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Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen38
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am 2. März 2009
Ich beschäftige mich derzeit aufgrund meiner Examensarbeit mit der (aktuellen) Kinderliteratur zum Thema Abschied, Sterben, und Tod. Daher habe ich mich im Vorfeld eingehend mit der Analyse der verschiedensten Bücher, die man derzeit zu dieser Thematik auf dem Markt erhalten kann, befasst.

Der Inhalt dieser Lektüre ist sowohl kindgerecht, unbefangen als auch durchaus informativ und innovativ. Die Illustrationen sind zugegebenermaßen gewöhnungsbedürftig, aber auch humorvoll und sehr ehrlich. Ohne Zweifel polarisiert das Buch: Von den einen aufgrund seiner unkonventionellen, offenen Art (die übrigens von den meisten Kindern bevorzugt wird) geschätzt, von den anderen wegen der abstrakten, schonungslosen Darstellungsweise gemieden.

Ich finde es schade, dass das Buch so oft zerissen und in meinen Augen falsch interpretiert wird. Drastisch kritisiert werden häufig die Reinkarnationsmöglichkeiten (Baum, Blume, Gespenst, Vampir, Bratwurst...). Dabei wird doch an keiner Stelle dem Kind vermittelt, dass das tatsächlich so stattfinden wird. Es geht vielmehr um eine Spekulation, um eine spielerische Reise, um Phantasie! Als was "könnte" ich wiedergeboren werden? Als Prinzessin, als Drache, als Riese, als Fernseher... Genauso denken Kinder! Alle Kinder, denen im Rahmen der Examensarbeit das Buch gezeigt wurde, haben an dieser Stelle herzhaft gelacht und ihnen sind noch ganz andere, weitaus abstraktere Ideen eingefallen.

Ist es denn so falsch, bei dem Thema Tod auch lachen zu dürfen? Eben dadurch verliert das Thema doch viel von seinem Schrecken! Auch die letzte Seite mit den Floskeln wie "ins Gras beißen", "einen Holzfrack tragen" oder "von uns gehen" u.u.u. wird oft negativ bewertet. Von den Erwachsenen, wohlgemerkt! Diese letzte Seite soll doch kein Ratgeber sein, was man seinem Kind im Rahmen eines Sterbefalls erzählen sollte. Es soll vielmehr dem Kind nahebringen, dass es verschiedene (wenn auch unschöne) Arten gibt, auszudrücken, dass jemand gestorben ist. Das lässt sich wunderbar aufgreifen, um mit seinem Kind nach schöneren Formulierungen zu suchen... Und zu den Abbildungen mit den Gespenstern und Vampiren möchte ich lediglich fragen: Gehen nicht die meisten Jungen zum Karneval einmal als Pirat, Gespenst, Vampir, Räuber...? Warum sind dann Bilder so schlimm? Im übrigen gehe ich davon aus, dass man sein Kind bei der ersten Lektüre zum Thema Tod ohnehin nicht allein lassen sollte. So können eventuell entstehende Ängste direkt erkannt, besprochen und wieder abgebaut werden. Weiterhin erfährt man so viel mehr darüber, was das Kind tatsächlich über den Tod wissen möchte, welche Fragen es dazu hat. Vieles wird man in dem Buch von Pernilla Stalfelt wiederfinden...

Zusammenfassend kann ich dieses Buch im Sinne eines Gespächseinstiegs zum Thema Tod, als aufklärendes und kindgerechtes Sachbuch präventativ empfehlen. In einem Betroffenheitsfall würde ich je nach Gemütslage und Charakter des jeweiligen Kindes entscheiden, nicht jedem Kind ist nach solch einem schweren Verlust zum Lachen zumute. Manch anderem dagegen kann genau dies wiederum eine Hilfe sein... Wer seinem Kind das Thema Tod auf weniger direkte, sanftere Weise näherbringen möchte, dem sei "Adieu, Herr Muffin" empfohlen.

