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Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen19
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am 26. März 2007
Der Untertitel "Vollwertige Rezepte aus nah und fern" trifft den Kern des Buchs genau - Suzanne Barkawitz präsentiert darin eine bunte Mischung von Rezepten, die mal vertraut, mal exotisch klingen. Die Rezepte sind teilweise von der Küche Indiens, Mexikos, Japans, Chinas oder Griechenlands inspiriert wie die klangvollen Namen "Fladenbrot mit Hummus bi Tahina", "Chili con Tofu" oder "Hirseauflauf mit Yaki-Nori" zeigen. Aber auch bodenständige, rustikal anmutende Rezepte finden sich in diesem Buch wie z.B. die "Sämige Möhren-Rote Beete-Suppe" oder die "Selleriepuffer". Die Zusammenstellung der Rezepte ist abwechslungsreich und verbindet Bekanntes mit neuen Ideen.

Das Buch ist übersichtlich gegliedert und enthält im ersten Teil eine kurze Zusammenfassung der Gründe für den Veganismus (die meiner Meinung nach in einem Kochbuch nicht unbedingt erforderlich ist) und des Weiteren eine Aufstellung von Lebensmittelgruppen, die in der veganen Küche Verwendung finden: Hülsenfrüchte, Getreide, Sojaprodukte und Seitan, Meeresgemüse und nicht zuletzt Gewürze. Insbesondere letztere finden in den Rezepten vielfältige Verwendung, mit Salz und Pfeffer allein ist es in der Regel nicht getan, um in den Genuss der Speisen zu kommen.

An diesen ersten Teil des Buchs schließt sich dann der Rezeptteil an. Gut gegliedert, präsentiert er Ideen aus verschiedenen Bereichen der Küche wie "Frühstück", "Brotaufstriche", "Suppen", "Schnelle Gerichte" oder "Pikantes Gebäck". Neben aufwändigeren Rezepten, die nach einer Vielzahl an Zutaten verlangen, stellt Suzanne Barkawitz auch einfachere Rezepte vor. Langeweile dürfte kaum aufkommen, wenn man die Speisen nachkocht und zudem sind die meisten Rezepte - wie der Titel schon erklärt - vollwertig und gesund. Leider enthält das Buch keinerlei Fotos, sondern ist zur Auflockerung lediglich hin und wieder mit ein paar schwarz-weiß Zeichnungen versehen. Dennoch: Es ist der Inhalt, der zählt und hier erhält der (Hobby-)Koch einige interessante Anregungen.
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am 30. August 2004
Ich bin seit vielen Jahren Vegetarierin und seit einigen Jahren lebe ich vegan. Ich habe zahllose Kochbücher gekauft und Rezepte ausprobiert, aber die Rezepte in "Vegan genießen" vom Pala-Verlag sind mit Abstand die leckersten Gerichte die ich kenne. Hier wird nicht ideenlos die Sahne mit Sojasahne ausgetauscht oder statt Eier kiloweise Speisestärke verwendet. Sondern die Gerichte haben alle ihren eigenen, individuellen Quarakter. Susanne Barkawitz ist es gelungen durch eine spezielle Mischung von herkömmlichen Zutaten den veganen Gerichten Substanz und einen leckeren Geschmack zu verleihen. Weiterhin sind die Gerichte verhältnismäßig gehaltvoll (Vitamine, Mineralstoffe und Kalorien). Die Gerichte sind leicht zuzubereiten und die Zutaten gibt es in jedem Supermarkt bzw. Naturkostladen. Rezepte gibt es für: Süßspeisen, Getränke, Suppen, Saucen, Gebäck und Kuchen, Brotaufstriche, Schnellgerichte und Hauptgerichte. Weiterhin umfangreiche Ernährungskunde und Zutatenerklärung. Probieren Sie mal die vegane Pizza: Ein absoluter TRAUM !!
Übrigens: es gibt noch mehr vegetarische und vegane Bücher vom Pala-Verlag. Alle sind zu empfehlen.
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am 12. April 2012
...das ich vor zehn Jahren in Händen hielt. Heute wird es ja mehr und mehr einfacher sich vegan oder zumindest streng vegetarisch zu ernähren. Als ich dieses Buch mir holte, war ich eher verzweifelt.
Einige Rezepte finde ich bis heute nicht lecker, andere widerum führten mich dazu mich mit der veganen Küche anzufreunden.
Auch wenn ich es nicht rund um gut finde bleibt es für mich das Buch als Wegweiser für jeden, der neu ist in der veganen Küche. Viele Behauptungen sind leider überholt, die hier aufgelistet werden, wie z.B. sich mit VitaminB12 aus Sauerkraut versorgen zu können.
Dafür ist es am Anfang am umfangreichsten was die Herstellung der Basics angeht: z.B. Tofu aus eigener Herstellung oder Soyamilch. Grade vor zehn Jahren und länger war vegan kaufen eher in teuren Läden möglich und so ist ihr Buch umso wertvoller. Noch heute eigentlich. Denn viele Kochbücher lehnen sich auf die Fertigprodukte, die es zu kaufen gibt.

