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Kundenrezensionen

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am 20. Mai 2014
Ich glaubte, etwas für die häusliche, gelegentliche, Essigherstellung zu finden. Und habe mich vertan. Die Autoren scheinen den Begriff Hobby als ausfüllende Freizeitgestaltung aufgefasst zu haben. Den Autoren ist anzumerken, dass sie eine Liebe für Laborarbeiten haben. Es scheint ihr Bestreben zu sein, eine Hilfskonstruktion zur Essigbereitung zu verbreiten, die die großen Anlagen imitiert, aber auf einem Küchentisch Platz hat. Dass man für diesen Klapparatismus erst mal 500€ investieren muss, um hochwertigen Essig überhaupt herstellen zu können, povoziert die Frage, wieviel hochwertigen Essig man dafür risikolos kaufen kann. Für eine Essignebenproduktion in Winzereien z.B. ist das ganze Gepröbel, dass die Autoren vorschlagen, aber eher zu unsicher. Überhaupt fehlt jede ökonomische Analyse des Unterfangens. Nicht hinnehmbar, wo doch tagelang eine Pumpe gehen und noch ein Wasserbecken auf 28°C gehalten werden soll. Und das für ein Publikum, von dem die Autoren glauben, diesem erst mal die alkoholische Gärung erklären zu müssen. Insgesamt ist dieses Buch völlig unausgereift.. oder sollte man sagen unausgegoren? Für den Wissenschaftler zu unwissenschaftlich - für den Praktiker zu unpraktisch. Den einen Punkt für den Mut, sich mit diesem wohl hübsch gestalteten, aber ansonsten , übrigens auch aus methodischer Sicht, unfertigen Werk an die Öffentlichkeit gewagt zu haben.
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am 18. April 2015
Das Buch bietet grundsätzlich einen guten Überblick über die unterschiedlichen Methoden der Essigherstellung. In manchen Punkten für den Hobbyanwender vielleicht zu ausführlich und teilweise auch schwer verständlich.
Eine einfache Anleitung im Sinne einer Checkliste o.ä. für den 08-15 Anwender fehlt komplett.
Auch könnten andere (durchaus auch weniger zuverlässigere) Methoden der Säurebestimmung dargelegt werden, für die man keine mehrere hundert Euro teure Apparatur braucht.
Das Buch kann ich daher nur für Leute empfehlen, die
- sich intensiv als Hobby mit dem Thema Essig beschäftigen wollen
- das von den Autoren angebotene Seminar besuchen wollen
- bereit sind, für Geräte und Seminar rund 1.500 Euro auszugeben
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am 11. August 2015
Habe das Buch trotz der kritischen Rezensionen gekauft, und ich muss leider feststellen, die Rezensionen stimmen völlig auch mit meinem Eindruck überein: man sollte als Hobby gewisse Zusammenhänge sicher verstehen können, aber das Buch geht leider deutlich zu weit in Richtung "es wäre nicht schlecht, vorher ein Chemiestudium absolviert zu haben".

Nach recht kurzer Zeit habe ich das Buch entnervt beiseite gelegt und werde mir lieber wieder die Bücher, in denen die gewerbliche Herstellung keine Rolle spielt (und die ich schon habe), zu Herzen nehmen.

Ihr Kommentar, Frau Malle, zu Herr Wetzigs Rezension, dass er das Kapitel über die "einfache Gärung" scheinbar überlesen hat, ist für mich auch nicht so recht nachvollziehbar, denn wenn es ein Praxisbuch für die Hobby-Herstellung ist, befremdet es mich, dass so extrem viel Raum für die gewerbliche Herstellung (Herstellung von "Spitzen"produkten mit teurem Equipment) verwandt wurde, oder genauer: warum steht das alles überhaupt da drin?

Und wollen wir und mal nichts vormachen - einfach in Kleinmengen für den Hausgebrauch selbst vergorener Essig ist eben kein Spitzenprodukt, das nur mittels großem finanziellen Aufwands möglich ist, da viel Technik vonnöten ist. Und Jahr(zehnt)elange Erfahrung im täglichen Gewerbe. Aber darum geht es den meisten Leuten bei ihrem Hobby doch auch gar nicht.

