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am 14. Dezember 2009
Die "Theatergeschichte in einem Band" von Peter Simhandl gilt als vielverkaufte Einführung für Laien, so dass es mir fast unbedenklich schien, hier zuzugreifen, um einen ersten Überblick zu erhalten.

Dem Buch zugute halten muss ich, dass es tatsächlich nicht mit unverständlichen oder fachwissenschaftlichen Details aufwartet. Trotz allgemeiner Verständlichkeit sind die 567 Seiten andererseits so nüchtern und unlebendig geschrieben, dass es kaum Freude an der Materie vermittelt.

Im direkten Vergleich dazu habe ich das Buch "Schnellkurs Theater" von Andrea Gronemeyer gelesen, dem ich aufgrund des Umfangs (192 Seiten)und der zahlreichen Bilder eigentlich nicht viele Chancen einräumte, meine Erwartungen nach einem gut lesbaren Überblick zu erfüllen. Da Gronemeyer aber nicht nur verständlich, sondern auch prägnant und pointiert schreibt, habe ich aus diesem kleinen Büchlein mehr mitnehmen können als aus dem anderen.

Als ebenfalls gut lesbar und sinnvolle Ergänzung hat sich zudem "Der Schauspieler. Geschichte eines Berufes." von Gerhard Ebert entpuppt, was mehr eine Theatergeschichte als Berufsgeschichte des Schauspielers ist.

Wer also einen Überblick sucht, dem empfehle ich die beiden genannten Alternativen.
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am 17. Dezember 2012
"Theatergeschichte in einem Band" von Peter Simhandl ist sicherlich kein Werk, das für sich beanspruchen kann, allumfassend zu sein, aber das versucht es auch garnicht. Es ist kein Lexikon, sondern bietet Überblick über ausgewählte Theaterformen und deren Bedeutung und Kontext in der jeweiligen Zeit. Sachlich, aber keinesfalls trocken geschrieben, beginnt die "Theatergeschichte in einem Band" bei seinen rituellen Ursprüngen (nur kurz angesprochen) und geht weiter über das griechische und römische Theater bis hin zum Theater des Mittelalters und Humanismus, um alsdann vom Barock ins bürgerliche Zeitalter zu führen und im Theater des 20. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum und dem Theater der Avantgarde zu enden.
Dabei wird natürlich nicht jede Frage beantwortet, die man zum jeweiligen Thema haben könnte, die Rolle der Frau im Theater etwa bleibt nebensächlich [wer etwas darüber erfahren möchte, dem sei "Die Schauspielerin - Eine Kulturgeschichte" von Renate Möhrmann (Hrsg.) sehr zu empfehlen], dafür erfährt man jedoch viel über die Komplexität des Theaters - ob Bühnenbau, Themen der Theaterstücke oder Autoren und Gesellschaft.

Inhalt

I Das Theater von den Ursprüngen bis zum Barock
- Die Wurzeln des Theaters
- Das griechische Drama und seine Aufführungsform
- Drama und Theater im alten Rom
- Traditionelles Theater im Fernen Osten
- Geistliches und weltliches Spiel im Mittelalter
- Drama und Theater im Humanismus und in der Renaissaince
- Die Commedia dell'Arte
- Drama und Theater im Elisbethanischen England
- Barocktheater in Italien und Deutschland
- Spanisches Drama und Theater im "Goldenen Jahrhundert"
- Drama und Theater der Französischen Klassik

II Das Theater des bürgerlichen Zeitalters
- Die Entstehung des bürgerlichen Dramas
- Europäisches Lustspiel im 18. Jahrhundert
- Von der Wanderbühne zum Stehenden Theater
- Drama des Sturm und Drang
- Drama und Theater der Deutschen Klassik
- Drama und Theater der Europäischen Romantik
- Theater des hohen Stils und Volkstheater in Wien
- Das deutsche Drama zwischen Restauration und Revolution
- Die Übernahme des Theaters durch das Bürgertum
- Drama und Theater des Naturalismus
- Drama und Theater des russischen Realismus
- Drama des Impressionismus und Symbolismus

III Das Theater des 20. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum
- Das Theater Max Reinhardts
- Drama und Theater des Expressionismus
- Zeitstück und Volksstück in der Weimarer Republik
- Erwin Piscators Politisches Theater
- Bertolt Brechts Episches Theater
- Drama und Theater im Nationsozialismus
- Drama und Theater im Exil
- Das Theater der ersten Nachkriegszeit
- Drama und Theater in der DDR
- Theater in der BRD während des Wiederaufbaus
- Politisierung des Dramas
- Theater in der BRD im politische Aufbruch
- Drama und Theater der 70er und 80er Jahre im westlichen deutschsprachigen Raum
- Im Kreml brennt noch Licht. Einige Entwicklungen des Theaters der 90er Jahre (von Franz Wille)

IV Das Theater der Avantgarde
- Die Theaterreform um 1900
- Theaterentwürfe der italienische Futuristen
- Drama und Theater im russischen Futurismus
- Das Theater der russischen Revolution
- Abstraktes und Mechanisches Theater
- Theatrale Elemente des Dadaismus und Surrealismus
- Antonin Artauds "Theater der Grausamkeit"
- Das Living Theatre und die Off-Off-Broadway-Bewegung
- Das "Arme Theater" des Jerzy Grotowski
- Eugenio Barba und das Odin Theater
- Peter Brooks Theater der Einfachheit
- Ariane Mnouchkine und das Théatre du Soleil
- Happening - Fluxus - Wiener Aktionismus - Performance Art
- Tadeusz Kantors "Theater des Todes"
- Robert Wilsons Bildertheater
- Welt-Theater der 90er Jahre: eine Annäherung (von Grit van Dyk)

Anhang
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am 10. Dezember 2007
Das Buch ist sehr übersichtlich nach Themen gestaltet und chronologisch geordnet. Es steht alles drin, von den Wurzeln des Theaters bis zu dem Heutigen. Die kleinen Details findet man darin nicht, aber dann würde das Buch wohl noch einiges mehr an Umfang haben. Aber um sich einen ziemlich guten Überblick über die einzelnen Epochen und Stile zu verschaffen ist das Buch perfekt. Einige Groß-Themen zur Orientierung:
Das Theater von den Ursprüngen bis zum Barock
Das Theater des bürgerlichen zeitalters
Das Theater des 20. Jh. im deutschsprachigen Raum
Das Theater der Avantgarde

Empfehlenswert!
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am 4. Januar 2010
Außerordentlich gelungen die Balance zwischen reichhaltiger Sachinformation über Texte, Autoren und spezifische Theatersujets und Beschreibung des politischen, ökonomischen und kulturellen Umfeldes, in dem das Theater und seine Macher sich jeweils entwickelten. Ich verwende es hauptsächlich als Nachschlagewerk, aber es ist mit so leichter Feder geschrieben, dass man es gut und gerne auch als Fortsetzungsroman lesen kann.
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