekommt alle Kniffe des Drehbuchschreibens in den Schoß gelegt und man würde sicher auch die Lust verspüren mit diesem Meister-Handwerkszeug loszuüben, seine eigenen Geschichten zu überarbeiten, ja vielleicht sogar ganz neu zu schreiben, wenn nicht auch ein Tenor der Ablehnung in McKees Ausdrucksweise wäre. Somit erscheint die Fülle des Lehrbuchs unterschwellig nicht inspirierend sondern entmutigend, wenngleich man über den Grundtenor hinweglesen kann, wie man ja auch schon in der Schule und der Uni überhören musste wenn Lehrer nur ihr fundiertes Wissen loswerden wollten, und sich gar nicht für Didaktik interessierten. Ich frage mich also, wenn ein Lehrer seinen Schülern nicht aus Liebe etwas beibringen möchte, warum macht er sich die Mühe und schreibt ein so handwerklich meisterhaftes Buch? Wahrlich meisterhaft wäre das Buch, wenn er insgesamt begeistert und begeisternd wäre und nicht so selbstverliebt in sein Lehren.
Ich empfehle es trotzdem, denn es ist eines der vollständigsten Lehrbücher des Drehbuchschreibens!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswert!, 12. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Story: Die Prinzipien des Drehbuchschreibens (Taschenbuch)
Anders als Syd Field erzählt hier ein wirklicher Experte über die Kunst des Drehbuchschreibens. Im Gegensatz zu Field erwähnt und erklärt McKee auch den Antiplot, die 5 Akte Struktur u.v.a.
Dieses Buch war mir beim Erstellen meines Drehbuchs eine wirklich sehr große Hilfe und ist auch als Nachschlagwerk unerlässlich geworden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solides Fachwissen, aber manchmal etwas abgehoben, 2. Juni 2009
Von 
H. P. Roentgen - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Story: Die Prinzipien des Drehbuchschreibens (Taschenbuch)
Story handelt von Prinzipien, nicht von Regeln, ist McKees Überzeugung; von Archetypen, nicht von Stereotypen; von Originalität, nicht von Wiederholung.

Das merkt man dem Buch an, hier schreibt jemand, der sein Metier kennt, der keine schnellen Wundermittel verspricht, die garantiert zum Bestseller verhelfen.

Dafür bietet er viel Handwerk. Struktur, Setting, Genre und die Substanz der Story; das auslösende Ereignis, die Wendepunkte, Krise, Höhepunkt bis hin zur Zerlegung einer Szene in Beats: Mckee hat sich bemüht eine umfassende Darstellung der Kunst des Drehbuchschreibens zu liefern.

Natürlich ist es nicht nur für Drehbuchschreiber interessant, Story ist auch für Romanautoren nützlich.

Er demonstriert seine Thesen mit zahlreichen Beispielen - ganz offenbar ist Chinatown einer seiner Lieblingsfilme - und meist ist das Buch sehr anschaulich geschrieben.

Leider nicht immer und das ist der einzige Wermutstropfen. Denn vor allem an Anfang leidet er an Definitions-Wut, da wird mancher Definition ausführlichst breit getreten, deren Sinn und Wert nicht einsichtig sind und das sind dann auch die einzigen Stellen, an denen er es an Beispielen fehlen lässt.

Gegenüber Syd Fields Buch Das Handbuch zum Drehbuchist McKee sehr viel ausführlicher und detaillierter, allerdings auch stellenweise schwieriger zu lesen. Die Odyssee des Drehbuchschreibers ist verglichen mit McKee auf Bildzeitungsniveau.

Ein großes Problem ist die Übersetzung. Im Deutschen herrscht bereits ein Wirrwarr aus Fachbegriffen, die aus amerikanischen Schreibwerkstätten kommen, aus solchen aus deutschen Literaturseminaren, aus geglückten und weniger geglückten Eindeutschungen.

Dieses Buch stiftet weitere Verwirrung, weil die Übersetzer sehr eigene Wortwahl benutzen und sich nicht an die üblichen Fachbegriffe halten. Bestes Beispiel wäre das bis zum Überdruss benutzte Wort "Wert", das im Buch ein zentraler Begriff ist, der aber im Deutschen mit sovielen moralischen Bedeutungen aufgeladen ist, dass die Wortwahl mehr als unglücklich ist. Auch sonst ist die Übersetzung nicht gerade vorbildlich.

Deshalb nur vier Sterne.