Das ist vergleichbar mit der Käseherstellung - irgendwann wird der Aufwand zu groß/zu teuer, der "Spaß" (das verbinde ich mit "Hobby" - freudvolle Freizeitbeschäftigung) bleibt auf der Strecke, das Hobby wird zum Beruf. Auch selbst gemachter Käse mit "primitiven" Mitteln schmeckt nicht wie aus der Käsetheke und wird es auch nie tun. Aber er schmeckt dem Hersteller trotzdem, denn er ist selbstgemacht.

Ein Hobby ist nicht zwingend reiner Perfektionismus. Aber davon gibt es in diesem Buch (leider) viel zu viel.

Die 3 Sterne dennoch, denn die einfache Vergärung wurde gut und nachvollziehbar dargestellt. Aber das bieten andere Autoren in ihren Büchern auch.

Wem der viele schriftliche "Ballast" egal ist, und sich gerne haarklein die chemische Umwandlung in Essig erklären lassen will, kann beruhigt zugreifen, denn auf so ein Publikum ist es zugeschnitten.
Wer einfach mal ab und zu aus Säften oder übriggebliebenem Wein seinen kleinen Hausessig herstellen möchte, kann das hiermit auch sicher schaffen, aber: das Buch macht einfach keinen Spaß (Stichwort: Hobby).
Wer schon beim Lesen Lust aufs Loslegen bekommen möchte, sollte sich mal "Essig selbstgemacht" von Andreas Fischer oder "Angesetzt" von Christina Nack anschauen. Manchmal ist populärwissenschaftlich eben einfach wohltuend unkomplizierter...
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am 7. Juni 2014
Dieses Buch ist vor allem eines, nämlich Werbematerial. Die Autoren tun ihr möglichstes, um die Herstellung von Essig so kompliziert wie möglich wirken zu lassen. Damit wollen sie uns weismachen, dass nur ihr Wundermittel, der angepriesene Fermenter, zu guten Ergebnissen führen würde.

Statt dieses Buch oder gar den Fermenter zu erwerben, machen Sie lieber folgendes: Kaufen Sie sich eine große Flasche, eine Aquariumluftpumpe mit lebensmittelechtem Silikonschlauch und einen Gummistopfen mit Loch (erhältlich im Weinfachhandel). Anschließend besorgen sie eine flüssige Starterkultur (erhältlich auf Ebay), verdünnen ungeschwefelten Wein auf etwa 8% und füllen beides in die Flasche. Stellen Sie diese Flasche an einen warmen Platz, belüften Sie die Kultur mit der Luftpumpe und bestimmen Sie täglich den Säuregehalt mittels Titration (Wie, wird in jedem Essigbuch oder im Internet beschrieben. Zwei Pipetten, Natronlauge, Indikator und ein Becherglas genügen völlig.). Der Essig wird schon recht bald fertig sein, sobald die Säure nicht mehr steigt oder gar abfällt. Alles zusammen kostet Sie das vermutlich nicht mehr als 50 Euro. Vergessen Sie auch die Wasserbäder. Einige Essigbakterien-Stämme kommen problemlos bei Temperaturen um 20°C aus.

Warum so? Weil diese, die sogenannte "submerse Methode", die schnellste und einfachste ist und gerne auch von Profiköchen angewandt wird, um schnell Essig zu erzeugen.