Es ist schade das ich ihr Nachfolgebuch nicht mehr bekommen kann. Denn so manches Rezept bleibt einzigartig und ich hätte gern ihre chinesische Küche genossen.
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am 26. April 2008
Ein Geniales Kochbuch

Die ersten Kapitel über die Gründe die für eine Vegane Ernährung sprechen (Ethische, Religiöse und Ökologische) und Typische Lebensmittel in der Vegetarischen und Veganen Küche wie Tofu, Tempeh, Getreide etc. dürften für bereits Erfahrene Veggies nicht besonders Interessant sein weil hier im Grunde nur Wiederholt wird was die meisten die sich intensiv mit der Veganen Lebensweise auseinandersetzen eh schon Wissen. Aber gerade für Anfänger oder einfach nur Oberflächlich an der Thematik interessierten dürften diese Kapitel dann doch recht interessant sein.

Die Rezepte selbst sind in der Durchführung überwiegend Einfach, also nichts für was man ein Meisterkoch sein müsste. Leider hat sich bei uns die Meinung Eingebürgert das Essen entweder gut schmeckt oder Gesund ist. Hier haben wir beides, die Gerichte sind Gesund und Schmecken zum Großteil einfach Genial.

Das Einzige Problem dürfte für den einen oder anderen Bestimmte Zutaten die für die meisten nicht ganz so Alltäglich sind darstellt. Diese etwas „Exotischen“ und leider auch etwas teuren Zutaten bekommt man aber in der Regel Problemlos in jedem Bioladen bzw. Reformhaus. Vor allem Mandelmuss wird man in Regulären Supermärkten meistens Vergebens suchen. Im Buch wird auch öfter Dal (Geschälte und Halbierte Erbsen und/bzw. Linsen) verwendet, das findet man schon in vielen Supermärkten und muss nur etwas danach suchen. Treibt man kein Dal auf kann man auch einfach normale Linsen/Erbsen Verwenden, Geschmacklich tut das dem Endergebnis keinen Abbruch. Andere Zutaten/Gewürze wie z.B. Gomasio (Sesamsalz) lassen sich auch ganz leicht selbst Herstellen (einfach mal googeln), so wird das ganze gleich wesentlich Preiswerter.
Noch mal zum Mandelmuss. Das wird im Buch in sehr vielen Rezepten Verwendet ist aber leider auch Verdammt Teuer. Ich selbst gönne mir diesen kleinen „Luxus“ auch nur ab und an. Im Buch wird es meistens für den Käse-Ersatz Verwendet. Wem der Preis für Mandelmuss einfach to much ist der kann im Netz nach einem Rezept für Hefeschmelz suchen. Der Lässt sich genauso gut als Käseersatz zum Überbacken etc. verwenden, ist aber Bedeutend billiger.

