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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie man überlebt ohne überrascht zu sein
Die Geschichte KAISERHOFSTRASSE 12 wird erzählt aus der Sicht des jungen Valentin Senger das das Leben und die Situation seiner Eltern beschreibt, wobei er am Anfang auf Geschichten und Überlieferungen zurückgreift. Die Zeit, insbesondere die zwischen 1933 und 1945 aus der Sicht eines Kindes / Jugendlichen zu erleben ist spannend und lehrreich. Da Valentins...
Veröffentlicht am 16. März 2010 von Thorsten Wiedau

versus
2.0 von 5 Sternen seltsam distanziert
Valentin Senger beschreibt in diesem Buch wie es ihm und seiner Familie gelang, die Zeit des Nationalsozialismus mitten in Frankfurt/Main zu überleben ohne unterzutauchen oder zu fliehen. Durch Verschleierung ihrer Identitäten, durch Zufälle, Glücksfälle und man manchmal schlichtweg durch Wunder blieben sie als Juden all die Jahre unentdeckt,...
Vor 16 Monaten von Dienina Casta veröffentlicht


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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie man überlebt ohne überrascht zu sein, 16. März 2010
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Kaiserhofstraße 12 (Audio CD)
Die Geschichte KAISERHOFSTRASSE 12 wird erzählt aus der Sicht des jungen Valentin Senger das das Leben und die Situation seiner Eltern beschreibt, wobei er am Anfang auf Geschichten und Überlieferungen zurückgreift. Die Zeit, insbesondere die zwischen 1933 und 1945 aus der Sicht eines Kindes / Jugendlichen zu erleben ist spannend und lehrreich. Da Valentins Eltern Juden waren und zudem auch noch politisch aktiv braute sich eine sehr dunkle Wolke zusammen über der Kaiserhofstraße 12 - dennoch hat Valentin überlebt und dies ist seine Geschichte.

Am Anfang habe ich mir gleich gedacht, das passt ja, Jude, Bolschewik und ein bisschen krumm - so dürfte der Vater von Valentin Senger genau dem Ideal des bösen Juden entsprochen haben, das damals in den Köpfen herum spukte.

Die Geschichte beginnt erklärend mit der Geschichte des Vaters und der Mutter, beide flohen aus Odessa und übersiedelten in die Schweiz um sehr kurze Zeit später in Frankfurt aufzutauchen, dort nahm sich jedoch der Vater politisch zurück und die Mutter begann sich politisch zu engagieren - das bei ihr dann der Herzinfarkt kam und die Kinder allein mit dem Vater zurück gelassen wurden, ist eine Tragödie.

Das Hörbuch, erzählt von Walter Renneisen, dem man seine Rolle in diesem speziellen Hörbuch im Übrigen durchweg abnimmt, erzählt von einem Wunder, denn anders kann es nicht genannt werden.

Die Familie überlebte inmitten Frankfurts die 12 Jahre der Herrschaft der NSDAP und zwar aufgrund von viel Glück, aber auch durch Hilfe von Freunden und Amtswegen. Die Distanziertheit der Geschichte resultiert aus der Kindersicht auf die Dinge - für Valentin Senger war es nicht so schlimm, er überlebte ja mitten in Frankfurt.

Die Geschichte verdüstert sich in ihrem Laufe immer mehr und an einigen Stellen war ich mir sicher, jetzt ist Schluss - doch es kam anders - die ganze Familie überlebte. Die persönlichen Momente aus dem Leben von Valentin Senger sind aber nicht wegzustreichen, er schrieb die Geschichte so auf wie sie passiert ist, dies ist ja keine Fiktion und wer Aktionismus sucht ist hier in der Kaiserstrasse 12 fehl am Platze.

Die Geschichte der KAISERHOFSTRASSE 12 ist auch verfilmt worden, allerdings empfinde ich das Hörbuch als atmosphärisch ein wenig dichter, auch Dank des guten Sprechers Walter Renneisen.

Das Booklet ist ein wenig dünn geraten, gerade einmal ein paar magere Photos, aber sei es drum, die Geschichte ist es wert angehört zu werden.