(C) Hans Peter Roentgen
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen An alle die Schriftsteller und Drehbuchautoren werden wollen, 7. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Story: Die Prinzipien des Drehbuchschreibens (Taschenbuch)
Es ist ein ausgezeichnetes Buch,

da wird genau beschrieben, wie Spannung entsteht. Man kann diese Prinzipien durchaus als Maßstab anlegen, weil sie universell sind. In jedem Film und in jedem Buch werden diese Prinzipien angewandt, wenn man sie ignoriert, dann schreibt man kein gutes Buch, das jedenfalls lässt der Autor durchschimmern und dem stimme ich auch zu.
Ich finde man sollte der Idee fernbleiben, dass Schreiben nach Prinzipien nichts Ungezwungenes hat. Man muss die Grundprinzipien beherrschen und mit ihnen jonglieren.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der Besten Bücher - nicht nur für Drehbuchautoren, 18. Juli 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Story: Die Prinzipien des Drehbuchschreibens (Taschenbuch)
Dem Autor gelingt das Kunststück, gleichzeitig anspruchsvoll und leicht verständlich, komplex und übersichtlich zu schreiben.
Die vermittelten Ideen sind grundlegend, der Stil sachlich, aber durchaus nicht ohne Humor. (Während die Vor-Rezensentin das Fehlen von Humor beklagt, musste ich an einigen stellen laut auflachen.) Die behandelten Konzepte betreffen Geschichten allgemein; obwohl sie anhand von Drehbüchern vorgestellt werden, sind sie für alle Schreibenden interessant.
Was die angebliche Langatmigkeit angeht: Einige Wiederholungen hat das Buch zwar, aber durch die klare Strukturierung fällt es leicht, bis zum nächtsen Thema "querzulesen".
Erfreulich auch die Tatsache, dass sich die Kapitel gut unabhängig voneinander lesen lassen. (Gut für "Zwischendurchleser".)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muss für alle, die das Schreiben interessiert, 10. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Story: Die Prinzipien des Drehbuchschreibens (Taschenbuch)
'Story' von Robert McKee behandelt, wie der Untertitel schon sagt, die Prinzipien des Drehbuchschreibens und ist ein Muss für alle, die Freude am Schreiben haben. Der Autor selbst ist Berater großer Hollywoodstudios und hält seit über 20 Jahren Seminare zum Drehbuchschreiben. 26 Oscar- und 124 Emmy-Preisträger waren unter seinen Studenten, die z.B. die Drehbücher von 'Die Farbe Lila', 'Forrest Gump' oder 'Der Herr der Ringe' verfasst haben.
In seinem Fachbuch von 2011 sammelt McKee sämtliche Erklärungen und Tipps für den Aufbau eines guten Drehbuchs in 4 Kapiteln. Dabei behandelt er u.a. die Suche nach einer Geschichte, verschiedene Möglichkeiten einer Struktur, die Komposition und den Spannungsbogen. Währenddessen bezieht er ständig die Rolle des Autors mit ein und liefert Tipps für eventuell aufkommende Probleme. Zur Veranschaulichung helfen konkrete Filmbeispiele, die McKee sinnvoll mit dem Thema des aktuellen Kapitels kombiniert.
Fachausdrücke werden unkompliziert erklärt, wobei der Autor seinen Leser immer ernst nimmt und sich selbst nicht als Über-Genie darstellt. Vielmehr stellt er gleich zu Beginn, bzw. schon auf dem Buchumschlag, fest, dass es im Grunde keine Regeln für das eine gute Drehbuch gibt. Er nennt diese Regeln Prinzipien, wie auch im Untertitel, und gibt eher einen Leitfaden für den Aufbau eines Drehbuchs und die Überlegungen zur Geschichte. Dabei soll der Leser nach einer neuen, originellen Idee suchen und bekommt keine Anweisungen dazu, ein bereits erfolgreiches Konzept einfach zu wiederholen.
McKee weiß, wovon er spricht, sodass sein energischer Stil von seiner eigenen Passion für das Schreiben zeugt. Einige Leser könnten diese Leidenschaft als Überheblichkeit interpretieren, jedoch täuscht dieser Eindruck. In der englischen Originalausgabe des Fachbuchs lässt sich sehr schnell erkennen, dass der leidenschaftliche Schreibstil eher Resultat seiner amerikanischen Gelassenheit ist als einer Arroganz.
'Story' verknüpft anschauliche Beispiele und Spaß am Lesen mit komplexem Inhalt und Wissen, sodass das Buch für jeden empfehlenswert ist, der zum wirklich guten Schreiben motiviert werden will. Zum optimalen Wissenserwerb sollte man sich überlegen, die englische Version lesen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Story: Die Prinzipien des Drehbuchschreibens
Story: Die Prinzipien des Drehbuchschreibens von Robert McKee (Taschenbuch - 2011)
EUR 29,90
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen