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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Berlin ... Du bist die Welt für mich ...!!!, 10. April 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tanzdielen und Vergnügungspaläste: Berliner Nachtleben in den dreissiger und vierziger Jahren (Taschenbuch)
... könnte man nach der Lektüre dieses hervorragenden Buches sagen. Als ich das Buch vor ein paar Jahren erwarb, hatte ich beim Lesen und viele Bilder gucken ein paar Tränen in den Augen. Warum ... mein Vater starb vor 8 Jahren, wie gerne hätte ich mit ihm, der während des Krieges oft in Berlin war, dieses Buch gemeinsam betrachtet und ihn gefragt, kennst du dieses oder jenes, warst du da oder dort, hast du Heinz Wehner oder Erhard Bauschke live gehört? Und er hätte mir erzählt - was er vor dem Erscheinen dieses brillianten Buches öfters tat - ja, ich war im "Delphi", die "Imperator-Diele" kenne ich auch ... Heinz Wehner spielte im "Delphi", den "Bauschke" habe ich natürlich auch live erlebt usw..

Und er hätte ob des tollen Bildmaterials geseufzt ... ja, so war das und so sah das aus! Ich hab halt nur die Bilder und das Buch.
Ich kenne Leute, die können beim Lesen keine Musik hören und umgekehrt. Ich kann das ... mit dem Notebook und Kopfhöhrer in einer lauen Sommernacht und diesem Buch auf den Balkon ... meine deutsche Tanzmusik-Sammlung (ca. 2000 Titel) angeklickt ... Pfeife und Whisky nicht zu vergessen ... ahhh, hier schreibt Wolffram etwas über Teddy Stauffer ... und schon erklingt "Jitterbug's Idea" oder "Mit Léhars Vilja-Lied um die Welt" in meinem Ohr und ich denke mit Michael Jary "So wird's nie wieder sein ...".
Dj Kalli wünscht Euch allen frohe Ostern ... so schlimm damals die Zeit auch war ... die Musik was wundervoll!
Lieber Knud Wolffram, vielen lieben Dank für dieses wundervolle Buch!!!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen CD-Tipp zum Buch, 6. April 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Tanzdielen und Vergnügungspaläste: Berliner Nachtleben in den dreissiger und vierziger Jahren (Taschenbuch)
Vielleicht etwas ungewöhnlich, dennoch: Hier meldet sich der Autor zu Wort. Natürlich nicht, um sein eigenes Buch zu rezensieren, aber mit einem Hinweis: Passend zum Thema sind zwei CDs erschienen. Sie heißen genau wie das Buch "Tanzdielen und Vergnügungspaläste" und lassen die Musik aus dieser Zeit wieder hörbar werden. Und wie es der Zufall so will, sind die CDs bei Amazon.de zu erwerben...
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nostalgische Zeitreise in Wort und Bild, 5. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tanzdielen und Vergnügungspaläste: Berliner Nachtleben in den dreissiger und vierziger Jahren (Taschenbuch)
Wenn man dieses Buch ausgelesen hat, weiß man Folgendes: Dass Ende der zwanziger Jahre in den größeren und großen Städten des Deutschen Reiches die Tanzpaläste und Vergnügungsstätten wie Pilze aus dem Boden schossen: Lokale wie das »Moka Efti« oder das »Resi« in Berlin, das »Colosseum« in Essen, der »Admirals-Palst« in Chemnitz öffneten mit viel Tamtam ihre Pforten. Manche dieser Häuser hatten 1000 oder 2000 Sitzplätze. Im Berliner »Haus Vaterland« spielten zwölf Kapellen abwechselnd auf mehreren Bühnen, tanzten mehr als 20 Revue-Girls. Unter der strahlenden Kuppel des »Alkazar« flogen im 80-km-Tempo die tanzenden Pigettys in ihrer »Luftrevue« durch den Ballsaal. Wenn irgendwo, so konnte man hier von einem pulsierenden Nachtleben sprechen, denn in Berlin entwickelte sich eine Lebendigkeit, die konsequent in der Dämmerung ihren Anfang nahm und erst am anderen Morgen endete.
Im Gründerfieber der Jahre von 1927 bis 1929 übertrafen sich die Architekten an Finessen, schufen kühne Innenräume - manche bis zu zehn Meter hoch - von nie gesehener Atmosphäre. Einige Säle waren im Stil des Barock eingerichtet - mit Guckkastenbühne und Logen, Stoffbespannungen an den Wänden und aufwändigen Deckenmalereien. Andere waren im Stil des schlichter wirkenden Expressionismus gehalten oder glänzten durch technische Neuerungen wie Tischtelefone, illuminierte Wanddekorationen oder Konfetti-Lichtkugeln, die sich im schummrigen Licht bunt-glitzernd drehten.
Von all dem berichtet das Buch von Knud Wolffram. Und natürlich berichtet es von den Kapellen, die dort auftraten: die Orchester von Egon Kaiser, Emil Roosz oder Georg Nettelmann. Die Solisten (meist Geigenvirtuosen, Pianisten am Doppelflügel oder Solo-Sänger), die mittags oder nachmittags zum Tanztee aufspielten. Die Avantgarde spielte Swing, heizte dem Publikum ein, spielte mit schleppendem Rhythmus, knalligen Einsätzen und Tuttis im Stil von Artie Shaw, Duke Ellington oder Benny Goodman, wagte einen Shimmy, einen Charleston, einen Black Bottom ... Die anderen (das waren die meisten) boten Bewährtes, spielten Tango, Walzer, Foxtrott.
Wer diese aufregende Zeit mag, dem sei das Buch von Knud Wolffram wärmstens empfohlen. Sein Wert liegt im Bereitstellen Hunderter historischer Bilder, Zeitungsanzeigen und Bauplänen. Auch wenn der Schwerpunkt auf Berlin und seinen Lokalen liegt, sind manche Kapitel so allgemein geschrieben, dass man sie exemplarisch für die urbane Alltagskultur im Deutschen Reich von 1925 bis 1945 lesen kann. Wer immer schon mal wissen wollte, was es mit dem Schild »Swing tanzen verboten« auf sich hat, dem sei das Kapitel 12 empfohlen. Darin erfährt man auch, warum ab 1938 das Lied »Bei mir bist du schön« nicht mehr öffentlich gespielt werden durfte.
Fünf Sterne für die aufwendige Recherche, den klugen Text, die populärwissenschaftliche Aufbereitung des Buches und für das umfangreiche Lexikon der Tanzkapellen und Tanzlokale im Anhang.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eins der besten Bücher zum Thema..., 23. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Tanzdielen und Vergnügungspaläste: Berliner Nachtleben in den dreissiger und vierziger Jahren (Taschenbuch)
Eins der besten Bücher zum Thema populäres Musikleben im Berlin der 1930er-Jahre (und darüber hinaus). Sorgfältig recherchiert, mit zahlreichen Quellen dokumentiert und dabei wunderbar zu lesen. Endlich ein Autor, der sich nicht im wieder- und wieder-erzählen von Anekdoten einer "sagenhaften" Zeit verliert, sondern Quellen erschließt und diesen vertraut. Die aufwändige Arbeit, die allein im Register versteckt ist, ist gar nicht genug zu loben - unbedingt kaufen (und die CDs dazu natürlich auch...)!
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