Mich persönlich würden mehr Zeitzeugenberichte aus unterschiedlichen Quellen zum Thema durchaus interessieren, je facettenreicher das Bild wird, umso besser kann man sich einen Eindruck machen. KAISERHOFSTRASSE 12 ist eine interessante Facette zum Thema, hoffentlich bleibt sie nicht die einzige.

Empfehlenswert!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessant, 22. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Kaiserhofstraße 12 (Gebundene Ausgabe)
Ich bin auf das Buch über die Aktion "Frankfurt liest ein Buch" aufmerksam geworden. Da ich in FRA wohne und mich generell sehr für die Zeit des Nationalsozialismus interessiere, kaufte ich das Buch sofort.
Die Geschichte ist interessant erzählt und gibt einen Einblick in das Alltagsleben während des 2. Weltkriegs aus der Sicht eines Juden, der überlebt, da er seine Identität verschleiern kann (und somit also nicht im Untergrund oder versteckt außerhalb der Öffentlichkeit lebt). Ereignisse im Buch werden nicht überdramatisiert und relativ sachlich dargestellt, dennoch kommt die Angst sowie das Grauen des Krieges immer wieder deutlich zum Vorschein. Vorallem das Glück, mit welchem Sänger immer wieder äußerst brenzlige Situationen übersteht, ist kaum zu glauben...
Einzig der Schreibstil des Autors ist manchmal etwas anstrengend, so spricht er in einzelnen Passagen immer wieder in persönlicher Anrede seine Mutter an, wohl, um die prägenden und traumatisierenden Kindheitsereignisse zu verarbeiten. Immer passend fand ich das nicht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nüchternes Grauen, 16. August 2010
Entgegen anderer Beurteilungen habe ich kein gesteigertes Grauen und keine handelsübliche Dramatik erwartet. Die Art und Weise wie hier Fakten präsentiert werden ist beeindruckend nüchtert. Dies ist besonders schwierig, da es sich um die persönliche Perspektive von Valentin Senger handelt. Herr Senger dramatisiert nicht, er verkauft nichts und er bauscht scheinbar nichts auf. Oft lies man, dass er das eine oder andere, was man gerne lesen würde einfach nicht mehr weiß. Er schont sich selbst auch nicht. Grundsätzlich sind diese Art Zeugnisse sehr wichtig und hilfreich, um zu verstehen wie das leben von 1930-1945 in Deutschland und in Frankfurt am Main war.
Die Beklemmung darf ruhig rüberkommen. Es gibt hier gar nicht die Frage, ob diese gut ist oder schlecht, es ist einfach so gewesen, dass beklemmung das tägliche Brot der damals lebenden Menschen war. Es gibt auch keine guten oder schlechten Autoren, die aus dieser Zeit berichten, denn die Zeit hat Ihre eigenen Gesetze und die Wiedergabe eigener Erfahreungen ist immer ein großer Schatz. Man kann sich kaum vosrtellen, wie viele Menschen ihr eigenes Leben riskiert haben, um der Familie Senger das Leben zu retten! Einige gingen dabei drauf (z.B. Rosa).

Ich bin jedesmal wieder beeindruckt und erschreckt wie das System der Denunziation durch Angst und gegenseitige Überwachung aufgebaut und am Leben gehalten wurde. Der größte Feind Dein Nachbar, Deine Spielkameraden und Deine Lehrer? Genau davon kann man bei V.(Walja) Senger lesen. Ausserdem habe ich heute verstanden, warum es gut ist, dass wir in Frankfurt eine Polizeimeister-Kaspar-Strasse haben! Bisher fand ich den Namen immer ausgesprochen unhandlich und merkwürdig.

Ich bin Gott dankbar, dass ich an keinem dieser Tage leben musste - weder als Unterdrücker noch als Unterdrückter.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spannend, 8. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Sehr lebendig und anrührend. Man begleitet den Helden bangend durch dunkle Zeiten und holt ungläubig Luft, als der Spuk vorbei ist.
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2.0 von 5 Sternen seltsam distanziert, 12. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Kaiserhofstraße 12 (Taschenbuch)
Valentin Senger beschreibt in diesem Buch wie es ihm und seiner Familie gelang, die Zeit des Nationalsozialismus mitten in Frankfurt/Main zu überleben ohne unterzutauchen oder zu fliehen. Durch Verschleierung ihrer Identitäten, durch Zufälle, Glücksfälle und man manchmal schlichtweg durch Wunder blieben sie als Juden all die Jahre unentdeckt, obwohl viele von ihrer jüdischen Herkunft wussten und es eine Vielzahl von gefährlichen Situationen gab, die durch einzelne Familienmitglieder erstaunlicherweise häufiger sogar fast provoziert wurden. Aber glücklicherweise stießen sie immer wieder auf Menschen, die sie in den kritischen Situationen nicht verrieten. Hätte ein Autor diese Lebensgeschichte als Roman erfunden, hätte ihn jeder als Phantasten abgetan, der den Zufall viel zu häufig bemühen würde.

Die Lebenserinnerungen Sengers sind beeindruckend und die Tatsache, dass die Familie auf diese Weise überlebt hat, hat mich sehr bewegt. Doch trotzdem hat mich das Buch nicht wirklich ergriffen, was am Schreibstil Sengers liegt. Ich konnte keine wirkliche Nähe zu ihm und dem Geschehen aufbauen. Ich habe das Buch einfach so runtergelesen aus Interesse, weil ich wissen wollte, wie die Familie die Zeit überstehen konnte. Trotz der dramatischen Ereignisse konnte ich nicht mitfiebern und mitfühlen, was angesichts der Geschichte schade ist. Das habe ich bei ähnlichen Büchern so noch nicht erlebt.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gekürzte Version!, 4. Juni 2010
Von 
Ulf-Dietmar Radicke (Neu-Isenburg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Kaiserhofstraße 12 (Audio CD)
Zum Hörbuch selbst und der Lesung ist in den anderen Rezensionen bereits alles gesagt, dem habe ich nichts hinzuzufügen.
Meines Erachtens wichtig: Es handelt sich um eine gekürzte Version. Ich hatte im Radio (HR2) Ausschnitte gehört und dann das Hörbuch bestellt, mich auf eine komplette Ausgabe gefreut. Dann fiel mir auf, dass Passagen gegenüber dem Radio fehlten. Kleingedruckt fand ich es dann auf dem Cover: "Gekürzte Ausgabe".

Für mich eine große Enttäuschung!

Deshalb nur 2 Sterne. Für Text und Lesung selbst hätte ich 5 Sterne gegeben.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kindle Ausgabe 30% teurer als Taschenbuch - lieber Verlag, das ist eine Frechheit!!!, 22. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Kaiserhofstraße 12 (Kindle Edition)
Dies ist keine Rezension des Buches, das ich ja erst noch lesen will. Oder wollte? Vom Erwerben der Kindle-Edition, die ich in diesem Fall eigentlich haben wollte, hält mich die Tatsache ab, dass der hierfür verlangte Preis von EUR 12,99 30% über dem Preis des Taschenbuchs liegt. Bei anderen Büchern ist zu beobachten, dass die Kindle Edition nach erscheinen des Taschenbuchs ebenfalls billiger wird. Was den Verlag hier geritten hat, begreife ich nicht. Jedenfalls warte ich mit dem Lesen auf die hoffentlich irgendwann erfolgende Preiskorrektur. Schade.
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0 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kaiserhofstraße, 16. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Kaiserhofstraße 12 (Gebundene Ausgabe)
Das Buch war 2 Tage später in meinem Postkasten, hatte allerdings an 1 Ecke einen kleinen Knick. Da das Buch für den Eigenbedarf ist, ist das kein Problem.
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4 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Faszinierend, aber ohne Spannung, 22. April 2003
Ich habe mir dieses Buch ausgesucht, weil es in Frankfurt spielt und ich dort herkomme. Aber ich war eher enttäuscht von diesem Buch, weil es überhaupt nicht tragisch geschrieben war. Es kam so rüber als wäre in dieser Zeit nichts schlimmes passiert. Valentin Senger bringt die damalige Situation nicht hautnah rüber. Es kommt einem so vor als hätte er zwar ein paar Probleme gehabt, die er auch bewältigt hat, aber ich glaube es war alles viel schlimmer als er es erzählt. Das einzige was ich mir wirklich behalten hab von diesem Buch ist, dass er viele viele Frauen hatte......
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Kaiserhofstraße 12
Kaiserhofstraße 12 von Valentin Senger (Gebundene Ausgabe - 15. Februar 2010)
EUR 24,95
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