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am 7. Mai 2013
Wer dieses Buch erst mal gelesen hat wird den Titel erst richtig begreifen.

Beim lesen des Buches ertappte ich mich dabei ,dass ich den Tod für diese armen "Kreaturen" als eine Erlösung empfand.
Hier wird dass Töten hunderttausender Menschen wie eine alltägliche Banalität beschrieben.
Aber dann werden auch wieder Episoden beschrieben die einen wieder daran erinnern, dass hier von Menschen die Rede ist,.
deren "Verbrechen" darin besteht, dass sie existieren.
Kameradschaft und Verrat liegen in dieser extremen Situation nahe beieinander.
In diesem sehr erschütternden und sachlichem Bericht werden Sadismus, Egoismus aber auch humanitäre Eigenschaften beider Seiten sowohl von Opfern als auch von Tätern (der SS) beschrieben.
Ja man höre und staune , auch von den Tätern.
Als überlebender dieser Hölle hat der Autor immer noch sachlich und objektiv das Versagen beider Seiten ,der Opfer und der
Täter und deren Schwächen beschrieben und versucht einen Sinn oder eine plausible Erklärung darin zu finden.
Meinen Respekt all denen, die diesem Schrecken entkommen konnten und trotzdem Ihre Menschlichkeit bewahrt haben.
Mein Mitgefühl den Opfern dieser Schreckenszeit.
Meine Hochachtung all denen ,die trotz aller Erlebnisse, an die humanitäre Verständigung unter den Völkern ( ob Jude , Christ oder Moslem usw.) festhalten.
Hochachtungsvoll Jörg Müller
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am 8. Oktober 2014
Ich möchte etwas zu Rudolf Vrba selbst sagen (sichrono lebracha- Gott hab ihn selig).
Seine kritische Haltung gegenüber den (tschechischen) Judenräten während der Naziherrschaft ist zwar umstritten, für mich aber absolut nachvollziehbar. Auch wir Juden müssen aus dem Schoah lernen. Die Judenräte wurden z.T. zu Handlangern der Nazis und Hlinka Brigaden.
Er beschreibt den Mord an den europäischen Juden unter anderem so, als habe man Schweine in ein großes Schlachthaus zum Abschlachten gebracht. Das war relativ einfach, denn wir Juden haben uns nicht genügend gewehrt.
Der schriftliche Befehl reichte meist aus und die meisten Juden fanden sich an den Sammelplätzen ein.
Seiner (und meiner) Meinung nach ist es schwerer 1000 Rehe in ein Schlachthaus zu führen, als 1000 Schweine. Die Rehe einzufangen ist weitaus schwieriger.
Das Buch selbst hilft einem die Zeit besser nach zu vollziehen.
Es war nicht alles schwarz und weiß.
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am 26. September 2013
Habe ja schon viel Literatur über den Holocaust gelesen - dieses Buch bietet einen detaillierten Einblick in die Gruppendynamik im Lager (unter den Häftlingen) - wer gut vernetzt war hatte genug zu essen, die "Muselmänner" verhungerten daneben - so wurden auch die Opfer zu Tätern - ein erschütternder Bericht....
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"Es stimmt, ich kann Auschwitz nicht vergessen und den Männern nicht vergeben, die die gewaltigste Todesmaschinerie, die es je gab, geschaffen haben" (449). Es ist eine zutiefst beeindruckende Geschichte, die hier erzählt wird. Rudolf Vrba, Jahrgang 1924 und geboren unter dem Namen Walter Rosenberg, wird 1942 zuerst nach Majdanek und im Juni schließlich nach Auschwitz deportiert. Mit viel Glück und guten Beziehungen schafft er es, knapp zwei Jahre hier zu überleben, wobei er unter anderem als Helfer beim Selektionsprozess an der Rampe eingesetzt wird. 1944 gelingt ihm mit seinem Freund Alfred Wetzler zusammen die spektakuläre Flucht aus Auschwitz. Im Vrba-Wetzler Bericht informieren die beiden den slowakischen Judenrat über die Vorgänge im Vernichtungslager sowie über die geplante Deportation und Ermordung der ungarischen Juden. Zu Beginn der sechziger Jahre sagt Vrba in den Frankfurter Auschwitzprozessen als Zeuge aus. Er stirbt 2006 im Alter von 81 Jahren.

Vrba beschreibt das Leben und Sterben in Auschwitz in all seinen Details. Bemerkenswert dabei ist vor allem der Schreibstil, in dem das Buch gehalten ist. Teils nahezu teilnahmslos, teils mit lakoner Ironie rekonstruiert Vrba den Alltag in dieser Menschenvernichtungsanlage. Doch wie sonst auch, fragt man sich, kann sich ein Mensch dem eigentlich nicht zu beschreibenden Schrecken der eigenen Vergangenheit nähern, ohne an diesen Erinnerungen zu zerbrechen? Beispielhaft hierfür ist Vrbas Bericht über den Besuch Heinrich Himmlers in Auschwitz, bei dem sich der Reichsführer-SS vom Lagerkommandanten Rudolf Höß den Vergasungsprozess vorführen lässt: "Die Vergasung hatte bereits begonnen. Nachdem alle eine Weile gewartet hatten, damit das Gas sich ausbreiten konnte, forderte Höß seinen Gast höflich auf, einen weiteren Blick in die Gaskammer zu werfen. Mehrere Minuten spähte Himmler sichtlich beeindruckt hinein, wandte sich dann mit neuem Interesse an den Kommandanten und stellt ihm abermals Fragen" (39). Somit erinnert das Buch Vrbas sowohl inhaltlich als auch sprachlich-stilistisch durchaus an Eugen Kogons Der SS-Staat, in dem dieser bereits 1947 das perfide und gnadenlos-effiziente System der Konzentrationslager beschrieben hat.

Fazit: "Ich kann nicht vergeben" wurde erstmals 1963 im englischsprachigen Original unter dem Titel I Cannot Forgive veröffentlicht. Sowohl im Englischen als auch im Deutschen war das Buch lange Jahre vergriffen. Es ist ein großer Gewinn, dass diese Geschichte nun wieder einer breiten Öffentlichkeit zugänglich ist. Das Einzelschicksals Rudolf Vrbas verdeutlicht die Schrecken der Shoa ohne erhobenen Zeigefinger und leistet somit einen wichtigen aufklärerischen Beitrag.
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am 25. Oktober 2010
Schon im Jahr 1963, als in Deutschland der erste Auschwitz-Prozess begann und es noch vollkommen unklar war, wie er ausgehen würde, da wurde dieses hier neu auflegte Buch schon in England publiziert. Es ist der autobiographische Bericht von Rudolf Vrba, eines Slowaken, der mit siebzehn Jahren als Gefangener nach Auschwitz kam und dort überlebte.

Selten hat man eindrücklicher das System der Lagerhaft und der KZ`s in einem persönlichen Bericht eines Überlebenden beschrieben gelesen. Vrba dokumentiert auf bewegende Art, wie er immer wieder sich schützen konnte vor der willkürlichen Gewalt der Kapos und auch durch die Flexibilität seiner Jugend überlebte. Mehr noch: er schaffte es als einer von nur wenigen Häftlingen, zusammen mit seinem Freund Alfred Metzler, aus Auschwitz zu fliehen.

Zusammen mit ihm veröffentlichte er ein Dokument, durch das es gelang, die letzte geplante Vernichtungsaktion der Nazis, die Vernichtung der ungarischen Juden zu verhindern und rettete damit mehr als hunderttausend Menschen das Leben. Vrba schreibt spannend, macht das System der Lager auf eine bedrückende Weise anschaulich. Mit seinen Aussagen im schon erwähnten Frankfurter Auschwitzprozess konnte er nicht unwesentlich zur Verurteilung der Täter beitragen. Als 1964 bei Rütting und Loening dieses Buch zum ersten Mal auf Deutsch veröffentlicht, war die Zeit für eine wirkliche Rezeption noch nicht reif. Vielleicht ist sie es heute, vier Jahre nach seinem Tod.

Rudolf Vrbas Buch wird ein wichtiges Dokument über das Vernichtungssystem Auschwitz bleiben für alle Zeit.
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am 13. Februar 2013
" Ich kann nicht vergeben".:Von gefallen kan nja nicht die Rede sein. Sehr beeindruckend aber für den der sich für das 3. Reich interessiert.
Und für die Verbrechen der Nazis. Sollten besonders Menschen lesen die erst nach 1945 geboren sind
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am 10. November 2014
Ein sehr ergreifendes Buch. Es ist unbegreiflich was ein Mensch alles ertragen kann und trotzdem nie die Hoffnung verliert. Man muss es einfach lesen.
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am 7. August 2014
Es gibt für dieses Buch keine Worte die den Inhalt beschreiben könnten !!! Man sollte es lesen und hoffen, dass so etwas nie wieder passiert!!!
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am 9. Februar 2013
Das Thema ist den meisten bekannt, erzählt wurde zügig, keine Längen. Das Buch ist jedermann nur zu empfehlen und einfach nur Pflichtlektüre.
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am 28. Dezember 2012
Ein Muss für jeden, den dieses Thema interessiert. Absolut packend erzählt, man kann nicht glauben, dass jemand soetwas erlebt hat!
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