Ein Buch das für alle geeignet ist die sich für Vegane Küche Interessieren und sich nicht von der ein oder anderem Exotischen Zutat oder einem nicht ganz so Alltäglichen Gewürz Abschrecken lassen ;-)
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am 20. Oktober 1999
Das Buch gibt gute Anregungen fuer vegane Rezepte. Obwohl ich schon einige Jahre vegan lebe, enthielt das Buch einige neue Ideen fuer mich. Schade finde ich, dass es keine Farbbilder und allgemein kaum Bilder enthaelt. Der Kauf lohnt sich trotzdem.
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am 26. April 2016
Der Name des Buches ist falsch. Das Buch beinhaltet keine vollwertigen Rezepte. Verwendet wird Zucker, Tofu, Sojamilchprodukte, geschälter Reis usw. Sogar Weizengluten wird selbst gemacht! Was daran vollwertig sein soll? Selbst in Brot wird Zucker verbacken, wobei jedem Vollwertköstler klar ist, dass Hefe in Vollkornmehl keinen derartigen Starter braucht.

Bessere vegan /vollwertige Bücher sind
Vegan & vollwertig genießen von Annette Heimroth, Brigitte Bornschein
Vegan und vollwertig: Meine Lieblingsmenüs für Frühling, Sommer, Herbst und Winter von Barbara Rütting

Und mal ehrlich: vegane Kochbücher gibt es auch viele mehr und bessere.

Schade eigentlich, denn ich mag die schlichte Aufmachung des Pala Verlags.
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am 18. August 2008
Im Gegensatz zu einigen anderen Rezensenten hatte ich weniger Probleme mit den Zutaten. Was mir allerdings sehr zu schaffen machte, ist zum einem (1) die Falschinformation zum Thema Vitamin B12 (die sich, wie ein Kommentator dieser Rezension meinte und dem ich einfach mal vertraue, mit der Ausgabe des Jahres 2009 erledigt hat!), das sich nun einmal nicht in Nori-Algen oder anderen pflanzlichen Produkten befindet, und (2) die letztendlich uninteressanten und überhaupt nicht leckeren Rezepte. Besonders enttäuschend war "Oma Veggies Klönschnackkuchen", den ich trotz einiger Bedenken hinsichtlich der Zutaten- und Mengenangaben buk. Ganz anders als angepriesen ist er überhaupt kein Ersatz für einen Butterkuchen zum Mittagstee! Nur die süße Oberfläche aus Mandeln und Agavensirup machte den Kuchen, dessen Teig eher für einen Pizzaboden geeignet war und nicht einmal für ein halbes Backblech reichte, überhaupt eßbar.
Glücklicherweise hatte ich das Buch nur in der Bibliothek ausgeliehen und nicht auch noch Geld in etwas investiert, das mich nur verärgerte - und Menschen, die vielleicht erst überlegen vegan zu werden, eher von diesem Weg abbringt.
Zu meinem obigen Kritikpunkt wegen des Vitamins B12: Selbstverständlich verlange ich von einem Kochbuch keine Einführung in den Veganismus. Wenn aber schon Hinweise gegeben werden, sollten diese auf dem neuesten Stand und nicht irgendwie zusammenphantasiert sein.
Ebenso kann ich sehr gut auf Einlassungen zu Spiritualität und Religion (in diesem Fall Buddhismus) verzichten...
Wer, wie ich es tat, gerade für die erste Zeit ein paar Anregungen sucht, dem sei das kleine Kochbuch "Veggiemania" von den Tierversuchsgegnern Aaachen empfohlen. Ansonsten lassen sich die meisten Rezepte aus gewöhnlichen Kochbüchern leicht veganisieren oder man wird bei englischsprachigen veganen Kochbüchern fündig. Diese sind zumeist auch noch günstiger als die deutschen.
Sehr gut ist auch das vegetarische Kochbuch "Vegetarische Küche" von Rose Elliot - mit vielen veganen Rezepten, aber ohne Sojasahne und anderen "Ersatzprodukten".
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am 20. April 2014
Ich habe mich durch die negative Bewertung eines anderen Buches dazu verleiten lassen lieber dieses zu kaufen und ärgere mich. Mir sind es zu viele außergewöhnliche Zutaten und Tofu. Ich wohne auf dem Land und müsste mir erst eine riesen Liste an Dingen in Internet bestellen, um die Rezepte nachzukochen. Z.B. Jaggery, Yaki Nori, Ajowansamen, Asafoetida (wird häufig verwendet), Gomasio, Santen, Mit viel suchen fände ich bei mir in der Umgebung evtl. Zitronenblätter, Curryblätter usw. Aber für so etwas einfaches wie Buchweizenpfannkuchen brauche ich hier schon Seetang und Kreuzkümmelsamen. Wer bei anderen Kochbüchern den gebrauch von teuren Cashews bemängelt dem sei gesagt, in diesem Buch wird viel weißes Mandelmus verwendet. Drei Punkte gibt es deshalb weil die Rezepte sicher kreativ und ev auch schmackhaft sind (Ich habe noch keine Lust verspürt eines auszuprobieren). Für die einfachen Rezepte mit "normalen" Zutaten die auch im Buch sind brauche ich kein Kochbuch. Wer sich in der Makrobiotikecke seines Naturkostladens auskennt kommt mit diesem Buch sichen gut zurecht. Ich bleibe lieber bei den bodenständigeren Rezepten von B. Rütting und ersetze da, was mir zu gehaltvoll ist, durch fettärmere Zutaten
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am 19. November 2015
Die Einleitung besteht aus einer Begründung für die vegane Ernährung, zum Beispiel gesundheitliche, ethisch/religiös, ökonomisch, ökologisch
Alle darin getätigten Aussagen, wissenschaftlich und statistisch sind ohne Quellenangabe, also nicht nachvollziehbar. Der Leser muss hier durch und der guten Frau Barkawitz Glauben schenken. Auch wenn wissenschaftlich bewiesen ist, das vegane und vegetarische Ernährung am gesündesten ist, hätte ich doch gerne Gewusst, woher die Autorin ihre Informationen bezieht.

