Kundenrezensionen


13 Rezensionen
5 Sterne:
 (10)
4 Sterne:    (0)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:
 (3)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


40 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zu hart, weil zu ehrlich?
Ich bin erst jetzt, 2006, auf die Erzählungen von Borowski gestoßen. Mein Fehler, sicherlich, denn es gab ja Ausgaben. Dennoch: Wenn man diese erschütternden, sprachlos machenden literarisierten "Vernichtungs-Erlebnisse" liest, mit einem Abstand von 60 Jahren, muss man annehmen, dass eine frühzeitigere Verbreitung dieser Texte unbequem, unangenehm...
Veröffentlicht am 22. Dezember 2006 von Carau, Gérard

versus
9 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Verwirrung total
Ich kann mich nur Anschließen
Ich finde dieses Buch sehr chaotisch geschrieben.
Mir ging es so, dass ich nie gleich wusste, wo die Handlung gerade abläuft.
Sprünge von einem Ort zum Anderen.
Es gibt besserer Bücher zu dem Thema die nicht so chaotisch geschrieben sind und den Leser mitreißen. Mein Tipp Anus Mundi
Veröffentlicht am 11. September 2010 von DrGonzo


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

40 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zu hart, weil zu ehrlich?, 22. Dezember 2006
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bei uns in Auschwitz (Gebundene Ausgabe)
Ich bin erst jetzt, 2006, auf die Erzählungen von Borowski gestoßen. Mein Fehler, sicherlich, denn es gab ja Ausgaben. Dennoch: Wenn man diese erschütternden, sprachlos machenden literarisierten "Vernichtungs-Erlebnisse" liest, mit einem Abstand von 60 Jahren, muss man annehmen, dass eine frühzeitigere Verbreitung dieser Texte unbequem, unangenehm war: Weil der Autor damals schon zu "klarsichtig" war, menschliche Wahrheiten angesprochen hat - deutlich "selbstquälerisch", wie es Imre Kertes nennt - , die nicht so einfach in das ideologische Schema "hier die peinigenden Nazis, dort die gepeinigten Opfer" passen. Borowskis Erzählungen beschönigen nichts, sie zeigen die Verrohung des Menschen, ohne den "Verroher" oder den "Verrohten" zu schonen. Eine höchst wertvolle Lektüre.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Manchmal stockt der Atem, 16. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bei uns in Auschwitz (Taschenbuch)
Autobiographische Erzählungen eines jungen polnischen Dichters, der von 1943 bis 1945 in Auschwitz und anderen deutschen Konzentrationslagern festgehalten wurde. Zum Teil berichtet der Autor in einem Zynismus und mit einer Kaltschnäuzigkeit, die mir den Atem geraubt hat und die wohl nur dem unmittelbar Betroffenen erlaubt ist (eine Erzählung trägt den Titel: Proszê, Pañstwu, do gazu - Bitte, die Herrschaften, ins Gas); allerdings scheint das der Panzer gewesen zu sein, der es Borowski ermöglichte, das Unglaubliche zumindest eine zeitlang zu verarbeiten. Geschafft hat er es nicht, er brachte sich 1951 im Alter von 29 Jahren um. Seine Geschichten erzählen vom Alltag in Auschwitz, in dem er als Pfleger eine etwas privilegierte Position einnahm, über die Hierarchien im Lager - Kapos, Pfleger, Arbeiter, Muselmane -, den täglichen Kampf ums Überleben, um ein Stück Brot und einen Löffel Suppe und die Brutalitäten der Häftlinge untereinander. Er erzählt über Gefangenentransporte und Auslesen (wer geht gleich ins Gas und wer darf noch ein bißchen leben) und die Gier der Kapos und SS-Männer, sich der Habseligkeiten dieser Menschen zu bemächtigen. Er erzählt über seine Zeit im besetzten Warschau unmittelbar vor seiner Gefangennahme, als in einem Baustofflager arbeitete und seine Verlobte Maria deportiert wurde, als sie zufällig in eine Razzia geriet (Maria war - getrennt von ihm - ebenfalls in Auschwitz, auch sie überlebte, sie trafen sich nach dem Krieg in Warschau wieder, heirateten und bekamen eine Tochter). Er erzählt über die Monate unmittelbar nach dem Krieg, als er in amerikanischen "Camps for displaced people" lebte, in denen die Zustände sich von denen in deutschen Lagern nicht wirklich zu unterscheiden schienen. In Borowskis Erzählungen ist nicht ganz klar, wer der Schuldige ist und wer das Opfer. Er wertet nicht und klagt nicht an. Diese Haltung hat ihn auch in Konflikt mit seinen Landsleuten gebracht. Die Katholiken beschuldigten ihn des Nihilismus, der Dekadenz und der Amoralität. Er wandte sich zwar den Kommunisten zu, die die Welt hübsch in Helden und Verräter, Märtyrer für die gerechte Sache und Klassen- und Staatsfeinde eingeteilt hatten, zerbrach allerdings an den Widersprüchen zwischen dem propagierten neuen Menschen und der stalinistischen Realität.
Die Geschichten Borowskis sind beklemmend und lehrreich zugleich und helfen einem Menschen der heutigen Generation, sich dem damaligen Irrsinn in Grenzen anzunähern. Völlig zu recht wird der Autor immer wieder mit Imre Kertesz in Zusammenhang gebracht, dessen Roman eines Schicksallosen wohl der Höhepunkt der KZ-Literatur ist.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auschwitz - Poetische und trotzdem grauenhafte Erzählung !, 22. Januar 2008
Von 
Stefan Schwetje (Braunschweig) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Bei uns in Auschwitz (Gebundene Ausgabe)
Das Werk von Tadeusz Borowski ist nicht in eine "Schublade" einzuordnen ! Nach vielen Büchern von Auschwitz - Inhaftierten kann ich mit recht sagen das "Bei uns in Auschwitz" ein Buch ist, dass das Grauen wahrhaftig auf eine beispielhaft Poetische Weise erzählt. Man erlebt das niedergeschriebene in vollem Umfang mit, ja - man hat das Gefühl das man direkt als Zeitzeuge vor Ort steht ! Und trotz der Poesie wird hier nichts verschönert, im gegenteil ! Tadeusz Borowski schont den Leser nicht, er fügt seine derzeitigen Gedanken hinzu, die so oft zum Ausdruck bringen, was der Leser selber in diesem Moment fühlt !
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Außerordentlich und hervorragend, 27. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Bei uns in Auschwitz (Taschenbuch)
Dieses Buch zählt zu den hervorragendsten Werken zum Thema Vernichtungslager im Dritten Reich. Natürlich kann man einordnen, was wann und wo geschieht...Lakonisch, melancholiefrei und dadurch von außerordentlicher Intensität. Sehr, sehr empfehlenswert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Man hat uns nicht gelehrt, die Hoffnung aufzugeben. Deshalb sterben wir im Gas", 22. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Bei uns in Auschwitz (Gebundene Ausgabe)
Entsetzliche, poetische Erzählungen vom Schrecken der Alltäglichkeit und dem alltäglichen Schrecken des Lagerlebens und des Vergasens im KZ. Mit einem ähnlich humorvollen Blick geschrieben wie der Roman eines Schicksallosen von Kertesz. Jedes Lachen bleibt dem Leser tief im Halse stecken, die absurde Grausamkeit der Konzentrationslager, die Bösartigkeit und Härte der Deutschen im Dritten Reich wird uns hier unerbittlich vor Augen geführt. "Ich fürchte, wir werden dies alles nie wieder los" schreibt der polnische Autor, der als Politischer in Ausschwitz das Privileg genoss, nicht als Rauch und Asche über dem Wald davon zu schweben. Er wurde es auch wirklich nicht wieder los und beging sechs Jahre nach Kriegsende Selbstmord. Mit Gas.