Als Mutter von einem kleinen Sohn wünsche ich mir, dass viel mehr Kindern ein unbefangener und natürlicher Einstieg in das Thema ermöglicht würde. Denn nicht die Bilder dieses Buches machen die Angst größer, sondern die Neigung dazu, unsere Kinder beschützen zu wollen, indem wir wir das schwierigste (weil unerklärlichste) Thema umgehen wollen und somit das "Schreckliche" noch schrecklicher machen...
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am 15. Mai 2002
Dieses Buch war das einzige unter 14 Büchern, dass unseren Kindern (5 und 3) und uns wirklich helfen konnte, mit dem Selbstmord unserer Tante und dem Tod des Opas umzugehen. Wie erklärt man einem Kind, dass jemand nicht mehr leben will ?...manchmal haben Menschen keine Kraft mehr zu leben, sind müde und wollen ihre Ruhe haben... das hätte ich unserem Ältesten gerade durch meine eigene Betroffenheit nicht so gut erklären können. Gerade die Tatsache, das hier alles angesprochen wird, auch der Tod eines Kindes/Neugeborenen, hat es Jakob und mir ermöglicht, auch offen über seine eigenen Ängste zu sprechen. Der Tod verliert ein wenig das Bedrohliche, wobei auch die unterschiedlichen Formen der Trauer dargestellt werden...und Jakob sich ganz deutlich in dem Tränen-Bauch-Männchen wiedererkannt hat....
...und die re-inkarnierte Bratwurst war ein comic relief an der richtigen Stelle ;o)
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am 22. Februar 2010
Ich mag es, wenn Kindern mit Ehrlichkeit begegnet wird. Tabus sollte es nicht geben, besonders nicht, wenn es etwas so natürliches betrifft, wie den Tod. Kinder haben noch keine Vorurteile dazu, um so besser ist es mit ihnen offen über das Thema zu reden. Leider bin ich nicht vollständig von diesem Buch überzeugt. Der Ansatz ist genial und großartig, nur geht es mir wie manch anderem. Ich halte die Horrorfantasien nicht für Bestandteil eines solchen Buches, denn der Tod soll keine Angst verbreiten. Vampire, Geister und andere Gruselsachen und auch die Wiedergeburt als Bockwurst sind deshalb in meinen Augen unangebracht. Ich habe ehrlich gesagt überlegt, ob ich nicht einfach mir das Buch kopiere und die unsinnigen Bilder rauslasse und mir so eine sinnvolle Zusammenstellung selbst mache.
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am 28. April 2008
Ich habe dieses buch mit kindern gelesen... Da ich erzieherin bin, kann ich die reaktionen auf das buch, sehr gut beurteilen... für erwachsene ist dieses buch zugegeben ein schock! aber kinder gehen mit dem thema tod sehr wertfrei u unbelastet um. In dem buch werden genau die fragen beantwortet, die kinder sowieso stellen.. leider ist das genau das was kinder hören wollen. sie wollen wissen wie es ist u ehrliche antworten. man muss natürlich immer die situation abwegen in der sich ein kind befindet. ich würde das buch nicht bei einer aktuellen situation (wenn angehörige, bekannte etc..) sterben einsetzen, aber um das thema allgemein in einer gruppe zu erläutern hervorragend geeignet.
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am 17. September 2014
Meine Tochter ist nun mit ihren 9 Jahren in dem typischen Alter, in dem über das Thema intensiver nachdenkt. Ich kann mich noch erinnern als ich so klein war und eben genauso diese Angst hatte.
Ich wollte mit ihr gern darüber sprechen. Doch ich hatte die Befürchtung nicht die richtigen kindgerechten Worte zu finden. Schließlich ist mir selbst ziemlich mulmig bei dem Gedanken daran irgendwann selbst nicht mehr zu sein. Wie spricht man da mit der eigenen Tochtert ohne ihr Angst zu machen? Wie kann man ihr helfen das Thema etwas greifbarer zu machen, wo man doch selbst ziemlich eingeschüchtert ist bei dem Gedanken an den Tod? Ja, dieses Buch hat uns dabei geholfen über dieses Thema mit Witz und doch dem nötigen Respekt zu reden.
Das Buch versucht mit vielen Bildern und kurzen Texten, das Ungreifbare greifbar zu machen.

Ich persönlich empfehle das Buch gern weiter.
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am 13. September 2013
Dieses Buch ist auf gar keinen Fall für Kinder zu empfehlen, die einen Angehörigen verloren haben und sich in Trauer befinden.