Zu den Rezepten: Sind zum Teil sehr ausgefallen, viele Zutaten findet man nur in ausgewählten Geschäften oder gar nicht.
Die Angabe der Zubereitungs- und Garzeit währe noch hilfreich gewesen.
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am 9. Januar 2009
Dieses Buch war eines der ersten veganen Kochbücher, das ich mir zugelegt habe. Leider war ich sehr enttäuscht von den Rezepten. Wie bereits andere Leser anmerkten, sind viele Zutaten eher exotisch und teilweise auch sehr teuer, zum Beispiel weißes Mandelmus.

Ich habe ein paar Rezepte ausprobiert, muss aber sagen, dass ich von den meisten nicht begeistert war und sie kein zweites Mal gekocht habe bzw. mir die Rezepte von vornherein zu aufwändig und wenig schmackhaft erschienen. Es sind außerdem im Vergleich zu anderen Kochbüchern dieser Preisklasse relativ wenig Rezepte in diesem Buch.

Nun sind die Geschmäcker ja verschieden, aber gerade als "Einsteiger" wäre man mit einem Buch wie "Veganomicon", "Vegan with a Vengeance" oder "Students go Vegan" wohl besser bedient. Im Gegensatz zu "Vegan genießen" stehen diese Bücher nicht nur in meinem Schrank herum. Wer allerdings eher die "vegane Körnerküche" bevorzugt, wird "Vegan genießen" sicher als geeignetes Kochbuch ansehen.

Gut fand ich die Beschreibung der einzelnen Zutaten im EInleitungsteil (der den halben Teil des Buches ausmacht) und wo sie eingesetzt werden. Von den Rezepte war ich nicht begeistert, aber die Geschmäcker sind wie gesagt verschieden. Wer auf Körner steht, wird hier sicherlich zufrieden sein, ansonsten sollte man doch eher über den Kauf eines anderes Buches nachdenken. Mich hat dieses Buch damals als Einsteiger eher von der veganen Küche abgebracht, weil mir die Gerichte einfach nicht wirklich geschmeckt haben.
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