Es ist also ganz einfach, Essig als Hobby herzustellen. Die wahre Kunst liegt in den Details. Aber für richtige Profis ist dieses Buch recht magere Kost.
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am 20. August 2010
Genau nach so einem Buch habe ich schon lange gesucht! Hier wird das Thema Essigherstellung wirklich nahezu umfassend beschrieben. Hauptaugenmerk ist die Herstellung von qualitativ sehr hochwertigem Essig im kleinen Maßstab.
Besonders wichtig waren für mich die Kapitel Analytik (Essig- / Restalkoholbestimmung) und Probleme / Fehlerquellen die bei der Essiggärung auftreten können. Den Essiggehalt selbst zu bestimmen ist viel einfacher als ich dachte, außerdem bin ich noch nie auf die Idee gekommen den Restalkoholgehalt zu bestimmen. Dies ist jedoch, wie im Buch ausführlich beschrieben, unerlässlich, um einwandfreien Essig erzeugen zu können. Jetzt weiß ich endlich auch, warum mein bisheriger selbst vergorener Essig geruchlich nicht so ganz einwandfrei geworden ist und dass es sich bei der Trübung die bei mir aufgetreten ist, eigentlich um Essigälchen handelt: zahllose winzige Würmer, die sich im Essig tummeln! Habe diese erst nach der Lektüre des Buches und genauem Hinsehen bemerkt.
Sehr viele Rezepte, auch für ausgefallene oder traditionsreiche Essigsorten wie Balsamessig, englischer Malzessig oder japanischer Reisessig runden dieses sehr gelungene Buch ab. Auch die Küche kommt nicht zu kurz, z.B. ist auch ein Tabasco-Rezept angegeben. Es ist sehr einfach und praxisnah geschrieben, sodass auch ein Laie wie ich mit den Anleitungen, Tipps und Tricks gut zurechtkommt.
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am 23. Juli 2014
ich nahm an hier ein Buch zu erwerben, dass mir als Anfänger praxisbezogen erklärt, wie ich aus meinen selbstgemachten Fruchtweinen, oder auch mal aus gekauften Weinen, eigenen Essig herstellen könnte. Nun da habe ich mich gewaltig geirrt!
Es mag ja ganz interessant sein, all die chemischen Hintergründe zu erfahren, mich als nicht fundierten Chemiker und Laien überfordern sie schlicht. Zudem erscheint mir, dass die Essigherstellung von diesen beiden Autoren unnötig verkomliziert wird. Zumindest lassen meine Recherchen im Internet darauf schließen.
Für mich war dieses Buch ein absoluter Fehlkauf.
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am 27. November 2015
soweit ein gutes Buch aber sehr wissenschaftlich und etwas kompliziert geschrieben.
Außerdem werden vor allem Produkte der Verfasser zum Kauf angeboten.
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am 12. April 2012
Bei einem Hobby liegt es in der Natur der Sache, dass man sich mit dem Thema tiefer und eingehender beschäftigt. Das Buch richtet sich Leser, die zu Hause Essig mit einer möglichst hohen Qualität selbst herstellen möchten, da ist es nicht damit getan, ein offenes Gefäß mit Wein und Essigmutter irgendwo stehen zu lassen.
Bezüglich unstrukturiert: Wie jedes Buch, sollte man es von vorne nach hinten durchlesen. Wie im Inhaltsverzeichnis hier weiter oben angegeben, beginnt der Praxisteil mit "Einfache Essiggärung", um mit wenigen Handgriffen und haushaltsüblichen Gerätschaften Essig zu vergären. Gefolgt von "Verbessertes Oberflächenverfahren" und "Fesselverfahren", hier sind sehr ausführlich und für Laien leicht verständlich die zu beachtenden Punkte beschrieben, um qualitativ hochwertigen Essig selbst herstellen zu können.
Chemische Formeln kommen im ganzen Buch nur auf den Seiten 14 und 15 vor.
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am 20. Dezember 2012
Buch geht auf alle relevanten Fragestellungen bei der Essigherstellung in vernünftiger Tiefe ein. Es gehört eigentlich zu einem von den Autoren angebotenen praktischen Seminar, welches ich besucht habe und sehr empfehlen kann.
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am 26. Februar 2013
Dieses Buch ist sehr Detailiert geschrieben und ist für jene geeinet die sich intensiv mit dem Hobby Essigherstellung befassen wollen. Unfangeiches Know How und Hintergrundwissen werden verständlich übermittelt. Auch die Praxistips sind sehr gut Dargestellt. Alles in allem Super
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