Wer sich bisher nicht tief geschämt hat für seine Vorfahren, tut es nach diesem Buch mit Sicherheit. Es sollte in der deutschen Schule Pflichtlektüre sein, so dass wir und unsere Nachkommen diese Schuld nie vergessen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Bei uns in Auschwitz, 11. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bei uns in Auschwitz (Taschenbuch)
Eine weitere Autobiographie über das Grauen im Vernichtungslager.

"Man hat uns gelehrt, die Hoffnung nicht aufzugeben. Deshalb sterben wir im Gas",

T. Borowski aber hat diese Hölle überlebt und gibt uns in seinem Buch eine außerordentliche und hervorragende Darstellung über den alltäglichen Schrecken des Lagerlebens. In poetischer Form geschrieben und trotzdem nichts verschönert.

Ich kann das Buch nur weiter empfehlen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nichts für Schwache Nerven, 30. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bei uns in Auschwitz (Taschenbuch)
Ich will mich zu dem Buch selbst nicht äußern.
Ich finde es ist absolut lesenswert.
Jeder der Etwas über den Holocaust, und dessen Methoden und Opfer erfahren will, ist hier Goldrichtig.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Verwirrung total, 11. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Bei uns in Auschwitz (Taschenbuch)
Ich kann mich nur Anschließen
Ich finde dieses Buch sehr chaotisch geschrieben.
Mir ging es so, dass ich nie gleich wusste, wo die Handlung gerade abläuft.
Sprünge von einem Ort zum Anderen.
Es gibt besserer Bücher zu dem Thema die nicht so chaotisch geschrieben sind und den Leser mitreißen. Mein Tipp Anus Mundi
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gefällt mir, 14. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bei uns in Auschwitz (Taschenbuch)
Das Buch wurde vom Imre Kertesz empfohlen- gefällt mir gut, aber das vom Kertesz" Roman eines Schicksalslosen ist viel besser
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen völliges Chaos, 15. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Bei uns in Auschwitz (Taschenbuch)
Ich finde dieses Buch sehr chaotisch geschrieben.
Mir ging es so, dass ich nie gleich wusste, wo die Handlung gerade abläuft.
Sprünge von einem Ort zum Anderen.
Eine chronologische Abhandlung hätte diese Buch wertvoller gemacht.
Für mich war es eine grosse Enttäuschung.
Ich befasse mich schon seit Jahrzehnten mit diesem Thema und habe wirklich niemals so etwas sagen müssen,
zumal es auch ein sehr persönliches Thema für den Autor darstellt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Bei uns in Auschwitz
Bei uns in Auschwitz von Tadeusz Borowski (Gebundene Ausgabe - Januar 2007)
EUR 24,90
Vorbestellbar
Vorbestellen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen