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am 27. Mai 2016
Wer schon immer einen kurzen aber profunden Einblick in das marx'sche Kapital lesen wollte, ist hier ohne Zweifel genau richtig.
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am 1. April 2012
Georg Fülberth sieht die Kritik von Marx an der Politischen Ökonomie seiner Zeit wie die Kritiken von Kant. Während Letzterer Möglichkeiten und Grenzen des Erkenntnisvermögens, der Urteilskraft und des Kunsturteils analysiert, ist es bei Marx die kapitalistische Wirtschaftsordnung. Wer sich an Kant schon mal versucht hat, weiss wie schwer einem das fallen kann. Und Fülberth will keine Kurzfassung des Kapital bieten, sondern auf den Geschmack bringen es selber zu lesen. Wer allerdings einen Horror vor ökonomischen Formeln und Gleichungen hat, sollte die Finger von dem Bändchen lassen. Ohne sie geht es wohl nicht.

Was ist aber etwa von einem "Gesetz" zu halten wie das des tendenziellen Falls der Profitrate, das auf sechserlei Art und Weise aufgehalten werden, sogar ins Gegenteil umschlagen kann und "nur als Tendenz, dessen Wirkung nur unter bestimmten Umständen und im Verlauf langer Perioden schlagend hervortritt" (Marx) und von dem Fülberth abschließend feststellt, das seien Möglichkeiten, an dessen Unvermeidlichkeit Marx wohl geglaubt habe?

Zur Revolution führt Fülberth an, nach Marx gehe eine Gesellschaftsordnung erst unter, wenn alle Produktivkräfte entwickelt seien, das Privateigentum einzelner Individuen am Erdball so abgeschmackt erscheine wie das Privateigentum eines Menschen an einem anderen Menschen, wenn die Verteilung der gesellschaftlichen Arbeit unter die verschiedenen Produktionsgruppen und die Buchführung darüber wesentlicher denn je wird, wenn weniger Zeit der materiellen Arbeit überhaupt gewidmet werde, wenn der Arbeiter nicht für den Produktionsprozess da ist sondern umgekehrt.

Und das kann länger dauern als Marx sich das vorgestellt hat.
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am 14. November 2011
Von den Marxisten schrieb der Ökkonom Schumpeter, dass sie Andachten vor ihrem Marxschen Schrein verrichten und ihm den Ruücken kehren, wenn sie sich der Ökonomie zuwenden.
Dieses Verhalten mag verschiedene Gründe haben. Zum Beispiel gilt die Lektüre des Marxschen »Kapital« als schwierig. Man kann dieses Werk aber so lesen wie jedes andere Buch auch: vom Anfang bis zum Ende und um zu sehen, was darin steht. Das sind allerdings viele Seiten.
Den Kern, nämlich die Marxsche Arbeitswertlehre, kann man aber kurz und bündig zusammenfassen. Einen solchen Arbeitszeit sparenden und damit Wert mindernden Leitfaden durch das Marxsche Hauptwerk hat nun Georg Fülberth in "Das Kapital" kompakt zur Verfügung gestellt. Auf weniger als 100 Seiten führt er uns durch den Produktionsprozess des Kapitals, taucht kurz in den Zirkulationsprozess ein und gibt die Aspekte des Gesamtprozesses wieder.
Dabei heißen die zentralen Stichworte: Wertbestimmung und Mehrwert, organische Zusammensetzung, Zentralisation und Akkummulation des Kapitals, Zusammenhang von Waren- und Kapitalproduktion, Produktionspreis und tendenzieller Fall der Profitrate, Grundrente und trinitarische Formel des Profits. Fülberth liefert die wichtigsten logischen Bauelemente der Marxschen Ökonomie und legt deren Skelett frei. Das ist leicht zu lesen und leicht zu verstehen. Jeder kann viele hunderte Seiten Exegese zum Kapital schreiben. Die Konzentration auf das Wesentliche aber - und dies ist Fülberth gelungen - das ist Können.
Die Transparenz des Gerüsts der Werttheorie macht aber auch ihre Schwachstellen sichtbar. Fülberth erklärt, warum der Marxsche Ansatz in der Produktionspreistheorie scheitert (das sogenannte Transformationsproblem) und warum die Sichtweise des ersten Bandes des Kapitals die Erfolg versprechendere ist. Die werttheoretischen Schwachstellen im Marxschen Werk existieren, schon Marx selbst hat darauf hingewiesen. Sie sind aber nicht durch gläubige Kapitallektüre, sondern durch ein Denken zu klären, das an die Empirie rückgebunden wird. Beispielhaft sei hier das Problem des Steigens der organischen Zusammensetzung genannt. Sie ist direkt verknüpft mit dem sogenannten tendenziellen Fall der Profitrate, den Fülberth erstaunlich ausführlich auf 20 Seiten diskutiert.
Welche aktuellen Ansätze es zu diesen werttheoretischen Problemen gibt, dazu geben die Literaturhinweise im Anhang des Buches reichlich Auskunft. Ein Drittel der 35 Einträge bezieht sich auf Publikationen, die weniger als 20 Jahre alt sind. Das Spektrum reicht von theoretischen Arbeiten der Autoren Helmedag, Farjoun und Machover oder Cockshot und Cottrell bis hin zu der beeindruckenden empirischen Studie von Fröhlich aus dem Jahr 2009. Auf der Höhe des 21. Jahrhunderts entlässt Fülberth damit die Leser aus der Thematik.
Dass die Materie der Wert- und Preistheorie in der Linken und speziell in der Linkspartei niemanden mehr interessiert, steht auf einem anderen Blatt. Dort hat man nicht nur Marx, sondern der Ökonomie überhaupt den Rücken gekehrt, um sich nur noch der Andacht zu widmen.
Kein Physikstudent liest heute Newtons Physik, sondern lernt deren Prinzipien kompakt aus modernen Lehrbüchern. Sollte Fülberths Leitfaden einmal - bei entsprechendem Bedarf - diese Funktion übernehmen, dann hätten die blauen Kapitalbände ausgedient. Was könnte dem Marxschen Kapital Besseres widerfahren?»Das Kapital« kompakt
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am 22. Mai 2011
In den vergangenen Jahren wurde die Analyse des Kapitalismus durch Karl Marx wieder ernster genommen.

Hier lässt der Autor auf gut 100 Seiten mit vielen Zitaten und vielen Gleichungen aus den drei Bänden des "Kapital" Marx bzw. auch Engels zu Wort kommen. Behutsam und kenntnisreich wird auch die aktuelle wissenschaftliche Debatte dargelegt.

Dies ist in der Tat ein roter Faden für eigene Lektüre der (meistens) blauen Bände.
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