Als die Lieblingsoma meines Sohnes (damals 3,5 Jahre) starb, kaufte ich es, um eine Grundlage zu haben, den Tod der lieben Oma zu besprechen, zu verarbeiten, seine Fragen zu beantworten.

Aber das Buch ist grauenhaft, die Zeichnungen und Gestalten sind erschreckend (Skelette, Vampire, Gespenster, Totenköpfe).
Oder Ausdrücke wie: "ins Gras beißen", etc. Wir Erwachsenen mögen so darüber lachen, aber nicht wenn man sich selbst in Trauer befindet und dazu noch in der schwierigen Situation, einem kleinen Kind das schonend zu vermitteln.
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am 10. September 2001
Ich (Mutter) habe das Buch in weiser Voraussicht gekauft, um fuer den Tag X geruestet zu sein. Und als es dann kurz darauf tatsaechlich benoetigt wurde, hat es meiner Tochter (6) und mir sehr geholfen. Wir haben uns durch jede Seite gearbeitet, gelacht, geweint und ganz wunderbar Abschied nehmen koennen. Meine Tochter hat voellig vorurteilsfrei mit dem Tod ihrer Grossmutter umgehen koennen, und fragt sich heute noch, ob Granny wohl ein Engel oder ein Wuerstchen ist...?
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am 14. Februar 2011
ein Toten- und Sterbebuch der ungewöhnlichen Art. Das ist kein buch für eine aktuelle Trauerbewältigung. Aber es ist fantastisch und Mut machend, um sich als Kind oder als Erwachsener mit dem Thema auseinanderzusetzen - und zwar aus allen auch kaum erdenklichen Blickwinkeln.
Ich finde es sehr empfehlenswert. Es gehört meiner Meinung nach in jeden Kindergarten, jeden Hort und in jede Schule.
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am 7. November 2015
Von wegen Tod ist ein Tabuthema. Nachdem ich mich mit dem Thema "Tod in Kinderbüchern" auseinandergesetzt habe habe ich unzählige Werke gefunden. Mit ganz unterschiedlichen Qualitäten. "Und was kommt dann" ist dabei mit großem Abstand das schlechteste. Ich bekam den Eindruck, dass die Autorin unbedingt ein angebliches Tabuthema behandeln wollte und mehr ist auch nicht herausgekommen. Es ist nicht tröstlich, es ist nicht informativ, es regt nicht zum Weiterdenken an. Die Illustrationen sind lieblos gestaltet. Was soll ich mehr schreiben? Lieber eine kurze Liste von lohnenderen Werken anderer Autoren, die sowohl das Thema als auch Kinder ernster nehmen:
Ente, Tod und Tulpe
Hat Opa einen Anzug an?
Die besten Beerdigungen der Welt
Abschied von Rune: Bilderbuch
Gehört das so??!: Die Geschichte von Elvis
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am 31. März 2001
Dieses Buch enthält alles was Kinder (oder Erwachsene) über den Tod wissen möchten, witzig erklärt und illustriert! Angefangen vom immer wieder mal auftretenden Gedanken an den Tod über das "Danach", bis hin zu verschiedenen Begräbnisgepflogenheiten. Es zeigt Bilder (alles Karikaturen!) von toten, sehr blassen und lebendigen Menschen mit noch etwas mehr Farbe im Gesicht, Bilder von toten Fischen, die ihre Augen noch nicht mal schließen können wenn sie tot sind, Leopardenengel, Seelen, die auf einer Rakete in den Himmel fliegen, einen alten Mann, der nach seinem Tot zu einer Blume wird, einige Andere werden zu Sternen am Himmel oder zu einem Vampir, manche werden nach dem Tod verbrannt, andere in einem Sarg beerdigt, Angehörige weinen so sehr, daß sie mit ihren Tränen zwei Eimer füllen, bei anderen sammeln sich die Tränen im Bauch (bildlich dargestellt!), sie weinen innerlich.........FÜR MICH EINES DER BESTEN KINDERBÜCHER DIE ICH JE IN DEN HÄNDEN HATTE! UND MEHR........
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