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24 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Kenntnisreich, mit Tiefgang, gut lesbar - Thema hochaktuell
Als dieses Buch vor einigen Monaten entstand, hatte die aktuelle Finanzkrise schon eine gewisse Zuspitzung erfahren. Der Autor, Journalist einer relevanten Wirtschaftszeitung, hat die Krise aber nicht erst vor kurzem entdeckt, sondern weist schon seit längerer Zeit auf die Fehlentwicklungen hin. Er tut es mit einem abwägenden, klaren und vorurteilslosen Sinn...
Vor 13 Monaten von Dietrich Marquardt veröffentlicht
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
ein Buch mit gravierendem Mangel
Zeise beschreibt die Finanzkrise leider nur auf der Basis konventioneller Wirtschaftswissenschaft und verkennt damit den wesentlichen Strukturwandel, welchen die Finanzwirtschaft in den letzten Jahrzehnten vollzogen hat. Er übersieht damit, dass die Finanzwirtschaft mit - der richtig dargestellten Unterstützung durch die Politik - zu einem Spielcasino verkommen ist, in...
Vor 9 Monaten von Stechmücke veröffentlicht
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 3 Sterne, 2 Sterne, 1 Sterne |
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
ein Buch mit gravierendem Mangel, 6. Februar 2009
Zeise beschreibt die Finanzkrise leider nur auf der Basis konventioneller Wirtschaftswissenschaft und verkennt damit den wesentlichen Strukturwandel, welchen die Finanzwirtschaft in den letzten Jahrzehnten vollzogen hat. Er übersieht damit, dass die Finanzwirtschaft mit - der richtig dargestellten Unterstützung durch die Politik - zu einem Spielcasino verkommen ist, in welchem ohne jegliche Wertschöpfung oder volkswirtschaftlichem Nutzen gehortetes vermögen in Form von Wetten umverteilt wird. Zu allem Übel werden die bei diesem Glücksspiel erzielten "Renditen" der Realwirtschaft als Sollrendite vorgegeben. Wer sich über diese Problematik informieren will, ist mit der Lektüre von Fürstenwerths "Geld arbeitet nicht" besser bedient.
Wegen dieses gravierenden Mangels nur drei Sterne für ein ansonsten lesenswertes Buch.
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24 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Kenntnisreich, mit Tiefgang, gut lesbar - Thema hochaktuell, 21. Oktober 2008
Als dieses Buch vor einigen Monaten entstand, hatte die aktuelle Finanzkrise schon eine gewisse Zuspitzung erfahren. Der Autor, Journalist einer relevanten Wirtschaftszeitung, hat die Krise aber nicht erst vor kurzem entdeckt, sondern weist schon seit längerer Zeit auf die Fehlentwicklungen hin. Er tut es mit einem abwägenden, klaren und vorurteilslosen Sinn.
Der Leser erhält ein Fülle von Informationen, die auf eine gute Sachkenntnis schließen lassen. Eine Stärke liegt auch in der gut lesbaren Darstellung der zum Teil recht abstrakten Zusammenhänge. Klar ist inzwischen, dass jeder Bürger über grundlegende Zusammenhänge des Finanzsektors Bescheid wissen sollte, denn es geht um sein Geld und um seinen Arbeitsplatz, wenn Banken kollabieren oder mit Steuermilliarden gerettet werden.
Voreilige und billige Schuldzuweisungen lehnt Zeise ab. Ausführlich kommen Positionen zu Wort, die sich der Ideologie der deregulierten Märkte, die Schiffbruch erlitten hat, entgegen stellen.
Verstaatlichung von Banken, wie vom Autor als eine Option bevorzugt, war zur Zeit der Entstehung des Buches noch eine scheinbar extreme Position und ist heute gerade in den am stärksten deregulierten Wirtschaften US, Großbritannien längst Realität geworden.
Gehörige Skepsis ist angebracht, ob hierzulande Bundesstaat, Länder und Kommunen, die zum guten Teil das "Zocken" begünstigt oder mitgemacht haben, die geeigneten Retter sind. Andere Retter scheint es aber nicht zu geben. Und mancher Politiker und Bänker wurde schon über Nacht oder übers Wochenende vom Saulus zum Paulus. Real oder scheinbar. Das vorliegende Buch hilft dabei wirtschaftliche Realität und Fiktion, die in der "Blase" nicht unterscheidbar schienen, gedanklich sauber zu trennen. Das ist sehr viel für ein Buch. Und das zu einem vertretbaren Preis. Eine reelle Investition.
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19 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Das beste Buch zur Finanzkrise, 26. Oktober 2008
Lucas Zeise war mir schon bekannt als regelmäßiger Kolumnist in der Financial Times Deutschland. Seine Kolumnen werden häufig von den Nachdenkseiten empfohlen.
Ich habe zur Finanzkrise bereits das Kreditkrisen-Buch von George Soros und Wall-Street-Panik von Wolfgang Köhler gelesen. Zeises Buch war von den dreien das Beste. Seine Erklärungen der Hintergründe der Finanzkrise waren auch für mich als Laien sehr gut verständlich. Zeise war z. B. der Erste, der mir wirklich begreiflich machen konnte, was CDOs sind. Sogar einfache Beispielrechnungen finden sich im Buch.
In meinen Augen die derzeit beste Abhandlung zur derzeitigen Finanz- und Weltwirtschaftskrise.
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Das Thema der Verstaatlichung durchleuchtet, 1. März 2009
Lucas Zeise rät, wie oben erwähnt, dass die Lösung der Kreditkrise in der Verstaatlichung der Banken liegt. Damit greift er die Idee von Irving Fisher auf (dem bedeutenden US-Ökonomen), der 1935 vorausgesagt hat, dass der nächste große Crash, der die Welt ereilen würde, unweigerlich dazu führen müsse, dass alle Großbanken (alle!!!) verstaatlicht werden müssen. Die Logik dahinter wird in diesem Buch gründlich durchleuchtet.
Der besondere Verdienst dieses Buches liegt allerdings darin, dass es ein 'politisches Buch' ist. Viel zu viele Bücher betrachten nur die "wirtschaftliche Dimension" der Krise - als ob sich diese Seite von der politischen Seite abspalten könnte.
Die Rolle der Banken ist grundlegend zu hinterfragen. Lucas Zeise beginnt damit systematisch. Allerdings gilt es die Frage zu stellen, ob die Regulierung, die gefordert wird, eine effektive Gesamtlösung bringt.
Ohne eine Umstellung des Systems von den Mindestreserve-Vorschriften auf ein Vollgeld-System innerhalb der Banken, wird auch bei regulierten Märkten die nächste Krise zwangsläufig folgen. (siehe Milton Friedman, Irving Fisher, Joseph Huber etc.)
Um zu sehen, wie sich die beinahe unlimitierte Geldschöpfungsmacht der Banken ausgewirkt und die gegenwärtige Krise erzeugt hat, ist das Buch ,Ende Der Party' eine hervorragende und spannend zu lesende Dokumentation.
Sollte in keinem Bücherregal kritischer Vordenker fehlen.
Weiter Bücher zum Thema:
100%-Money 100%-Geld
Geldschöpfung in öffentlicher Hand
Prinz des Goldes: Fabelhafte Finanzkrise
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